Erst fragen, dann wählen Die Spitzenkandidaten im Netzmarathon
Die Bundestagsparteien wollen die Internetnutzer von sich überzeugen und standen ihnen Rede und Antwort. Auf ZEIT ONLINE konnten Sie zwei Tage bei "Erst fragen, dann wählen" den Spitzenkandidaten Ihre Fragen stellen!
Erst fragen, dann wählen – das ist nicht nur ein weiser Ratschlag, es ist auch der Name eines ambitionierten, multimedialen Projekts zur Bundestagswahl: In zwei mehrstündigen Live-Sendungen am Samstag und Sonntag vor dem Wahlwochenende stellten sich die Spitzenkandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien den Fragen der Wähler. Über mehrere Wochen wurden diese Fragen auf dem Portal "Erst fragen, dann wählen" gesammelt – eingereicht von den Nutzern des ZDF, von ZEIT ONLINE und den VZ-Netzwerken (die wie ZEIT ONLINE zur Holtzbrinck-Gruppe gehören).
Den Anfang machten am Samstag Guido Westerwelle (FDP) und Peter Ramsauer (CSU). Im zweiten Teil der Sendung waren die Spitzenkandidaten Frank-Walter Steinmeier (SPD), Jürgen Trittin (Grüne) und Gregor Gysi (Linke) zu Gast im ZDF-Hautpstadtstudio, um sich den Fragen der Nutzer zu stellen.
Über die Kommentarfunktion hier auf der Seite, im Live-Chat auf www.erst-fragen-dann-waehlen.de und auf Twitter konnten die Zuschauer die Antworten der Kandidaten kommentieren. Der Twitter-Hashtag lautet: #efdw.
Auf unsere Einladung in die Sendung nicht reagiert hat übrigens Angela Merkel. Die CDU und ihre Positionen sind deshalb in "Erst fragen, dann wählen" leider nicht vertreten, denn das Sendekonzept sieht vor, dass nur Spitzenkandidaten und keine Ersatzleute befragt werden.
Im ersten Teil der Kandidatenbefragung "Erst fragen, dann wählen" wurde den Spitzenkandidaten von FDP und CSU, Guido Westerwelle und Peter Ramsauer von den Internetnutzern auf den Zahn gefühlt. Am zweiten Tag der Online-TV-Sendung "Erst fragen, dann wählen" waren Steinmeier, Trittin und Gysi zu Gast. Hier die besten Momente des Online-TV-Marathons einer Zusammenfassung:
- Datum 22.09.2009 - 11:57 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
- Kommentare 38
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Wir haben gerade auch noch eine Twitterwall eingerichtet. Dort können Sie live alle Tweets zur Sendung mitverfolgen.
http://twitterwallr.com/z...
oder:
http://bit.ly/wubtW
Das ist wirklich eine super Sache. Ich hätte auch gerne teilgenommen, habe aber zu spät davon erfahren, da ich nicht viel tv sehe. Also bitte nächstes Mal auch im Netz mehr Werbung davon!
Das ist wirklich eine super Sache. Ich hätte auch gerne teilgenommen, habe aber zu spät davon erfahren, da ich nicht viel tv sehe. Also bitte nächstes Mal auch im Netz mehr Werbung davon!
Das Konzept kann man meiner Meinung nach nur loben. Es tut den Medien gut, wenn das Standardverfahren "Moderator fragt Politiker" aufgebrochen wird und dadurch vor allem endlich auch mal junge Leute zu Wort kommen. Vielen Dank!
Ich schließe mich der Meinung von klonifanko an. Auch ich lobe sehr die Verwendung der neuen Medien um Sendungen interaktiver und kommunikativer zu machen. Ich denke, diese Meinung teilen viele Nutzer.
Dankeschön.
Naja, an sich eine gute Idee, aber eine Frage zu stellen, würde mir nicht ausreichen. Um tatsächlich herauszufinden, wie eine Politiker nun genau zu etwas steht, müsste ich mit ihm diskutieren können. Ansonsten wird auf unbequeme Fragen nicht konkret geantwortet und Widerspruch ist leider nicht möglich.
... so gut wie der Ansatz ist (Lob für das Engagement der Akteure!), was dabei herauskommt sind doch nur die üblichen selbstgerechten Monologe der Politiker, hat man ja beim "Kanzlerduell" gesehen. Nachfragen und diskutieren unerwünscht. Man kann allenfalls vergleichen, wer die konkretesten Sprechblasen abgesondert hat.
Charakteristisch auch das Medium: geantwortet wird per TV/Stream. Eine schöne Einweg-Bühne für den Wahlendspurt. Das Merkel nicht kommt, wundert kaum, die Internetnutzer sind nicht die Zielgruppe der CDU und nach dem "Kanzlerduell"-Reinfall, wird Merkel nicht nochmal den fast sicheren Vorsprung riskieren.
... so gut wie der Ansatz ist (Lob für das Engagement der Akteure!), was dabei herauskommt sind doch nur die üblichen selbstgerechten Monologe der Politiker, hat man ja beim "Kanzlerduell" gesehen. Nachfragen und diskutieren unerwünscht. Man kann allenfalls vergleichen, wer die konkretesten Sprechblasen abgesondert hat.
Charakteristisch auch das Medium: geantwortet wird per TV/Stream. Eine schöne Einweg-Bühne für den Wahlendspurt. Das Merkel nicht kommt, wundert kaum, die Internetnutzer sind nicht die Zielgruppe der CDU und nach dem "Kanzlerduell"-Reinfall, wird Merkel nicht nochmal den fast sicheren Vorsprung riskieren.
... so gut wie der Ansatz ist (Lob für das Engagement der Akteure!), was dabei herauskommt sind doch nur die üblichen selbstgerechten Monologe der Politiker, hat man ja beim "Kanzlerduell" gesehen. Nachfragen und diskutieren unerwünscht. Man kann allenfalls vergleichen, wer die konkretesten Sprechblasen abgesondert hat.
Charakteristisch auch das Medium: geantwortet wird per TV/Stream. Eine schöne Einweg-Bühne für den Wahlendspurt. Das Merkel nicht kommt, wundert kaum, die Internetnutzer sind nicht die Zielgruppe der CDU und nach dem "Kanzlerduell"-Reinfall, wird Merkel nicht nochmal den fast sicheren Vorsprung riskieren.
im grunde genommen ist JEDER dieser regierung mit seinem "job" sehr
zufrieden und moechte ihn behalten, man "dient" eben gerne.........!
Schwarz gelb waere ja dann ohne herrn steinbrueck und er, so meine ich, hat seine aufgabe bestens erfuellt. mfg: arnowa
im grunde genommen ist JEDER dieser regierung mit seinem "job" sehr
zufrieden und moechte ihn behalten, man "dient" eben gerne.........!
Schwarz gelb waere ja dann ohne herrn steinbrueck und er, so meine ich, hat seine aufgabe bestens erfuellt. mfg: arnowa
im grunde genommen ist JEDER dieser regierung mit seinem "job" sehr
zufrieden und moechte ihn behalten, man "dient" eben gerne.........!
Schwarz gelb waere ja dann ohne herrn steinbrueck und er, so meine ich, hat seine aufgabe bestens erfuellt. mfg: arnowa
Kann mich nur den anderen Usern anschließen.Das Konzept dieser Sendung ist wirklich super und spricht besonders junge Menschen an. Die heutige Sendung war zwar sehr schwarz-gelb-lastig, aber aufgrund der Zeitpläne der Politiker.
Leider habe ich nur die 2. Hälfte der Fragen an Herrn Gansauer
mitbekommen. Was mich am Ende jedoch überraschte, waren die zumeist wenig konkreten, verwaschenen Kurzkommentare der Befragten, die darin gipfelten, er habe 'um den Brei herumgeredet' und zu langatmig geantwortet ... Was hatten sie erwartet?
Eine Frage, ein Antwortsatz? nach dem Motto der Zusammenfassung
bezüglich Endlagerung? ... Dann hätte man ohne Probleme die
Antworten vernommen, die man der CSU von vornherein ankreidete.
Mein Eindruck war, dass Herr Gansauer seine Positionen klar, eloquent, allgemein verständlich und mit dem gebotenen Ernst begründete. Es kam, wie gesagt, kaum ein Kommentar, der seine Aussagen - inhaltlich überzeugend - in Zweifel gezogen hätte. Und so einigte man sich in der Beurteilung auf 5 Pkte,
weil man einfach 'dagegen' sein musste ... so mein Eindruck.
Liegt es vielleicht an der Technik des Befragens?
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