Zwischenstand bei Schwarz-Gelb Die Liste der Konfliktpunkte ist lang
In dieser Woche gehen die Koalitionsverhandlungen zwischen Schwarz-Gelb in die entscheidende Phase. Wie ist der Stand der Dinge bei den Themen Arbeit bis Gesundheit.
Die Fachpolitiker von Union und FDP setzen ihre vor einer Woche gestarteten Koalitionsgespräche in Berlin fort. Über Einzelthemen verhandelt wird in den Arbeitsgruppen zu Gesundheit, Arbeitsmarkt, Landwirtschaft, Wirtschaftspolitik sowie Finanzen/Steuern. Angesichts leerer Kassen sind schwierige Gespräche zu erwarten.
Steuern und Finanzen: Die Arbeitsgruppe hat ein Finanztableau und die schon erwähnten Grundsätze erarbeitet. Um die Hauptfrage Steuersenkung wird weiter gestritten. Berichte, dass eine Anhebung von Kinderfreibetrag und Kindergeld schon 2010 vom Tisch seien und nur noch über Inflationsanpassungen gesprochen werde, werden aus der FDP als voreilig zurückgewiesen. Prinzipiell einig sind sich alle drei Parteien, dass es einige Korrekturen bei der Unternehmens- und Erbschaftssteuer geben soll.
Arbeit: Die FDP will alle Sozialleistungen in einem „Bürgergeld“ bündeln, die Union nicht. Auf jeden Fall soll es Änderungen bei Hartz IV geben. Im Gespräch sind höheres Schonvermögen und höhere Zuverdienst-Grenzen, debattiert wird die FDP-Forderung, die Verdienstgrenze für Minijobs von 400 auf 600 Euro anzuheben. Allen liberalen Rufen nach Einschränkung des Kündigungsschutzes oder Abschaffung von Steuerzulagen hat sich die Union bisher widersetzt. Weil der Sozialetat aber gut die Hälfte des Haushalts ausmacht – allein ein Drittel geht als Staatszuschuss in die Rentenkasse –, richten sich beim Stichwort „Sparen“ alle Blicke automatisch dorthin.
- Knackpunkte: Atom
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Für die beabsichtigte Verlängerung der AKW-Laufzeiten – bisher soll der letzte der noch 17 Meiler etwa 2022 vom Netz gehen – sollen die Betreiber hohe Auflagen erfüllen. Dazu gehört der Schutz der Meiler gegen Terrorattacken und Flugzeugabstürze. Die Mehrerlöse sollen sie zur Hälfte in die Förderung erneuerbarer Energien stecken.
Auch das große Thema der nuklearen Entsorgung soll angepackt werden: Für die stark strahlenden AKW-Abfälle soll der Standort Gorleben zu Ende erkundet werden. Bei Nicht-Eignung ist ein Vorratsbeschluss für alternative Standorte erforderlich. Auch für den leicht und mittelstark strahlenden Müll im maroden Bergwerk Asse muss dringend eine Lösung her.
- Ökostrom
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Auch Schwarz-Gelb will die erneuerbaren Energien ausbauen, bleibt aber bisher hinter den Zielen von Rot-Grün zurück.
Beim Ökostrom sind Förder-Einschränkungen im Gespräch, besonders bei der Sonnenenergie.
- Kohle
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Wie die Atomenergie soll für eine gesicherte Energieversorgung auch die Kohleverstromung als Übergangstechnologie über etliche Jahre weiterlaufen.
Dazu wollen die Koalitionäre neben der Frage des Anlagenneubaus erneut die Chancen einer Abtrennung des schädlichen Kohlendioxids aus dem Produktionsprozess sowie die unterirdische CO2-Isolierung prüfen.
Zur Diskussion stehen auch neue Vorschläge zum europäischen CO2-Emissionshandel.
- Biosprit
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Union und FDP wollen die unter Klimaschützern umstrittene Biosprit-Produktion erhöhen und die Hersteller von Steuern entlasten.
Die Union will die Energiesteuer für reinen Biodiesel zum 1. Januar 2010 von jetzt 18 Cent pro Liter auf 10 Cent senken. Für 2010 waren 24,5 Cent geplant. Die FDP will dann bei 18 Cent bleiben.
Ursprünglich sollte die Besteuerung bis 2013 auf 45 Cent steigen.
Atom: So klar sich vor der Wahl alle drei Parteien für den Ausstieg aus dem Ausstieg ausgesprochen haben, so unklar die Details. Geht es nach Merkel, könnte das im Koalitionsvertrag auch so bleiben. Die FDP plädiert aber für klare Festlegungen. Sie will zum Beispiel einige ältere AKW schon bald abgeschaltet sehen.
Außenpolitik: Auf den ersten Blick wenig Streit, bei genauerem Hinsehen wird es aber rasch mehr. So hat die FDP wenig gegen einen EU-Beitritt der Türkei, die Union hingegen viel. Angestrebt wird ein ständiger EU-Sitz im Weltsicherheitsrat.
Bahn und Verkehr: Eine der wenigen halbwegs festen Absprachen in den Verhandlungsrunden lautet: Die Privatisierung der Bahn soll vorangetrieben, aber nicht mit festem Termin versehen werden. Hintergrund ist die Unsicherheit darüber, wann ein Ende der Wirtschaftskrise den Börsengang wieder lukrativ macht. Streit gibt es über eine Pkw-Maut.
- Die CDU-Verhandler
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An der Spitze der Delegation steht Kanzlerin Angela Merkel.
Die stellvertretenden Parteivorsitzenden und Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers (Nordrhein-Westfalen), Christian Wulff (Niedersachsen) und Roland Koch (Hessen) repräsentieren die Länder.
Innenminister Wolfgang Schäuble, Kanzleramtschef Thomas de Maizière und Bildungsministerin Annette Schavan könnten auch Mitglieder des neuen schwarz-gelben Kabinetts sein. CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla dürfte Arbeitsminister werden.
Die CDU-Parlamentarier repräsentiert Unions-Fraktionschef Volker Kauder.
- CSU
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Die Bayern werden von Ministerpräsident Horst Seehofer angeführt, der aber in München bleiben will.
Die CSU-Landesgruppe schickt ihre Bundesminister Karl-Theodor zu Guttenberg (Wirtschaft) und Ilse Aigner (Agrar) in die Verhandlungen, die in der Regierung bleiben dürften. Landesgruppenchef Peter Ramsauer könnte für den Fall, dass die CSU drei Minister stellt, ins Kabinett wechseln.
Der Rest ist bayerische Politprominenz: CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt, die Landesminister Markus Söder (Umwelt) und Georg Fahrenschon (Finanzen) sowie die Vize-Parteichefinnen Beate Merk und Barbara Stamm.
- FDP
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Leitfigur ist Parteichef Guido Westerwelle, der als designierter Außenminister gilt.
Rainer Brüderle und Hermann Otto Solms können sich Hoffnung auf die Posten als Wirtschafts- oder Finanzminister machen. Chancen haben auch Sabine Leutheusser-Schnarrenberger auf das Innen- oder Justizressort und die Ex-Generalsekretärin Cornelia Pieper auf das Bildungsministerium. Auch die bisherige Verteidigungsexpertin Birgit Homburger gilt als potenzielle Minister-Kandidatin.
Weiter mit von der Partie: Generalsekretär Dirk Niebel, NRW-Vize-Ministerpräsident Andreas Pinkwart und sein niedersächsischer Amtskollege Philipp Rösler.
Bildung und Forschung: Die Ausgaben sollen auf zehn Prozent des Bruttosozialprodukts bis 2015 steigen.
Familie: Dass Familien weiter gefördert werden sollen, ist unstreitig – nicht hingegen, wie. In der Frage des Betreuungsgeldes droht sogar eine regelrechte ideologische Auseinandersetzung. Die FDP hat die Sonderprämie für Eltern, die ihre Kinder zu Hause erziehen, immer bekämpft. Für die CDU, mehr noch die CSU, ist das Betreuungsgeld aber das Symbol, dass die Union neben dem Ausbau von Kinderbetreuung die traditionelle Familienrolle würdigt.
Gesundheit: Weil das Thema so kompliziert ist, fällt die Unterscheidung zwischen Marktgeschrei und Verhandlungsstand besonders schwer. FDP und CSU malen nach guter alter Demonstrantenmanier ein „Bürokratiemonster“ an die Wand und skandieren im Chor: „Der Fonds muss weg.“ In Wahrheit geht es eher um die Frage, wer die steigenden Gesundheitskosten am Ende zahlt. Dabei spielen Kassenbeiträge und Steuerzuschüsse ebenso eine Rolle wie regional unterschiedliche Ärztevergütung und der „morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich“. Vor allem die CSU lässt dabei wenig Zweifel, dass es ihr um Bayern geht und sonst um gar nichts.
- Knackpunkte: Kinder
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Heftig streiten CSU und FDP auch über die Einführung eines Betreuungsgelds für Kleinkinder.
Die CSU hat ihre alte Forderung nach dieser Beihilfe wiederbelebt und will mit 150 Euro im Monat Familien helfen, die ihre Kinder bis zum Alter von drei Jahre zu Hause betreuen.
Die FDP lehnt das strikt ab.
In der Großen Koalition hatte die CSU ein Betreuungsgeld ab 2013 durchgesetzt.
- Arbeit
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Hier zeichnet sich ein heftiges Tauziehen ab, weil Kanzlerin Angela Merkel den FDP-Forderungen nach einer Lockerung der Arbeitnehmerbestimmungen, insbesondere des Kündigungsschutzes vorab schon eine Absage erteilte.
Die Liberalen wollen die Probezeit für Neueingestellte von derzeit 6 auf 24 Monate vervierfachen. Erst danach soll der Kündigungsschutz für die Betroffenen gelten.
In der Diskussion ist daneben ein von der FDP favorisiertes Optionsmodell: Dabei kann ein Beschäftigter zwischen Kündigungsschutz oder – im Falle einer betriebsbedingten Kündigung – einer Abfindung oder Weiterbildung auf Kosten des Arbeitgebers wählen.
- Bürgergeld
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Kaum vorstellbar ist, dass sich die FDP mit ihrer Forderung nach Einführung eines Bürgergeldes durchsetzt.
Es soll Hartz IV ablösen und an die Stelle aller bisherigen Sozialleistungen treten: vom Arbeitslosengeld II über Grundsicherung im Alter oder Kinderzuschlägen bis hin zum Wohngeld. Für einen Alleinstehenden sind als Bürgergeld nach dem FDP-Modell etwa 662 Euro monatlich vorgesehen.
Die CDU hat bereits abgewunken, zeigt sich aber offen, den negativ besetzen "Kampfbegriff Hartz IV" zu ersetzen.
- Hartz IV
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Zur Vermeidung von Altersarmut streben beide Seiten für Langzeitarbeitslose ein höheres Schonvermögen an, das bei Inanspruchnahme staatlicher Unterstützung nicht angegriffen wird. Höhere Freigrenzen beim Schonvermögen sind allerdings mit höheren Kosten für die Staatskasse verbunden.
Denkbar ist, dass sich beide Seiten auf großzügigere Hinzuverdienstgrenzen für Hartz-IV-Empfänger einigen. Eine solche Neuregelung soll Anreiz zur Aufnahme einer Arbeit sein, da dann mehr vom selbst verdienten Geld übrig bleibt und ein geringerer Teil mit der staatlichen Unterstützung verrechnet wird.
- BA
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Die FDP will die Bundesagentur für Arbeit komplett auflösen und die Aufgaben von Arbeitsagenturen und Jobcentern den Kommunen übertragen. Die Union will dabei nicht mitmachen.
Als schwere Last dürfte sich der wachsende Schuldenberg BA erweisen – etwa 50 Milliarden Euro könnten es Ende 2013 sein. Zu entscheiden ist, ob der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung deshalb kräftiger als geplant steigen soll, Qualifizierungsmaßnahmen für Jobsuchende eingeschränkt werden oder ob der Bund der BA gar wie früher Geld zuschießt.
Bei der vom Bundesverfassungsgericht geforderten Neuordnung der Jobcenter sind sich beide Seiten weitgehend einig. Sollte dazu aber eine Änderung des Grundgesetzes erforderlich sein, wären die künftigen Koalitionäre wegen der dafür nötigen Zwei- Drittel-Mehrheit auf Unterstützung anderer Parteien angewiesen.
- Löhne
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Es sieht danach aus, dass es – zumindest zunächst – keine neuen Branchen-Mindestlöhne gibt. Die bereits beschlossenen werden nicht angetastet.
Spätestens 2011 wird aber auch eine schwarz- gelbe Koalition in Zugzwang geraten, wenn die volle Freizügigkeit für Arbeitnehmer in Kraft tritt. Dann dürfen auch Leiharbeiter aus Osteuropa nach Deutschland kommen - zu Niedrigtarifen.
An einem verbindlich vorgeschriebenen Mindestlohn für die Zeitarbeitsbranche dürfte daher kein Weg vorbeiführen.
- Rente
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Noch offen ist, wie Schwarz-Gelb in der Rentenpolitik agiert. Die FDP will weg von dem festen Renteneintrittsalter 67. Weitgehend einig ist man sich, dass es einen flexibleren Rentenzugang geben soll.
In der Diskussion ist die Forderung, die jüngst beschlossene Schutzklausel gegen Rentenkürzungen auch bei sinkenden Löhnen wieder aufzuheben.
Zur Entscheidung steht - 20 Jahre nach dem Mauerfall - die Angleichung des Rentenrechts in Ost und West an.
Innen und Recht: Prinzipielle Einigkeit gibt es bisher nur in Nebenfragen. Man will etwas gegen „Mietnomaden“ unternehmen, den Datenschutz in Unternehmen stärken, Zwangsehen unter Strafe stellen und das Waffenrecht nach zwei Jahren überprüfen. Gegen Kinderpornografie im Internet soll etwas geschehen, aber offen ist, was. Die dicken Brocken sind noch ungelöst: BKA-Gesetz, Online-Durchsuchung, Vorratsdatenspeicherung, Einsatz der Bundeswehr im Inneren. Der Streit folgt alten Linien. Die FDP will tendenziell Vorschriften lockern und Befugnisse der Behörden begrenzen, die Union will ausweiten.
Landwirtschaft und Verbraucher: Auch dies ein Feld mit Grundsatzstreit. Die CSU will Milchbauern helfen und den Einsatz von Gentechnik auf den Äckern zur Ländersache machen. Einig sind sich beide Seiten, keine Ampel-Kennzeichnung für Lebensmittel einzuführen.
- Datum 20.10.2009 - 12:10 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
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Irgendwie sollte die FDP aufs ganze gehen und die zuletzt stark linkisch-linken Unionisten vor die Wahl stellen: Entweder Ente oder Trennte. Entweder freie Marktwirtschaft, wie sie Deutschland immer noch am besten Vorwärts brachte und sich dem Böses verheißendem Staatskapitalismus entschieden versagen - nach so vieler sozial-staats-liberalen Pleitepolitik nur selbstverständlich - oder wieder Opposition, mit der Aussicht bei der nächsten Wahl weit mehr als 18 % zu bekommen. Deutschlands Bürger dürfen aus einigen Hauptgründen nicht mehr zu Gunsten Fremder und Dünkelhaften als Zahlmeister für alles auftreten.
Sollen doch die Merkelisten mit den verkappten oder gar offenen Sozialisten sich in das Kanzleramt bringen lassen, und erfahren was das Volk davon hält!
Wie man nukleare Plagegeister aus den eigenen 4 Wänden vertreibt, steht hier:
http://www.fair-news.de/n...
Eine enorme Hypothek für die Volkswirtschaft und viele nachfolgende Generationen ist die Aushebelung der Versicherungspflicht für Atomkraftwerke. Während alle anderen Kraftwerke, wie jede Imbißbude auch, eine Haftpflichtversicherung haben müssen, sind Atomkraftwerke in Deutschland nur bis zu einer Schadensgrenze von 2,5 Mrd. Euro versichert. Kosten, die darüber hinaus entstehen, übernimmt der Staat.
Auf Anfrage gab die Bundesregierung zu, daß im Falle eines GAUs Schäden im Wert von 5.500 Mrd. Euro entstehen können. Warum haben Systemgegner des freiheitlichen Marktes ausgerechnet Atomkraftwerke von der Versicherungspflicht befreit? Resultat: Wer einen freien Markt befürwortet, muß Atomkraft ablehnen. Merkwürdig ist nur, daß noch keine FDP-Politiker die Atomkraft als „Schlampsozialismus“ gebrandmarkt haben.
der FDP wurde ausschließlich erreicht weil sie in ihrem Programm der (angestellten) Mittelsschicht eindeutig Nettoentlastungen versprochen hat. Das sollte die FDP nie vergessen - die Mittelschicht (nicht der Mittelstand) hat ihr das Mandat gegeben. Sie kann und wird es auch wieder nehmen. Und zwar, wenn auch die FDP (wie in den letzten Jahren Union, SPD und Grüne) ihre Wahlversprechen an diese Gruppe nicht umsetzt.
Die Deckelung des Zusatzbeitrages bei der Krankenversicherung an- bzw. aufzuheben und den Beitragssatz für die Versicherten (für die Arbeitgeber wurde er ja von rotrün abgekoppelt) anzuheben trifft vor allem die Angestellten mit mittlerem Einkommen. Das wäre ein klarer Bruch der Wahlversprechen. Und das würde der FDP bei der Wahl in NRW und auch künftig schmerzhaft bewusst gemacht werden. Der Union auch, nebenbei bemerkt.
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