Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat den designierten US-Präsidenten Donald Trump zu einem Besuch nach München eingeladen. Der CSU-Chef hatte dem künftigen amerikanischen Staatsoberhaupt nach Angaben aus Regierungskreisen bereits kurz nach dessen Wahlsieg schriftlich gratuliert und betont, er sei "jederzeit im Freistaat Bayern willkommen". Als möglichen Besuchstermin habe Seehofer die Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2017 genannt.

Im Gegensatz zu vielen anderen Politikern aus Deutschland und Europa hatte Seehofer nach der Wahl vor überzogener Kritik am künftigen Politikstil Trumps gewarnt: "Mein Plädoyer ist: Warten wir doch die praktischen Handlungen ab."

Politiker und Medien sollten sich vor vorschnellen Einschätzungen über Trumps politische Schwerpunkte hüten. Erst nach gemeinsamen Gesprächen seien Aussagen über eine gemeinsame Politik zwischen Deutschland, Europa und den USA möglich.

Archivbrief - Trumps Vorfahren emigrierten aus Rheinland-Pfalz Der in Kallstadt geborene Friedrich Trump ist 1904 mit seiner Frau in die USA ausgewandert. Nach etwa 20 Jahren wollten sie zurückkehren, die Wiederansiedelung wurde aber nicht genehmigt. © Foto: Screenehot/Reuters