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Live-Dossier 45. US-Präsident

Donald Trump

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Chaos im Team und viele Fragen bezüglich seiner politischen Agenda: Der designierte US-Präsident hat vor seiner Amtseinführung noch einiges zu tun. Eine Chronologie

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  • Donald Trump hat die US-Wahl gewonnen, am 20. Januar wird er das Amt von Barack Obama übernehmen. Die Ereignisse seit Trumps Wahlsieg Anfang November in der Übersicht:
23.11.16

Ganz gleich, wer im Weißen Haus sitzt, der Iran will sich an das mit den USA ausgehandelte Atomabkommen halten. Im Team Trump hält man das Abkommen allerdings für einen "katastrophalen Deal". Die iranische Regierung erwartet auch von Europa, dass es eine deutliche Position gegenüber den USA vertritt und auf die Einhaltung des Abkommens pocht. mehr lesen

22.11.16

USA sollen aus TPP-Abkommen aussteigen

Für seinen ersten Tag im Amt hat Trump einen konkreten Plan: Er will veranlassen, dass die USA aus dem Transpazifischen Freihandelsabkommen TPP aussteigen. In den Ländern der geplanten Freihandelszone leben 800 Millionen Menschen, in ihr geschehen 40 Prozent des Welthandels. Zu den zwölf Unterzeichnern gehören unter anderem Kanada, Japan und Australien, Malaysia und Singapur – China ist nicht dabei. mehr lesen

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22.11.16

Trump distanziert sich von rechtsextremer Alt-Right-Bewegung

In seinem zweiten großen Interview nach der Wahl distanziert sich Trump von der rechtsextremen Alt-Right-Bewegung, nimmt aber seinen künftigen Chefberater im Weißen Haus, Stephen Bannon, in Schutz. Bannon, der bis 2011 Chef der ultrarechten Nachrichtenseite Breitbart News war, sei in seinen Augen kein Rassist, sagte Trump. "Breitbart News" sei lediglich "eine Publikation", vergleichbar mit der "New York Times".  mehr lesen

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18.11.16

Trump sichert Nato Bedeutung zu

Im Wahlkampf hatte Donald Trump das nordatlantische Militärbündnis als obsolet bezeichnet. Nun sagt der designierte Präsident in einem Telefonat mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg, die Nato werde auch in Zukunft wichtig sein. Man sei sich aber einig, dass die Lasten unter den Nato-Mitgliedsstaaten gerechter verteilt werden müssten. mehr lesen

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17.11.16

In ihrem ersten öffentlichen Auftritt seit ihrer Wahlniederlage zeigt sich Hillary Clinton enttäuscht. Das Wahlergebnis erfülle Kinder aus Familien von Minderheiten und Menschen, die sich in schwierigen Lebenslagen befänden, mit Sorge. Sie fordert ihre Unterstützer auf: "Glaubt an unser Land, kämpft für unsere Werte und gebt niemals auf."  mehr lesen

14.11.16

Obamacare soll in Teilen erhalten bleiben

Trump gibt sein erstes Interview. Er werde sich nun mehr auf Positives konzentrieren, sagt er. Teile von Barack Obamas Gesundheitsreform wolle er erhalten. Sein persönliches Gespräch mit dem scheidenden US-Präsidenten habe ihn zum Nachdenken gebracht. mehr lesen

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13.11.16

Trump will Millionen Ausländer sofort ausweisen

Der künftige Präsident will durchgreifen: Drei Millionen Menschen sollen so schnell wie möglich ausgewiesen werden, sagt Trump. Es handele sich um Kriminelle, Drogendealer und Bandenmitglieder, die über keine gültigen Dokumente verfügten. Insgesamt leben in den USA geschätzt elf Millionen illegal Eingewanderte. Was mit ihnen geschehen wird, lässt Trump offen.  mehr lesen

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11.11.16

Trump bildet sein Kabinett

Donald Trump hat viel zu tun: Er muss sein Kabinett besetzen, insgesamt sind in Washingtoner Behörden etwa 4.000 Stellen zu vergeben. Erste Namen kursieren: Reince Priebus, Chris Christie, Jeff Sessions, Newt Gingrich, Rudolph Giuliani und Sarah Palin. Sie stehen Trump nahe, einige von ihnen haben mit ihm den Wahlkampf geführt. Trump setzt auf Loyalität und erst in zweiter Linie auf politische Erfahrung. mehr lesen

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11.11.16

Die befürchteten Unruhen bleiben aus, doch Tausende Menschen demonstrieren in US-Großstädten gegen den künftigen Präsidenten. Vor dem Trump Tower in Manhattan sind Polizisten in Alarmbereitschaft, dort wohnt die Familie Trump in ihrem Penthouse. mehr lesen

10.11.16

Das Entsetzen beim Klimagipfel in Marrakesch ist groß: Donald Trump hatte im Wahlkampf angekündigt, er werde das Pariser Klimaabkommen aufkündigen. Der designierte US-Präsident glaubt nicht, dass es einen menschengemachten Klimawandel gibt. Der sei eine Erfindung der Chinesen, die US-Unternehmen weniger wettbewerbsfähig machen wollten. mehr lesen

09.11.16

Bundeskanzlerin Angela Merkel bietet Donald Trump eine enge Zusammenarbeit an, stellt dafür aber Bedingungen. Ein weiteres Problem: Im Bundeskanzleramt hat bislang niemand Kontakt zum Team des designierten US-Präsidenten. mehr lesen

09.11.16

Der Republikaner kann durchregieren

Am 8. November ist auch ein Teil des Kongresses neu gewählt worden. Auch hier sind die Republikaner die klaren Sieger: Sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat haben sie die Mehrheit. Donald Trump kann durchregieren, kaum einer kann den designierten US-Präsidenten stoppen. mehr lesen

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09.11.16

Trump wird US-Präsident

Donald Trump schien lange nur ein schlechter Scherz zu sein. Jetzt wird er Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. 290 Wahlmännerstimmen entfallen auf den Republikaner, seine Rivalin Hillary Clinton erhält nur 232. mehr lesen

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  • Am 9. November steht fest: Trump hat die Mehrheit im Electoral College. Er wird der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika werden.
  • Trump pöbelt, beleidigt, zeigt sich wenig präsidentiell: Abfällige Bemerkungen vor allem über Einwanderer und Frauen schaden Trumps Image, in Umfragen liegt er monatelang hinter seiner Rivalin Hillary Clinton.
  • Auf dem Parteitag der Republikaner vom 18. bis 21. Juli 2016 stimmt eine Mehrheit für Trump. Der benennt seinen Vize: Mike Pence.
  • "Make America great again" ist Trumps Wahlkampfslogan. Ronald Reagan hatte ihn schon 1980 verwendet.
  • Am 16. Juni 2015 gibt Trump bekannt, sich als Kandidat der Republikaner für die US-Präsidentenwahl im November des kommenden Jahres bewerben zu wollen.
  • Donald Trump hat seinen Namen zur Marke gemacht: In den 1970er Jahren beginnt der Unternehmer, sich in der Immobilien- und Unterhaltungsbranche ein Imperium aufzubauen.