Die mexikanische Regierung hat ein Abkommen mit der privaten Organisation Asume unterzeichnet, das Tausende Jobs für Menschen schaffen soll, die aus den USA zurück nach Mexiko deportiert werden. Nach Angaben von Innenminister Miguel Ángel Osorio Chong will die Regierung dabei mit den darin organisierten 22 Verbänden zusammenarbeiten, die sich um den Aufbau von 50.000 Arbeitsplätzen bemühen wollen.

Chong betonte, er lehne die Einwanderungspolitik der neuen US-Regierung ab, die auf die Ausweisung mexikanischer Migranten abziele. Aber sein Land sei bereit, die Rückkehrer wieder aufzunehmen. 

Dem Minister zufolge wurden in den vergangenen acht Jahren 2,5 Millionen Mexikaner zurück in ihr Heimatland geschickt. Die mexikanische Regierung rechnet aber mit einem deutlichen Zuwachs an Zwangsausgewiesenen, nachdem der neue US-Präsident Donald Trump angekündigt hatte, noch härter gegen illegale Einwanderer vorzugehen.