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Live-Dossier 45. US-Präsident

Donald Trump

Aktualisiert Zuletzt aktualisiert am

Am 20. Januar wurde Donald Trump als US-Präsident vereidigt. Wie es der Milliardär ohne politische Erfahrung ins Weiße Haus geschafft hat, zeigt unsere Chronologie.

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20.01.17

"Von heute an gilt: America first"

Donald Trump ist neuer Präsident der USA. In seiner Antrittsrede kritisierte er erneut das politische Establishment in Washington. Jetzt werde dem Volk die Macht zurückgegeben.  mehr lesen

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13.01.17

Kabinettsmitglieder werden vom Senat befragt

Die Kabinettskandidaten werden angehört. Ob Außen-, Verteidigungs- oder Bildungsministerium – alle von Donald Trump ernannten Minister müssen vom Senat bestätigt werden. Die sogenannten Hearings werden einige Wochen andauern. Schon jetzt zeigt sich, dass der US-Präsident und seine Minister keine einheitliche Linie in Nato- und Russlandfragen verfolgen. mehr lesen

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12.01.17

Es ist der erste Schritt zur Aufhebung von Obamacare: Eine Mehrheit im US-Senat stimmt für einen Haushaltsentwurf, der den Weg ebnet, um Barack Obamas Gesundheitsreform abzuschaffen. Aber selbst bei Republikanern gibt es Bedenken, denn Donald Trump hat keinen Alternativplan. mehr lesen

11.01.17

Trump gibt erste "News"-Konferenz

160 Tage lang hatte sich Trump der Presse verweigert. Anfang Januar bittet der designierte US-Präsident zu einer "News"-Konferenz. Allein die Wortwahl zeigt, dass Trump künftig selbst die Nachrichten bestimmen will. Der anschließende Auftritt vor Journalisten verkommt zur Farce: Trump beleidigt Journalisten, spottet über Hillary Clinton, überhöht sich selbst – und bleibt Antworten auf drängende politische Fragen schuldig. mehr lesen

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06.01.17

Putin ordnete Hackerangriffe auf US-Wahl an

Die US-Geheimdienste sind sich sicher, dass die Wahl Donald Trumps von russischen Hackern beeinflusst wurde. Der designierte US-Präsident dementiert weiter, dass die Angriffe Auswirkungen auf das Ergebnis der Abstimmung gehabt hätten. Auch Moskaus Einfluss auf die Hackerangriffe bestreitet Trump. mehr lesen

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06.01.17

Donald Trump ist drauf und dran, eines seiner zentralen Wahlkampfversprechen zu brechen: Die USA würden die Kosten für die Mauer an der Grenze zu Mexiko jetzt doch selbst tragen. Mexiko werde später zahlen, verspricht der designierte US-Präsident.  mehr lesen

19.12.16

Wahlmännergremium wählt Trump zum US-Präsidenten

Donald Trump hat die letzte Hürde genommen und kann damit offiziell am 20. Januar vereidigt werden. Das Gremium der Wahlleute hat den 70-Jährigen mit klarer Mehrheit zum neuen US-Präsidenten bestimmt. Deutlich mehr als die nötigen 270 der 538 Wahlleute aus 50 Bundesstaaten und der Bundeshauptstadt Washington, D. C. stimmten für den Milliardär. mehr lesen

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23.11.16

Ganz gleich, wer im Weißen Haus sitzt, der Iran will sich an das mit den USA ausgehandelte Atomabkommen halten. Im Team Trump hält man das Abkommen allerdings für einen "katastrophalen Deal". Die iranische Regierung erwartet auch von Europa, dass es eine deutliche Position gegenüber den USA vertritt und auf die Einhaltung des Abkommens pocht. mehr lesen

22.11.16

USA sollen aus TPP-Abkommen aussteigen

Für seinen ersten Tag im Amt hat Trump einen konkreten Plan: Er will veranlassen, dass die USA aus dem Transpazifischen Freihandelsabkommen TPP aussteigen. In den Ländern der geplanten Freihandelszone leben 800 Millionen Menschen, in ihr geschehen 40 Prozent des Welthandels. Zu den zwölf Unterzeichnern gehören unter anderem Kanada, Japan und Australien, Malaysia und Singapur – China ist nicht dabei. mehr lesen

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22.11.16

Trump distanziert sich von rechtsextremer Alt-Right-Bewegung

In seinem zweiten großen Interview nach der Wahl distanziert sich Trump von der rechtsextremen Alt-Right-Bewegung, nimmt aber seinen künftigen Chefberater im Weißen Haus, Stephen Bannon, in Schutz. Bannon, der bis 2011 Chef der ultrarechten Nachrichtenseite Breitbart News war, sei in seinen Augen kein Rassist, sagte Trump. "Breitbart News" sei lediglich "eine Publikation", vergleichbar mit der "New York Times".  mehr lesen

18.11.16

Trump sichert Nato Bedeutung zu

Im Wahlkampf hatte Donald Trump das nordatlantische Militärbündnis als obsolet bezeichnet. Nun sagt der designierte Präsident in einem Telefonat mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg, die Nato werde auch in Zukunft wichtig sein. Man sei sich aber einig, dass die Lasten unter den Nato-Mitgliedsstaaten gerechter verteilt werden müssten. mehr lesen

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17.11.16

In ihrem ersten öffentlichen Auftritt seit ihrer Wahlniederlage zeigt sich Hillary Clinton enttäuscht. Das Wahlergebnis erfülle Kinder aus Familien von Minderheiten und Menschen, die sich in schwierigen Lebenslagen befänden, mit Sorge. Sie fordert ihre Unterstützer auf: "Glaubt an unser Land, kämpft für unsere Werte und gebt niemals auf."  mehr lesen

14.11.16

Obamacare soll in Teilen erhalten bleiben

Trump gibt sein erstes Interview. Er werde sich nun mehr auf Positives konzentrieren, sagt er. Teile von Barack Obamas Gesundheitsreform wolle er erhalten. Sein persönliches Gespräch mit dem scheidenden US-Präsidenten habe ihn zum Nachdenken gebracht. mehr lesen

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10.11.16

Das Entsetzen beim Klimagipfel in Marrakesch ist groß: Donald Trump hatte im Wahlkampf angekündigt, er werde das Pariser Klimaabkommen aufkündigen. Der designierte US-Präsident glaubt nicht, dass es einen menschengemachten Klimawandel gibt. Der sei eine Erfindung der Chinesen, die US-Unternehmen weniger wettbewerbsfähig machen wollten. mehr lesen

09.11.16

Der Republikaner kann durchregieren

Am 8. November ist auch ein Teil des Kongresses neu gewählt worden. Auch hier sind die Republikaner die klaren Sieger: Sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat haben sie die Mehrheit. Donald Trump kann durchregieren, kaum einer kann den designierten US-Präsidenten stoppen. mehr lesen

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09.11.16

Trump wird US-Präsident

Donald Trump schien lange nur ein schlechter Scherz zu sein. Jetzt wird er Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. 290 Wahlmännerstimmen entfallen auf den Republikaner, seine Rivalin Hillary Clinton erhält nur 232. mehr lesen

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  • Am 9. November steht fest: Trump hat die Mehrheit im Electoral College. Er wird der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika werden.
  • Trump pöbelt, beleidigt, zeigt sich wenig präsidentiell: Abfällige Bemerkungen vor allem über Einwanderer und Frauen schaden Trumps Image, in Umfragen liegt er monatelang hinter seiner Rivalin Hillary Clinton.
  • Auf dem Parteitag der Republikaner vom 18. bis 21. Juli 2016 stimmt eine Mehrheit für Trump. Der benennt seinen Vize: Mike Pence.
  • "Make America great again" ist Trumps Wahlkampfslogan. Ronald Reagan hatte ihn schon 1980 verwendet.
  • Am 16. Juni 2015 gibt Trump bekannt, sich als Kandidat der Republikaner für die US-Präsidentenwahl im November des kommenden Jahres bewerben zu wollen.
  • Donald Trump hat seinen Namen zur Marke gemacht: In den 1970er Jahren beginnt der Unternehmer, sich in der Immobilien- und Unterhaltungsbranche ein Imperium aufzubauen.