Scharfe Töne aus Berlin
Auch in Berlin drängte die SPD-Basis ihre Partei nach links, wandte sich damit aber gezielt an die Bundesführung. Der Landesparteitag wies der unter Gerhard Schröder begonnenen "Politik der Mitte" am Samstag die Verantwortung für die Niederlage zur Bundestagswahl vom 27. September zu. In einer Resolution forderten die Delegierten die Bundes-SPD auf, künftig "als linke Volkspartei von links auch die solidarische Mitte anzusprechen". Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit warf seiner Partei Mangel an Glaubwürdigkeit und zu wenig Gespür für weite Teile der Bevölkerung vor.
"Wir müssen wieder eine Sprache finden, die jeder versteht", sagte der designierte stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende. Er forderte Änderungen an den Hartz-Arbeitsmarktreformen und eine Abkehr von der Rente mit 67. Damit stieß er aber vereinzelt auf Widerstand. Nach der verlorenen Bundestagswahl hatte die SPD ihre Bundesspitze erneuert. Die Berliner unterstützten mit großer Mehrheit den designierten Parteichef Sigmar Gabriel als Nachfolger Franz Münteferings, sagte Wowereit.
Die Delegierten verabschiedeten eine Resolution. Sie ist die entschärfte Fassung des Papiers, mit dem die Berliner Genossen nach der Bundestagswahl die Ablösung der Bundesspitze mit Müntefering, Frank-Walter Steinmeier und Peer Steinbrück gefordert hatten. Die Namen tauchen nicht mehr auf, die Forderung nach inhaltlicher Neuausrichtung bleibt: "Eine "Politik der Mitte" ohne festes Standbein im traditionellen Wählermilieu findet offensichtlich keine Akzeptanz", heißt es dort.
In der Bundeshauptstadt hatte die dort mit der Linkspartei gemeinsam regierende SPD bei der Wahl vor zwei Wochen mit einen Minus von 14,1 Prozentpunkten stärker verloren als bundesweit und erreichte nur noch 20,2 Prozent – wie die Linkspartei.
- Datum 10.10.2009 - 20:13 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
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wird diesen Putsch wohl durchziehen. Die Trauben des Systems Althaus, von dem er nun partizieren möchte, sind zu süß.
Ich sehe dafür 2 Gründe:
- das Wort vom Wahlbetrug finden seinen Weg in die Medien nicht wenns der CDU nutzt.
- es sind in einer Woche schon 15% der Parteimitglieder ausgetreten
Endlich mehr Mut und die Bereitschaft zu kämpfen. Das zeigt doch, dass die wirklich kompetenten SPD-ler in Thüringen nicht in der Parteispitze sitzen, sondern in der Basis. Unglaublich, wie dreist Matschie lügt: „Wir haben bis an die Grenze der Selbstaufgabe um ein rot-grün-rotes Bündnis verhandelt.“ Die Sitzungsprotokolle von Ramelow und den Grünen beweisen das Gegenteil. Matschie hat einen Gesprächsstil, der fragwürdig und manipulativ ist. Ich bin sicher, wenn sich die Basis durchsetzt, bringt das der SPD wieder mehr Sympathien und Stimmen ein, als wenn sie jetzt wie ein ein geschlagener, gedemütigter Wahlverlierer in die Arme der CDU rennt.
Matschie ist symptomatisch für die derzeitige SPD. Inhalte, Wähler, Demokratie, Soziales, Ideale; dass alles ist egal gegenüber der Machtfrage. Schröder, Steinmeier, Matschie: alles für Macht.
Die SPD muss anscheinend unter die 5% bei der nächsten Bundestagswahl bis es endlich besser wird. Sicher hart für die Basis, aber wenn sie es nicht schafft sich dieser korrupten und völlig machtversessenen Parteieliten zu entledigen geht es immer nur abwärts...
geht den Weg alles üblichen. In die Versenkung!
geht den Weg alles üblichen. In die Versenkung!
Dann soll die SPD doch in Berlin die Ministerpräsidenten Kandidaten und die Koalitionen festlegen. Mal sehen, was die Wähler, auch Menschen oder Bürger eines Bundeslandes genannt, davon halten.
Ich bin froh, dass die Basis mobil macht. Ich hatte die SPD schon abgeschrieben. Das macht mir Hoffnung, dass sich in dieser Partei doch noch etwas retten läßt.
Matschie hat es einfach in seinem persönlich vorteilhaften "Pragmatismus" übertrieben. Egal wie verführerisch die Angebote der CDU waren - eine unerwünschte Koalition ist nicht vermittelbar. Immerhin wurde mit dem "Wechsel" Wahlkampf gemacht.
Die Basis wollte den Wechsel. Den Wechsel mit linken, sozialen Antlitz.Entgegen dem Ergebnis der Bundestagswahl. Eine Koalition mit CDU steht für viele Wähler für ein weiter so wie bisher. Nix für kleine Leute eben.
so sieht es aus. Glauben die SPD - Mitglieder in Thüringen ( oder nur die 500 in Erfurt )wirklich, die Linke läßt sich umarmen? Glaubt die SPD wirklich, sie würde in der Regierung mit den Linken ein eigenes Bild erstellen können?
Christoph Matschie hatte doch keine andere politische Wahl.
Ich wünsche Christoph Gottes Segen. uwe schraps
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Esel auf!
Und hier versucht die Partei de Mauerschützen und Stasispitzel ein comeback? Wir sollten die Mauer erneut aufbauen, aber diesmal 10m höher!!!
ist dem werten Autor bekannt, 90% der LINKE-Mitgliederinnen und Mitglieder erst nach der Wende in die Partei eintraten.Hat der Mensch nach begangenen Fehlern und Verfehlungen die Chance, sich zu ändern? Geben wir ihm eine Chance wie so vielen Nationalsozialisten nach dem Kriege (Dregger, Globke, Gehlen...etc.)? Ist dem Autor bekannt, dass eine christliche Partei in Westdeutschland mit einem Marinerichter aus Nazi-Zeiten, der kurz vor Kriegsende Todesurteile vollstrecken ließ, jahrelang eine absolute Mehrheit hatte und diesen Menschen auch noch als Widerstandhelden feierte???
ist dem werten Autor bekannt, 90% der LINKE-Mitgliederinnen und Mitglieder erst nach der Wende in die Partei eintraten.Hat der Mensch nach begangenen Fehlern und Verfehlungen die Chance, sich zu ändern? Geben wir ihm eine Chance wie so vielen Nationalsozialisten nach dem Kriege (Dregger, Globke, Gehlen...etc.)? Ist dem Autor bekannt, dass eine christliche Partei in Westdeutschland mit einem Marinerichter aus Nazi-Zeiten, der kurz vor Kriegsende Todesurteile vollstrecken ließ, jahrelang eine absolute Mehrheit hatte und diesen Menschen auch noch als Widerstandhelden feierte???
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