Familienpolitik Künftige Koalition erhöht Kindergeld
Nach der Gesundheitspolitik haben sich Union und FDP auch auf einem weiteren Themenfeld geeinigt: Sowohl der Kinderfreibetrag als auch das Kindergeld sollen steigen.
Es gehörte von Beginn an zu den Konsensthemen. Nun haben die künftigen Koalitionspartner Union und FDP die Erhöhung des Kindergeldes von derzeit 164 Euro auf künftig monatlich 200 Euro beschlossen.
Dies habe die Arbeitsgruppe Familie "einstimmig" entschieden, sagte der CSU-Politiker Norbert Geis im Deutschlandfunk. Geeinigt habe man sich auch auf einen neuen Kinderfreibetrag von 8001 Euro.
Dagegen bleibt der Streit über das Betreuungsgeld weiter ungelöst. "Das bedauere ich sehr", sagte Geis. Das Thema müsse nun von der großen Koalitionsrunde am Freitagnachmittag verhandelt werden.
Das vor allem von der CSU verlangte Betreuungsgeld soll Familien zustehen, die ihre bis zu dreijährigen Kinder zu Hause erziehen und nicht in eine Kita geben.
- Datum 23.10.2009 - 09:52 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
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"Das vor allem von der CSU verlangte Betreuungsgeld soll Familien zustehen, die ihre bis zu dreijährigen Kinder zu Hause erziehen und nicht in eine Kita geben."
Die CSU bestätigt mal wieder ihre "Heimchen ans Herd" Vorliebe. Nur verkennt sie dabei, dass ein derartiges Betreuungsgeld sehr wahrscheinlich dazu führt, dass sozial Schwache ihre Kinder nicht in den Kindergarten schicken, um das Geld zu bekommen. Ausgerechnet die Kinder, die es am nötigsten hätten, in die Kita zu gehen, blieben zu Hause. Die Union pflegt antiquierte Denkmuster um den Preis sozialer Ausgrenzung.
Es geht ja, wie Sie schreiben um die Kinder bis zu drei Jahren. Es gab mal eine geachtete Meinung, dass sich in dieser Zeit das Urvertauen der Kinder bilden könnte und deswegen die Nähe zur Mutter, am besten beider Eltern besser sei.
Davon hört man heute nichts mehr. Das ganze Thema verlagert sich vom Kindeswohl auf das Kindeswohl unter dem Gesichtspunkt staatlicher Bedürfnisse, Bildung und Berufsaussichten, wobei die Eltern, die zumndest in dieser Zeit, ihre Kinder bei sich haben wollen, auch noch als Heimchen am Herd diffamiert werden.
Da aber viele, die in Deutschland bestimmen und applaudieren keine Kinder haben, geraät wohl völlig ausser Sicht, dass Kinder keine Nestflüchter, sondern Nesthocker sind. Wenn sie allerdings der Auffassung sind, es täte jede Bezugsperson, auch die, die Ihre Aufmerksamkeit auf drei Kinder verteilen muss, bitte sehr.
Mir wäre es allerdings lieber, wenn in dieser Frage mehr Kinder habende ihre Meinung offiziell äussern und entscheiden könnten. Es geht immerhin um Menschen und nicht um die Profitrate in der Autoindustrie.
Es geht ja, wie Sie schreiben um die Kinder bis zu drei Jahren. Es gab mal eine geachtete Meinung, dass sich in dieser Zeit das Urvertauen der Kinder bilden könnte und deswegen die Nähe zur Mutter, am besten beider Eltern besser sei.
Davon hört man heute nichts mehr. Das ganze Thema verlagert sich vom Kindeswohl auf das Kindeswohl unter dem Gesichtspunkt staatlicher Bedürfnisse, Bildung und Berufsaussichten, wobei die Eltern, die zumndest in dieser Zeit, ihre Kinder bei sich haben wollen, auch noch als Heimchen am Herd diffamiert werden.
Da aber viele, die in Deutschland bestimmen und applaudieren keine Kinder haben, geraät wohl völlig ausser Sicht, dass Kinder keine Nestflüchter, sondern Nesthocker sind. Wenn sie allerdings der Auffassung sind, es täte jede Bezugsperson, auch die, die Ihre Aufmerksamkeit auf drei Kinder verteilen muss, bitte sehr.
Mir wäre es allerdings lieber, wenn in dieser Frage mehr Kinder habende ihre Meinung offiziell äussern und entscheiden könnten. Es geht immerhin um Menschen und nicht um die Profitrate in der Autoindustrie.
Es geht ja, wie Sie schreiben um die Kinder bis zu drei Jahren. Es gab mal eine geachtete Meinung, dass sich in dieser Zeit das Urvertauen der Kinder bilden könnte und deswegen die Nähe zur Mutter, am besten beider Eltern besser sei.
Davon hört man heute nichts mehr. Das ganze Thema verlagert sich vom Kindeswohl auf das Kindeswohl unter dem Gesichtspunkt staatlicher Bedürfnisse, Bildung und Berufsaussichten, wobei die Eltern, die zumndest in dieser Zeit, ihre Kinder bei sich haben wollen, auch noch als Heimchen am Herd diffamiert werden.
Da aber viele, die in Deutschland bestimmen und applaudieren keine Kinder haben, geraät wohl völlig ausser Sicht, dass Kinder keine Nestflüchter, sondern Nesthocker sind. Wenn sie allerdings der Auffassung sind, es täte jede Bezugsperson, auch die, die Ihre Aufmerksamkeit auf drei Kinder verteilen muss, bitte sehr.
Mir wäre es allerdings lieber, wenn in dieser Frage mehr Kinder habende ihre Meinung offiziell äussern und entscheiden könnten. Es geht immerhin um Menschen und nicht um die Profitrate in der Autoindustrie.
Das Kindergeld zu erhöhen ist meiner Ansicht nach ein luftleeres Versprechen. Ich bin der Meinung, dass viel Geld zur Verfügung gestellt werden müsste damit alle unserer Kinder die gleiche Chance haben für Bildung. Unsere Wirtschaft benötigt heute schon gut ausgebildete Kader. Müssen wir Ingenieure, Ärzte, Krankenpfleger usw. aus Osteuropa importieren? Wenn ich unsere Bildungseinrichtungen wie Schulen und Universitäten anschaue, dann muss ich weinen, wo wir in Deutschland eigentlich hinabgerutscht sind.
Ich kanns nicht mehr hören; wenn man seine Kinder zu Hause liebevoll betreuen möchte ist man gleich asozial, strongsdoof und vor allem zu faul zum Arbeiten! Ne ist klar. Wenn ich also nur dafür sorge, daß meine/unsere Kinder nicht zu kleinkriminellen, vereinsamten Schlüsselkindern werden, bin ich also das Letzte. Aha. Ok. Dies ist dann ja die perfekte Ausrede dafür, gar keine Kinder mehr zu bekommen - lohnt sich ja eh nicht. Denn Kinder das ist ja entweder nur ne Pseudoausrede fürs Zuhausebleiben oder ne Belastung für die Karriere. Wenns so ist lassen wirs lieber. Denn das eigentlich traurige an dieser Debatte ist nur eins: Schon wieder werden hier Bevölkerungsgruppen auf niedrigem Niveau diffamiert und gegen einander ausgespielt. In anderen Ländern sind "Heim und Kinderhüter" genauso geachtet wie "Karrieremamas". Aber in anderen Ländern haben Kinder ja auch einen "besonderen" Stellenwert und man weiß sie auch zu schätzen. Hier ist es ja schon zu viel Kinder nur zu akzeptieren als das was sie sind: Etwas unbeschreiblich Wunderbares. Und solange dies so ist, werden wir Mütter auch nie das bekommen was wir verdienen: Respekt dafür überhaupt Kinder zu haben.
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