Bundestagswahl 2009 Union schlittert ins schwarz-gelbe Glück
Die Union holt das zweitschlechteste Ergebnis ihrer Geschichte. Doch das verzeiht die Partei ihrer "Angie" nun gerne. Denn es reicht für Schwarz-Gelb.
Es müssen ganze Gebirge gewesen sein, die der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel an diesem Sonntagabend von der Seele gefallen sind. Mit ihrem allerstrahlendsten Merkel-Lächeln tritt sie, eine Stunde nachdem die ersten Wahlprognosen veröffentlicht wurden, im Konrad-Adenauer-Haus vor ihre Fans. Fast 3000 sind gekommen. Nur ein Bruchteil der Anhänger können sie allerdings im Original sehen. Die anderen müssen mit den Monitoren Vorlieb nehmen, die überall in dem schlauchartigen Zelt installiert sind, um das die Parteizentrale an diesem Abend ergänzt wurde.
Die Bundeskanzlerin triumphiert nicht. Es sind die üblichen sparsamen Merkel-Gesten, mit denen sie den Applaus und die „Angie-, Angie“-Rufe entgegennimmt. Eine Hand geht hoch zum Winken, einmal nur. Dann machen ihre Hände schnell wieder das kontrollierte Dreieck vor dem Bauch, das man mittlerweile so gut von all den großformatigen Wahlplakaten kennt. „Ich bin glücklich über das, was wir Tolles geschafft haben, wir haben unser Wahlziel erreicht“, ruft Merkel.
Merkel hat Grund, erleichtert zu sein. Vor vier Jahren hatte sie das schwarz-gelbe Wahlziel verfehlt, obwohl der Sieg damals ganz sicher schien. Diesmal waren die Prognosen viel knapper. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem schwarz-gelben und dem rot-rot-grünen Lager hatten die Umfragen noch in dieser Woche vorhergesagt. Dazu kam die Angst, dass die Demoskopen sich möglicherweise abermals so verschätzen könnten wie schon vor vier Jahren.
Hätte Merkel das schwarz-gelbe Ziel nochmals verfehlt, die Partei hätte es ihr persönlich angelastet. Schließlich war sie es, die auf einen weichen Wahlkampf gesetzt hatte. Sie hatte im Zentrum der Kampagne gestanden. Trotz der zunehmenden Unruhe in der Partei angesichts des schmelzenden Umfragevorsprungs hatte sie darauf bestanden, ihre Wahlkampfstrategie beizubehalten.
Nun ist die doch noch aufgegangen, knapp zwar, aber immerhin. Doch irgendwie scheint Merkel bei ihrem Sieg noch nicht wirklich angekommen zu sein. Man könne nun richtig ausgelassen feiern, sagt sie zwar, dort oben auf der Bühne. Und fügt doch gleich hinzu: Dann warte aber eine Menge Arbeit auf die Partei. Da geht ein erstauntes Raunen durch die Menge. „Ich wollte keine Ernüchterung herbeireden“, entschuldigt Merkel sich schnell.
Keine Euphorie also, aber Erleichterung. Sie überwiegt das Bedauern darüber, dass die CDU immerhin das zweitschlechteste Ergebnis ihrer Geschichte kassierte. „Wir hätten uns vielleicht ein bisschen besseres Ergebnis gewünscht“, räumt Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers ein. Doch man muss nur den richtigen Bezugsrahmen finden, und schon sieht alles gleich viel besser aus. Schließlich sind Union und FDP nicht, wie zuletzt befürchtet, auf Überhangmandate angewiesen, um regieren zu können.
Auch Hessens Ministerpräsident Roland Koch, der wie Rüttgers und andere Präsidiumsmitglieder die Prognose gemeinsam mit der Kanzlerin im fünften Stock der Parteizentrale abgewartet hatte, hat an 33,5 Prozent nichts auszusetzen. Eine „strategische Leistung“ sei es, aus einer Großen Koalition den Umstieg in die Kleine zu schaffen. Im Übrigen habe man immer gewusst, dass man in einer Großen Koalition Stimmen verlieren werde. Insgesamt sei es der Kanzlerin gelungen, „sich sehr wenig beschädigt zu halten“.
So bestätigt sich, was ein ehemaliger Mitarbeiter des Bundeskanzleramtes schon vor der ersten Nachwahlprognose prophezeite: Wenn Merkel Schwarz-Gelb erreicht, muss sie über das Wahlergebnis keine Diskussion fürchten, selbst wenn es noch hinter dem von 2005 zurückbleibt, das immerhin das drittschlechteste in der CDU-Geschichte war.
Dass auch ein Merkel-Getreuer wie der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Norbert Röttgen, der nun vielleicht Kanzleramtschef wird, das Ergebnis positiv bewertet, kann da schon nicht mehr überraschen. „33 oder 34 Prozent ist für uns natürlich nicht zufriedenstellend“, räumt er immerhin ein. Doch auch für ihn ist entscheidend: Die CDU regiert wieder in einer kleinen Koalition. Gerade dadurch werde sie die Chance haben, sich als Volkspartei zu regenerieren.
Der Menschenrechtsbeauftragte Günter Nooke ist immerhin ehrlich genug, auf den Mann hinzuweisen, dem die CDU ihren Wahlsieg nicht unwesentlich verdankt: FDP-Chef Guido Westerwelle. Man müsse schon anerkennen, dass der die Ampel mit SPD und Grünen so eindeutig ausgeschlossen habe. Wäre dies nicht der Fall gewesen, die FDP hätte wohl keine 14 Prozent geholt. Die ersehnte Koalition wäre dann wieder an der Schwäche der Volkspartei CDU gescheitert.
Merkel bekommt an diesem Abend auch Zustimmung von jenen, die ihr in der Vergangenheit nicht immer freundlich gesonnen waren; vom baden-württembergischen Landesgruppenvorsitzenden Georg Brunnhuber zum Beispiel. Das schlechte Wahlergebnis sei der Tatsache geschuldet, dass viele CDU-Wähler, die auf Nummer sicher gehen wollten, FDP gewählt hätten.
Nur einer aus dem Wirtschaftslager der Partei bleibt sich auch heute treu: „Eine Wahlanalyse muss stattfinden“, verlangt der Präsident des CDU-Wirtschaftsrates, Kurt Lauk. Es könne nicht angehen, dass sich viele Mitglieder der CDU eher bei der FDP wiederfänden als in der eigenen Partei.
Heinz Ossenkamp, Vorstandsmitglied der Arbeitnehmervereinigung der CDU und damit Vertreter des Sozialflügels seiner Partei, hat da ganz andere Sorgen. Angela Merkel müsse nun die Arbeiterführerin aller Deutschen werden.
Sich dazu auszurufen, diesen Gefallen tut ihm Merkel freilich nicht, trotz ihres roten Jacketts. „Ich möchte die Kanzlerin aller Deutschen sein“, sagt Merkel stattdessen. Im Übrigen sei die Union eine Volkspartei, die „für alle was im Angebot haben“ müsse.
Die Kanzlerin aller Deutschen - das ist einerseits eine Selbstverständlichkeit. Doch ist es wohl auch ein erster Warnschuss in Richtung FDP. So wie das schwarz-gelbe Projekt vor vier Jahren konzipiert war, wird es diesmal nicht umgesetzt werden.
Wie es aber werden soll? Diese Antwort bleibt Merkel am Wahlabend schuldig. Ihre Getreuen machen sich darüber vorerst jedoch nicht allzu viele Sorgen. „Das wird sich gut fügen“, prophezeit Röttgen.
Einer sagt an diesem Abend übrigens gar nichts: Generalsekretär Ronald Pofalla. Überreicht der Chefin stattdessen den Blumenstrauß und lächelt mit ihr um die Wette. Hätte die Union Schwarz-Gelb verfehlt, Pofalla wäre das erste Bauernopfer geworden. Nun wird er wohl Arbeitsminister werden.
- Datum 28.09.2009 - 13:24 Uhr
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Diesmal wird diese Frau nicht mit meiner Stimme gewählt. Die letzten 4 Jahre hat es mich nahezu jeden Tag gestört, dass diese Irak-Kriegsbefürworterin, ehemalige FdJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda und Bushs Grillkönigin von Trinvillershagen mit meiner Stimme zur Kanzlerin gewählt worden ist.
Das fühlt sich trotz der Niederlage der SPD gut an.
Die Mehrheit der Wähler will wohl Steuersenkungen, keine Mindestlöhne und den Ausstieg aus dem Ausstieg aus der Kernenergie und natürlich gut verdienende Ärzte. Das muss man in einer Demokratie akzeptieren, allerdings bei Biblis....
Ich bin bei solchen Kommentaren recht ratlos, ich bin kein CDU Anhänger, aber Sie diskreditieren sich selbst! Nehmen Sie es bitte nicht allzu persönlich aber Ihre Kritikpunkte dürften Ihnen (vom anscheinend so wichtigen Grillen abgesehen) doch auch vor 4 Jahren bekannt gewesen sein, jedenfalls scheinen Sie ja die Biographie unserer Kanzlerin zu kennen. Und dann können Sie Ihr Kreuz nicht an einer anderen Stelle machen? Sind Sie nicht mündig genug?
Stattdessen nun die Proklamation des "diesmal habe ich es geschafft nicht Merkel zu wählen!", aha, vorher keine Wahl gehabt?
Sorry, aber wenn man derartiges liest fragt man sich schon nach dem "Sinn" oder besser Ziel...
Ich bin bei solchen Kommentaren recht ratlos, ich bin kein CDU Anhänger, aber Sie diskreditieren sich selbst! Nehmen Sie es bitte nicht allzu persönlich aber Ihre Kritikpunkte dürften Ihnen (vom anscheinend so wichtigen Grillen abgesehen) doch auch vor 4 Jahren bekannt gewesen sein, jedenfalls scheinen Sie ja die Biographie unserer Kanzlerin zu kennen. Und dann können Sie Ihr Kreuz nicht an einer anderen Stelle machen? Sind Sie nicht mündig genug?
Stattdessen nun die Proklamation des "diesmal habe ich es geschafft nicht Merkel zu wählen!", aha, vorher keine Wahl gehabt?
Sorry, aber wenn man derartiges liest fragt man sich schon nach dem "Sinn" oder besser Ziel...
herzlichen glückwunsch und viel spass bei der weiteren ausbeuten ihrer wähler und nichtwähler gemeinschaft. nochmals glückwunsch lieber "tigerentenclub". glückwunsch. glück..., prost ;-)
Wie werden denn die Wähler und Nichtwähler ausgebeutet? Wenn Sie das so verallgemeinern wäre ich ja auch "ausgebeutet", ganz gleich ob ich den Club gewählt hätte oder nicht. Kann ich aber nicht feststellen zudem müsste doch für Sie, wenn Sie es auf monetäre Werte beziehen doch Dank in Aussicht gestellter Reform des Steuersystems eher Freude angesagt sein...!? Ist wohl doch nicht so homogen die Bevölkerung, wie sich das mancher vorstellt. Die Mehrheit hat entschieden und wem das nicht passt, oder es nicht für nötig hält zu wählen, muss halt den Wunsch der Mehrheit akzeptieren oder umziehen.. jedenfalls können sich die Nichtwähler nun wirklich nicht später beschweren!
Wie werden denn die Wähler und Nichtwähler ausgebeutet? Wenn Sie das so verallgemeinern wäre ich ja auch "ausgebeutet", ganz gleich ob ich den Club gewählt hätte oder nicht. Kann ich aber nicht feststellen zudem müsste doch für Sie, wenn Sie es auf monetäre Werte beziehen doch Dank in Aussicht gestellter Reform des Steuersystems eher Freude angesagt sein...!? Ist wohl doch nicht so homogen die Bevölkerung, wie sich das mancher vorstellt. Die Mehrheit hat entschieden und wem das nicht passt, oder es nicht für nötig hält zu wählen, muss halt den Wunsch der Mehrheit akzeptieren oder umziehen.. jedenfalls können sich die Nichtwähler nun wirklich nicht später beschweren!
"Union schlittert ins schwarz-gelbe Glück" und der Rest der Nation hoffentlich nicht ins Unglück!
Es lebe der mündige Bürger und seine starken Schultern!
Ich es wird in allen Medien aber kaum benannt, dass das Ergebnis der Union hauptsächlich auf das Wahlergebnis der CSU in Bayern zurückzuführen sein dürfte! Das sollte in derartigen Artikeln schon erwähnt werden und muss in der Beurteilung von Frau Merkel auch berücksichtigt werden!
Die 27% für die CDU alleine finden Sie toll?
Das ist kaum besser als bei der SPD!
zu bayern:
wen interessiert das? ich kenne kein bundesland, daß sich immer so in den vordergrund stellen muß.
zum artikel:
ich freue mich über die tigerente, doch sollte die cdu nicht vergessen, daß für sie die bürderrechte zum gleichen verlust führen kann, wie sie die spd erlitten hat (wenn es auch andere gründe hatte).
ihr problem heißt schäuble und v.d.Leyen.
in der CDU/CSU - Fraktion diskutiert, weil die CSU nicht mehr sichere Mehrheiten über 50 % bringt. Das wird auch in Bayern einiges verändern und dies ist gut für unsere Demokratie.
Die 27% für die CDU alleine finden Sie toll?
Das ist kaum besser als bei der SPD!
zu bayern:
wen interessiert das? ich kenne kein bundesland, daß sich immer so in den vordergrund stellen muß.
zum artikel:
ich freue mich über die tigerente, doch sollte die cdu nicht vergessen, daß für sie die bürderrechte zum gleichen verlust führen kann, wie sie die spd erlitten hat (wenn es auch andere gründe hatte).
ihr problem heißt schäuble und v.d.Leyen.
in der CDU/CSU - Fraktion diskutiert, weil die CSU nicht mehr sichere Mehrheiten über 50 % bringt. Das wird auch in Bayern einiges verändern und dies ist gut für unsere Demokratie.
Ich bin bei solchen Kommentaren recht ratlos, ich bin kein CDU Anhänger, aber Sie diskreditieren sich selbst! Nehmen Sie es bitte nicht allzu persönlich aber Ihre Kritikpunkte dürften Ihnen (vom anscheinend so wichtigen Grillen abgesehen) doch auch vor 4 Jahren bekannt gewesen sein, jedenfalls scheinen Sie ja die Biographie unserer Kanzlerin zu kennen. Und dann können Sie Ihr Kreuz nicht an einer anderen Stelle machen? Sind Sie nicht mündig genug?
Stattdessen nun die Proklamation des "diesmal habe ich es geschafft nicht Merkel zu wählen!", aha, vorher keine Wahl gehabt?
Sorry, aber wenn man derartiges liest fragt man sich schon nach dem "Sinn" oder besser Ziel...
Vor 4 Jahren habe ich SPD gewählt und wollte auf keinen Fall, dass Frau Merkel (die bis heute den Irak-Krieg unterstützt) Kanzlerin wird. Sie hatte vorher ja auch gesagt: "Mit mir wird es keine große Koalition geben." Und dann kam sie die große Koalition und Frau Merkel wurde auch mit meiner Stimme gewählt.
Ja und das Grillen ist mir wichtig. Bush zieht mit Lügen in den Irak-Krieg, rechtfertigt Folter und gründet Guantanamo und zu Ehren dieser Person veranstaltet Frau Merkel für Millionen von Steuergelder ein Fest und stellt nach Lebenslauf ausgesuchte "Jubelperser" auf den Marktplatz von Stralsund. Bezeichnend ist doch, dass dies in dem Wahlkampf von der merkelfreundlichen Presse nicht einmal erwähnt wurde.
Jetzt muss unsere "bella figura" mal zeigen, was sie tatsächlich kann und das ist gut so. Zum Glück haben uns ja die Amerikaner von ihrem "Freund" Georg W. Bush befreit.
Es ist gut, dass Frau Merkel sich die nächsten Jahre zumindest nicht hinter der SPD verstecken kann. Es wird höchste Zeit, dass Frau Merkel einen Oppositionsführer auf Augenhöhe gegenüber hat. Und ich hoffe, dass unsere Presse sich in Zukunft kritischer mit den Handlungen von Frau Merkel auseinandersetzt und auf Schlagzeilen wie "Miss Europa", "Weltklimakanzlerin" verzichtet und über das tatsächliche Ergebnis berichtet.
Vor 4 Jahren habe ich SPD gewählt und wollte auf keinen Fall, dass Frau Merkel (die bis heute den Irak-Krieg unterstützt) Kanzlerin wird. Sie hatte vorher ja auch gesagt: "Mit mir wird es keine große Koalition geben." Und dann kam sie die große Koalition und Frau Merkel wurde auch mit meiner Stimme gewählt.
Ja und das Grillen ist mir wichtig. Bush zieht mit Lügen in den Irak-Krieg, rechtfertigt Folter und gründet Guantanamo und zu Ehren dieser Person veranstaltet Frau Merkel für Millionen von Steuergelder ein Fest und stellt nach Lebenslauf ausgesuchte "Jubelperser" auf den Marktplatz von Stralsund. Bezeichnend ist doch, dass dies in dem Wahlkampf von der merkelfreundlichen Presse nicht einmal erwähnt wurde.
Jetzt muss unsere "bella figura" mal zeigen, was sie tatsächlich kann und das ist gut so. Zum Glück haben uns ja die Amerikaner von ihrem "Freund" Georg W. Bush befreit.
Es ist gut, dass Frau Merkel sich die nächsten Jahre zumindest nicht hinter der SPD verstecken kann. Es wird höchste Zeit, dass Frau Merkel einen Oppositionsführer auf Augenhöhe gegenüber hat. Und ich hoffe, dass unsere Presse sich in Zukunft kritischer mit den Handlungen von Frau Merkel auseinandersetzt und auf Schlagzeilen wie "Miss Europa", "Weltklimakanzlerin" verzichtet und über das tatsächliche Ergebnis berichtet.
Wie werden denn die Wähler und Nichtwähler ausgebeutet? Wenn Sie das so verallgemeinern wäre ich ja auch "ausgebeutet", ganz gleich ob ich den Club gewählt hätte oder nicht. Kann ich aber nicht feststellen zudem müsste doch für Sie, wenn Sie es auf monetäre Werte beziehen doch Dank in Aussicht gestellter Reform des Steuersystems eher Freude angesagt sein...!? Ist wohl doch nicht so homogen die Bevölkerung, wie sich das mancher vorstellt. Die Mehrheit hat entschieden und wem das nicht passt, oder es nicht für nötig hält zu wählen, muss halt den Wunsch der Mehrheit akzeptieren oder umziehen.. jedenfalls können sich die Nichtwähler nun wirklich nicht später beschweren!
Pardon, es war ein Glückwunsch an die neue Führung und auch etwas zynisch gemeint.
Sehr wohl akzeptiere ich diese Wahl auch wenn ich über das Wahlergebnis sehr enttäuscht bin.
Das Wort Ausbeutung ist natürlich ein sehr dehnbarer Begriff aber eng mit dem Kapitalismus verbunden. Sollten Sie tatsächlich noch Student sein wundert mich Ihre Aussage auch nicht. ;-)
Unsere Politiker messe ich an ihren Taten und nicht an ihren Versprechen, und da hab ich so meine Zweifel.
Reformen haben in den letzten 20 Jahren nicht viel positives gebracht und warum sollte das jetzt mit Schwarz-Gelb anders werden? Mein Eindruck ist halt, es geht immer ein Schritt voran und zwei zurück. ;-)
Die von ihnen angesprochenen monitären Werte die ich aber nicht meine sind nur Augenwischerei. Ich glaube nicht das Steuererleichterungen für die Mehrheit was bringen wird, hinterher wird wieder woanders abgeschöpft oder gekürzt. Ich habe den Eindruck dieses Land kann nicht mit Geld umgehen, den woher kommt diese hohe Staatsverschuldung zu
Lasten der (auch der zukünftigen) Steuerzahler die sich gegen den Unfug seitens der Politik nicht wirklich wehren können.
All die "schönen" Reformen spüren wir dann in ein paar Jahren bei noch höherer Arbeitslosenzahlen, Altersarmut usw..
Ich finde dass das demokratiche Gleichgewicht seit langem verloren gegangen ist und jeder Bürger/innen bei dieser Wahl nur an seine persöhnlichen Bedürfnissen gedacht hat.
...
...
Es hat den Anschein (von polititischer Seite) dass das Allgemeinwohl nicht mehr so sehr von Interesse ist. Wie lässt sich sonst erklären das rund 18 Mill. von 62 Mill. wahlberechtigten Bürger (mehr als die Einwohnerzahl der Ex-DDR) nicht zur Wahl gegangen ist. Die Mehrheit von 44 Mill. wahlberechtigten Bürgern teilte sich dan auch in mehreren Lagern auf wobei aber nur rund 21,5 Mill. tatsächlich Schwarz-Gelb gewählt haben. Es ist eine politische Mehrheit demokratisch gewählt, aber nicht mehr und nicht weniger. Die Einwohnerzahl Deutschlands beträgt rund 82 Mill. Einwohner für die aber vernünftige Politik gemacht werden sollte.
Deiner Meinung nach können jetzt rund 40 Mill. Bürger umziehen weil sie mit der Wahl unzufrieden sind oder nicht wählen waren, na toll. :-)
Mit freundlichen Grüßen
H.Bremer
Pardon, es war ein Glückwunsch an die neue Führung und auch etwas zynisch gemeint.
Sehr wohl akzeptiere ich diese Wahl auch wenn ich über das Wahlergebnis sehr enttäuscht bin.
Das Wort Ausbeutung ist natürlich ein sehr dehnbarer Begriff aber eng mit dem Kapitalismus verbunden. Sollten Sie tatsächlich noch Student sein wundert mich Ihre Aussage auch nicht. ;-)
Unsere Politiker messe ich an ihren Taten und nicht an ihren Versprechen, und da hab ich so meine Zweifel.
Reformen haben in den letzten 20 Jahren nicht viel positives gebracht und warum sollte das jetzt mit Schwarz-Gelb anders werden? Mein Eindruck ist halt, es geht immer ein Schritt voran und zwei zurück. ;-)
Die von ihnen angesprochenen monitären Werte die ich aber nicht meine sind nur Augenwischerei. Ich glaube nicht das Steuererleichterungen für die Mehrheit was bringen wird, hinterher wird wieder woanders abgeschöpft oder gekürzt. Ich habe den Eindruck dieses Land kann nicht mit Geld umgehen, den woher kommt diese hohe Staatsverschuldung zu
Lasten der (auch der zukünftigen) Steuerzahler die sich gegen den Unfug seitens der Politik nicht wirklich wehren können.
All die "schönen" Reformen spüren wir dann in ein paar Jahren bei noch höherer Arbeitslosenzahlen, Altersarmut usw..
Ich finde dass das demokratiche Gleichgewicht seit langem verloren gegangen ist und jeder Bürger/innen bei dieser Wahl nur an seine persöhnlichen Bedürfnissen gedacht hat.
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Es hat den Anschein (von polititischer Seite) dass das Allgemeinwohl nicht mehr so sehr von Interesse ist. Wie lässt sich sonst erklären das rund 18 Mill. von 62 Mill. wahlberechtigten Bürger (mehr als die Einwohnerzahl der Ex-DDR) nicht zur Wahl gegangen ist. Die Mehrheit von 44 Mill. wahlberechtigten Bürgern teilte sich dan auch in mehreren Lagern auf wobei aber nur rund 21,5 Mill. tatsächlich Schwarz-Gelb gewählt haben. Es ist eine politische Mehrheit demokratisch gewählt, aber nicht mehr und nicht weniger. Die Einwohnerzahl Deutschlands beträgt rund 82 Mill. Einwohner für die aber vernünftige Politik gemacht werden sollte.
Deiner Meinung nach können jetzt rund 40 Mill. Bürger umziehen weil sie mit der Wahl unzufrieden sind oder nicht wählen waren, na toll. :-)
Mit freundlichen Grüßen
H.Bremer
Das wars mit dem Wirtschaftsland hier und der grosse Ausverkauf beginnt bald. Wer gehen kann sollte dies baldmoeglichst tun. Die 6 Millionen Arbeitslose offiziell aus der gefaelschten Statistik wird es naechstes Jahr geben. Sozialer Neid und soziale Ungerechtigkeiten werden zunehmen. Als Dank der getoeteten Soldaten gibts dann auch noch Terroranschlaege und die Bildung in Deutschland wird weiter fallen. Mit CDU und FDP werden die letzten Sargnaegel gesetzt. Aber es gab ja genug Warnungen zuvor, nun bedankt euch in Zukunft bei den CDU und FDP Waehlern. Die Wahlversprechen bleiben Wahlversprechen und ihr seht dann in H4 die 25 % Mehrwertsteuern jedesmal in den Billigkaufhaeusern. Es wird alle treffen insbesonders die Mittelschicht denn eins ist nun Tatsache, die duemsten Kaelber waehlen ihren Schlachter selbst.
Da wählt das deutsche Volk eine andere Regierung und "natürlich" ist es die "Falsche". Das Ergebnis zeigt, wie dumm doch die Wähler sind und wer noch klar denken kann, der verlässt besser unser Land.
Meine Güte, geht es vielleicht auch eine Nummer kleiner? Ob mir ein Wahlergebnis passt oder nicht - ich habe es zu akzeptieren. Solche Kommentare erinnern mich an Oskar Lafontaine gestern abend, der mit seinen Äußerungen die Wähler auch indirekt für Dummköpfe hielt, die die Zusammenhängen nicht durchschauen.
Es ist gut, dass die Wähler sich eben nicht bevormunden oder durch Panikmache beirren lassen und immer noch selbst entscheiden, wem sie Verantwortung übertragen oder eben auch wieder entziehen.
Bei aller Emotionalität muss man doch bitte auch anerkennen, dass dieser Wahlkampf viele Menschen nicht erreicht hat und dass es entsprechend viele Menschen gibt, deren Interessen sich in diesem Wahlergebnis eben nicht widerspiegeln. Und diese Tatsache wird meines Erachtens viel zu wenig beachtet. Es ist höchst bedenklich, dass so viele Menschen nicht ihr Recht genutzt haben, die politische Zukunft dieses Landes mitzugestalten. Frau Merkel hat nicht zufällig bekundet, die Kanzlerin aller Deutschen, nicht nur ihrer Wähler, sein zu wollen. Sie weiß sehr wohl um die Brisanz dieser verheerenden Wahlbeteiligung, die für eine tief verwurzelte Unzufriedenheit in der Bevölkerung spricht. Und man kann nur hoffen, dass sie in der nächsten Legislaturperiode nicht die sozialen Aspekte ihrer bisherigen Regierungszeit vergisst. Denn zu befürchten ist, dass die jetzige Färbung sich sehr negativ auf das soziale Klima in diesem Land auswirken wird. Denn, und das muss man ganz deutlich sagen, die FDP ist nicht mehr die FDP von vor 20 Jahren. Sie hat sich leider zu einer Partei entwickelt, die hauptsächlich den selbständigen Mittelstand vetritt. Und insofern kann man nur hoffen, dass die nun Regierenden ihrer sozialen Verantwortung für alle Deutschen gerecht werden. Wenn sie dies nicht tun und die Schere in der Bevölkerung weiter auseinander geht, wird es in diesem Land sehr dunkel werden.
Da wählt das deutsche Volk eine andere Regierung und "natürlich" ist es die "Falsche". Das Ergebnis zeigt, wie dumm doch die Wähler sind und wer noch klar denken kann, der verlässt besser unser Land.
Meine Güte, geht es vielleicht auch eine Nummer kleiner? Ob mir ein Wahlergebnis passt oder nicht - ich habe es zu akzeptieren. Solche Kommentare erinnern mich an Oskar Lafontaine gestern abend, der mit seinen Äußerungen die Wähler auch indirekt für Dummköpfe hielt, die die Zusammenhängen nicht durchschauen.
Es ist gut, dass die Wähler sich eben nicht bevormunden oder durch Panikmache beirren lassen und immer noch selbst entscheiden, wem sie Verantwortung übertragen oder eben auch wieder entziehen.
Bei aller Emotionalität muss man doch bitte auch anerkennen, dass dieser Wahlkampf viele Menschen nicht erreicht hat und dass es entsprechend viele Menschen gibt, deren Interessen sich in diesem Wahlergebnis eben nicht widerspiegeln. Und diese Tatsache wird meines Erachtens viel zu wenig beachtet. Es ist höchst bedenklich, dass so viele Menschen nicht ihr Recht genutzt haben, die politische Zukunft dieses Landes mitzugestalten. Frau Merkel hat nicht zufällig bekundet, die Kanzlerin aller Deutschen, nicht nur ihrer Wähler, sein zu wollen. Sie weiß sehr wohl um die Brisanz dieser verheerenden Wahlbeteiligung, die für eine tief verwurzelte Unzufriedenheit in der Bevölkerung spricht. Und man kann nur hoffen, dass sie in der nächsten Legislaturperiode nicht die sozialen Aspekte ihrer bisherigen Regierungszeit vergisst. Denn zu befürchten ist, dass die jetzige Färbung sich sehr negativ auf das soziale Klima in diesem Land auswirken wird. Denn, und das muss man ganz deutlich sagen, die FDP ist nicht mehr die FDP von vor 20 Jahren. Sie hat sich leider zu einer Partei entwickelt, die hauptsächlich den selbständigen Mittelstand vetritt. Und insofern kann man nur hoffen, dass die nun Regierenden ihrer sozialen Verantwortung für alle Deutschen gerecht werden. Wenn sie dies nicht tun und die Schere in der Bevölkerung weiter auseinander geht, wird es in diesem Land sehr dunkel werden.
Die 27% für die CDU alleine finden Sie toll?
Das ist kaum besser als bei der SPD!
Sorry, aber ich glaube da verwechselst du was. Ja, die CDU hat bundesweit 27 % und ist damit nur knapp besser als die SPD. Mit einem einzigen Unterschied: Die CDU tritt in Bayern nicht an ;-)
Sorry, aber ich glaube da verwechselst du was. Ja, die CDU hat bundesweit 27 % und ist damit nur knapp besser als die SPD. Mit einem einzigen Unterschied: Die CDU tritt in Bayern nicht an ;-)
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