Wähleranalyse (1) Wen die Jungen wählenSeite 3/3
Auf den ersten Blick mag das überraschen, gesteht man doch gerade der Jugend zu, rebellisch und bisweilen radikal in den Ansichten zu sein. Allerdings stehen zwei Bewegungen hinter der Linken, die beide nicht mehr taufrisch sind – und die sich aus Oppositionsgründen zusammen getan haben. Im Osten stellen die Kader der früheren SED einen beträchtlichen Teil der Funktionäre und Mitglieder, im Westen enttäuschte Gewerkschafter und Friedensaktivisten. Beides Gruppen, zu denen die heute Um-die-20-Jährigen keinen lebensweltlichen Bezug mehr haben. Andere haben den schon eher. Zu denen morgen mehr.
Morgen lesen Sie Teil 2: Piraten und Rechtsextreme: Was sind die politischen Alternativen der Erstwähler? Und: Ist Wählen heute überhaupt noch zeitgemäß?
- Datum 17.09.2009 - 17:25 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
- Kommentare 32
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Geht nicht zur Wahl.
für diesen Kommentar hätten Sie sich auch sparen können.
für diesen Kommentar hätten Sie sich auch sparen können.
@bitterlemon270
Wenn alle so denken würden, hätten wir bald nur noch Extremisten im Bundestag sitzen.
Entweder stimmt man im Zweifel für das kleinere Übel oder man geht selbst in die Politik und versuchts besser zu machen!
Über so eine Kurzsichtigkeit kann ich echt nur den Kopf schütteln.
stellen sie sich vor sie gehen in ein restaurant und man bietet ihnen 5 ungenießbare gerichte an, wählen sie dann etwa auch dasjenige von dem sie erst auf dem weg nach hause und nicht sofort kotzen müssen?
stellen sie sich vor sie gehen in ein restaurant und man bietet ihnen 5 ungenießbare gerichte an, wählen sie dann etwa auch dasjenige von dem sie erst auf dem weg nach hause und nicht sofort kotzen müssen?
Einen blöderen Kommentar, als den obigen, kann man potenziellen (Jung-) Wählern nicht mit auf den Weg geben! Indem ich nicht zur Wahl gehe, ändert sich auch nichts!
Piraten und Rechtsextreme in einen Artikel stecken scheint mir sonderbar, allerdings bin ich gespannt was mich dann erwartet... enttäuschen sie mich nicht.
Man sollte es so handhaben wie allgemein im Jugendstrafrecht. Bis 23 Jahren den jugendlichen Wahltätern eine politische Entwicklungsverzögerung bescheinigen und sie erst danach an Wahlen teilnehmen lassen.
In Deutschland ist ohnehin jeder 2. Wähler über 60, was wohl auch ein Grund dafür ist, dass die Politik eher rentner- als zukunftsorientiert ist. Mit Ihrem Vorschlag würde dieser Trend sicher noch verstärkt, die Generationengerechtigkeit würde noch mehr leiden und Deutschland seine Zukunft wohl noch schneller verspielen.
Es ist doch kein Zufall, dass über Bildung immer nur geredet wird, während die Rentengarantie sofort durchgewunken wurde...
In meinen Augen ist die Rentnerhörigkeit der großen "Volksparteien" eher ein Problem als das differenzierte Wahlverhalten der Jugend.
In Deutschland ist ohnehin jeder 2. Wähler über 60, was wohl auch ein Grund dafür ist, dass die Politik eher rentner- als zukunftsorientiert ist. Mit Ihrem Vorschlag würde dieser Trend sicher noch verstärkt, die Generationengerechtigkeit würde noch mehr leiden und Deutschland seine Zukunft wohl noch schneller verspielen.
Es ist doch kein Zufall, dass über Bildung immer nur geredet wird, während die Rentengarantie sofort durchgewunken wurde...
In meinen Augen ist die Rentnerhörigkeit der großen "Volksparteien" eher ein Problem als das differenzierte Wahlverhalten der Jugend.
Möchte die Redaktion da ihre Quellenwahl ("Hier zur Detailanalyse", Seite 1) vielleicht doch noch überdenken? :)
In Deutschland ist ohnehin jeder 2. Wähler über 60, was wohl auch ein Grund dafür ist, dass die Politik eher rentner- als zukunftsorientiert ist. Mit Ihrem Vorschlag würde dieser Trend sicher noch verstärkt, die Generationengerechtigkeit würde noch mehr leiden und Deutschland seine Zukunft wohl noch schneller verspielen.
Es ist doch kein Zufall, dass über Bildung immer nur geredet wird, während die Rentengarantie sofort durchgewunken wurde...
In meinen Augen ist die Rentnerhörigkeit der großen "Volksparteien" eher ein Problem als das differenzierte Wahlverhalten der Jugend.
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