Die muslimische Bevölkerungsgruppe der Rohingya ist im buddhistisch geprägten Myanmar in der Minderheit. Ihre Angehörigen werden immer wieder Opfer von Gewalt und Verfolgung. Daran hat sich nicht viel geändert, seit die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi an die politische Führung gekommen ist. Menschenrechtler sprechen von Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Suu Kyi weist das zurück, verweigert jedoch unabhängigen Beobachtern den Zugang. Zehntausende Rohingya sind ins Nachbarland Bangladesch geflohen. Die Fotografin Allison Joyce war dort.