Donald Trump ist in den USA so unbeliebt, wie keiner der letzten Präsident vor ihm in den ersten zwei Wochen nach dem Amtsantritt. Das geht aus mehreren Umfragen hervor.

So kommt Trump etwa in einer im Auftrag von CBS durchgeführten Erhebung auf nur 40 Prozent. Das sei der schlechteste Wert, der je zu diesem Zeitpunkt der Amtszeit gemessen wurde, teilte der Fernsehsender mit. Auch in anderen Umfragen sieht es für Trump nicht besser aus. CNN ermittelte einen Zustimmungswert von 44 Prozent, das Meinungsforschungsinstitut Gallup kommt auf 43 Prozent. Barack Obama hatte zu Beginn seiner zweiten Amtszeit Zustimmungswerte von über 60 Prozent erreicht.

Das konservative Institut Rasmussen ermittelte für Trump immerhin, dass 54 Prozent der Befragten mit ihm zufrieden sind. Doch selbst dieser Wert liegt unter denen seiner Vorgänger: Obama kam auch in der Rasmussen-Umfrage vom 3. Februar 2009 auf 61 Prozent.

Die CNN-Umfrage zeigt auch, dass die Mehrheit Trumps Politik in wichtigen Bereichen für falsch hält – und zwar in jenen, in denen Trump erst kürzlich Erlasse unterzeichnet hatte. So lehnen etwa 53 Prozent der Befragten sein Vorgehen gegen Terrorismus ab, 56 Prozent halten seine Immigrationspolitik für falsch und 55 Prozent stehen seiner Außenpolitik kritisch gegenüber.

Auf großen Widerstand stößt auch die Ankündigung des Präsidenten, eine Grenzmauer zu bauen, um die Einwanderung aus Mexiko und südamerikanischen Staaten zu stoppen. Sechs von zehn Befragten lehnen das Vorhaben ab. Auch vom vorübergehenden Einreisestopp für Menschen aus sieben islamischen Staaten halten 53 Prozent der Befragten nichts.

Allerdings zeigt die CNN-Umfrage auch, wie gespalten das Land ist. Unter den Anhängern der Demokraten lehnen 88 Prozent den Einreisestopp ab, 88 Prozent der Republikaner stimmen jedoch zu. Doch egal welcher Partei die Befragten nahestehen: Den meisten Befragten war offenbar klar, wie Trump regieren würde. 78 Prozent gaben an, er verhalte sich genau wie erwartet.