Das schwarz-gelbe Kabinett Altgediente und ein paar Überraschungen
Das neue Kabinett steht. Manche Minister standen schon vorher fest, aber es gibt auch einige überraschende Wechsel und Neubesetzungen. Alle Minister im Überblick.
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Angela Merkel (CDU) und Guido Westerwelle(FDP), Kanzlerin und ihr Vize und Außenminister
Die beiden sind das Führungsduo der neuen schwarz-gelben Regierung. Während die Position von Kanzlerin Merkel noch mächtiger wird, weil sie nicht mehr auf einen fast gleichstarken Koalitionspartner Rücksicht nehmen muss, war bei FDP-Chef Westerwelle zunächst nur klar, dass er Vizekanzler wird. Zwar galt als ziemlich wahrscheinlich, dass er auch Außenminister wird, doch auch als Chef eines erweiterten Wirtschafts- und Finanzressort war er zeitweise im Gespräch. Nun hat er sich für die klassische Variante entschieden. Schließlich ist diese Aufteilung, dass der Vizekanzler auch das Auswärtige Amt übernimmt, schon lange Tradition in allen Koalitionsregierungen, zuletzt auch bei Rot-Grün und in der Großen Koalition. Der Jurist, der noch nie ein Regierungsamt bekleidete, steht künftig in der Nachfolge früherer FDP-Außenminister wie Walter Scheel, Hans-Dietrich Genscher und Klaus Kinkel. Der Vorteil in diesem Amt: Der Inhaber ist in der Bevölkerung meist sehr beliebt, weil er im Ausland eine gute Figur machen kann und im Inland wenig mit unbequemen Entscheidungen verbunden wird.
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Wolfgang Schäuble (CDU), Finanzen
Manche hatten Wolfgang Schäuble schon als EU-Kommissar in Brüssel oder gar im Ruhestand gesehen. Doch nachdem sich die von ihm geleitete Koalitionsarbeitsgruppe Innenpolitik auf diesem besonders umstrittenen Feld schnell einigen konnte, schien ziemlich sicher, dass er Innenminister bleibt. Umso größer die Überraschung, dass er jetzt ins Finanzministerium wechselt. Als früherer Fraktionschef hat er sich allerdings auch schon mit Finanzfragen beschäftigt, zudem bringt er als Wirtschaftsanwalt auch fachliche Qualifikationen mit. Und als langgedienter Minister und Politiker, der unter Helmut Kohl schon das Kanzleramt leitete, verfügt er ohnehin über die Voraussetzungen für fast jedes Amt. Die für seine neue, durch die Finanzkrise und Rekordverschuldung noch schwierigere Aufgabe notwendige Durchsetzungsfähigkeit und Härte besitzt er ohne Zweifel, ebenso internationale Erfahrungen, die er etwa für die Verhandlungen über die Neuordnung der Finanzmärkte braucht.
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Thomas de Maizière (CDU), Innenminister
Der bisherige Kanzleramtschef wurde in den vergangenen Wochen für vieles gehandelt. Mal sollte er Finanzminister werden, mal im Kanzleramt bleiben. Nun wird er Innenminister. In diesem Ressort hat er bereits Erfahrung. Schließlich war er schon Innenminister in Sachsen, und als bisheriger Koordinator der Regierungsarbeit bringt er reichlich Organisationserfahrung mit.
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Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU), Verteidigung
Der bisherige Wirtschaftsminister, der es in der vergangenen Legislaturperiode binnen weniger Monate zum beliebtesten Politiker in Deutschland brachte, muss seinen Posten räumen. Er durfte sich dafür aussuchen, ob er Innen- oder Verteidigungsminister werden wollte. Er entschied sich für das Wehrressort. Eine Entscheidung, die nahelag. Schließlich war Guttenberg vor seiner Berufung ins Bundeskabinett vor allem als Außen- und Sicherheitspolitiker in Erscheinung getreten. Ursprünglich war der 37-Jährige auch als möglicher Finanzminister gehandelt worden. Dann hieß es jedoch, er habe sich während der Verhandlungen auf diesem Gebiet nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Als oberster Chef der Bundeswehr wird er sich vor allem mit dem heiklen Auslandseinsatz in Afghanistan befassen müssen, der in der Bevökerung und auch in seiner eigenen Partei von vielen kritisch gesehen wird.
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Ronald Pofalla (CDU), Kanzleramtschef
Der bisherige CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla leitet künftig das Kanzleramt. Er gehört damit weiterhin zum engsten Umfeld von Angela Merkel, die seine Arbeit in der Parteizentrale sehr schätzte, ebenso wie den von ihm geleiteten Wahlkampf. Kurz nach der Bundestagswahl hieß es dagegen noch, Pofalla würde Arbeitsminister werden.
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Norbert Röttgen (CDU), Umwelt
Der bisherige parlamentarische Geschäftsführer, der in der vergangenen Legislaturperiode fast einmal zum Politik-Aussteiger geworden wäre - damals wollte der zum Bund der Deutschen Industrie (BDI) wechseln - war in den vergangenen Wochen ebenfalls als Kanzleramtsminister im Gespräch. Jetzt wird er Umweltminister. Eine Aufgabe, die dem seit langem für seine grünen Neigungen bekannten CDU-Mann durchaus liegen dürfte.
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Rainer Brüderle (FDP), Wirtschaft
Für ihn geht ein Traum in Erfüllung: Da die Union mit Wolfgang Schäuble das Finanzministerium besetzt, fällt nach einer ungeschriebenen Regel das Wirtschaftsministerium an die FDP. Und dort führte kein Weg an Parteivize Rainer Brüderle vorbei. Der FDP-Veteran war von 1987 bis 1998 Wirtschafts- und Weinbauminister in Rheinland-Pfalz, seither galt er als Dauer-Bundeswirtschaftsminister im Wartestand.
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Franz Josef Jung (CDU), Arbeit und Soziales
Der bisherige Verteidigungsminister darf im Kabinett bleiben, obwohl er in seinem bisherigen Amt keine besonders gute Figur machte. Er wird Arbeitsminister und übernimmt damit ein Fachgebiet, auf dem er bislang nicht in Erscheinung getreten ist. Dass Jung eine zweite Chance bekommt, hat er vor allem seinem mächtigen Fürsprecher, Hessens Ministerpräsident Roland Koch, zu verdanken. Dieser dürfte darauf beharrt haben, dass einer der Minister aus Hessen kommen muss.
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Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), Justiz
Die bayerische FDP-Landesvorsitzende Sabine Leutheusser-Schnarrenberger wird neben Schäuble das zweite Relikt aus der Kohl-Ära sein, das ins Kabinett zurückkehrt. Wie schon in den neunziger Jahren wird sie das Justizministerium übernehmen. Besonders konsequent ist das allerdings nicht. Schließlich war sie 1996 wegen des "großen Lauschangriffs" zurückgetreten. In den Koalitionsverhandlungen konnte die FDP an diesem Punkt aber keine Verbesserungen durchsetzen.
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Philipp Rösler (FDP), Gesundheit
Seine Berufung zum Gesundheitsminister ist - nebem dem Wechsel von Schäuble ins Finanzressort – die zweite große Überraschung. Der erst 36-jährige bisherige Wirtschaftsinister in Niedersachsen galt allerdings schon länger als großes politisches Talent in seiner Partei. Seinen Aufstieg zum Nachfolger von SPD-Gesundheitsministerin Ulla Schmidt verdankt er wohl dem Umstand, dass er sich bei den Verhandungen über den Gesundheitskompromiss in der von ihm gemeinsam mit Ursula von der Leyen geleiteten Koalitions-Arbeitsgruppe als außerordentlich fachkundig erwies. Auf ihn wird nun die schwierige Aufgabe zukommen, den Kompromiss, über dessen Auslegung sich die Koalitionspartner bereits streiten, umzusetzen und das komplexe Gesundheitswesen erneut zu reformieren. Bei den Versicherten, auf die deutliche Mehrkosten zukommen, wird er dabei ebenso wie bei den anderen Akteuren des Medizinbetriebs auf erhebliche Widerstände stoßen. Deshalb wird er eine Menge Standfestigkeit brauchen, die ihm jedoch zuzutrauen ist.
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Ursula von der Leyen (CDU), Familie
Ursula von der Leyen, die sich als Familienministerin großes Renommee erwarb, behält ihr Ressort, das allerdins aufgewertet wird. Die ehemalige Ärztin wurde eigentlich schon als künftige Gesundheitsministerin gehandelt, doch dieses Amt konnte sich die FDP sichern. Trotzdem ist ein späterer weiterer Aufstieg der Niedersächsin nicht ausgeschlossen.
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Ilse Aigner (CSU), Agrar und Verbraucherschutz
Die CSU-Politikerin Ilse Aigner darf bleiben was sie ist: Landwirtschafts- und Verbraucherministerin, auch wenn sie in ihrer noch kurzen Amtszeit bislang nicht sonderlich hervorgetreten ist. Sie kann sich nun weiter um die Belange der Bauern kümmern, die für die bayerische CSU schon immer besonders wichtig waren.
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Annette Schavan (CDU), Bildung
Die amtierende Bildungs- und Forschungsministerin und treue Gefolgsfrau von Angela Merkel behält nun doch ihr Amt. Dabei gab es seit Monaten das Gerücht, sie werde ausgewechselt, weil sie als Ministerin nicht genug Profil entwickelt habe. Stattdessen sollte sie Leiterin der Konrad-Adenauer-Stiftung werden.
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Peter Ramsauer (CSU), Verkehr und Bau
Der bisherige CSU-Landesgruppenchef übernimmt das Verkehrsministerium. Dort kann er ordentlich Geld verteilen, muss sich aber auch um die auf Eis gelegte Privatisierung der Bahn kümmern.
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Dirk Niebel (FDP), Entwicklungshilfe
Der FDP-Generalsekretär profitiert davon, dass die FDP in der neuen Regierung sogar fünf Minister stellen darf. Er übernimmt das Entwicklungsressort. Das Arbeitsministerium wäre eigentlchdie logischere Besetzung gewesen. Schließlich hat Niebel früher selber in der Bundesagentur für Arbeit gearbeit, und er war arbeitsmarktpolitischer Sprecher seiner Fraktion.






Rein innerhalb des westlichen-europäischen Kulturkreises betrachet mag Guido Westerwelle problemlos die Position des Aussenministers besetzen können, jedoch ausserhalb, in anderen Kulturkreisen könnte etwas seine Schwachstelle sein: Seine Homosexualität.
Die in diesen Breitengraden im Grossen und Ganzen vorhandene Toleranz gegenüber Nicht-Heterosexuellen kann jedoch nicht für alle Kulturkreise auf der Welt vorausgesetzt werden. Man stelle sich vor, Guido Westerwelle als Aussenminister, als Vertreter Deutschlands, kommt in die Situation, dass er aufgrund seiner offen bekannten Homosexualität von Verhandlungspartnern der anderen Seite aus einem anderen Kulturkreis zwar diplomatisch korrekt behandelt aber nicht für "vollwertig" angesehen wird. Können wir es uns leisten, dass dieser Punkt möglicherweise einen diplomatischen Erfolg verhindert? Insofern wäre ein auf ihn zugeschnittenes Super-Wirtschaftsministerium vielleicht die bessere Alternative.
Andererseits muss man nicht mal ausserhalb Europas schauen. Wir können wahrscheinlich schon die Tage zählen, die es dauert, bis Silvio Berlusconi wieder einen seiner berüchtigten Sprüche loslässt, dann, indem er von der "deutschen Tunte" (wie immer das auf italienisch heisst) oder etwas ähnlich pseudo-scherzhaft Herablassendem spricht.
Will Guido Westerwelle sich und dadurch unter Umständen auch uns Deutschen das wirklich antun?
Natürlich würde Westerwelle auch in Staaten reisen, in denen Homosexualität nicht toleriert wird. Aber als Außenminister Deutschlands würden ebendiese Staaten trotzdem mit ihm verhandeln müssen, weil sie wiederrum es sich nicht leisten können, ihr internationales Ansehen und wichtige Wirtschaftsbeziehungen wegen so einer Lapalie zu gefährden!
Ich denke, es ist gerade gut, hinter einer Einstellung auch über die eigenen Grenzen hinaus zu stehen. Und sich nicht aus Angst vor intoleranten Beleidigungen und dümmlichem Hohn vor Staaten wegzuducken, deren Vorstellungen aus der Steinzeit stammen und sich schon im Vorraus "als Deutscher" für etwas zu schämen, für das man sich nicht schämen braucht. Es wird diesen Staaten nichts anderes übrig bleiben, als Westerwelle zu akzeptieren, denn sie wissen, dass es für sie ziemlich unklug wäre, das nicht zu tun.
So Leid es mir tut, die FDP in der Regierung zu haben - ein homosexueller Außenminister ist einmal etwas, das man unterstützen sollte, auch gegen böse Blicke von Außen!
1) Kriminalisierung der Homosexualität widerspricht der UN-Menschenrechts-Charta, Länder die solche Gesetze oder Gepflogenheiten haben sind nicht ernst zu nehmen.
2) Es gibt einen Level in der Politik, oberhalb dessen die Person, ihr Geschlecht, ihre Orientierung zu was auch immer und auch ihre Sünden (Massenmord und dergleichen) irrelevant werden.
Wird George W. Bush in Deutschland inhaftiert, weil er einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg verschuldet hat ?
Wird Frau Merkel in Saudi-Arabien inhaftiert weil sie Auto fährt ?
Hat jemand Indira Gandhi oder Benazir Bhutto in ihren Ländern nicht ernst genommen ?
Wurde Bill Clinton in Saudi Arabien gesteinigt weil er die Ehe gebrochen hat ?
Hat Nixon niemals mit Mao geredet weil dieser Massenmord verschuldet hat ?
Es gibt Länder, in denen ist Homosexualität nicht nur nicht akzeptiert, sondern strafbar. Hr. Westerwelle ist in den Augen dieser Länder und in den Augen der Bürger dieser Länder straffällig. Straffällige Diplomaten werden ausgewiesen. Straffällige Außenminister werden nicht eingeladen oder sind als Besucher einfach unerwünscht. Hr. Sarkozy durfte seine Bruni in manchen Ländern zu Staatsbesuchen nicht mitbringen, so lange die beiden nicht verheiratet waren. In jedem Land gilt das Recht und die Sitte dieses Landes. So einfach ist das.
Zu sed: Saudi Arabien ist es vielleicht egal, ob der deutsche Außenminister kommt. Die sprechen mit den Amerikanern, den Franzosen, den Engländern, usw. Die Frage ist dann, wer ausgegliedert ist: Die Saudis oder die Deutschen.
Zu Doc: "Länder mit solchen Gesetzen sind nicht ernst zu nehmen." Vor 40 Jahren war in Deutschland Homosexualität auch noch strafbar (§175). Die Welt läuft nicht im Gleichschritt. Wer Länder, die dieses Verbot immer noch haben, nicht ernst nimmt, ist ein miserabler Außenpolitiker.
Unter diesem Gesichtspunkt hatte ich das noch nicht betrachtet. Was unterschwellig bei Verhandlungen eine Rolle spielt, darf nicht unterschätzt werden! Das Argument, wer von Deutschland etwas wolle, nämlich wirtschaftliche Beziehungen, müsse das akzeptieren ist arrogant. Schließlich wollen auch WIR etwas, nämlich wirtschaftliche Beziehungen! Und Psychologie und "Chemie" unter Verhandlungspartnern spielt eine sehr große Rolle! Keiner erwartet, dass Westerwelle in Saudi Arabien verhaftet wird, aber unterschwellige, wenn gleich wohl auch nicht ausgesprochene Verachtung ist wenig hilfreich.
Das ist doch nicht Ihr ernst oder? Wir werden ganz sicher nicht unser Rechtssystem beugen und Menschen diskriminieren die in anderen Staaten als Straftäter gelten könnten um unsere diplomatischen Beziehungen aufrecht zu erahalten. Es gibt noch so etwas wie Moral. Es obliegt nicht einem anderen Staat über unser Rechtssystem und Wertesystem zu urteilen, denn dann hätten wir auch eine Angela Merkel als Budneskanzlerin nicht dulden dürfen. Frauen dürfen in einigen Ländern weder an Politik teilnehmen, fgeschweige denn unverhüllt in der Öffentlichkeit auftreten.
Soetwas darf kein Entscheidungskriterium sein. So wie wir die Rechtsstaatlichkeit anderer LÄnder espektieren müssen sie auch unsere respektieren.
Ich wette ein Pfund Fenchel, dass Silvio den Westerwelle (auch genannt "Schwesterwelle" - und bitte lieber Redaktör, das ist nicht zu zensieren, da allgemein gebräuchlich) mit dem Wort "Finocchio" begrüsst. Das sagt mein italienischer Freund immer zu mir und so werden Männer bezeichnet, die mit Frauen nichts am Hut haben. Man kann aber damit genauso auf dem Campo de´ Fiori ein Pfund Gemüse (siehe meinen Wetteinsatz) kaufen. Im Übrigen unterliegen italienische Männer - auch und vor allem Fussballnationalspieler - viel mehr dem (Vor-)Urteil, schwul zu sein. Guido ist also gerade in Italien in bester Gesellschaft. Nur nicht beim Frauenversteher Silvio B.
Also, ich kann mir vorstellen, dass GW in Ländern ,in denen Homosexualität verfolgt wird, für erhebliche Irritationen sorgen wird. Aber wir werden uns um seine Sicherheit - auch in steinzeitlich organisierten muslimischen Ländern - sicher keine Sorgen machen müssen.
Immerhin ist es auch der CIA bisher gelungen, den wunderbaren Präsidenten Obama gegen fanatische Rassisten im eigenen Land zu schützen. Und auch dort, wo aggressive muslimische Weltverbesserer am Werke sind.
Guido Westerwelles historische Mission als Aussenminister ist es wahrscheinlich, den muslimischen Machogesellschaften zu zeigen, dass sie sich endlich in die Gemeinschaft humaner Nationen einfügen müssen.Ob sie dazu fähig und willens sind, muss sich zeigen.
Wir hatten auch schon mal einen Steineschmeißer als Außenminister. Der hätte dafür als Bürger manch eines anderen Landes im Arbeitslager gesessen.
Insofern sehe ich bei einem homosexuellen Außenminister kein Problem.
Wenn wir uns nach eventuellen Maßstäben in anderen Ländern richten wollten, dann dürften wir auch keine rau mit einem Amt wie Bundeskanzlerin, Außenministerin oder Entwicklungshilfeministerin betrauen.
Natürlich würde Westerwelle auch in Staaten reisen, in denen Homosexualität nicht toleriert wird. Aber als Außenminister Deutschlands würden ebendiese Staaten trotzdem mit ihm verhandeln müssen, weil sie wiederrum es sich nicht leisten können, ihr internationales Ansehen und wichtige Wirtschaftsbeziehungen wegen so einer Lapalie zu gefährden!
Ich denke, es ist gerade gut, hinter einer Einstellung auch über die eigenen Grenzen hinaus zu stehen. Und sich nicht aus Angst vor intoleranten Beleidigungen und dümmlichem Hohn vor Staaten wegzuducken, deren Vorstellungen aus der Steinzeit stammen und sich schon im Vorraus "als Deutscher" für etwas zu schämen, für das man sich nicht schämen braucht. Es wird diesen Staaten nichts anderes übrig bleiben, als Westerwelle zu akzeptieren, denn sie wissen, dass es für sie ziemlich unklug wäre, das nicht zu tun.
So Leid es mir tut, die FDP in der Regierung zu haben - ein homosexueller Außenminister ist einmal etwas, das man unterstützen sollte, auch gegen böse Blicke von Außen!
1) Kriminalisierung der Homosexualität widerspricht der UN-Menschenrechts-Charta, Länder die solche Gesetze oder Gepflogenheiten haben sind nicht ernst zu nehmen.
2) Es gibt einen Level in der Politik, oberhalb dessen die Person, ihr Geschlecht, ihre Orientierung zu was auch immer und auch ihre Sünden (Massenmord und dergleichen) irrelevant werden.
Wird George W. Bush in Deutschland inhaftiert, weil er einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg verschuldet hat ?
Wird Frau Merkel in Saudi-Arabien inhaftiert weil sie Auto fährt ?
Hat jemand Indira Gandhi oder Benazir Bhutto in ihren Ländern nicht ernst genommen ?
Wurde Bill Clinton in Saudi Arabien gesteinigt weil er die Ehe gebrochen hat ?
Hat Nixon niemals mit Mao geredet weil dieser Massenmord verschuldet hat ?
Es gibt Länder, in denen ist Homosexualität nicht nur nicht akzeptiert, sondern strafbar. Hr. Westerwelle ist in den Augen dieser Länder und in den Augen der Bürger dieser Länder straffällig. Straffällige Diplomaten werden ausgewiesen. Straffällige Außenminister werden nicht eingeladen oder sind als Besucher einfach unerwünscht. Hr. Sarkozy durfte seine Bruni in manchen Ländern zu Staatsbesuchen nicht mitbringen, so lange die beiden nicht verheiratet waren. In jedem Land gilt das Recht und die Sitte dieses Landes. So einfach ist das.
Zu sed: Saudi Arabien ist es vielleicht egal, ob der deutsche Außenminister kommt. Die sprechen mit den Amerikanern, den Franzosen, den Engländern, usw. Die Frage ist dann, wer ausgegliedert ist: Die Saudis oder die Deutschen.
Zu Doc: "Länder mit solchen Gesetzen sind nicht ernst zu nehmen." Vor 40 Jahren war in Deutschland Homosexualität auch noch strafbar (§175). Die Welt läuft nicht im Gleichschritt. Wer Länder, die dieses Verbot immer noch haben, nicht ernst nimmt, ist ein miserabler Außenpolitiker.
Unter diesem Gesichtspunkt hatte ich das noch nicht betrachtet. Was unterschwellig bei Verhandlungen eine Rolle spielt, darf nicht unterschätzt werden! Das Argument, wer von Deutschland etwas wolle, nämlich wirtschaftliche Beziehungen, müsse das akzeptieren ist arrogant. Schließlich wollen auch WIR etwas, nämlich wirtschaftliche Beziehungen! Und Psychologie und "Chemie" unter Verhandlungspartnern spielt eine sehr große Rolle! Keiner erwartet, dass Westerwelle in Saudi Arabien verhaftet wird, aber unterschwellige, wenn gleich wohl auch nicht ausgesprochene Verachtung ist wenig hilfreich.
Das ist doch nicht Ihr ernst oder? Wir werden ganz sicher nicht unser Rechtssystem beugen und Menschen diskriminieren die in anderen Staaten als Straftäter gelten könnten um unsere diplomatischen Beziehungen aufrecht zu erahalten. Es gibt noch so etwas wie Moral. Es obliegt nicht einem anderen Staat über unser Rechtssystem und Wertesystem zu urteilen, denn dann hätten wir auch eine Angela Merkel als Budneskanzlerin nicht dulden dürfen. Frauen dürfen in einigen Ländern weder an Politik teilnehmen, fgeschweige denn unverhüllt in der Öffentlichkeit auftreten.
Soetwas darf kein Entscheidungskriterium sein. So wie wir die Rechtsstaatlichkeit anderer LÄnder espektieren müssen sie auch unsere respektieren.
Ich wette ein Pfund Fenchel, dass Silvio den Westerwelle (auch genannt "Schwesterwelle" - und bitte lieber Redaktör, das ist nicht zu zensieren, da allgemein gebräuchlich) mit dem Wort "Finocchio" begrüsst. Das sagt mein italienischer Freund immer zu mir und so werden Männer bezeichnet, die mit Frauen nichts am Hut haben. Man kann aber damit genauso auf dem Campo de´ Fiori ein Pfund Gemüse (siehe meinen Wetteinsatz) kaufen. Im Übrigen unterliegen italienische Männer - auch und vor allem Fussballnationalspieler - viel mehr dem (Vor-)Urteil, schwul zu sein. Guido ist also gerade in Italien in bester Gesellschaft. Nur nicht beim Frauenversteher Silvio B.
Also, ich kann mir vorstellen, dass GW in Ländern ,in denen Homosexualität verfolgt wird, für erhebliche Irritationen sorgen wird. Aber wir werden uns um seine Sicherheit - auch in steinzeitlich organisierten muslimischen Ländern - sicher keine Sorgen machen müssen.
Immerhin ist es auch der CIA bisher gelungen, den wunderbaren Präsidenten Obama gegen fanatische Rassisten im eigenen Land zu schützen. Und auch dort, wo aggressive muslimische Weltverbesserer am Werke sind.
Guido Westerwelles historische Mission als Aussenminister ist es wahrscheinlich, den muslimischen Machogesellschaften zu zeigen, dass sie sich endlich in die Gemeinschaft humaner Nationen einfügen müssen.Ob sie dazu fähig und willens sind, muss sich zeigen.
Wir hatten auch schon mal einen Steineschmeißer als Außenminister. Der hätte dafür als Bürger manch eines anderen Landes im Arbeitslager gesessen.
Insofern sehe ich bei einem homosexuellen Außenminister kein Problem.
Wenn wir uns nach eventuellen Maßstäben in anderen Ländern richten wollten, dann dürften wir auch keine rau mit einem Amt wie Bundeskanzlerin, Außenministerin oder Entwicklungshilfeministerin betrauen.
Juristen, Theologen und Verwaltungsbeamte - damit kann man vielleicht einen Todesfall mit anschließendem Streit zwischen den Erben abwickeln, für ein Industrieland ist dies erbärmlich und lächerlich. Und was uns die FDP als Wirtschaftsexperten andrehen möchte, sind Rentner.
Ich schäme mich jetzt schon für die Bundesrepublik Deutschland. Der erste Auftritt von Dr. Westerwelle gegenüber dem BBC Journalisten hat mich sehr schlecht schlafen lassen. Und dann ziehen wir auch noch den Atomausstieg zurück. Ich glaube, dass ich mich vier Jahre lang nicht mehr für Politik interessieren werde. Meinen Fernseher schmeiß ich einfach weg und die Zeitungsabos werden gekündigt. Tschüß.
Sie schreiben: "Meinen Fernseher schmeiß ich einfach weg und die Zeitungsabos werden gekündigt. Tschüß."
TUN SIE GENAU DAS, BITTE! Und kündigen Sie auch Ihren Internetanschluss, dann haben wir hier endlich Ruhe.
Sie schreiben: "Meinen Fernseher schmeiß ich einfach weg und die Zeitungsabos werden gekündigt. Tschüß."
TUN SIE GENAU DAS, BITTE! Und kündigen Sie auch Ihren Internetanschluss, dann haben wir hier endlich Ruhe.
Natürlich würde Westerwelle auch in Staaten reisen, in denen Homosexualität nicht toleriert wird. Aber als Außenminister Deutschlands würden ebendiese Staaten trotzdem mit ihm verhandeln müssen, weil sie wiederrum es sich nicht leisten können, ihr internationales Ansehen und wichtige Wirtschaftsbeziehungen wegen so einer Lapalie zu gefährden!
Ich denke, es ist gerade gut, hinter einer Einstellung auch über die eigenen Grenzen hinaus zu stehen. Und sich nicht aus Angst vor intoleranten Beleidigungen und dümmlichem Hohn vor Staaten wegzuducken, deren Vorstellungen aus der Steinzeit stammen und sich schon im Vorraus "als Deutscher" für etwas zu schämen, für das man sich nicht schämen braucht. Es wird diesen Staaten nichts anderes übrig bleiben, als Westerwelle zu akzeptieren, denn sie wissen, dass es für sie ziemlich unklug wäre, das nicht zu tun.
So Leid es mir tut, die FDP in der Regierung zu haben - ein homosexueller Außenminister ist einmal etwas, das man unterstützen sollte, auch gegen böse Blicke von Außen!
"Lappalie"?
Es gibt Länder, in denen Homosexualität mir der Todesstrafe belegt ist(z.B. Iran)...für die ist das keine Lappalie, denke ich.
Nehmen wir mal eine andere Situation:
Laut Frau von der Leyen gibt es ja z.B. auch Länder, die gegen Kinderpornographie nichts einzuwenden haben. Stellen Sie sich jetzt vor, ein bekennender Kinderschänder käme aus einem solchen Land nach Deutschland, um als Außenminister zu fungieren.
Wäre das für uns auch eine "Lappalie"? Würde sich Frau Merkel mit diesem Menschen friedlich an einen Tisch setzen? Oder müsste er eher damit rechnen, dass ihn sogar die deutsche Justiz, kaum dass er das Land betreten hat, freundlich willkommen heißt?
Ich weiß, ein Außenminister sollte Diplomatenstatus und damit Immunität genießen-aber ich würde gerne mal den Aufschrei in Deutschland hören, wenn ein anderes Land einen Außenminister ernennt, der UNSERE moralischen Vorstellungen strapaziert.
Wie immer gilt aber: wenn wir andere vor den Kopf stoßen, ist es eine Lappalie, wenn andere dies mit uns tun, ist es mindestens ein Skandal.
Ich bevorzuge einen v.u.z.Guttenberg als Außenminister(der ja auf diesem Gebiet bewandert sein soll...) und Westerwelle im Wirtschaftsministerium-schließlich hat die FDP ja praktisch durchgehend Wirtschafts- und Finanzwahlkampf betrieben. Warum soll der Vorbeller also nicht dort seinen vorgeblichen Sachverstand beweisen?
Ach ja: Wollen WIR eigentlich wegen einer solchen "Lappalie" Wirtschaftsbeziehungen gefährden?;)
Westerwelle wird das alles im Ausland schon geregelt kriegen. Da macht er's halt genau so wie hier auch: Alles mit dem Mund!
Meine allergrößte außenpolitische Sorge ist allerdings folgende: Ob die Türkei, in Anbetracht der speziellen Charakteristik unseres designierten Außenministers, immer noch heiß darauf sein wird, gleichberechtigtes Voll-Mitglied in der EU zu werden?
Hmmmm... ;-))
"Lappalie"?
Es gibt Länder, in denen Homosexualität mir der Todesstrafe belegt ist(z.B. Iran)...für die ist das keine Lappalie, denke ich.
Nehmen wir mal eine andere Situation:
Laut Frau von der Leyen gibt es ja z.B. auch Länder, die gegen Kinderpornographie nichts einzuwenden haben. Stellen Sie sich jetzt vor, ein bekennender Kinderschänder käme aus einem solchen Land nach Deutschland, um als Außenminister zu fungieren.
Wäre das für uns auch eine "Lappalie"? Würde sich Frau Merkel mit diesem Menschen friedlich an einen Tisch setzen? Oder müsste er eher damit rechnen, dass ihn sogar die deutsche Justiz, kaum dass er das Land betreten hat, freundlich willkommen heißt?
Ich weiß, ein Außenminister sollte Diplomatenstatus und damit Immunität genießen-aber ich würde gerne mal den Aufschrei in Deutschland hören, wenn ein anderes Land einen Außenminister ernennt, der UNSERE moralischen Vorstellungen strapaziert.
Wie immer gilt aber: wenn wir andere vor den Kopf stoßen, ist es eine Lappalie, wenn andere dies mit uns tun, ist es mindestens ein Skandal.
Ich bevorzuge einen v.u.z.Guttenberg als Außenminister(der ja auf diesem Gebiet bewandert sein soll...) und Westerwelle im Wirtschaftsministerium-schließlich hat die FDP ja praktisch durchgehend Wirtschafts- und Finanzwahlkampf betrieben. Warum soll der Vorbeller also nicht dort seinen vorgeblichen Sachverstand beweisen?
Ach ja: Wollen WIR eigentlich wegen einer solchen "Lappalie" Wirtschaftsbeziehungen gefährden?;)
Westerwelle wird das alles im Ausland schon geregelt kriegen. Da macht er's halt genau so wie hier auch: Alles mit dem Mund!
Meine allergrößte außenpolitische Sorge ist allerdings folgende: Ob die Türkei, in Anbetracht der speziellen Charakteristik unseres designierten Außenministers, immer noch heiß darauf sein wird, gleichberechtigtes Voll-Mitglied in der EU zu werden?
Hmmmm... ;-))
Das personelle Angebot der Liberalen überzeugt mich nicht, wenn es sich auf die aufgeführten Personen tatsächlich beschränkte. Die Liberalen haben an Gewicht gewonnen, aber offenkundig keine politischen Schwergewichte mehr: Hamm-Brücher, Genscher, Graf Lambsdorff...
Wer sind dagegen Brüderle, Bahr oder Homburger? Sicherlich kann man mit seiner Aufgabe wachsen. Aber wird aus einem passablen Fliegengewicht ein Superschwergewichtsboxer? Manche werden im Amt einfach nur dick.
also daniel bahr ist schon bekannt...in der versicherungswirtschaft:
"Daniel Bahr, gesundheitspolitischer Sprecher der FDP, jobbt für die Versicherungsgruppe ERGO, zu der Hamburg-Mannheimer, Victoria Leben, DKV, Victoria Kranken, KarstadtQuelle Versicherungen, Hamburg-Mannheimer Rechtsschutz u.a. gehören.
Wertvolle Anregungen für sein Metier kann Bahr sicherlich auch vom Dachverband der Unterstützungskassen für deutsche Krankenhäuser e.V. erhalten, mit dem er sich Gedanken um die betriebliche Altersvorsorge macht."
http://www.heise.de/tp/r4...
ziemlich gute verzahnung der fdp in der versicherungsbranche.
dort ist sicherlich auch der mittelstand zu hause der uns retten soll...
kann sich auch gut ergänzen!
So übel ist nun ein wenig Erfahrung auch nicht!!
Gegen den smarten KTG kommt Herr Brüderle sicherlich optisch nicht an, jedoch hat er schon deutlich mehr erreicht in seinem Bundesland.
Weiterhin sind die Köpfe der CDU auch nicht unbedingt nur aufgrund ihrer Sachkenntniss auf dem Zettel sondern meistens wegen Ihrer Treue zur Kanzlerin.
Mir selbst fehlen weniger die Charakterköpfe als mehr Sachverstand und Lebenserfahrung! Auch kann ich gerne auf den 20ten Anwalt und den 30ten Beamten verzichten. Auch kleinere Unternehmer, Handwerker etc. sollten von den beteiligten Parteien CDU/CSU sowie FDP mehr in die Politik geholt werden, aber die haben dazu keine Zeit, sondern versuchen einfach im Moment zu überleben.
also daniel bahr ist schon bekannt...in der versicherungswirtschaft:
"Daniel Bahr, gesundheitspolitischer Sprecher der FDP, jobbt für die Versicherungsgruppe ERGO, zu der Hamburg-Mannheimer, Victoria Leben, DKV, Victoria Kranken, KarstadtQuelle Versicherungen, Hamburg-Mannheimer Rechtsschutz u.a. gehören.
Wertvolle Anregungen für sein Metier kann Bahr sicherlich auch vom Dachverband der Unterstützungskassen für deutsche Krankenhäuser e.V. erhalten, mit dem er sich Gedanken um die betriebliche Altersvorsorge macht."
http://www.heise.de/tp/r4...
ziemlich gute verzahnung der fdp in der versicherungsbranche.
dort ist sicherlich auch der mittelstand zu hause der uns retten soll...
kann sich auch gut ergänzen!
So übel ist nun ein wenig Erfahrung auch nicht!!
Gegen den smarten KTG kommt Herr Brüderle sicherlich optisch nicht an, jedoch hat er schon deutlich mehr erreicht in seinem Bundesland.
Weiterhin sind die Köpfe der CDU auch nicht unbedingt nur aufgrund ihrer Sachkenntniss auf dem Zettel sondern meistens wegen Ihrer Treue zur Kanzlerin.
Mir selbst fehlen weniger die Charakterköpfe als mehr Sachverstand und Lebenserfahrung! Auch kann ich gerne auf den 20ten Anwalt und den 30ten Beamten verzichten. Auch kleinere Unternehmer, Handwerker etc. sollten von den beteiligten Parteien CDU/CSU sowie FDP mehr in die Politik geholt werden, aber die haben dazu keine Zeit, sondern versuchen einfach im Moment zu überleben.
Einen schwulen Aussenminister kann man getrost unterstützen, muss man auch, in einem Land wie unserem - was allerdings nicht heißt, dass man einen Herrn Westerwelle als Aussenminister unterstützen muss.
Ich finde es sehr gut, das wir eine Frau im Kanzler- und womöglich einen homosexuellen Mann im Aussenamt sitzen haben. Schon der erste Fall machte es vielleicht auf internationaler Bühne nicht leicht. Letzterer Fall kann durchaus noch zu umfangreicheren Verstimmungen fürhren - man stelle sich nur Besuche Westerwelles in Saudi Arabien vor. Aber gleichzeitig ist das ein Signal der Toleranz einer offenkundig moralisch gereiften Gesellschaft, die in alle Welt hinaus gesendet werdebn und die von dieser zugleich zu akzeptieren sind.
Und was Berlusconi angeht, da bin ich mir sicher, dass er wieder eine "Scherz" machen wird, den erstens nur er wirtzig findet, für den sich zweitens die Italiener wieder stark schämen werden udn ich mich drittens noch fremdschämen werde. :-)
also daniel bahr ist schon bekannt...in der versicherungswirtschaft:
"Daniel Bahr, gesundheitspolitischer Sprecher der FDP, jobbt für die Versicherungsgruppe ERGO, zu der Hamburg-Mannheimer, Victoria Leben, DKV, Victoria Kranken, KarstadtQuelle Versicherungen, Hamburg-Mannheimer Rechtsschutz u.a. gehören.
Wertvolle Anregungen für sein Metier kann Bahr sicherlich auch vom Dachverband der Unterstützungskassen für deutsche Krankenhäuser e.V. erhalten, mit dem er sich Gedanken um die betriebliche Altersvorsorge macht."
http://www.heise.de/tp/r4...
ziemlich gute verzahnung der fdp in der versicherungsbranche.
dort ist sicherlich auch der mittelstand zu hause der uns retten soll...
sind keine Bühne für "Integration" an die "moralischen Gepflogenheiten" von Ländern, die unsere - Gott sei Dank - offenbar gereiften Werte ( nur ein bisschen gereift, nur ein bisschen :-)) nicht teilen ....
Hillary Clinton, Außenministerin der USA, wurde auf ihrer letzten Reise durch Afrika mehrfach gefragt, was denn ihr Mann dazu sagt bzw. wann er denn nun käme.... Ob nun die USA ihre Außenministerin durch einen männlichen Kollegen ersetzen, damit sie "international" besser akzeptiert werden?
:-))
Tja, und deswegen es allein "Deutschland" das entscheidet, von wie vielen Frauen, Homosexuellen, Ehebrechern, Katholiken, Behinderten.... es regiert wird.
UND DAS IST AUCH GUT SO!
Vorbeugung gegen langweilige Kommentare: Dies ist ein satirischer Beitrag und ich bin von mittel/nordeuropäischer Herkunft, weiblich, grüne Stammwählerin (aus Gründungstreue, nicht aus Vernunft) und habe behinderte und/oder schwule Familienmitglieder.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren