Parlament Die Neuen im Bundestag

Pianistin, Kommunistin, UN-Waffeninspekteur: Etliche Polit-Frischlinge, aber auch manch altgedienter Profi zieht zum ersten Mal ins Parlament ein.

Bundestagsabgeordneter Florian Bernschneider, FDP

Bundestagsabgeordneter Florian Bernschneider, FDP

Das Küken


Durch ihr gutes Abschneiden bei der Bundestagswahl hat sich die FDP-Fraktion um etwa ein Drittel vergrößert. 40 Abgeordnete sind neu im Bundestag. Unter ihnen auch Florian Bernschneider. Der 22-jährige BWL-Student aus Braunschweig ist der jüngste Bundestagsabgeordnete aller Fraktionen. Seine Lehrer wussten es angeblich schon früh: "Der wird mal FDP-Politiker", hätten sie über ihn gesagt, behauptet Bernscheider. Mit 16 trat er in die Partei ein. Im Bundestag will er sich um das Thema Internet kümmern.

Der gelbe Bauer

Bundestagsabgeordneter Rainer Erdel, FDP

Bundestagsabgeordneter Rainer Erdel, FDP

Wenn Landwirte im Bundestag sitzen, dann meistens für die CSU oder die CDU. Bei Rainer Erdel ist das anders. Der 54-Jährige ist zwar Bayer, aber ein Liberaler. Dass er es bis nach Berlin schaffen würde, war äußerst ungewiss, denn er stand nur auf Listenplatz 14. Auf einem Wahlkampfvideo kann man Erdel beim Ausmisten zusehen. Sein Hof umfasst 100 Hektar. Ihm gehören 35 Milchkühe und 20 Bullen. Bisher war Erdel zweiter Bürgermeister in dem kleinen Ort Dietenhofen. Jetzt will er es mit der großen Politik versuchen.

Die Tischlerin

Bundestagsabgeordnete Nicole Bracht-Bendt, FDP

Bundestagsabgeordnete Nicole Bracht-Bendt, FDP

Dass man unter den neuen in der FDP-Fraktion Juristen, IT-Berater oder Architekten findet, überrascht nicht wirklich. Aus dem Rahmen fällt dagegen die 50-jährige Niedersächsin Nicole Bracht-Bendt. Die Mutter zweier Kinder ist gelernte Tischlerin, zuletzt arbeitete sie in der Betreuung behinderter Menschen. Die stellvertretenden Ortsbürgermeisterin, die auch Mitglied im Beirat eines Pflegeheims und Laienhelferin für demenzkranke Menschen ist, könnte sich in ihrer Fraktion für sozialpolitische Themen stark machen.

Der große, alte Mann der Thüringer FDP

Peter Röhrlinger ist gewiss kein Politik-Neuling. 16 Jahre lang war der gelernte Tierarzt nach der Wende Oberbürgermeister von Jena, und damit eine Seltenheit im Osten, wo nicht eben viele Städte von FDP-Politikern regiert werden. Auch nachdem er 2006 aus seinem Amt ausgeschieden war, blieb er in der Thüringer FDP einer der wichtigen Strippenzieher. Doch für den Ruhestand fühlt er sich offenbar zu jung. Mit 70 Jahren beginnt er nun eine neue Karriere in Berlin.

Der linke Student

Bundestagsabgeordneter Niema Movassat, Linkspartei

Bundestagsabgeordneter Niema Movassat, Linkspartei

Über viele neue Gesichter kann sich auch die Fraktion Die Linke freuen. Ihr jüngstes Mitglied ist der 25-jährige Niema Movassat aus Oberhausen. Der Jura-Student hat gerade sein erstes Staatsexamen abgeschlossen. In die PDS trat er mit 16 ein, seit vergangenem Jahr ist er Mitglied des Parteivorstands der Linkspartei. "Warum wir immer wieder unvernünftige Entscheidungen treffen", lautet der Untertitel seines Lieblingsbuches. Diese Frage zu vertiefen, wird er nun ausreichend Gelegenheit haben.

Die Talk-Show-Kommunistin

Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht, Linkspartei

Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht, Linkspartei

Seit Jahren geistert Sarah Wagenknecht als Reinkarnation von Rosa Luxemburg durch die Medien, von der sie sich neben manchen linken Ideen auch die Hochsteckfrisur abgeschaut hat. In den eigenen Reihen polarisiert sie, die Realos können mit ihr wenig anfangen. Seit der Vereinigung der westdeutschen WASG und der ostdeutschen PDS sieht Wagenknecht ihre Stellung in der Partei jedoch gestärkt. Bisher saß sie für die Linke im Europaparlament. Im Bundestag dürfte sie nun mache Debatte aufmischen.

Der linke Hintern

Bundestagsabgeordnete Halina Wawzyniak, Linkspartei

Bundestagsabgeordnete Halina Wawzyniak, Linkspartei

Halina Wawzyniak (36) gehört in der Linkspartei seit Jahren zum Führungspersonal. Bereits Ende der 90er Jahre saß sie im Parteivorstand der PDS, seit 2008 ist sie stellvertretende Parteivorsitzende. Einem breiteren Publikum dürfte die Rechtsanwältin trotzdem erst durch ihr provokantes Wahlplakat bekannt geworden sein, mit dem sie im Berliner Szene-Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg um Stimmen warb. Darauf zeigte sie dem Publikum ihren Hintern in tiefsitzener Jeanshose - die passende Antwort auf das Busen-Plakat ihrer CDU-Konkurrentin Vera Lengsfeld. Gewonnen hat keine von beiden. Wawzyniak kam über die Landesliste in den Bundestag.

Der Biowaffeninspektor

Bundestagsabgeordneter Jan van Aken, Linkspartei

Bundestagsabgeordneter Jan van Aken, Linkspartei

Ein echter Zugewinn dürfte für die linke Fraktion der Biologe Jan von Aken (48) aus Hamburg werden. Denn er bringt auf wichtigen Politikfeldern viel Fachkompetenz ein. Bis 2009 hat er als Gentechnik-Experte bei Greenpeace International gearbeitet, von 2004-2006 war er Biowaffeninspektor bei den Vereinten Nationen. In der Linkspartei ist er noch recht neu. Erst 2006 wurde er Mitglied.

Die Kindergärtnerin

Bundestagsabgeordnete Agnes Alpers, Linkspartei

Bundestagsabgeordnete Agnes Alpers, Linkspartei

Wenn demnächst im Bundestag wieder über Migration und Integration gestritten werden wird, dann könnte die Stunde der Linken-Abgeordneten Agnes Alpers (48) schlagen. Denn sie kennt die Probleme aus der Praxis. Bis vor kurzem hat sie den Rütli-Kindergarten im Berliner Problemstadtteil Neukölln geleitet. Die gleichnamige Schule sorgte einst bundesweit für Schlagzeilen, weil die überforderten Lehrer sich nicht mehr zu helfen wussten.

Der Gewerkschafter

Bundestagsabgeordneter Michael Schlecht, Linkspartei

Bundestagsabgeordneter Michael Schlecht, Linkspartei

Die Wirtschaftskompetenz der Linkspartei verstärken könnte der Volkswirt Michael Schlecht. Er gehört zu jenen Gewerkschaftern, die der SPD im Zuge der Agenda-Politik von Bundeskanzler Gerhard Schröder abhanden kamen. Schlecht ist seit 2001 Chefvolkswirt beim ver.di-Bundesvorstand in Berlin. Er sitzt außerdem im Parteivorstand der Linkspartei.

Die Attac-Aktivistin

Bundestagsabgeordnete Sabine Leidig, Linkspartei

Bundestagsabgeordnete Sabine Leidig, Linkspartei

Als die hessische Linke Sabine Leidig gegen das Votum des Parteivorstands zur Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl machte, war sie noch nicht mal Parteimitglied. Doch die 48-jährige Wahl-Frankfurterin, die zuletzt Geschäftsführerin der Bundeszentrale von Attac war, überzeugte durch ihre Rede. Den Parteieintritt holte sie nach. Zwischen 1982 und 1991 war Leidig Mitglied der DKP. Als Kommunistin versteht sie sich heute noch, wenn auch eher in einem "philosophischen Sinn". Es gehe ihr darum, "alle Verhältnisse in Frage zu stellen, in denen Menschen in ihrer Entwicklung behindert werden", sagte sie der Frankfurter Rundschau.

Die Polizistin

Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann, SPD

Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann, SPD

Kirsten Lühmann, 45-jährige Mutter von drei Kindern, gehörte 1983 zu den ersten uniformierten Schutzpolizistinnen im Dienst des Landes Niedersachsen. Mittlerweile ist sie Polizeioberkommissarin. Sie engagierte sich in der Polizeigewerkschaft und machte nebenher SPD-Arbeit. Im Bundestag vertritt sie den Wahlkreis Celle-Uelzen.

Die jüngste Sozialdemokratin

Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe, SPD

Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe, SPD

Verglichen mit den anderen Fraktionen ist die jüngste Sozialdemokratin mit 29 Jahren schon relativ alt. Von Beruf ist die Leipzigerin Daniela Kolbe Diplomphysikern. In SPD-Kreisen werden ihr deswegen gute Chancen zugestanden, früher oder später ins Kanzleramt einzuziehen. Anders als die jetzige Physikerin im Kanzleramt hat Kolbe allerdings eine klassische Parteikarriere hinter sich: Von 2004 bis 2009 war sie Juso-Vorsitzende in Leipzig, seit 2005 ist sie stellvertretende Vorsitzende des Stadtverbandes.

Die Ex-Landesministerin

Mit Dagmar Ziegler zieht eine Frau mit Regierungserfahrung in die SPD-Fraktion ein. Von 2000 bis 2004 war die gelernte Finanzökonomin Finanzministerin in Brandenburg, 2004 wurde sie Ministerin für Arbeit und Soziales. Diesem Themenschwerpunkt will sie sich nun auch im Parlament widmen.

Der UN-Sonderbeauftragte für Afghanistan

Bundestagsabgeordneter Tom Königs, Die Grünen

Bundestagsabgeordneter Tom Königs, Die Grünen

Zu den neuen Alten im Bundestag gehört auch der Grünen-Politiker Tom Koenigs. Der Bankierssohn verschenkte in jungen Jahren sein ererbtes Vermögen an revolutionäre Gruppen in Vietnam und Chile. Mit 25 Jahren lernte er als Mitglied der Gruppe "Revolutionärer Kampf" den späteren Bundesaußenminister Joschka Fischer kennen, dessen Weggefährte er fortan wurde. Als Fischer das Amt des hessischen Umweltministers übernahm, war Koenigs sein Büroleiter. Später war er eine Zeit lang Stadtkämmerer und stellvertretender Oberbürgermeister von Frankfurt, bevor er für die Uno in den Kosovo und nach Guatemala ging. 2005 schließlich wurde er Leiter der UN-Friedensmission in Afghanistan. Mit 65 sitzt er nun zum ersten Mal als Abgeordneter im Bundestag.

Der jüngste Grüne

Bundestagsabgeordneter Sven-Christian Kindler, Die Grünen

Bundestagsabgeordneter Sven-Christian Kindler, Die Grünen

Sven-Christian Kindler ist der jüngste Abgeordnete der Grünen. Der 24-jährige ist Betriebswirt und arbeitet bereits seit zwei Jahren in einem Unternehmen. Drei Ziele nennt er für seine politische Arbeit: Eine Welt ohne Nazis, eine Welt ohne Armut und freie Bildung für alle. Derzeit wohnt er mit zwei Mitbewohnern in einer "Öko-WG" in Hannover. Nun wird er wohl umziehen müssen. In seiner Freizeit ist der Pfadfinder am liebsten in den Bergen unterwegs.

Die gebürtige Polin

Bundestagsabgeordnete Agnieszka Malczak, Die Grünen

Bundestagsabgeordnete Agnieszka Malczak, Die Grünen

Fast genauso jung wie Kindler ist seine Fraktionskollegin Agnieszka Malczak. Sie wurde 1985 in Liegnitz in Polen geboren, lebt seit ihrem vierten Lebensjahr in Deutschland und studiert zur Zeit Politikwissenschaft in Tübingen. Ihr Lieblingsbuch: Die unendliche Geschichte, weil dort ein Kind die Welt rettet.

Die Pianistin

Bundestagsabgeordnete Agnes Krumwiede, Die Grünen

Bundestagsabgeordnete Agnes Krumwiede, Die Grünen

Noch eine junge Grüne, die aus dem Rahmen fällt. Agnes Krumwiede aus Ingolstadt ist 32 und Pianistin mit Konzertdiplom. Nach Berlin fährt sie aus ihrem Wahlkreis mit dem Zug, wegen der CO2-Bilanz. Politisch will sie ihr Hauptaugenmerk auf Kultur und Bildung legen. Zunächst einmal aber hat sie ein sehr konkretes Ziel vor Augen: Der Flügel im Abgeordnetenhaus muss dringend gestimmt werden.

Der Mann auf Cem Özdemirs Platz

Bundestagsabgeordneter Mehmet Kilic, Die Grünen

Bundestagsabgeordneter Mehmet Kilic, Die Grünen

Im zweiten Anlauf hat der grüne Rechtsanwalt Memet Kilic den Sprung in den Bundestag geschafft. Wie schon 2005 gewann er zwar nicht seinen Wahlkreis Pforzheim, aber diesmal schaffte er es über einen hinteren Listenplatz. Ironie der Geschichte: Den Platz, den Kilic belegte, hatten die baden-württembergischen Grünen zuvor Parteichef Cem Özdemir angeboten. Der allerdings wollte entweder weiter vorne auf der Landesliste stehen oder gar nicht und setzte statt dessen darauf, seinen Wahlkreis in Stuttgart direkt zu gewinnen. Das misslang. Der Grünen-Chef ist nun nicht im Bundestag,  Memet Kilic dafür schon. Politische Erfahrung hat Kilic bisher unter anderem als Vorsitzender des Bundesausländerbeirats gesammelt.

Der Ex-Landesvorsitzende

Mit Fritjhof Schmidt zieht für die Grünen ein weiterer erfahrener Politiker in den Bundestag ein. Von 2000 bis 2006 war Schmidt, der seit 1988 Mitglied ist, Vorsitzender des Landesverbands Nordrhein-Westfalen. Zwischen 2004 und 2009 war er Mitglied des Europaparlaments. Dort hat er sich besonders mit Entwicklungspolitik beschäftigt.

Die jüngste CDU-lerin

Bundestagsabgeordnete Nadine Müller, CDU

Bundestagsabgeordnete Nadine Müller, CDU

Das jüngste Mitglied der CDU/CSU-Fraktion stammt aus dem Saarland, heißt Nadine Müller und ist 26 Jahre alt. Wegen ihres Alters aufzufallen, ist sie gewohnt. Bevor sie in den Bundestag gewählt wurde, war sie die jüngste saarländische Landtagsabgeordnete. Nebenher hat sie Jura studiert und Examen gemacht.

 
Leser-Kommentare
  1. Wer hat eigentlich die Beschreibungen hier geschrieben? Während eine Kirsten Lühmann den Satz bekommt:"Sie engagierte sich in der Polizeigewerkschaft und machte nebenher SPD-Arbeit" und eine FDP Politikerin Nicole Bracht-Bendt durch ihre Verdienste dargestellt wird, muss sich der Student Niema Movassa den Kommentar:""Warum wir immer wieder unvernünftige Entscheidungen treffen", lautet der Untertitel seines Lieblingsbuches. Diese Frage zu vertiefen, wird er nun ausreichend Gelegenheit haben." gefallen lassen.
    Es lassen sich noch weitere Beispiele nennen.
    Ich binwirklich kein Linken-Symphatisant, aber nach der Hetze im Wahlkampf ist mir diese unterschwellige abwertung der Parteimitglieder eifnach nur noch zuwider.

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    • seati
    • 03.10.2009 um 12:30 Uhr

    Ich glaube nicht dass mit der Beschreibung gemeint ist, er solle sich diese Frage als Mitglied der linken Fraktion sondern als Mitgliede des Bundestages stellen, also alles halb so wild....
    Und dass das der Untertitel seines Lieblingsbuches ist wird der Verfasser wohl kaum gegooglet haben, man darf sich also berechtigterweise fragen WARUM Herr Movassa diese Information hergibt.
    Übrigens: Hass, Hetze und Abwertung sieht anders aus, wird wollen doch aus einer Maus (wenn überhaupt) keinen Elefanten machen.

    • seati
    • 03.10.2009 um 12:30 Uhr

    Ich glaube nicht dass mit der Beschreibung gemeint ist, er solle sich diese Frage als Mitglied der linken Fraktion sondern als Mitgliede des Bundestages stellen, also alles halb so wild....
    Und dass das der Untertitel seines Lieblingsbuches ist wird der Verfasser wohl kaum gegooglet haben, man darf sich also berechtigterweise fragen WARUM Herr Movassa diese Information hergibt.
    Übrigens: Hass, Hetze und Abwertung sieht anders aus, wird wollen doch aus einer Maus (wenn überhaupt) keinen Elefanten machen.

    • seati
    • 03.10.2009 um 12:30 Uhr

    Ich glaube nicht dass mit der Beschreibung gemeint ist, er solle sich diese Frage als Mitglied der linken Fraktion sondern als Mitgliede des Bundestages stellen, also alles halb so wild....
    Und dass das der Untertitel seines Lieblingsbuches ist wird der Verfasser wohl kaum gegooglet haben, man darf sich also berechtigterweise fragen WARUM Herr Movassa diese Information hergibt.
    Übrigens: Hass, Hetze und Abwertung sieht anders aus, wird wollen doch aus einer Maus (wenn überhaupt) keinen Elefanten machen.

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    • hawat
    • 04.10.2009 um 16:33 Uhr

    aber auch kein Rauch ohne Feuer...

    • hawat
    • 04.10.2009 um 16:33 Uhr

    aber auch kein Rauch ohne Feuer...

    • hawat
    • 04.10.2009 um 16:33 Uhr

    aber auch kein Rauch ohne Feuer...

  2. ...und wo bleiben die Inhalte.

    Würde in der freien Wirtschaft so gearbeitet werden, wie in der Regierung und in den staatseigenen Unternehmen hätten da vermutlich auch alle POSTEN, aber wir hätten keine Wirtschaft mehr

  3. ein paar Seminare, vehemente Vertretung der Parteimeinung und schon gehts aufwärts. Dabei kämpfen die Abgeordneten mit einer Flut von Informationen, wissen oft nicht, wo was stattfindet und kennen in den wenigsten Fällen die Inhalte, auch keine Lösungen. Sie sind überfordert, kein Wunder bei diesen Schlangen von ungeklärten Problemen. Zum Glück gibts noch die Bauchentscheidungen und die Medienwirksamkeit ... ( entfernt: Bitte beschränken Sie sich auf die Verlinkung direkt diskussionsrelevanter Seiten. Danke. Die Redaktion/m.e. )

  4. Der Eindruck der Vielfalt trügt jedoch: Wir haben ein Überangebot an Juristen und Lehrern... verzerrt das nicht die Statistik? ( entfernt: Bitte beschränken Sie sich auf das Verlinken direkt diskussionsrelevanter Seiten. Danke. Die Redaktion/m.e. )

  5. Der 22-jährige BWL-Student arbeitet nebenberuflich als Abgeordneter im Bundestag ?

    Also entweder ein BWL-Studium ist heutzutage keine Vollzeitveranstaltung mehr oder ein Mandat als Abgeordneter im Bundestag wird nicht mehr als Vollzeittätigkeit betrachtet.

    Dann sollte man die Vergütung der Abgeordneten im Bundestag auch "entprechend der Anwesenheit" anpassen und um 50 Prozent reduzieren.

    Denkbar wäre auch eine Reduzierung der Vergütung in Anlehnung der in Deutschland ortsüblichen "MehrAufwandsEntschädigung MAE" in Höhe von 1,- Euro je Stunde.

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