Im US-Bundesstaat North Carolina ist ein Parteibüro der Republikaner mit einem Brandsatz angegriffen worden. Es entstand Sachschaden, verletzt wurde bei dem nächtlichen Angriff in der Stadt Hillsborough niemand. Die Angreifer sprühten auf ein benachbartes Gebäude ein Hakenkreuz und die Worte "Nazi-Republikaner, verlasst die Stadt, sonst ...".

Die örtliche Parteiführung der Republikaner sprach von "politischem Terrorismus", es hätte leicht jemand getötet werden können. Das Büro sei völlig ausgebrannt. Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump gab Anhängern seiner demokratischen Rivalin Hillary Clinton die Schuld. Clinton verurteilte den Angriff als inakzeptabel. Sie sei dankbar, dass niemand zu Schaden gekommen sei.

Trump wiederholte seinen Vorwurf, dass die Wahl gegen ihn manipuliert werde. Nicht nur die Medien, sondern auch viele Wahllokale würden die Wahl für Hillary frisieren. Kurz zuvor hatte sein Kandidat für den Posten des Vizepräsidenten, Mike Pence, versichert, die Republikaner würden das Ergebnis der Wahl am 8. November akzeptieren. In vielen US-Bundesstaaten kann bereits gewählt werden, entweder per Briefwahl oder in früher geöffneten Wahllokalen.

Trump ist in Umfragen weiter hinter Hillary Clinton zurückgefallen. Laut einer am Sonntag veröffentlichten Meinungsumfrage im Auftrag des Senders NBC und des Wall Street Journal liegt Clinton mit 48 zu 37 Prozent vor Trump. Eine neue Umfrage von ABC und Washington Post sieht das Rennen knapper, Clinton führt darin mit lediglich vier Prozentpunkten vor Trump. Beide Umfragen wurden nach der zweiten TV-Debatte der Kandidaten vom 9. Oktober durchgeführt.

Wer führt in den Umfragen?