Union Seehofer will auf Augenhöhe verhandeln
Deutlich geschwächt geht die CSU in die neue schwarz-gelbe Regierung. Doch CSU-Chef Seehofer will sich davon nicht entmutigen lassen.
© Sean Gallup/Getty Images

Erstes Treffen nach der Wahl: CSU-Chef Seehofer und die CDU-Vorsitzende Angela Merkel
Es war ein deutlicher Warnschuss, den Bundeskanzlerin Angela Merkel kurz nach der Wahl in Richtung der bayerischen Schwesterpartei CSU abgefeuert hatte. Die Koalitionsverhandlungen würden nicht von drei Parteien geführt, sondern von CDU und FDP, sagte Merkel am Montag. Die Union werde geschlossen auftreten, kündigte die Kanzlerin an.
Nach all den Querelen zwischen CDU und CSU während des Wahlkampfes scheint dies indes durchaus keine Selbstverständlichkeit zu sein. CSU-Chef Horst Seehofer stellte nach seinem Treffen mit der Kanzlerin am Dienstag auch umgehend klar, dass er nicht daran denke, in Berlin künftig zurückhaltender aufzutreten, bloß weil seine Partei am Sonntag das schlechteste Bundestagswahlergebnis ihrer Geschichte eingefahren hat.
"Wir sind drei Parteien", widersprach Seehofer Merkel. Die CSU verstehe sich als "gleichberechtigter Partner" und wolle an den Koalitionsverhandlungen "mit der gleichen Delegationszahl vertreten sein".
Zugleich versprach der bayerische Ministerpräsident allerdings, dass die Union geschlossen auftreten werde. Er wolle sich mit der CDU-Vorsitzenden "in engstem Schulterschluss" abstimmen, sagte Seehofer. "Wir haben eine totale Übereinstimmung in der weiteren Vorgehensweise", betonte er.
Für diesen Donnerstag sei ein Unions-Treffen geplant, am Montagnachmittag sollen die Gespräche mit der FDP beginnen. Wie bislang bekannt wurde sollen neben Merkel für die CDU die vier stellvertretenden Parteivorsitzenden Roland Koch, Christian Wulff, Jürgen Rüttgers und Annette Schavan teilnehmen. Außerdem Fraktionschef Volker Kauder, Generalsekretär Ronald Pofalla und Kanzleramtsminister Thomas de Maizière. Von CSU-Seite werden auf jeden Fall Horst Seehofer und CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer teilnehmen. Unklar war noch, ob die FDP neben Guido Westerwelle ebenfalls dessen drei stellvertretende Vorsitzende schicken will oder auf eine andere Konstellation setzt.
- Datum 29.09.2009 - 18:49 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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Die bürgerliche Koalition wurde möglich und die Milchbauernversteher von der CSU bekamen trotzdem eins auf die Mütze.
2005 bestanden CDU/CSU noch auf der Einheit ihrer Partei. Logisch, sonst hätt's für Angie ja auch nicht gereicht.
Jetzt, da die SPD weit abgeschlagen ist erinnert sich daran natürlich keiner mehr daran und die CSU will "auf Augenhöhe" verhandeln.
Man kann die Sachen auch immer so drehen wie's einem halt passt. Frei nach dem Motto: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern...
PS: sorry, dass ich das als Anttwort auf Kommentar 1 schreibe, aber ich hab den Beitrag jetzt schon zum 4. mal geschrieben und irgendwie ist er trotzdem nie aufgetaucht.
Sollte der Kommentar dermaßen unerwünscht sein, könnte mir die Redaktion doch wenigstens einen der üblichen "bleiben sie sachlich- Sätze spendieren!
2005 bestanden CDU/CSU noch auf der Einheit ihrer Partei. Logisch, sonst hätt's für Angie ja auch nicht gereicht.
Jetzt, da die SPD weit abgeschlagen ist erinnert sich daran natürlich keiner mehr daran und die CSU will "auf Augenhöhe" verhandeln.
Man kann die Sachen auch immer so drehen wie's einem halt passt. Frei nach dem Motto: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern...
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Sollte der Kommentar dermaßen unerwünscht sein, könnte mir die Redaktion doch wenigstens einen der üblichen "bleiben sie sachlich- Sätze spendieren!
2005 bestanden CDU/CSU noch auf der Einheit ihrer Partei. Logisch, sonst hätt's für Angie ja auch nicht gereicht.
Jetzt, da die SPD weit abgeschlagen ist erinnert sich daran natürlich keiner mehr daran und die CSU will "auf Augenhöhe" verhandeln.
Man kann die Sachen auch immer so drehen wie's einem halt passt. Frei nach dem Motto: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern...
PS: sorry, dass ich das als Anttwort auf Kommentar 1 schreibe, aber ich hab den Beitrag jetzt schon zum 4. mal geschrieben und irgendwie ist er trotzdem nie aufgetaucht.
Sollte der Kommentar dermaßen unerwünscht sein, könnte mir die Redaktion doch wenigstens einen der üblichen "bleiben sie sachlich- Sätze spendieren!
...wie sie uns gefällt!
sollte das heißen!
dann erinnern mich die C- Parteien an eine Jeanshose - die wurden erst mit Nieten verziert - inzwischen ist der Stoff total zerschlissen - nur die Nieten bleiben :-)))
christliche Grüße aus Bayern
Wendelstein
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