Wahlkampf Clement ruft zur Wahl der FDP auf
Der frühere SPD-Minister Wolfgang Clement hat den Wählern empfohlen, FDP-Chef Westerwelle zu wählen. Er schaltete eine Werbeanzeige in einer Bonner Zeitung.
© Andreas Rentz/Getty Images

Wolfgang Clement fällt seiner ehemaligen Partei SPD erneut in den Rücken
Der frühere SPD-Spitzenpolitiker Wolfgang Clement hat mit einer Zeitungsanzeige zur Wahl von FDP-Chef Guido Westerwelle aufgerufen. Sie erschien am Freitag im Bonner General-Anzeiger. Bonn ist Westerwelles Wahlkreis. Clement war vor knapp einem Jahr aus der SPD ausgetreten.
Deutschland müsse "wieder ein Land des Fortschritts" werden, in dem "verantwortete Freiheit von Wissenschaft, Forschung und Entwicklung uneingeschränkt gewährleistet" werde, schrieb Clement. Er wollte am Freitag zu der Aktion keine Stellung nehmen.
Während des hessischen Wahlkampfes im Jahr 2008 war Clement in der SPD stark in Kritik geraten. Er hatte die Wähler in Hessen dazu aufgerufen, bei der Landtagswahl nicht die SPD zu wählen. Anlass war seine Befürchtung, dass die SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti mit der Linkspartei zusammenarbeiten könnte.
Wegen dieser Nichtwahl-Empfehlung wurde er von der Bundesschiedskommission seiner Partei gerügt. Das wollte Clement nicht hinnehmen. Obwohl das Parteigericht den ausgesprochenen Parteiausschluss zurücknahm, gab Clement nach 40 Jahren Mitgliedschaft sein Parteibuch zurück.
Als weiteren Grund seines Austritts nannte der ehemalige Bundeswirtschaftsminister, SPD-Vize und nordrhein-westfälische Ministerpräsident, dass die SPD auch nach dem Scheitern des Machtwechsels in Hessen keinen "klaren Trennungsstrich" zur Linkspartei gezogen habe.
- Datum 25.09.2009 - 12:08 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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dieses eitlen Herrn Clement bestanden vermutlich ganz überwiegend darin, seine eigene Karriere sowie das Wohl seiner Geldgeber zu gefördert. Da die SPD selbst dafür verantwortlich ist, solchen Gestalten jemals Macht verliehen zu haben, bedauere sie nur mäßig, dass Herr Clement ihr nun die Rechnung für solches Gekungel präsentiert.
Da sieht man ja was falsch läuft bei der SPD. Clement wollte die SPD nach seinen Vorstellungen umformen. Weg von der alten Tante SPD, die sich von sozialromantischen Ideen leiten ließ, hin zu einer Fortschritts-SPD, die sich der "Freiheit" verschrieben hat. Das hat er während der rot-grünen Regierungszeit als Super-Minister versucht durchzusetzen. Als Clement merkte, dass die SPD nicht nach seiner Pfeife tanzen will, wurde er bockig und fing an zu stänkern. Clement mit seinen falsch verstandenen Freiheits-Idealen steht für nichts anderes als für einen Brutalo-Kapitalismus á la Milton Friedman. Die SPD sollte endlich mal aufwachen und aufklären, was da mit ihr unter Rot-Grün geschehen ist.
!
nt
...ein heftiges Gefühl des Fremdschämens für diesen Herrn.
Alles was er politisch und damit auch beruflich erreichte, verdankt er der einstmals grossen Volkspartei SPD.
Gestern der Aufruf zur Nichtwahl von Frau Ypsilanti und heute nun der Aufruf zur Wahl des Leichtmatrosen Westerwelle. Es ist nicht zu fassen.
Dieses Verhalten ist nicht nur bösartig, nein, es ist schlicht unanständig.
Wenn man nur ordentlich Kohle abzockt, ist man per se "abständig",
Das sieht die Justiz ja mikttlerweile auch so ( Zumwinkel versus "Emily").
Funke, Middelhoff, der Prof von der HSH ? Bank in Schleswig-H. usw. usw.
Diese Menschen haben Miliardenschäden verursacht und werden dafür gut dotiert und nicht etwa dorthin gesteckt, wo sie hingehören,
Wenn man nur ordentlich Kohle abzockt, ist man per se "abständig",
Das sieht die Justiz ja mikttlerweile auch so ( Zumwinkel versus "Emily").
Funke, Middelhoff, der Prof von der HSH ? Bank in Schleswig-H. usw. usw.
Diese Menschen haben Miliardenschäden verursacht und werden dafür gut dotiert und nicht etwa dorthin gesteckt, wo sie hingehören,
weiterhin als "sozialdemokrat ohne parteibuch".
ist das nicht koestlich.
sicherlich hat er festgestellt das in seiner ehem. partei jede menge parasiten, schmarotzer und aehnliche schon in frueherer hetzschriften seinerseits ausgemachte problemsubjekte unserer gesellschaft mitmischen.
von daher blieb ihm nichts anderes uebrig als sich auf die seite der ehrbahren leistungstraeger unseren gesellschaft zu schlagen, welche natuerlich nur eine politische heimat kennt...die fdp.
bei besten willen: verdienen sie ihr geld wo auch immer, auf ihre sprechblasen kann man verzichten.
ihre neoliberale wertegemeinschaft braucht sie - wir nicht.
dieser mann hat sich jahrelang (mit anderen, und an vorderster front) um den niedergang der SPD verdient gemacht! ich habe sein auftreten/verhalten schon immer als widerlich empfunden("arrogant" wäre hier zu positiv, zu freundlich ausgedrückt).
dass er auf diese weise noch einmal nachtritt, passt einfach zu ihm!
Herr Clement nutzt selbstlos aus Idealen sein Privatvermögen um eine Anzeige für die FDP zu schalten?
Vermutlich weil sie ein so valides Steuerentlastunskonzept mit solider Gegenfinanzierung anbieten (ca. 80 Mrd. EUR Mehrausgaben, gegenfinanziert mit und der Hoffnung darauf, dass sich 1/3 der 80 Mrd. gegenfinanzieren (Quelle: Ex-Finanzminister Theo Waigel (CSU) "Man muss den Wählern einfach sagen, dass eine Steuerreform sich nicht selbst finanziert, sondern nur zu einem Drittel.")
Naja, vielleicht liegt's auch daran, dass Herr Westerwelle die Luafzeiten der AKWs gegen unendlich steigern möchte und dies dem Interesses seines Arbeitgebers (RWE-Kraftwerkstochter RWE Power AG) durchaus Milliardenprofite bescheren könnte.
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