Contra Internetminister Kai Biermann, Ressortleiter Digital bei ZEIT ONLINE, ist gegen ein Ministerium für Internet-Themen

Keine Frage, das Internet durchdringt immer mehr Bereiche unseres Lebens. Ebenso wenig lässt sich bestreiten, dass es der Politik bislang noch an digitalem Sachverstand mangelt. Aber braucht es deshalb gleich einen eigenen Regierungsposten, einen Minister gar, der sich exklusiv um Fragen der Netzpolitik kümmert? Die Idee kam jüngst in der ZEIT-ONLINE-Redaktion auf, prominent vertreten von Chefredakteur Wolfgang Blau.

Diese Woche forderte nun auch die Piratenpartei ein Superministerium für Internet-Themen. Man müsse verhindern, dass Deutschland den Wandel zur Informationsgesellschaft verschlafe, warnt die Partei. Digital-Ressortleiter Kai Biermann hält dagegen. Er glaubt nicht, dass ein Minister der richtige Weg wäre, netzpolitische Fragestellungen in die Gesellschaft zu tragen. Was meinen Sie dazu? Diskutieren Sie mit!

"Mit der gleichen Berechtigung könnte man auch einen Armutsminister fordern."
Kai Biermann