Heidemarie Wieczorek-Zeul - die Langzeitministerin
Heidemarie Wieczorek-Zeul – die Langzeitministerin
Heidemarie Wieczorek-Zeul ist ohne das Amt der Entwicklungsministerin kaum noch vorstellbar: Seit dem Ende der Ära Helmut Kohl ist die Frau mit der auffallend roten Frisur, die ihr zusammen mit ihrer politischen Gesinnung den Spitznamen "Rote Heidi" einbrachten, für dieses Ressort zuständig.
Wer mit der Hessin zu tun hat, erlebt sie als bestimmt und energisch bis hin zum Wutausbruch, was ihrer Arbeit aber nicht zu schaden scheint. Im Gegenteil: Obwohl der Bundesfinanzminister inmitten der Krise dringend nach Einsparmöglichkeiten suchen musste, konnte Wieczorek-Zeul den Entwicklungshilfeetat auch in diesem Jahr weiter steigern. Zu Hilfe kam ihr da auch die Unterstützung der Bundeskanzlerin, die an diesem Haushaltsposten schon deshalb ein Interesse hat, weil sie auf internationalen Treffen ungern als Bremserin dastehen will.
Ob der Entwicklungsetat 2010 tatsächlich 0,51 Prozent des Bruttoinlandsprodukts betragen wird, ist allerdings noch unklar. Auf diese Marke hatten sich die internationalen Geberstaaten 2005 geeinigt. Zu Hilfe kommen könnte da paradoxerweise die Wirtschaftskrise: Je niedriger die Wirtschaftsleistung insgesamt ist, desto geringer fällt natürlich auch die Summe aus, die zur Erfüllung der Quote notwendig ist.
Wieczorek-Zeuls größtes Reformprojekt war die im Koalitionsvertrag vereinbarte Neuausrichtung der Entwicklungshilfe. 2008 warfen Union und SPD etwa zwei Dutzend Länder von der Liste der Nehmerstaaten. Das Geld sollte auf die konzentriert werden, die es am nötigsten brauchen. Zudem wollte man ein Doppelengagement im europäischen Rahmen zu vermeiden. Doch China und Indien – mittlerweile angehende Industrienationen – blieben auf der Liste.
Reformbedarf gibt es aber auch darüber hinaus noch reichlich. So ist die von Deutschland geleistete Entwicklungshilfe auf schwer übersehbare Weise auf zahlreiche Ministerien verteilt. Dass es erneut Wieczorek-Zeul sein wird, die die notwendige Umstrukturierung verantwortet , gilt jedoch sogar dann als unwahrscheinlich, wenn die SPD weiter mitregieren sollte. Die rote Heidi ist mit 67 Jahren pensionsreif. Und die Partei sehnt sich nach unverbrauchteren Gesichtern.







Fairerweise hätten Sie auch die dunkle Seite von Frau Bundesministerin Schmidt erwähnen sollen. Es sei an die Hetzkampagne "Fit statt Fett" erinnert, die einzig allein darauf abzielte unter dem Deckmantel der Gesundheitsvorsorge übergewichtige Menschen als Kostenfaktor des Gesundheitssystems darzustellen und verächtlich zu machen.
Na ja, das war vielleicht nicht "politisch korrekt" aber ein klares Wort muss hin und wieder auch erlaubt sein.
Nach dem Stand der Wissenschaft sind Übergewichtige nun mal ein großer Kostenfaktor des Gesundheitssystems, weil das Übergewicht zahlreiche Folgekrankheiten wie Diabetes, Probleme des Haltungsapparates, Herz- Kreislaufprobleme, Niereninsuffizienz usw. fördert. Es muss doch wohl erlaubt sein, das klar zu benennen.
Kaum einem Gesundheitsproblem kann man so einfach und kostengünstig begegnen, wie dem Übergewicht. Auch wenn die meisten Übergewichtigen schwere Knochen, genetische Defekte, Vorerkrankungen oder Medikamente für ihr Übergewicht verantwortlich machen wollen, so liegt bei der Mehrheit der Übergewichtigen das Problem im Kopf. Insofern hat eine Kampagne "fit statt fett" meine volle Unterstützung.
Na ja, das war vielleicht nicht "politisch korrekt" aber ein klares Wort muss hin und wieder auch erlaubt sein.
Nach dem Stand der Wissenschaft sind Übergewichtige nun mal ein großer Kostenfaktor des Gesundheitssystems, weil das Übergewicht zahlreiche Folgekrankheiten wie Diabetes, Probleme des Haltungsapparates, Herz- Kreislaufprobleme, Niereninsuffizienz usw. fördert. Es muss doch wohl erlaubt sein, das klar zu benennen.
Kaum einem Gesundheitsproblem kann man so einfach und kostengünstig begegnen, wie dem Übergewicht. Auch wenn die meisten Übergewichtigen schwere Knochen, genetische Defekte, Vorerkrankungen oder Medikamente für ihr Übergewicht verantwortlich machen wollen, so liegt bei der Mehrheit der Übergewichtigen das Problem im Kopf. Insofern hat eine Kampagne "fit statt fett" meine volle Unterstützung.
Herr Bundesminister Steinbrück als glückloser Chefsanierer ist ja wohl etwas weitgegriffen.
Die Finanzkrise war kein Zufall. Sie war absehbar. Viele gesellschaftliche Gruppen haben schon 2007 auf die Gefahren hingewiesen. Sie wurden dafür in Heiligendamm und anderswo verprügelt. Warnende Stimmen aus der Finanzbranche wurden in den Wind geschlagen und als Schwarzseherei diffamiert.
Wer wissen will, wie der Wirtschaft während der letzten Legislaturperiode Geld zugeschanzt wurde, sehe sich den WDR-Film: Die Armutsindustrie an:
http://www.youtube.com/wa...
"Ihr [Ursula von der Leyen] werden Ambitionen auf das Amt der Gesundheitsministerin nachgesagt."
Diese liebe Frau als Gesundheitsministerin? Völlig ohne jede Skrupel zu lügen und verschleiern?
Man stelle Sich vor:
Zensursula Elektronische Gesundheitskarte
Na gute Nacht, Deutschland.
Aus der Krise hilft nur Grün (?!)
Ob Schwarz, Gelb, Grün, ob hellrot oder dunkelrote Socken,
vereint sitzen sie im Bundestag, um einfach dort zu hocken.
Ein jeder plärrt die ewig gleiche Leier runter,
und Wahlplakate werden dabei immer bunter.
Sie alle schmücken sich mit Endlosversprechen,
um diese gleich nach der Wahl wieder zu brechen.
Unnötig jedes einzelne auch noch aufzuzählen;
bleibt eines nur, die ganze Farbpalette abzuwählen.
Vom Volke aus geht jede Macht in der Demokratie;
das Volk gelähmt, Vertreter dieses wissen nicht mehr wie.
So taumeln sie trotz Machtgeilheit von Wahl zu Wahl,
dazwischen liegen meist vier Jahre Frust und Qual.
Aus der Krise hilft nur Grün – ein neuer Slogan?
Die ganze Parteienwelt schmückt sich damit – wie verlogen!
So neu ist dieser Grundsatz ja nun nicht,
doch jede Farbschablone hält ihn sich vor sein Gesicht.
Die Autobranche schwärmt von einer grünen Revolution;
das „wussten“ Grüne schon vor dreißig Jahren schon.
Sie wussten auch, dass man sie an Friedensengeln misst;
sie waren auch die ersten, denen der Krieg gelungen ist!
Die Gelben plärren schon seit Jahr und Tag das Gleiche;
den neoliberalen Raubtiermarkt, für den man sozial streiche.
Das Resultat liegt uns nun bleiern auf der Hand,
doch Spaßmobil fährt weiter in dem deutschen Land!
Was soll zu Schwarz man hier noch sagen?
Soll man sie abwracken in diesen Tagen?
Das geht statistisch nicht, man weiß auch gar nicht wie;
die Angst sitzt tief im Nacken vor einer roten Epidemie.
So dreht sich hier das Karussell in schon bekannter Weise;
na, wo geht sie diesmal wieder hin die Reise?
Geht’s nach „Jamaika“, das ist eher illusorisch,
die „Ampel“ steht auf Rot – kategorisch!
Und jene Roten in der Regierung – gibt’s die eigentlich noch?
Man munkelt gar, sie wären mit hineingezogen ins schwarze Loch.
Wer etwas von Physik, Ereignishorizont und Gravitation versteht,
der weiß, dass man den schwarzen Löchern nie wieder entgeht!
Bleiben jene noch, die Roten, ja Tiefroten, wie ich meine;
dem Oskar und dem Gregor pinkelt noch ein jeder an die Beine.
Doch scheuen diese nicht, hier lautstark jene anzuprangern:
des Teufels Ausgeburten – mitsamt ihren unmoralischen Handlangern!
24. Sept. 2009
Bertram Schrag
ja und was weiter?
Alles ist schlecht?
Ich gehe trotzdem Einen oder Mehrere von denen wählen.
War es denn je anders?
In einer funktionierenden Republik
gehört sich auch das Geschrei.
In der Diktatur herrschen Schweigen und Gebrüll.
Die Realität ist kein Wellness-Tempel,
dafür sind die Preise doch noch erschwinglich.
Für die weniger starken können wir ja noch was abzwacken.
Deshalb und warum nicht 1% mehr Mehrwertsteuer.
Große Koalition ist die Strafe für Schröder IV.
Einmal geht noch.
ja und was weiter?
Alles ist schlecht?
Ich gehe trotzdem Einen oder Mehrere von denen wählen.
War es denn je anders?
In einer funktionierenden Republik
gehört sich auch das Geschrei.
In der Diktatur herrschen Schweigen und Gebrüll.
Die Realität ist kein Wellness-Tempel,
dafür sind die Preise doch noch erschwinglich.
Für die weniger starken können wir ja noch was abzwacken.
Deshalb und warum nicht 1% mehr Mehrwertsteuer.
Große Koalition ist die Strafe für Schröder IV.
Einmal geht noch.
Na ja, das war vielleicht nicht "politisch korrekt" aber ein klares Wort muss hin und wieder auch erlaubt sein.
Mein "Lieblingsminister" in diesem Kabinett ist und bleibt Steinbrück (gefolgt von Guttenberg, wobei nicht so klar ist, warum), sowohl was Haltung und Ausstrahlung als auch Glaubwürdigkeit (= subjektiv empfundene) angeht. Leider heissen die Kanzlerkandidaten Steinmeier (chancenlos) und Merkel. Wird Deutschland also noch vier weitere Jahre vor sich hinmerkeln; das Land wird ja schon lange eher verwaltet als regiert.
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