Wahl in den USA: "Not my president"

Donald Trump wird US-Präsident. Die Demokraten um Hillary Clinton sind gescheitert. Die Wahl offenbart ein tief gespaltenes Land. Das Live-Blog zur Wahl zum Nachlesen
Das Sternenbanner am Wahlabend in New York © Julio Cortez/AP/dpa
  • Die US-Wähler haben abgestimmt: Donald Trump zieht ins Weiße Haus ein.
  • In mehreren Städten demonstrierten landesweit Tausende Menschen gegen Trump und skandierten überall: "Not my president"
  • Hillary Clinton appelliert in ihrer ersten Rede seit der Wahlniederlage an den Zusammenhalt der US-Amerikaner.
  • Es zeichnet sich allmählich ab, wer in der Regierung Trump wichtige Posten erhalten könnte: Die Republikaner Chris Christie und Newt Gingrich stehen oben auf der Liste.
  • Welche Folgen hat die Wahl? Alle wichtigen Fragen und Antworten gibt es in unserem Expertenblog.
  • Unsere Themenseite zur US-Wahl finden Sie hier, unsere Twitter-Liste hier.

  • 11:14 Uhr
    Karin Geil


    Die Wahl ist gelaufen, Hillary Clinton ist gescheitertDonald Trump wird der 45. Präsident der USA. Barack Obama wird dem Republikaner das Weiße Haus am 20. Januar übergeben.

    Trumps Wahl am 8. November 2016 schockiert weite Teile Amerikas und der Welt. Am Abend nach der Wahl demonstrierten in vielen US-Städten Tausende, meist junge Menschen: "Not my president", riefen sie.

    In seiner Siegesrede präsentierte er sich als Förderer der nationalen Einheit: "Nun ist es an der Zeit, dass Amerika die Wunden der Trennung heilt und zusammenrückt." Auch Clinton appellierte an die Amerikaner und beschwört die Kraft der Gemeinschaft: "Wenn wir zusammenstehen, liegen unsere besten Tage noch vor uns". Zugleich wendet sie sich an die Amerikanerinnen: "An alle jungen Frauen, die das hier schauen, zweifelt nie daran, dass ihr die Kraft und Stärke habt, eure Ziele zu erreichen".

    Was wird Trump nun als Präsident von seinen Wahlkampfversprechen umsetzen? Welche Minister und Berater wird er um sich versammeln?

    Wie hält er es mit Deutschlandmit Europa, mit Syrien, Libyen, überhaupt dem Nahen Osten? Wann erfährt Amerika endlich Details seines Nationalen Wirtschaftsplans, seines Nationalen Bildungsplans, seines Nationalen Gesundheits- und natürlich Nationalen Verteidigungsplans? Hat er überhaupt Pläne?

    Noch weiß die internationale Staatengemeinschaft nicht, was sie von dem neuen Mann im Oval Office zu erwarten hat. Bundeskanzlerin Angela Merkel erinnerte ihn in ihrem Statement an das Entscheidende: "Deutschland und Amerika sind durch gemeinsame Werte verbunden: durch Demokratie, Freiheit, Respekt vor dem Recht und der Würde jedes einzelnen Menschen, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder politischer Einstellung. Auf der Basis dieser Werte möchte ich Ihnen eine enge Zusammenarbeit persönlich wie auch der Regierungen unserer Länder anbieten." 

    An dieser Stelle beenden wir unser Live-Blog zur US-Wahl und verweisen auf die aktuelle und ausführliche Berichterstattung auf ZEIT ONLINE, gebündelt zu finden etwa auf unserer Übersichtsseite

  • 09:56 Uhr
    Karin Geil

    Die Proteste in New York, Chicago, Oakland, Boston und Washington lösen sich langsam auf. In einigen Städten gibt es noch vereinzelt Gruppen von wenigen Demonstranten.  

  • 09:50 Uhr
    Karin Geil

    Proteste auch vor der US-Botschaft in London:


    Die frühere US-Außenministerin Madeleine Albright hat übrigens der BBC verraten, worauf es beim Job im Oval Office ankommt: "Das Hauptsache für den Präsidenten der Vereinigten Staaten ist es, sich daran zu erinnern, dass er Präsident der Vereinigten Staaten ist."

  • 09:31 Uhr
    Karin Geil

    Bis zur Amtsübernahme sind es noch 72 Tage. Die Vorbereitungen dazu haben aber längst begonnen. So berieren Trump und sein Team bei geheimen Treffen über die Schlüsselposten im neuen Kabinett, etwa Äußeres, Verteidigung, Heimatschutz, Handel und Finanzen. Folgende Namen sollen dabei gefallen sein: Newt Gingrich, Rudy Giuliani, Chris Christie, Reince Priebus, Jeff Sessions und Michel Flynn.

    Wie die Amtsübergabe verläuft, erklärt dieses kurze Video:




  • 08:27 Uhr
    Karin Geil

    Deutliche Stellungnahme einer Demonstrantin in New York vor dem Trump Tower

    Wie breit der Protest gerade auch der jüngeren Amerikaner im ganzen Land ist, zeigt auch dieses Video:



  • 07:29 Uhr
    Karin Geil

    Japans Ministerpräsident Shinzo Abe wird offenbar der erste ausländische Regierungschef sein, der den künftigen US-Präsidenten kennenlernen wird: Nach Informationen von AFP treffen er und Trump am kommenden Donnerstag in New York zusammen.

  • Mehr Beiträge laden


Voriger Artikel Voriger Artikel Dwarfs of East Agouza Staubig ornamentiert Nächster Artikel Nächster Artikel Europäische Union EU will Beitrittsverhandlungen mit der Türkei fortsetzen
Verlagsangebot

Entdecken Sie mehr.

Lernen Sie DIE ZEIT 4 Wochen lang im Digital-Paket zum Probepreis kennen.

Hier testen

Kommentare

1.210 Kommentare Seite 1 von 123 Kommentieren