SPD Es ist ein Absturz, es ist ein Desaster

Die SPD stürzt ab und muss in die Opposition. Im Willy-Brandt-Haus werden Schuldige gesucht, aber Parteichef Müntefering klammert sich an sein Amt.

Debakel für die SPD: Frank-Walter Steinmeier bleibt nur der Gang in die Opposition

Debakel für die SPD: Frank-Walter Steinmeier bleibt nur der Gang in die Opposition

Es ist kurz nach halb sieben Uhr am Sonntagabend, als Frank-Walter Steinmeier den bitteren Satz ausspricht und damit seine persönliche Niederlage sowie die Niederlage der Sozialdemokraten einräumt. Die Genossen haben ihren Kanzlerkandidaten mit aufmunterndem Beifall im Willy-Brandt-Haus begrüßt, er klingt wie der trotzige Applaus der Verzweifelten. Steinmeier tut sich schwer, die richtigen Worte zu finden. Von einem „bitteren Tag für die deutsche Sozialdemokratie“ spricht er schließlich und fügt hinzu, „auf die SPD kommt eine neue Rolle zu, wir werden Opposition sein“. Anschließend bleibt auch Parteichef Franz Müntefering nichts anderes übrig, als festzustellen: „Der Souverän hat entschieden.“

Dabei ist das Wahlergebnis der SPD in Wirklichkeit mehr als nur eine Niederlage, die die Partei nach elf Regierungsjahren wieder auf die harten Oppositionsbänke führt. Das Ergebnis ist ein Desaster, eine Katastrophe. Es stürzt die SPD in eine existenzielle Krise. Die negativen Superlative lassen sich beliebig aneinanderreihen. Noch nie seit Gründung der Bundesrepublik hat die SPD bei einer Bundestagswahl so schlecht abgeschnitten, noch nie ist eine Regierungspartei von den Wählern so brutal gestraft worden, noch nie hat eine Partei bei einer Bundestagswahl so viele Prozentpunkte verloren.

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In den Zahlen ist kein Hoffnungsschimmer zu erkennen, kein Silberstreif. Daran lassen schon um Punkt 18 Uhr die ersten Prognosen von ARD und ZDF keinen Zweifel, die die Partei zwischen 22,5 und 23,5 Prozent sehen. Totenstille herrscht im großen Foyer des Willy-Brandt-Hauses, als der rote SPD-Balken um mehr als 11 Prozentpunkte nach unten zeigt. Minutenlang. Dann kurze Kommentare, „Scheiße“, „Oh Nein“, „es ist zum Heulen“. Nicht einmal der Ton der Fernsehberichterstattung überdeckt Verzweiflung und Ratlosigkeit. Ein Techniker hat ihn ausgestellt. Lautlos flimmern also die Ergebnisse über die Bildschirme. Einen solchen Absturz haben selbst die größten Pessimisten unter den Sozialdemokraten nicht für möglich gehalten.

Dass dieser Sonntag kein schöner Tag für die Sozialdemokratie sein wird, hatte sich schon angedeutet, bevor um 18 Uhr die ersten Prognosen bekannt gegeben werden. Kein führender Sozialdemokrat zeigt sich auf der Wahlparty und die Mitarbeiter der Pressestelle, die die eintreffenden Journalisten begrüßen, haben bleiche Gesichter. Der Kanzlerkandidat, der Parteivorsitzende und mit ihnen das Präsidium der Partei sitzen derweil im sechsten Stock der Parteizentrale. Auf einem Krisentreffen beraten sie darüber, wie es nun weitergehen soll. Seit dem Nachmittag kennt die Parteispitze die Prognosen der Fernsehanstalten.

Steinmeier, Müntefering und Co. wissen, dass dies für die SPD eine extrem heikle Situation ist, dass der Partei nun heftige Machtkämpfe und ein Richtungsstreit zwischen dem rechten und dem linken Parteiflügel bevorstehen. Auch die Stimmung an der Basis könnte explosiv werden. Alle bemühen sich daher, die Reihen geschlossen zu halten und Zeit für einen geordneten Diskussionsprozess zu gewinnen.

Schließlich allerdings fällt im Parteipräsidium zumindest eine Personalentscheidung. Es ist der scheidende Fraktionschef Peter Struck, der Steinmeier als seinen Nachfolger vorschlägt. Müntefering schließt sich dem Vorschlag an, Steinmeier akzeptiert, eine formale Abstimmung gibt es nicht. Die findet erst am Dienstag statt, wenn sie die frisch gewählte und arg dezimierte Fraktion zu ihrer ersten Sitzung trifft. Der SPD-Kanzlerkandidat und bisherige Außenminister übernimmt in der nächsten Legislaturperiode also den Job des Oppositionsführers. Mit größeren Widerständen gegen diese Personalie ist nicht zu rechen.

Die meisten Spekulationen ranken sich an diesem Wahlabend in der SPD-Parteizentrale nicht um den Kanzlerkandidaten, sondern um den Parteivorsitzenden. Tritt Franz Müntefering freiwillig zurück? Oder klammert er sich an sein Amt? Wird er von seinen Genossen aus dem Amt gedrängt - oder kann er sich halten? Es gibt einige, die mit Münteferings Rücktritt schon an diesem Abend rechnen.

Offen jedoch stellt sich am Wahlabend niemand gegen Müntefering. Aber aus manchen Andeutungen lässt sich herauslesen, dass hier das letzte Wort längst noch nicht gesprochen ist. Der Sprecher der SPD-Linken, Björn Böhning, zum Beispiel fordert einen „Erneuerungsprozess“, ein „Weiter so“ könne es sicher nicht geben. Gleichzeitig plädiert er aber auch dafür, sich mit den notwendigen Diskussionen „Zeit zu lassen“.

Der sachsen-anhaltinische Finanzminister Jens Bullerjahn wehrt sich dagegen, jetzt einen Sündenbock zu suchen und sagt stattdessen, alle trügen für die Wahlniederlage Verantwortung, niemand habe jetzt einen Schlachtplan in der Tasche. Jedoch räumt er ein, dass es nicht so weitergehen könne wie bisher.

Franz Müntefering selbst jedoch erweckt nicht den Eindruck, als denke er persönlich an Konsequenzen. Er verweist auf die Sitzungen der Parteigremien am Montag sowie auf den Parteitag im November. Am Montagmorgen tagt der Parteivorstand, am Abend treffen sich die Landes- und Bezirksvorsitzenden. Dort solle die Frage besprochen werden, wie sich die SPD jetzt aufstelle. Offensichtlich versucht Müntefering Zeit zu gewinnen. Er plädiert dafür, „miteinander“ dafür sorgen, dass die Partei zusammenbleibe und er verweist gleich mehrfach auf den Parteitag.

Vor der Bundestagswahl hatte Müntefering gesagt, er wolle auf diesem Treffen noch einmal für den Parteivorsitz kandidieren. Das wiederholte er heute: "Es wäre falsch, jetzt davon zu laufen", sagte er und fügte hinzu: "Ich bin Parteivorsitzender und stehe für eine erneute Kandidatur zur Verfügung." Es ist nicht zu übersehen, Müntefering kämpft um sein Amt, er versucht, noch am Wahlabend machtpolitische Pflöcke einzurammen.

Es könnte trotzdem eng werden. Auch auf die Unterstützung von Steinmeier kann Müntefering vermutlich nicht mehr setzen. Anders lässt sich zumindest der gemeinsame Auftritt im Willy-Brand-Haus am Wahlabend nicht interpretieren. Keines freundlichen Blickes würdigen sich die beiden, als sie gemeinsam auf die Bühne treten. Steinmeier dankt zwar den Wählern und seinen Wahlhelfern, doch über den Parteichef verliert er kein einziges Wort. Der steht steif daneben und presst die Lippen aufeinander; Männerfreunde sehen anders aus.
 

 
Leser-Kommentare
  1. Genau das ist es: die SPD ist heute nur noch eine Partei der alten Männer, ob sie nun Schröder oder Münte heißen mögen. Dies gilt nicht nur für die Parteibonzen, sondern auch für die Wähler. Es fehlt einfach der Nachwuchs, es fehlt der jugendliche Elan, es fehlt an neuen Ideen sowohl in der Parteileitung als auch unter den Wählern.

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    • OneDay
    • 27.09.2009 um 22:29 Uhr

    "Genau das ist es: die SPD ist heute nur noch eine Partei der alten Männer, ob sie nun Schröder oder Münte heißen mögen. Dies gilt nicht nur für die Parteibonzen, sondern auch für die Wähler. Es fehlt einfach der Nachwuchs, es fehlt der jugendliche Elan, es fehlt an neuen Ideen sowohl in der Parteileitung als auch unter den Wählern."

    Schwachsinn.
    Es gibt genug Bundestagsabgeordnete unter 40 oder 30 und nicht wenige
    davon haben sogar Positionen in den Landesparteipräsidien.

    Die SPD bekommt jetzt die Rechnung vorgesetzt, die Stammwähler in Stich gelassen zu haben und den verräterischen Schröder nicht desavouiert zu haben. Man braucht kein Genie zu sein, um festzustellen, dass die Popularität der SPD seit der Agenda 2010 angefangen hat, sich zu schwächen. Es bringt nichts, wenn man Schröders ehemalige Berater kurz vor der Wahl zwingt, solche Worte auszusprechen, die vor vier Jahren fällig gewesen wären. Der SPD-Wähler ist mündiger als etwa der FDP-Wähler, der schon immer ein Wechselwähler gewesen ist, und sich von Westerwelles Versprechen, die er niemals einhalten wird, einlullen läßt. Steinmeier war der Archithekt der Agenda und Müntefering sprach von den wählerwirksamen Heuschrecken nur unmittelbar vor den Wahlen in NRW. Das wahre Verhalten der dominierende SPD-Politikerklasse wurde bei der Bereitstellung der 3 Spätabweichler unmittelbar vor der geplanten Einsetzung von Frau Dill, alias Ypsilanti, in Wiesbaden bekannt.
    Zum Glück kann die SPD noch mit Leuten mit einem gesunden Menschenverstand, wie Wowereit, Nahles und Drohsel, rechnen, die hoffentlich in der Opposition von den Zwängen befreit werden, die ihnen eine Große Koalition und die angedeutete Möglichkeit einer Ampelkoalition auferlegt hatten. Was die traditionelle Wählerschaft der SPD will, nämlich Rot-Rot-Grün, ist anhand der Gewinne der Grünen und der Linken überdeutlich geworden. Kinnes, ein klärendes gespräch über Lissabon und Afghanistan und schon bekommt ihr wieder Oberwasser!

    Die „Seeheimer“, die Kapitalistenfraktion der SPD, hat das größte Desaster in der Geschichte der Partei eingefahren. Wie können sie nur glauben, Leitfiguren der Erneuerung zu werden?

    Schröder hat die Seele der Partei verkauft.

    Das Wahlergebnis 2009 ist die Quittung dafür.

    Hoffentlich gelingt es der Partei auf dem kommenden Parteitag, sich von den aufgehäuften Lebenslügen der Seeheimer zu befreien. Wir brauchen ein funktionierendes Gegengewicht gegen Schwarz/Gelb!

    • OneDay
    • 27.09.2009 um 22:29 Uhr

    "Genau das ist es: die SPD ist heute nur noch eine Partei der alten Männer, ob sie nun Schröder oder Münte heißen mögen. Dies gilt nicht nur für die Parteibonzen, sondern auch für die Wähler. Es fehlt einfach der Nachwuchs, es fehlt der jugendliche Elan, es fehlt an neuen Ideen sowohl in der Parteileitung als auch unter den Wählern."

    Schwachsinn.
    Es gibt genug Bundestagsabgeordnete unter 40 oder 30 und nicht wenige
    davon haben sogar Positionen in den Landesparteipräsidien.

    Die SPD bekommt jetzt die Rechnung vorgesetzt, die Stammwähler in Stich gelassen zu haben und den verräterischen Schröder nicht desavouiert zu haben. Man braucht kein Genie zu sein, um festzustellen, dass die Popularität der SPD seit der Agenda 2010 angefangen hat, sich zu schwächen. Es bringt nichts, wenn man Schröders ehemalige Berater kurz vor der Wahl zwingt, solche Worte auszusprechen, die vor vier Jahren fällig gewesen wären. Der SPD-Wähler ist mündiger als etwa der FDP-Wähler, der schon immer ein Wechselwähler gewesen ist, und sich von Westerwelles Versprechen, die er niemals einhalten wird, einlullen läßt. Steinmeier war der Archithekt der Agenda und Müntefering sprach von den wählerwirksamen Heuschrecken nur unmittelbar vor den Wahlen in NRW. Das wahre Verhalten der dominierende SPD-Politikerklasse wurde bei der Bereitstellung der 3 Spätabweichler unmittelbar vor der geplanten Einsetzung von Frau Dill, alias Ypsilanti, in Wiesbaden bekannt.
    Zum Glück kann die SPD noch mit Leuten mit einem gesunden Menschenverstand, wie Wowereit, Nahles und Drohsel, rechnen, die hoffentlich in der Opposition von den Zwängen befreit werden, die ihnen eine Große Koalition und die angedeutete Möglichkeit einer Ampelkoalition auferlegt hatten. Was die traditionelle Wählerschaft der SPD will, nämlich Rot-Rot-Grün, ist anhand der Gewinne der Grünen und der Linken überdeutlich geworden. Kinnes, ein klärendes gespräch über Lissabon und Afghanistan und schon bekommt ihr wieder Oberwasser!

    Die „Seeheimer“, die Kapitalistenfraktion der SPD, hat das größte Desaster in der Geschichte der Partei eingefahren. Wie können sie nur glauben, Leitfiguren der Erneuerung zu werden?

    Schröder hat die Seele der Partei verkauft.

    Das Wahlergebnis 2009 ist die Quittung dafür.

    Hoffentlich gelingt es der Partei auf dem kommenden Parteitag, sich von den aufgehäuften Lebenslügen der Seeheimer zu befreien. Wir brauchen ein funktionierendes Gegengewicht gegen Schwarz/Gelb!

  2. 2.

    mein respekt für steinmeiser haltung in der elefantenrunde!

    was die niederlage angeht, die opposition läßt den einzelnen parteien mehr raum, nach ihrer mentalität und überzeugung zu sprechen und wird für die spd eine chance sein, sich wieder aufzuräumen.
    auch dies ist ein gewinn.

    viel erfolg dabei!

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    • keox
    • 27.09.2009 um 23:13 Uhr

    Entscheidend ist nicht das, was man als Oppositionspartei sagt, sondern das, was man als Regierungspartei tut.

    Und nun das: Steinmeier wird von zwei Kollegen zum Fraktionsvorsitzenden ernannt - völlig an der Partei vorbei- , und Müntefering will Parteivorsitzender werden.

    Das ist Politik nach Gutsherrenart.

    • keox
    • 27.09.2009 um 23:13 Uhr

    Entscheidend ist nicht das, was man als Oppositionspartei sagt, sondern das, was man als Regierungspartei tut.

    Und nun das: Steinmeier wird von zwei Kollegen zum Fraktionsvorsitzenden ernannt - völlig an der Partei vorbei- , und Müntefering will Parteivorsitzender werden.

    Das ist Politik nach Gutsherrenart.

    • OneDay
    • 27.09.2009 um 22:29 Uhr

    "Genau das ist es: die SPD ist heute nur noch eine Partei der alten Männer, ob sie nun Schröder oder Münte heißen mögen. Dies gilt nicht nur für die Parteibonzen, sondern auch für die Wähler. Es fehlt einfach der Nachwuchs, es fehlt der jugendliche Elan, es fehlt an neuen Ideen sowohl in der Parteileitung als auch unter den Wählern."

    Schwachsinn.
    Es gibt genug Bundestagsabgeordnete unter 40 oder 30 und nicht wenige
    davon haben sogar Positionen in den Landesparteipräsidien.

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    Es geht bei einer Bundestagswahl nicht um die SPD-Bundestagsabgeordneten unter 40 oder 30 oder um die mit Pöstchen in den Landesparteipräsidien. Es geht (auch) um die personelle Erneuerung überkommener SPD-Aushängeschilder mit altväterlichem Ruhrpott-Image à la Münte - nichts gegen den Mann oder den Pott selbst.

    Die jüngeren Wähler wollen sich esst recht bei großen Wahlen mit jüngeren Politikern identifizieren können.

    Eine geeignete Führungsperson zu finden, die Jugendlichkeit und Kompetenz zugleich ausstrahlt, gehört zu den (nicht ganz einfachen) personlpolitischen Aufgaben, denen sich die SPD in den kommenden vier Jahren stellen muss - zumindest in Ergänzung zu Steinmeier, sofern er tatsächlich bleiben sollte.

    Es geht bei einer Bundestagswahl nicht um die SPD-Bundestagsabgeordneten unter 40 oder 30 oder um die mit Pöstchen in den Landesparteipräsidien. Es geht (auch) um die personelle Erneuerung überkommener SPD-Aushängeschilder mit altväterlichem Ruhrpott-Image à la Münte - nichts gegen den Mann oder den Pott selbst.

    Die jüngeren Wähler wollen sich esst recht bei großen Wahlen mit jüngeren Politikern identifizieren können.

    Eine geeignete Führungsperson zu finden, die Jugendlichkeit und Kompetenz zugleich ausstrahlt, gehört zu den (nicht ganz einfachen) personlpolitischen Aufgaben, denen sich die SPD in den kommenden vier Jahren stellen muss - zumindest in Ergänzung zu Steinmeier, sofern er tatsächlich bleiben sollte.

  3. ...tut's mir nun doch ein klein wenig leid. Der Steinmeier hat mir zum Schluss ziemlich imponiert. Der hat nicht aufgegeben, sondern weiter gekämpft. Leider kann ich den Mist nicht länger ignorieren, den seine Partei seit Schröder angerichtet hat. Jetzt haben sie die Möglichkeit, sich neu zu sortieren. Das wird auch bitter nötig sein.

  4. Als sich SPD-Politiker nach dem Winnenden-Amoklauf für ein Verbot von Paintball stark gemacht haben, habe ich der SPD gemailt: "Leute, habt ihr jeden Kontakt zu den Bürgern verloren? Sowas könnt ihr einfach nicht bringen!" Jetzt fühle ich nur noch Schadenfreude. Wow! Es gibt noch Gerechtigkeit. Eine durchgeknallte Partei bekommt ihre gerechte Strafe. Auch das Unterstützen der Internet-Zensurpolitik und des Überwachungs-Staates hat der SPD keine Wähler gebracht - wohingegen die Piraten auf zwei Prozent kamen. Und das, obwohl sie erst drei Jahre existieren.

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    Hat die SPD auf Deine Mail reagiert ?

    Hat die SPD auf Deine Mail reagiert ?

  5. eine analyse des wahldebakels steht noch bevor aber
    erinnern wir uns an die hessen wahl 2008 und an die wolfgang clements öffentliche demontage der spd.
    ein enormer verlusst an glaubwürdigkeit und in sache personalkompetenz bzw. -management hallt immer noch nach.
    ... und wenns NUR dabei bleibt.

    • Harzer
    • 27.09.2009 um 22:51 Uhr

    für das Ergebnis könnt Ihr Euch bei Steinmeier und Münte bis zurück zu Clement und Schröder und ihrem Kurs bedanken.
    Macht endlich eine andere Politik mit anderen Leuten !!!

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    Wie hat heute Gregor Gysi gesagt: Seit Schröder hat sich die SPD entsozialdemokratisiert. Dem ist nichts hinzuzufügen. Eine Partei, der wir Hartz IV zu verdanken haben, wird vom Wähler abgestraft und das ist gut so. Man kann eben mit dem Wahlvolk nicht alles machen!

    Wie hat heute Gregor Gysi gesagt: Seit Schröder hat sich die SPD entsozialdemokratisiert. Dem ist nichts hinzuzufügen. Eine Partei, der wir Hartz IV zu verdanken haben, wird vom Wähler abgestraft und das ist gut so. Man kann eben mit dem Wahlvolk nicht alles machen!

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