US-Präsident Donald Trump hat mit dem philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte telefoniert. Dabei lud er Duterte zu einem Besuch in Washington ein. Die beiden Politiker hätten ein "sehr freundschaftliches" Telefonat geführt, teilte das Weiße Haus mit.

Thema der Unterredung sei unter anderem die Bedrohung durch Nordkorea gewesen. Auch über den "sehr starken Kampf" der philippinischen Regierung gegen die "Drogenplage" hätten die beiden Politiker geredet.

Duterte führt seit seinem Amtsantritt im Juni 2016 einen unerbittlichen Kampf gegen Drogenkriminelle. Tausende Menschen wurden seither getötet, darunter mehr als 2.700 von der Polizei. Organisationen wie Amnesty International werfen den Sicherheitskräften Menschenrechtsverletzungen vor. Trumps Vorgänger Barack Obama hatte das Vorgehen Dutertes kritisiert. Daraufhin hatte dieser Obama als "Hurensohn" bezeichnet.