Ein Mann hat im US-Kapitol in Washington mit einer Waffe auf einen Polizisten gezielt. Die Beamten hätten daraufhin auf den Mann geschossen, sagte Polizeichef Matthew Verderosa. Der Mann wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Eine Frau, die in der Nähe stand, wurde durch Splitter verletzt.  

Einzelheiten über den Hintergrund der Tat liegen derzeit nicht vor. Laut Polizei gebe es keine Gefahr mehr für die Bevölkerung. Es habe sich um einen "isolierten Vorfall" gehandelt. Es gebe keinen Grund anzunehmen, dass es sich um mehr war als einen kriminellen Akt handle.

Die Schüsse fielen laut Polizeiangaben im Besucherzentrum des Kapitols. Die Abgeordneten des Kongresses befanden sich am Montag noch in der Osterpause. Angestellte und Journalisten im Kongress seien aufgefordert worden, sich im Gebäude zu verstecken und ihre Büros nicht zu verlassen.

Einsatzfahrzeuge riegelten auch die Straßen rund um das Kapitol ab. Vorsorglich wurde auch der Präsidentensitz zunächst abgeriegelt, die Absperrung wurde aber nach der Festnahme wieder aufgehoben.

Viele Touristen bevölkerten am Ostermontag die Gegend rund um die Regierungsgebäude. Im Weißen Haus hatte die Präsidentenfamilie kurz zuvor Tausende Kinder für das traditionelle Ostereierschieben auf dem Rasen des Weißen Hauses begrüßt.