Die Staatsanwaltschaft Lüneburg hat ihre Betrugsermittlungen gegen den niedersächsischen AfD-Landesvorsitzenden Paul Hampel eingestellt. Das bestätigte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur.

Die Staatsanwaltschaft war dem Vorwurf nachgegangen, Hampel habe einen Wahlwerbespot gegenüber seiner Partei doppelt abgerechnet. Der ehemalige Fernsehjournalist wies die Anschuldigungen zurück.

Hampel sagte, die Ermittlungen und vor allem die damit verbundene Durchsuchung seines Hauses seien für ihn und seine Familie sehr belastend gewesen.

Hampel ist Teil des AfD-Bundesvorstands und wird dem neuen Bundestag angehören. Seine Immunität als Abgeordneter beginnt mit der konstituierenden Sitzung am 24. Oktober. In Niedersachsen wird am 15. Oktober ein neuer Landtag gewählt.

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