Bei dem Besuch von syrischen Flüchtlingen in einem Camp in Jordanien hat die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen mehr Hilfe in Aussicht gestellt. "Wir sind der Nummer-eins-Spender in dieser Krise. Das wird nicht aufhören. Die Tatsache, dass ich hier bin, zeigt, dass wir sehen wollen, was noch getan werden muss", sagte Nikki Haley  im Flüchtlingslager Zaatari. Die USA wollten sich mehr einbringen.

Es war Haleys erste Auslandsreise, seit sie als UN-Botschafterin der USA im Amt ist. Sie wird auch in die Türkei reisen, um die Herausforderungen für Syriens Nachbarländer in der Flüchtlingskrise zu sehen. Fünf Millionen Menschen sind dort auf der Flucht vor der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) oder der Regierung von Präsident Baschar al-Assad untergekommen. 

Laut Berechnungen des Kinderhilfswerks Unicef sind in Zaatari rund die Hälfte der 80.000 Flüchtlinge Kinder. Ein Dutzend Babys würden pro Tag geboren. Bei mehr als einem Drittel aller Ehen vor Ort sei ein Partner unter 18 Jahre alt.