Warnung vor Rot-Rot Merkel steigt in den Lagerwahlkampf ein
Warnung vor dem Gegner: Kanzlerkandidat Steinmeier bezeichnet Schwarz-Gelb als Gefahr für Deutschland, Kanzlerin Merkel hält der SPD eine wachsende Tendenz zu Rot-Rot vor
Die Bundeskanzlerin warnte in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, ein Bündnis mit der Linkspartei könne die SPD auch dann eingehen, wenn es nach der Wahl zunächst eine Neuauflage der großen Koalition geben sollte.
"Die Gefahr, dass so etwas jederzeit geschehen kann, ist heute viel größer als vor vier Jahren", sagte die CDU-Chefin. Sie befürchtet damit einen Ausstieg der SPD inmitten der Wahlperiode. Ein Wechsel aus einer großen Koalition zur Linkspartei erscheine vielen Sozialdemokraten attraktiv, sagte sie.
Zu verhindern ist das aus ihrer Sicht nur durch eine schwarz-gelbe Koalition mit den Liberalen: "Deshalb brauchen wir im nächsten Bundestag stabile Verhältnisse mit einer Mehrheit für Union und FDP", sagte sie. Zuvor hatte sie bereits im Münchner Merkur eine stärker werdende Strömung in der SPD konstatiert, die "so früh wie möglich auch im Bund mit den Linken regieren will". Die SPD verändere sich "unter dem Druck und dem Einfluss der Linken", sagte Merkel.
FDP-Chef Guido Westerwelle bekräftigte die Warnungen der Kanzlerin. Eine rot-rote Konstellation komme spätestens nach einem Übergangsjahr, sollte Schwarz-Gelb keine Mehrheit schaffen, sagte er der Welt .
Merkels Herausforderer Frank-Walter Steinmeier (SPD) nannte die von Merkel angestrebte Koalition mit der FDP eine "Gefahr für die Stabilität in unserem Land". Unter Schwarz-Gelb könnten soziale Grundsatzkonflikte neu aufreißen. Auf einer Wahlkampfveranstaltung in Duisburg sagte der Vizekanzler, der Wahlkampf der Union sei "ein ganz lausiges Theaterstück". Im Hinblick auf den recht inhaltsarmen Unions-Wahlkamf sagte Steinmeier, das aufgeführte Stück heiße: "Nur nicht auffallen."
SPD-Chef Franz Müntefering sprach der Bundeskanzlerin die Eignung für das Amt der Kanzlerin ab. Sie sei in ihrer Position zu beliebig. "Der Union fehlt die Idee und das Zentrum, der Kompass", sagte er der Welt am Sonntag.
- Datum 06.09.2009 - 12:31 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
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Die Union bekundet nur mit der FDP koalieren zu wollen, spricht aber von der SPD (GK). Die SPD verkündet den Kanzleranspruch, grenzt sich aber kategorisch von der Linken ab. Mit welcher Mehrheit will die SPD da den Kanzler stellen. Die Linke hat sich aus programmatischen Gründen ohnehin gegen eine Koalition mit der SPD im Bund ausgesprochen. Regierungsbeteiligung der SPD geht also nur mit GK. Was soll die Lügerei! Union und SPD belügen hier vorsätzlich die Öffentlichkeit. Die Angst von den Rändern absorbiert zu werden ist gross. Inhaltlich hat man schon lange nichts mehr zu bieten. Die Unterschiede sind marginal, die Parolen beliebig. Eine Konstante bleibt: der Wille zur Macht. Die Ehe der GK ist noch nicht geschieden, Fremdgehen aber erlaubt. Verblüfft reagieren die neuen Liebschaften, wenn die Ex immer noch reizvoll scheint. Der Wähler ist entzückt - so viel Komödie in der Tragödie (FK). Gerungen und gebuh(l)t wird um ihn; griechisch, römisch? Jetzt lieber nicht an Verpflegung denken, das Stück ist noch nicht vorbei. Die Stadien kann man sich sparen, obwohl olympisches geboten wird. Und dann folgt die Götterdämmerung - meine, kein Licht für den Wähler am Horizont. Da wird man sich auf die Sparlampe einstellen müssen. Köstliche Realsatire vom Feinsten - bravo, bravo.
So langsam frage ich mich, ob "Angie" sich für die WM im "Pfahlsitzen" vorbereitet oder ob sie wirklich ernsthaft daran glaubt, dass das "Aussitzen" die bessere Methode sei, sich zu profilieren?
Sei es, wie es sei:
Der Wahlkampf ist für mich eh' schon gelaufen, denn ich messe die Parteien nicht an ihren Versprechungen, sondern an ihren Versprechern und somit an ihrer parteipolitischen Arbeit innerhalb einer Legislaturperiode.
Somit können weder CDU/CSU und SPD bei mir Punkten, genauso wenig die "Wetterhähne" der FDP, einer Partei, die seit über 60 Jahren ihre "Fahne nach dem Wind" dreht und das nur, damit man als Anhängsel des Stärkeren mal mit regieren darf.
Bleibt dann nicht mehr viel übrig, denn mit den "Rechten" habe ich nix im Sinn, bei den LINKEN flog ich 1984 aus der Partei (damals SED).
Was die GRÜNEN betrifft, so hatte ich während meiner ersten Schulklassen das letzte Mal "Nadelarbeit" auf dem Stundenplan stehen.
Was bleibt dann eigentlich noch übrig?
Ich muss halt das kleinere Übel wählen, aber auf keinen Fall all jene "Volksparteien", die anstatt der "Schalmeienkapellen" jetzt in Concert mit den "Blockflöten" erneut aufspielen wollen.
Es ist halt nicht so einfach, mit der "Demokratie" - egal wen oder was ich wähle:
Hinterher kommt eh' alles anders.
Zur Wahl gehe ich trotzdem, denn ich habe im "Osten" gelernt, Farbe zu bekennen, ob es den einen oder anderen in den Kram passt oder nicht.
Deshalb wird aus mir auch nie ein Kanzler und das ist gut so!
Die Menschenrechtslage in Deutschland hat sich - nicht zuletzt durch das BKA-Gesetz - drastisch verschlechtert, die Bürgerrechtsverletzungen schwerster Art werden - mit Billigung der Merkel - unverändert fortgesetzt und die will den Anschein erwecken, die Verhältnisse seien normal.
[Der Rest wurde geloescht, bitte verzichten Sie auf Aeusserungen, die Ihnen als ueble Nachrede ausgelegt werden koennten. Danke. /Die Redaktion pt.]
Es ödet an, wenn irgendwelche seltsamen Bemerkungen ohne Sinn und Verstand als ARTIKEL wiedergegeben werden.
Aber die Steigerung ist Kommentar 3: Worum soll es gehen?
Rechnet doch bitte mal nach. Insofern hat die "Gefahr" die ganze Zeit bestanden. Dennoch ist nach Stimmungslage in der SPD eine neue Qualität der Lageeinschätzung zutreffend: Die Chance/Möglichkeit, dass mitten in der Legislaturperiode die Regierung wechselt (der SPD-Parteitag im Oktober wird die Weichen dazu stellen, falls wieder Schwarz/Rot dran wäre) ist außerordentlich hoch. Gäbe es ein seriöses Wettbüro hier, ich würde auf Rot-Rot-Grün Anfang 2011 wetten, eventuell auch Mitte 2010.
Das gefährlichste für dieses Land ist mMn die vertuschende und das Volk hinters Licht führende politische Praxis der Union und insbesondere von Frau Merkel, die einen Wahlkampf führt, den man nur als präsidentiell-undemokratisch bezeichnen kann.
http://www.schwarz-gelb-w...
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