Kanzler-Frage Merkels Vorsprung schmilzt
Bei der Frage nach dem Wunsch-Kanzler hat Amtsinhaberin Merkel eingebüßt, ihr Herausforderer Steinmeier zugleich zugelegt. Der Abstand ist kurz vor der Wahl noch deutlich
Kanzler oder Kanzlerin? Bei der K-Frage hält Angela Merkel in Umfragen ihren deutlichen Vorsprung vor ihrem SPD-Herausforderer Frank-Walter Steinmeier, der sich aber etwas verbessern konnte. Laut ARD-Deutschlandtrend würden sich bei einer Direktwahl 57 Prozent für Merkel (minus 5 im Vergleich zu Mitte August) und 28 Prozent für Steinmeier (plus 5) entscheiden.
Laut ZDF-Politbarometer wollen unverändert 62 Prozent die CDU-Vorsitzende wieder als Kanzlerin und nur 26 Prozent (plus 4) Steinmeier.
Für die SPD bleibt nach den Landtagswahlen eine Aufholjagd aus – die Union kann sich nach jüngsten Umfragen trotz der schweren Verluste in Thüringen und im Saarland im Bund halten.
Beide Umfragen bestätigen den Aufwärtstrend für die Linken. Während das am Freitag veröffentlichte Politbarometer weiterhin eine klare Mehrheit (52 Prozent) für eine Koalition aus Union und FDP sieht, ist sie laut Deutschlandtrend nur noch sehr knapp (49 Prozent), weil in dieser Umfrage die FDP leicht verliert.
Wenn bereits am Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen CDU/CSU wie in der Vorwoche laut ARD auf 35 Prozent und laut ZDF auf 37 Prozent.
Die SPD würde übereinstimmend 23 Prozent erreichen.
Die FDP käme bei der ARD auf 14 Prozent (minus ein Prozentpunkt), beim ZDF auf 15 Prozent (plus ein Punkt).
Die Grünen liegen beim Deutschlandtrend unverändert bei 13 Prozent, beim Politbarometer würden sie einen Punkt verlieren und kämen auf 11 Prozent.
- Datum 06.09.2009 - 19:49 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 13
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Während meiner Zeit in der FDJ musste ich oft genug auf der "Teppichkante" stehen und mich von den Agitatoren und Propagandisten der FDJ "zusammenstauchen" lassen.
Nicht weil ich in der FDJ ein "Rüpel" und Faulenzer war, sondern weil ich als "Funktionär für sozialistische Wehrerziehung" und Mitglied der FDJ-Leitung das Herz und den Verstand nicht ganz verloren, sondern immer noch am "rechten Fleck" hatte.
Nun hatte ich ja leider nicht das Vergnügen, dass mir "Angie" die "FDJ-Bibel" vorzitierte, aber in einem Punkt waren alle Agit-Props gleich:
Die Linie der Partei, der Lehrer und der FDJ musste durchgesetzt werden - egal ob richtig oder falsch.
Das Ergebnis ist uns ja längst bekannt, genauso wie die Karriere unserer "Angie".
Oder hat sie während ihrer FDJ-Zeit etwa aus der "Bibel" zitiert?
Ich würde es den anderen Parteien wirklich gönnen, wenn die CDU dieses Mal ordentlich Prozente verliert. Und zwar verdient verliert.
Die CDU hat schon vor 1-2 Monaten zusammen mit der FDP die Machtverhältnisse unter sich aufgeteilt, als wäre die Wahl schon gewonnen.
Außerdem finde ich die Wahlkampftaktik mehr als schwach. Einfach in Deckung gehen und blos keine Inhalte verraten.
Und als dann doch ein Dokument von Gutenberg veröffentlicht wurde hat man schnell zurückgerudert und behauptet, das wäre nur von Gutenberg beauftragt worden und hätte keine Gültigkeit.
Die CDU mag kein Programm haben, die anderen haben auch keins. Oder doch, ja, ich vergaß, Schwarz-gelb verhindern. Ist das etwa ein Programm?
Jeder, der nur eine Spur Verstand besitzt, weiß doch, dass nach der Wahl vor der "Steuerreform" ist. In welche Richtung reformiert wird, ist angesichts des Haushaltes klar. Bei der letzten Wahl hat die CDU fast verloren, weil sie als erste Partei ein klares Programm hatte. Und es war die erste Partei mit einem konkreten Programm seit 1994 und das wird auch noch lange so bleiben.
Die CDU mag kein Programm haben, die anderen haben auch keins. Oder doch, ja, ich vergaß, Schwarz-gelb verhindern. Ist das etwa ein Programm?
Jeder, der nur eine Spur Verstand besitzt, weiß doch, dass nach der Wahl vor der "Steuerreform" ist. In welche Richtung reformiert wird, ist angesichts des Haushaltes klar. Bei der letzten Wahl hat die CDU fast verloren, weil sie als erste Partei ein klares Programm hatte. Und es war die erste Partei mit einem konkreten Programm seit 1994 und das wird auch noch lange so bleiben.
Leute habt ein bißchen Mitleid, ein paar müssen ja auch noch die SPD wählen.
Was sollen die Jungs aus der SPD-Spitze denn sonst machen ?
Opposition ist doch Mist und die können sie doch auch gar nicht. Wie sollen Schröder und Clement so schnell genug ausreichend bezahlte Ersatzjobs für ihre Kumpels besorgen?
Wißt Ihr nach welchem Traum Frau Merkel schweißgebadet aufwacht?
"Es ist Krise und neben Ihr sitzen N(i)ebelwerfer, Schwafelbru(ü)der(le) und Plapperwelle; und Steinbrück und Steinmeier sind einfach verschwunden".
Die SPD-Boys sind eingearbeitet, so elastisch wie die FDP, sind gewohnt " Jawoll Chef(in)" zu sagen, sind dankbar und werden die nächste 4 Jahre auch bestimmt keinen Ärger machen !
Drei Wochen vor der BTW ist es eigentlich schon absurd überhaupt noch eine Umfrage nach dem Bundeskanzler durchzuführen. Welche Konstellation soll denn etwas anderes liefern, als eine Bundeskanzlerin der Union. Mit dem Ausschluss von rot/rot/grün gibt es doch nur zwei realistische Regierungskoalitionen. Beide sehen die Union als stärkste Fraktion, die folglich auch die Kanzlerin stellen wird. Die Frage ist nur ob der Koalitionspartner FDP oder SPD heißt.
Wer ernsthaft glaubt, die SPD könne nach der Wahl "Umkippen" und doch mit den Linken koalieren, der weiß einfach nicht, wessen Geistes das Duo Steinmeier/Müntefering sind. Lieber erklären Sie, inhaltliche Komponenten der Wahlversprechen eben nicht haben durchsetzen zu können, als einen "Wortbruch" zu begehen, der in Deutschland ja bekanntlich stattfindet, wenn man mit den Linken paktiert.
Die Wahl findet also nur noch zwischen scharz/rot oder schwarz/gelb statt. Die Wahlbeteilung wird sich entsprechend der Alternativen dann wohl auch in Grenzen halten.
Soviel steht fest. Entweder in einer Großen Koalition mit einer gedemütigten SPD, die wahrscheinlich zwei Ministerposten verlieren wird oder mit einer selbstbewussten FDP. Ich glaube ehrlich gesagt, dass es ihr egal ist. Denn die anstehenden Entscheidungen werden die Koalitionspartner einer neuen Regierung in neue Umfragetiefpunkte treiben. Es tut der CDU nicht weh, wenn die SPD mit verliert und die FDP weiter gewinnt. Mit der FDP gehen mache Sachen vielleicht leichter, die bürgerlich Mehrheit ist aber auf Jahre dahin. Aber mal abgesehen von NRW steht keine schwarz-gelbe Regierung vor wichtigen Wahlen. Das könnte man verschmerzen.
Rot-rot-(grün) geht mit der aktuellen SPD-Führung nicht, da müssten schon Köpfe rollen. Damit es soweit kommt, müsste die SPD die Wahl richtig heftig verlieren, nur dann ist auch rot-rot mangels Mandaten eine Illusion.
Soviel steht fest. Entweder in einer Großen Koalition mit einer gedemütigten SPD, die wahrscheinlich zwei Ministerposten verlieren wird oder mit einer selbstbewussten FDP. Ich glaube ehrlich gesagt, dass es ihr egal ist. Denn die anstehenden Entscheidungen werden die Koalitionspartner einer neuen Regierung in neue Umfragetiefpunkte treiben. Es tut der CDU nicht weh, wenn die SPD mit verliert und die FDP weiter gewinnt. Mit der FDP gehen mache Sachen vielleicht leichter, die bürgerlich Mehrheit ist aber auf Jahre dahin. Aber mal abgesehen von NRW steht keine schwarz-gelbe Regierung vor wichtigen Wahlen. Das könnte man verschmerzen.
Rot-rot-(grün) geht mit der aktuellen SPD-Führung nicht, da müssten schon Köpfe rollen. Damit es soweit kommt, müsste die SPD die Wahl richtig heftig verlieren, nur dann ist auch rot-rot mangels Mandaten eine Illusion.
...weder Herrn Steinmeyer, noch Frau Merkel, denn eigentlich steht es ja sowieso schon fest, dass beide auch nach der BT-Wahl in 'Amt und (Merk-)Würden' sind.
Und sonst noch was? Ja: Ein Dreifach Hoch auf's "Weiter-so!-Deutschland" und ein Zehnfach Hoch auf die "Kompetenz-Kompetenz"...
[Geloescht wegen Doppelpostings. /Die Redaktion pt.]
Die CDU mag kein Programm haben, die anderen haben auch keins. Oder doch, ja, ich vergaß, Schwarz-gelb verhindern. Ist das etwa ein Programm?
Jeder, der nur eine Spur Verstand besitzt, weiß doch, dass nach der Wahl vor der "Steuerreform" ist. In welche Richtung reformiert wird, ist angesichts des Haushaltes klar. Bei der letzten Wahl hat die CDU fast verloren, weil sie als erste Partei ein klares Programm hatte. Und es war die erste Partei mit einem konkreten Programm seit 1994 und das wird auch noch lange so bleiben.
husch husch.
Jeder normal denkende Mensch sollte dies gut heißen.
So profittieren auch derjenig die viel haben, von denjenige die wenig haben.
Ein gewisses Gleichgewicht sollte aber da sein,denn wenn die,die nicht viel haben,nicht viel geben könnnen, können sie den Reichen nichts geben.
Oder so?
Hat doch schon immer funktioniert.................
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