Sechs myanmarische Soldaten sind bei einem Rebellenangriff im Staat Rakhine verletzt worden. Laut Armeeangaben griffen 20 Kämpfer Lastwagen mit mehreren Bomben an. Mit den Fahrzeugen wurden Soldaten transportiert. Die sechs Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht.

Das Militär machte die Rebellengruppe Arakan Rohingya Salvation Army für den Angriff vom Freitag verantwortlich. Die Gruppe hatte im August Polizeiposten angegriffen. Myanmar begann anschließend mit brutalen Militäraktionen in von Rohingya bewohnten Dörfern. Mehr als eine halbe Millionen Menschen flüchteten in das benachbarte Bangladesch.

Die Vereinten Nationen warfen Myanmar eine ethnische Säuberung vor. Die Regierung unter der faktischen Regierungschefin Aung San Suu Ky wies das jedoch stets zurück.