Oldenburg Bei Merkels Rede flogen Eier auf die Bühne
Bei einer Rede in Oldenburg von Bundeskanzlerin Angela Merkel wurden Eier auf die Bühne geworfen. Die Polizei stellte die Personalien von zwei Personen fest
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei einer Wahlkampfveranstaltung in Oldenburg vor einer Zusammenarbeit zwischen SPD und der Linken gewarnt. "Wir müssen jedes Experiment im Bund verhindern und auf stabile Verhältnisse in Deutschland setzen". Die Rede von Merkel vor 4500 Zuhörern wurde von zahlreichen Protestrufen Autonomer begleitet. Sie forderten "Weg mit Hartz 4" und "Mindestlohn 10 Euro". Am Ende des Auftritts flogen Eier auf die Bühne. Die Polizei stellte die Personalien von zwei mutmaßlichen Eierwerfern fest.
Die SPD habe sich bei der knappen Wahl von Bundespräsident Horst Köhler im Mai als unsicher erwiesen, sagte Merkel am Freitag in Oldenburg. Auch die rot-rote Landesregierung in Berlin zeige sich in desolater Lage.
Zuvor hatte Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) eine negative Bilanz für die Länder gezogen, in denen Die Linke an der Regierungsarbeit beteiligt war oder ist. In keinem anderen Bundesland sei die Arbeitslosigkeit höher als in Berlin. Die von Medien als Teflon-Wahlkampf bezeichnete Strategie der CDU sei richtig, sagte Wulff: "Teflon ist ein wichtiger Werkstoff der Luft- und Raumfahrttechnik. Bei Angela Merkel brennt nichts an."
Am Rande der Wahlveranstaltung protestierten mit Traktoren angereiste Milchbauern gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung. Auf Transparenten forderten sie faire Preise für Milch.
- Datum 04.09.2009 - 20:51 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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Ich bin etwas verwundert über die Bezeichnung "Autonome". Zu den damit assoziierten Radikalen - ich denke, diese Assoziation sollte geweckt werden - passt es aber nicht, dass sie diese Parolen gerufen haben sollen. Überhaupt gibt die Meldung wenig Aufschluss über Ablauf der Veranstaltung und darüber, ob die Rufer und Eier-Werfer tatsächlich dieselben waren. Darüber Aufklärung zu erhalten wäre wünschenswert.
die cdu wird nervoes...
angela masst sich an ueber die arbeit von landesregierungen zu urteilen,
wulff kennt sicherlich nicht die arbeitslosenquote der einen oder anderen grossstadt...
an sich braucht sich aber keiner der beiden sorgen machen:
wenn es mit der fdp nichts wird, duerften die 18% der spd doch auch reichen um weitere vier jahre dafuer zu sorgen das scheindebatten ihren namen auch verdienen.
Schade, daß der Bericht auch zu den nur am Schluß kurz erwähnten Radikalen mit ihren Traktoren keine Informationen liefert. Die Autonomen (Mindestlohn- und Hartz4-weg-Anarchisten) werden wohl leicht zu identifizieren (vermutlich schwarzer Block) gewesen sein. Man sieht deutlich, der internationale Sozialterrorismus ist in Deutschland angekommen. Eigentlich müßte hier zum Schutz von Frau Merkel gegen die Terroristen die BW zum Einsatz kommen. Bitte GG ändern.
( entfernt. Bitte verzichten Sie auf Doppelpostings. Die Redaktion / tr)
Der größte Fehler ist die Verschleierung und Unterschlagung von Meinungen. Das Volk merkt sich so etwas, es spricht sich herum und dann braucht Politik sich über Desinteresse nicht wundern. Ist Manipulation der Wahrheit nun Konzept oder letzter Ausweg zur Machterhaltung?
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