Wahlkampf-Kritik "Die Politik ist jugendverdrossen"
Der Soziologe Wolfgang Gründinger kritisiert die Parteien: Sie gebrauchen Phrasen, hätscheln die Rentner-Lobby. Er warnt vor einem "Aufstand der Jungen". Interview

ZEIT ONLINE: Herr Gründinger, was halten Sie vom Wahlkampf? Fühlen Sie sich angesprochen?
Wolfgang Gründinger: Jeder dritte Wähler und jedes zweite SPD- und CDU-Mitglied ist über 60 Jahre alt. Daher werden primär die Interessen der Älteren bedient, etwa mit der Rentengarantie oder dem Vorschlag der Weiter-Subventionierung der Altersteilzeit. Den Jungen dagegen werden nur inhaltlose Phrasen vorgesetzt. Das zeigt, dass Jugendliche nicht ernst genommen werden. Unsere Interessen gehen unter. Nicht, dass die Alten nicht auch wollten, dass es uns gut geht. Aber unsere Themen fallen einfach von der Agenda, weil die Jugend unterrepräsentiert und die künftigen Generationen gar nicht repräsentiert sind. Wir Jungen sind nicht politikverdrossen, sondern die Politik ist jugendverdrossen.
ZEIT ONLINE: Viele Parteien behaupten doch aber, sich um die Gerechtigkeit zwischen den Generationen einsetzen zu wollen ...
Gründinger: Generationengerechtigkeit wird gerne beschworen, aber selten umgesetzt. Im Bundestag vergeht keine Haushaltsdebatte, ohne das Ziel eines ausgeglichenen Haushalts zu beschwören, um nicht noch mehr Schulden für die nächste Generation aufzutürmen – doch erfüllt wird das Versprechen nicht. In den nächsten vier Jahren werden weitere 300 bis 400 Milliarden Schulden aufgenommen, plus Zinszahlungen, sodass erstmals die 2-Billionen-Marke überschritten wird. Gleichzeitig steht Deutschland mit seinen Ausgaben zum Beispiel für Bildung und Kinderbetreuung im internationalen Vergleich im hinteren Mittelfeld. Es wird zu wenig in die Zukunft investiert.
ZEIT ONLINE: Welches sind die ignorierten Anliegen der jungen Generation?
Gründinger: Würden alle Jugendlichen zur Wahl gehen, dann stünde nicht die Rentengarantie oben auf der Agenda, sondern Themen wie Umweltschutz, Ausbildungskrise und Bildung. Allerdings: 14 Millionen Jugendliche werden von der Bundestagswahl ausgeschlossen, weil sie unter 18 Jahre alt sind. Wir brauchen dringend ein allgemeines Wahlrecht, um die demografische Verschiebung auszugleichen.
ZEIT ONLINE: Wie soll das praktisch aussehen? Säuglinge, die durchs Wahllokal krabbeln?
Gründinger: Nein, aber Kinder und Jugendliche sollten wählen dürfen, sobald sie das möchten. Man könnte eine reguläre Altersgrenze festlegen, etwa zwölf oder 14 Jahre. Und wer vorher will, darf das mit einem formlosen Antrag tun. Es gibt ja auch keine Altersgrenzen für Demonstrationen oder Religionen, auch das Eintrittsalter in Parteien ist niedriger.
ZEIT ONLINE: Ist denn die junge Generation überhaupt zur demokratischen Teilhabe bereit? In die Parteien geht ja kaum einer mehr. Die Wahlbeteiligung ist rückläufig ...
Gründinger: Unser Engagement ist nicht mehr an der Zahl der Parteibücher ablesbar, sondern an der Zahl unserer politischen Facebook-Gruppen, der freiwilligen sozialen und ökologischen Jahre, des bewussten Konsums und der unzähligen kleinen Initiativen, die jenseits formaler Organisationen die Gesellschaft verändern. Diesen Sommer sind über 100.000 Jugendliche zum Bildungsstreik auf die Straße gegangen, im September folgten 25.000 Menschen, die allein in Berlin für freies Internet demonstriert haben. Wir wollen uns nicht mehr damit abfinden, dass Politiker über uns bestimmen, die in einer ganz anderen Welt leben.
ZEIT ONLINE: Politisch mag Ihre Generation ja sein, aber ist sie auch demokratisch? Noch mal, warum gibt es bei den Jungen so viele Nichtwähler?
Gründinger: Wir erleben in der gesamten Gesellschaft einen Trend, dass der Politik - und besonders den Parteien - nicht mehr zugetraut wird, die Probleme lösen zu können. Die Politiker selbst erklären ja, sie seien Sachzwängen ausgeliefert: Wegen der Globalisierung oder dem demografischen Wandel wird eine bestimmte Politik als alternativlos definiert. Der Einzelne glaubt, keinen Einfluss zu haben und lässt das politische System, das er als zu weit entfernt, zu abstrakt und zu wirkungslos erfährt, links liegen.
ZEIT ONLINE: Kommt, wenn die Große Koalition weiterregiert, der Aufstand der Jungen – so lautet ja zumindest ihr Buchtitel?
Gründinger: Was wir an Protest in den letzten Monaten gesehen haben, ist kein Strohfeuer. Aber Protest wird heute meistens nicht mehr auf der Straße mobilisiert, sondern online. Die Online-Petitionen z. B. gegen die Internetsperren sind nur der Auftakt. Es meldet sich eine neue Generation zu Wort, die bislang als apolitisch galt und die das Internet als politisches Kampfmittel entdeckt hat und die von sich selbst sagt: Die Politiker werden sich noch wünschen, wir wären politikverdrossen.
ZEIT ONLINE: Apropos Internet: Was halten Sie von Piraten? Die holten bei der U18-Wahl am letzten Wochenende immerhin 8,7 Prozent.
Gründinger: Die Piratenpartei, mit ihren Themen Datensicherheit, Bürgerrechte, freies Internet und Abschaffung von Studiengebühren, hat auf StudiVZ mehr Unterstützer als jede andere Partei. Allein die bloße Existenz der Piratenpartei hat bereits den Wahlkampf verändert. Der Ex-Juso-Chef Björn Böhning hat inzwischen die "Piraten in der SPD" gegründet, um zu verhindern, dass junge SPDler aus Frust über die Internetpolitik der großen Koalition zu den Piraten abwandern. Aber die Piratenpartei hat keine Kompetenz und keine Position in Sachen Klimaschutz, Erneuerbare Energien, Ausbildung, Arbeitsmarkt, Staatsfinanzen, Sozialsysteme, Demografie - weswegen ich sie eher skeptisch betrachte.
Die Fragen stellte Michael Schlieben.
- Datum 25.09.2009 - 10:07 Uhr
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Vielen in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft steckt der Schock von 1968 noch in den Knochen. Seit dieser Zeit stehen junge Menschen unter unter diversen Generalverdächtigungen: man unterstellt ihnen eine potenzielle aufrührerische, subersive, ja terroristische Gesinnung zu haben und unnötig dumme Fragen zu stellen. Jedwede Form der aktuellen Politik sei alternativlos, weil ansonsten irgendwer in China, den USA oder irgendein Scheich-el-Reich schwer beleidigt ist und seine Geldschatulle nicht mehr die alten Funktionäre auf macht. Das Bildungssystem hat man nicht nur des Mammons wegen zerstört - sondern weil man unter sich bleiben will. Ansonsten hält man Sonntagsreden, ruft die Bildungsrepublik Deutschland von irgendwelchen Balkons aus und veranstaltet ergebnislose "Bildungsgipfel" im Tal der Ahnungslosen (Dresden).
Nicht wenige im konservativen Lager schwadronieren ja inzwischen von einer Anhebung des Wahlalters oder gar vom Zensuswahlrecht... Nein, Junge Menschen will man in der Politik nicht - weil sie eventuell dumme Fragen stellen oder Aufrührer oder gar "kommunistisch gesonnen" sind. Der Schock von 1968 sitzt nach über 40 Jahren noch tief.
...den wer 68 20 war ist jetzt fast 62.
Das ist doch ein wesentlicher Teil des Problems, das uns HEUTE all die 68er regieren.
Die die 68 den Jugendschock bekommen haben sind lange in Rente.
...und die Idee, das Eltern auch über die Stimmen ihrer nicht erwachsenen Kinder vefügen hat was.
...den wer 68 20 war ist jetzt fast 62.
Das ist doch ein wesentlicher Teil des Problems, das uns HEUTE all die 68er regieren.
Die die 68 den Jugendschock bekommen haben sind lange in Rente.
...und die Idee, das Eltern auch über die Stimmen ihrer nicht erwachsenen Kinder vefügen hat was.
Wahlrecht ab 12 oder 14 Jahren? In einem Alter, indem die Phrase politische Bildung in der Schule zu einem Fremdwort, das Politikinteresse als Thema von einem anderen Stern wahrgenommen wird?
Gerade ein Soziologie sollte es besser wissen und sich nicht in solche politischen Phrasen verlieren.
Die absolute Untergrenze sind mMn 16 Jahre.
Warum sollte das Wahlalter herabgesetzt werden, wenn die Menschen tendenziell immer älter werden, die Spanne, in der eine Menschengeneration als „Jugend“ bezeichnet werden, also auch ebenso zunehmen dürfte, wie sich die Interessen zunehmend anpassen könnten?
Zitat: „Aber die Piratenpartei hat keine Kompetenz und keine Position in Sachen Klimaschutz, Erneuerbare Energien, Ausbildung, Arbeitsmarkt, Staatsfinanzen, Sozialsysteme, Demografie - weswegen ich sie eher skeptisch betrachte.“
Ist es jetzt wirklich notwendig, erst einen Vergleich mit dem Erstprogramm der Grünen durchzuführen, um zu argumentieren, dass eine Partei wachsen muss – und mit ihr auch ihre Positionierung und Kompetenz? Oder muss man gar an die Anfänge der SPD verweisen, um dies zu verdeutlichen?
Eine Partei, die nicht gewählt wird, wird nie eine Chance bekommen, sich weiterzuentwickeln.
Falls die Piraten diese Positionierung jedoch verpassen sollten, sind sie in der Tat als skeptisch zu betrachten. Aber dies ist eine Sache der Positionsbewertung in 3-4 Jahren. Nicht in den nächsten 3 Tagen.
...sind die Jugendlichen Ihrer Meinung nach ja dann sowieso Politikverdrossen und gehen nicht zur Wahlurne. Worüber machen Sie sich also Sorgen?
...sind die Jugendlichen Ihrer Meinung nach ja dann sowieso Politikverdrossen und gehen nicht zur Wahlurne. Worüber machen Sie sich also Sorgen?
...sind die Jugendlichen Ihrer Meinung nach ja dann sowieso Politikverdrossen und gehen nicht zur Wahlurne. Worüber machen Sie sich also Sorgen?
ist der Großteil aller Jugendlichen (unter 16 sowieso) politikverdrossen. Neulich schockierte mich meine 29 jährige Freundin sogar mit der Frage, wer denn Ulrike Meinhof sei.
Es gibt nur wenige interessierte
ist der Großteil aller Jugendlichen (unter 16 sowieso) politikverdrossen. Neulich schockierte mich meine 29 jährige Freundin sogar mit der Frage, wer denn Ulrike Meinhof sei.
Es gibt nur wenige interessierte
Ich selbst bin mit der Parteienlandschaft unzufrieden und kann die Befunde des Artikels weitgehend unterschreiben.
Doch Wahlrecht für Minderjährige? Das halte ich für problematisch.
Schon heute basiert viel politische Macht auf Unwissenheit des Wahlvolkes. Besonders im linken Spektrum, das wohlfeile und erstrebenswerte Ziele formuliert.
Doch habe ich selbst gelernt und es lässt sich auch bei vielen Bürgern feststellen: Wenn Menschen erst einmal Berufserfahrung haben und Geld verdienen in der freien Wirtschaft (nicht bei staatlich Beschäftigten), werden plötzlich viele Rote schwarz, weil sie merken, das die Methoden zu den Zielen untauglich sind.
Aktuell werden junge Menschen vom "Ernst des Lebens" bewusst und lange ferngehalten. Sollte sich das ändern, die Lehre vielleicht wieder mit 14 beginnen, hätte ich gegen ein entsprechendes Wahlrecht nichts einzuwenden. Es ist zwar unrealistisch, aber manchmal denke Wahlrecht sollte erst ausgeübt werden dürfen, wenn man sein eigenes Geld verdient. Gleiches wäre noch wünschenswerter beim "gewählt werden."
Dem Problem wäre auch beizukommen, wenn Eltern das Wahlrecht für ihre Kinder ausüben könnten, denn Eltern habe ein existentielles Interesse am Fortkommen ihres Nachwuchses und man würde vermeiden, was die Nazis sich schon zunutze gemacht haben, die unschuldige Selbstüberschätzung der Jugend auszunutzen und sogar zu pervertieren.
H.
"Schon heute basiert viel politische Macht auf Unwissenheit des Wahlvolkes."
Die Vorstellung, dass jugendliche Wähler schlechter informiert sind als erwachsene Wähler ist meiner Meinung nach genauso weit verbreitet wie falsch. Der Wissensstand bezüglich der Wahlprogramme der erwachsenen Wähler, die nicht gerade die Zeit lesen, bewegt sich oft auf erschreckend niedrigen Niveau. Ich denke, dass die Chance das Jugendliche, mit Wahlrecht ausgestattet, sich vor der Wahl informieren mindestens genau so hoch, wenn nicht sogar höher ist als bei den Erwachsenen. 12 Jahre halte ich auch für illusorisch, aber 14-16 wäre meiner Meinung nach, nicht schlecht.
Sie schrieben: „Dem Problem wäre auch beizukommen, wenn Eltern das Wahlrecht für ihre Kinder ausüben könnten, denn Eltern habe ein existentielles Interesse am Fortkommen ihres Nachwuchses [...].“
TheDoctor äußerte sich ähnlich, wörtlich: „...und die Idee, das Eltern auch über die Stimmen ihrer nicht erwachsenen Kinder vefügen hat was.“
Doch damit löst man das Problem nicht. Im Gegenteil: Neben einem eklatanten Verstoß gegen das Wahlrecht (Die Wahl wäre dann weder gleich noch wäre sie geheim oder gar unabhängig/frei), führt sich die Idee selbst ad absurdum. Was sollte die Eltern daran hindern, so zu stimmen, wie sie es für sich am Besten erachten? Getreu dem Motto: „Geht es mir gut, geht es meinen Kindern besser.“
Ich halte die Aussage, dass Eltern ein existentielles Interesse am Fortkommen ihres Nachwuchses haben, zwar für konsensfähig, jedoch nur bedingt in eine Wahlentscheidung überführbar. Ich halte die Gefahr für zu real, dass selbst über den Willen und ausdrücklichen Wunsch des Kindes hinweg entschieden würde, weil man es als Erziehungsberechtigter „ohnehin besser weiß“. Dies öffnet Missbrauch Tür und Tor und verhöhnt die Prinzipien des Wahlrechts, ohne das Problem zu lösen.
Eine politische Partizipation mittels Wahl macht nur dann Sinn, wenn jede Stimme genau einen und nur einen einzigen Urheber hat und nicht, wie im Falle von Eltern gemessen an der Zahl ihrer Kinder, aufsummiert werden kann.
p.s. Eine Zeichenbregrenzung von 1500 Zeichen pro Beitrag ist "famos"...
"Schon heute basiert viel politische Macht auf Unwissenheit des Wahlvolkes."
Die Vorstellung, dass jugendliche Wähler schlechter informiert sind als erwachsene Wähler ist meiner Meinung nach genauso weit verbreitet wie falsch. Der Wissensstand bezüglich der Wahlprogramme der erwachsenen Wähler, die nicht gerade die Zeit lesen, bewegt sich oft auf erschreckend niedrigen Niveau. Ich denke, dass die Chance das Jugendliche, mit Wahlrecht ausgestattet, sich vor der Wahl informieren mindestens genau so hoch, wenn nicht sogar höher ist als bei den Erwachsenen. 12 Jahre halte ich auch für illusorisch, aber 14-16 wäre meiner Meinung nach, nicht schlecht.
Sie schrieben: „Dem Problem wäre auch beizukommen, wenn Eltern das Wahlrecht für ihre Kinder ausüben könnten, denn Eltern habe ein existentielles Interesse am Fortkommen ihres Nachwuchses [...].“
TheDoctor äußerte sich ähnlich, wörtlich: „...und die Idee, das Eltern auch über die Stimmen ihrer nicht erwachsenen Kinder vefügen hat was.“
Doch damit löst man das Problem nicht. Im Gegenteil: Neben einem eklatanten Verstoß gegen das Wahlrecht (Die Wahl wäre dann weder gleich noch wäre sie geheim oder gar unabhängig/frei), führt sich die Idee selbst ad absurdum. Was sollte die Eltern daran hindern, so zu stimmen, wie sie es für sich am Besten erachten? Getreu dem Motto: „Geht es mir gut, geht es meinen Kindern besser.“
Ich halte die Aussage, dass Eltern ein existentielles Interesse am Fortkommen ihres Nachwuchses haben, zwar für konsensfähig, jedoch nur bedingt in eine Wahlentscheidung überführbar. Ich halte die Gefahr für zu real, dass selbst über den Willen und ausdrücklichen Wunsch des Kindes hinweg entschieden würde, weil man es als Erziehungsberechtigter „ohnehin besser weiß“. Dies öffnet Missbrauch Tür und Tor und verhöhnt die Prinzipien des Wahlrechts, ohne das Problem zu lösen.
Eine politische Partizipation mittels Wahl macht nur dann Sinn, wenn jede Stimme genau einen und nur einen einzigen Urheber hat und nicht, wie im Falle von Eltern gemessen an der Zahl ihrer Kinder, aufsummiert werden kann.
p.s. Eine Zeichenbregrenzung von 1500 Zeichen pro Beitrag ist "famos"...
...den wer 68 20 war ist jetzt fast 62.
Das ist doch ein wesentlicher Teil des Problems, das uns HEUTE all die 68er regieren.
Die die 68 den Jugendschock bekommen haben sind lange in Rente.
"Schon heute basiert viel politische Macht auf Unwissenheit des Wahlvolkes."
Die Vorstellung, dass jugendliche Wähler schlechter informiert sind als erwachsene Wähler ist meiner Meinung nach genauso weit verbreitet wie falsch. Der Wissensstand bezüglich der Wahlprogramme der erwachsenen Wähler, die nicht gerade die Zeit lesen, bewegt sich oft auf erschreckend niedrigen Niveau. Ich denke, dass die Chance das Jugendliche, mit Wahlrecht ausgestattet, sich vor der Wahl informieren mindestens genau so hoch, wenn nicht sogar höher ist als bei den Erwachsenen. 12 Jahre halte ich auch für illusorisch, aber 14-16 wäre meiner Meinung nach, nicht schlecht.
...und die Idee, das Eltern auch über die Stimmen ihrer nicht erwachsenen Kinder vefügen hat was.
Weil man zwar die intellektuell-motorische Aufgabe schon mit 14 meistern kann, es einem aber an der strategischen Weitsicht mangelt, die Konsequenzen des eigenen Handelns zu übersehen.
Gleiches gilt für Wahlen.
bloeder Vergleich.
1. Wessen "strategische Weitsich"t ist weiter entwickelter: Die einer 16-Jaehrigen, die noch viel vor sich hat und wahrscheinlich viele Plaene fuer die Zukunft, oder die meiner Grossmutter, die seit 59 Jahren dieselbe Partei waehlt, die ihr Mann waehlt, weil er sich ja auskennt mit Politik und so?
...und wenn ich mir anschaue, wie manche Alten Auto fahren, wuerde ich denen auch gerne den Fueherschein abnehmen!
2. Politikverdrossenheit bei Jugendlichen? Warum versteht denn keiner (von den Alten), dass sich Formen des Engagements AENDERN, wie der Autor das auch dargelegt hat.
Natuerlich gibt es Politikverdrossenheit, aber bestimmt nicht nur speziell bei Jugendlichen.
bloeder Vergleich.
1. Wessen "strategische Weitsich"t ist weiter entwickelter: Die einer 16-Jaehrigen, die noch viel vor sich hat und wahrscheinlich viele Plaene fuer die Zukunft, oder die meiner Grossmutter, die seit 59 Jahren dieselbe Partei waehlt, die ihr Mann waehlt, weil er sich ja auskennt mit Politik und so?
...und wenn ich mir anschaue, wie manche Alten Auto fahren, wuerde ich denen auch gerne den Fueherschein abnehmen!
2. Politikverdrossenheit bei Jugendlichen? Warum versteht denn keiner (von den Alten), dass sich Formen des Engagements AENDERN, wie der Autor das auch dargelegt hat.
Natuerlich gibt es Politikverdrossenheit, aber bestimmt nicht nur speziell bei Jugendlichen.
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