Schwarz-Gelb FDP erwartet harte Verhandlungen mit der Union

Gesundheit, Steuern, Sicherheit: Mit deutlichen Differenzen und Spekulationen über Ministerposten gehen CDU, CSU und FDP in ihre erste Koalitionsrunde.

Neue schwarz-gelbe Partner: CDU-Kanzlerin Merkel und FDP-Chef Westerwelle

Neue schwarz-gelbe Partner: CDU-Kanzlerin Merkel und FDP-Chef Westerwelle

Gut eine Woche nach der Bundestagswahl beginnen CDU, CSU und FDP ihre Koalitionsverhandlungen. Dazu kommt die große Verhandlungskommission am Nachmittag erstmals in der nordrhein-westfälischen Landesvertretung in Berlin zusammen. Unter Führung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer sowie FDP-Chef Guido Westerwelle nehmen an den Gesprächen jeweils neun Spitzenpolitikern der drei Parteien teil.

Am ersten Tag sollen alle wichtigen Themen angesprochen und Aufträge an zehn gemeinsame Arbeitsgruppen verteilt werden. Unions-Fraktionschef Volker Kauder hat angekündigt, zu Beginn der Gespräche werde zudem die konkrete Haushaltssituation beleuchtet. Als weitere Termine für die große Runde wurden nach Angaben aus Unionskreisen bereits der 8. und 14. Oktober vereinbart.

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Die künftigen Regierungspartner wollen die Verhandlungen nach eigenem Bekunden zügig führen und möglichst bis Ende Oktober einen Vertrag unterzeichnen. CDU und CSU wollen einem Zeitungsbericht zufolge sogar, dass die neue Regierung bereits mit der ersten Sitzung des neuen Bundestages am 27. Oktober ins Amt kommt. Würden die Mitglieder der künftigen schwarz-gelben Bundesregierung schon zu diesem Zeitpunkt vereidigt, könnte der mögliche neue Außenminister Westerwelle dann die Kanzlerin bereits zum EU-Gipfel am 29./30. Oktober nach Brüssel begleiten.

CDU/CSU haben es mit einem überaus selbstbewussten Verhandlungspartner zu tun, so dass sich bereits jetzt inhaltliche Streitpunkte abzeichnen. So will FDP-Chef Westerwelle ein "Maximum an liberaler Politik" durchsetzen und forderte erneut ein "faires Steuersystem". Auch sein Generalsekretär Dirk Niebel verlangte viel "Gelb" im künftigen Koalitionsvertrag: "Die FDP kommt mit beinahe 15 Prozent aus dieser Bundestagswahl und ich verspreche Ihnen, dass wir uns mit dieser neu gewonnenen Stärke in diesem Koalitionsvertrag wiederfinden werden." Er halte es für "Geplänkel", dass die Union einige Themen als nicht verhandelbar deklariert.

Dabei versetzt ein neues Papier, das Kanzlerin Merkel als Vorlage für die Verhandlungen machen will, den FDP-Wahlversprechen einen herben Dämpfer: Laut einem sechsseitigen Bericht des Kanzleramtes über die "Finanzpolitische Lage des Bundes" müssen von 2011 bis 2013 bei den Ausgaben im Bundeshaushalt 40 Milliarden Euro gespart oder durch höhere Steuereinnahmen gedeckt werden. Die FDP will sich von so großen Haushaltslöchern allerdings nicht beeindrucken lassen will. "Nach den Steuerschätzungen gibt es in den kommenden Jahren immer noch Jahr für Jahr 41 Milliarden Euro mehr Steuereinnahmen als in den letzten vier Jahren", sagte Niebel. Allerdings machte er deutlich, seiner Partei sei klar, "dass wir unsere Vorstellungen nicht zu 100 Prozent umsetzen können".

Die CDU-Verhandler

An der Spitze der Delegation steht Kanzlerin Angela Merkel.

Die stellvertretenden Parteivorsitzenden und Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers (Nordrhein-Westfalen), Christian Wulff (Niedersachsen) und Roland Koch (Hessen) repräsentieren die Länder.

Innenminister Wolfgang Schäuble, Kanzleramtschef Thomas de Maizière und Bildungsministerin Annette Schavan könnten auch Mitglieder des neuen schwarz-gelben Kabinetts sein. CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla dürfte Arbeitsminister werden.

Die CDU-Parlamentarier repräsentiert Unions-Fraktionschef Volker Kauder.

CSU

Die Bayern werden von Ministerpräsident Horst Seehofer angeführt, der aber in München bleiben will.

Die CSU-Landesgruppe schickt ihre Bundesminister Karl-Theodor zu Guttenberg (Wirtschaft) und Ilse Aigner (Agrar) in die Verhandlungen, die in der Regierung bleiben dürften. Landesgruppenchef Peter Ramsauer könnte für den Fall, dass die CSU drei Minister stellt, ins Kabinett wechseln.

Der Rest ist bayerische Politprominenz: CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt, die Landesminister Markus Söder (Umwelt) und Georg Fahrenschon (Finanzen) sowie die Vize-Parteichefinnen Beate Merk und Barbara Stamm.

FDP

Leitfigur ist Parteichef Guido Westerwelle, der als designierter Außenminister gilt.

Rainer Brüderle und Hermann Otto Solms können sich Hoffnung auf die Posten als Wirtschafts- oder Finanzminister machen. Chancen haben auch Sabine Leutheusser-Schnarrenberger auf das Innen- oder Justizressort und die Ex-Generalsekretärin Cornelia Pieper auf das Bildungsministerium. Auch die bisherige Verteidigungsexpertin Birgit Homburger gilt als potenzielle Minister-Kandidatin.

Weiter mit von der Partie: Generalsekretär Dirk Niebel, NRW-Vize-Ministerpräsident Andreas Pinkwart und sein niedersächsischer Amtskollege Philipp Rösler.

Ein weiterer Knackpunkt der Verhandlungen ist die Forderung der Liberalen, den erst zu Jahresbeginn eingeführten Gesundheitsfonds wieder abschaffen. Zwar ist die Union nach Aussage ihres Fraktionsvorsitzenden zu Gesprächen über eine Verbesserung des umstrittenen Fonds bereit. Eine Streichung sei mit der Union aber nicht zu machen, sagte Volker Kauder. "Das Instrument hat sich bewährt, der Gesundheitsfonds steht nicht zur Disposition."

Auch beim Thema Kündigungsschutz lehnt die Union Zugeständnisse ab. "Das werden wir nicht machen", bekräftigte Kauder. Derzeit seien 1,4 Millionen Menschen in Deutschland in Kurzarbeit. Es müsse verhindert werden, dass sie in die Arbeitslosigkeit abrutschten. Die FDP dagegen will den Kündigungsschutz lockern und wendet sich zudem gegen branchenspezifische Mindestlöhne.

Große Differenzen bestehen auch bei den Sicherheitsgesetzen, die unter CDU-Innenminister Wolfgang Schäuble in den vergangenen Jahren massiv verschärft wurden. Laut Kauder will die Union auch an den Anti-Terror-Gesetzen festhalten. "Wir haben ja vor der Bundestagswahl immer wieder gehört, dass wir durchaus im Blick von al-Qaida sind und deswegen sollten wir an der Sicherheit das Höchstmögliche tun." Auf diese Ankündigungen hat die FDP mit Verärgerung reagiert. "Es bringt überhaupt nichts, wenn die CDU/CSU jetzt sagt, was alles nicht geht", sagte die bayerische FDP-Chefin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, die als Justizministerin im Gespräch ist.

Wer das Angebot bekommt, muss es machen. Aber er muss auch wissen, dass er dann in vier bis fünf Jahren nur noch zurückhaltend auf der Straße gegrüßt wird.

Der frühere Bundesfinanzminister Theo Waigel (CSU) zur Bürde des Amtes

Selbst in der Energiepolitik könnte es zu Auseinandersetzungen kommen. Noch im Wahlkampf hatten beide Parteien die Ausstiegsvereinbarung von rot-grüner Bundesregierung und AKW-Betreibern aus dem Jahr 2000 vehement bekämpft. Nun will die FDP störanfällige Atomkraftwerke (AKW) eventuell früher stilllegen und damit die Laufzeit nicht für alle 17 Meiler verlängern. Sollten die Stromkonzerne sich dagegen sperren, könnte es beim Atomausstieg bis 2022 bleiben, drohte der FDP-Vizechef Andreas Pinkwart. Man müsse jedes Kraftwerk einzeln auf Störanfälligkeit überprüfen und zu einer Gesamtlösung kommen, die auch Ökostrom und Wettbewerb fördere, sagte der nordrhein-westfälische FDP-Chef. "Es bietet sich bei einigen Reaktoren auch eine frühere Stilllegung an als bisher vorgesehen."

CDU/CSU-Fraktionschef Kauder sprach sich hingegen für eine generelle Laufzeitverlängerung der weitgehend abgeschriebenen Atommeiler aus. Aus den daraus entstehenden Zusatzprofiten sollen die Stromversorger einen hohen Betrag – Kauder sprach von etwa 40 bis 50 Milliarden Euro – in einen Fonds einzahlen: unter anderem zum Ausbau  und zur Erforschung erneuerbarer Energien.

Neben den inhaltlichen Differenzen werden auch öffentlich verschärfte Personalspekulationen über die Neubesetzung von Ministerien die Verhandlungen erschweren. Besonders streiten CDU, CSU und FDP über die Nachfolge von Finanzminister Peer Steinbrück (SPD). Angesichts der Steuerpläne und der Notwendigkeit eines Schuldenabbaus kommt dem Ressort eine Schlüsselbedeutung zu. CDU-Chefin Merkel beansprucht Medienberichten zufolge das Ressort für ihre Partei und wünscht sich Hessens Ministerpräsident Roland Koch an der Spitze. Weitere Kandidaten sind FDP-Schatzmeister Hermann Otto Solms und der bisherige Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Kommt Koch nach Berlin, könnte demnach Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) sein Nachfolger in Hessen werden. Allerdings stellte Koch erneut klar: "Ich habe oft genug erklärt, dass mein Platz in Wiesbaden ist."

Gesetzt ist dagegen FDP-Chef Westerwelle als Außenministers. Bei den Koalitionsverhandlungen gelte zwar, dass zunächst über Inhalte und danach über Ressortzuschnitte und Personalien gesprochen werde, sagte Partei-Vize Pinkwart. Dabei gebe es aber zwei Ausnahmen: "Gesetzt sind Angela Merkel als Bundeskanzlerin und Bundesaußenminister Guido Westerwelle als Vizekanzler."

Der Chef der Liberalen hatte aus seinem Interesse an der Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier als Außenminister nie einen Hehl gemacht, seine genauen Ambitionen in der Großen Koalition aber offen gelassen. Zuletzt war spekuliert worden, Westerwelle könnte auch ein Super-Ressort im neuen Kabinett etwa für Wirtschaft und Energie übernehmen.

 
Leser-Kommentare
  1. das verhalten der cdu ist einfach inakzeptabel.
    sich mit den gelben in mehrheit weiegen und dann keine zugeständnisse machen wollen.
    es hatte schließlich einen grund, daß viele sich der fdp zugewandt haben. wenn die cdu das nicht realisiert, werden es nächstes mal noch einge mehr sein. vor allem wenn es um bürgerrechte geht.

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    Der Grund war die erfolgeriche Vortäuscheung von Wirtschatfskompetenz. Dass CDU und FDP nicht so dolle zusammenpassen wie sie immer propagieren war doch schon vor der Wahl klar. Steinmeier hat das auch in der Elefantenrunde deutlich gemacht. Die CDU ist mitlerweile der SPD viel näher. Merkel will nicht als asozial gelten. Was natürlich dazu führt, dass sie die politik der FDP in vielen Teilen ablehnen muss. Ist doch logo.

    Die FDP hat mit Bürgerrechten soviel zu tun wie Amrika. Also herzlich wenig. Jede Partei behauptet von sich Bürgerrechte zu wahren. Indem man es immer wieder wiederhohlt wird es nicht wahrer.

    Der Grund war die erfolgeriche Vortäuscheung von Wirtschatfskompetenz. Dass CDU und FDP nicht so dolle zusammenpassen wie sie immer propagieren war doch schon vor der Wahl klar. Steinmeier hat das auch in der Elefantenrunde deutlich gemacht. Die CDU ist mitlerweile der SPD viel näher. Merkel will nicht als asozial gelten. Was natürlich dazu führt, dass sie die politik der FDP in vielen Teilen ablehnen muss. Ist doch logo.

    Die FDP hat mit Bürgerrechten soviel zu tun wie Amrika. Also herzlich wenig. Jede Partei behauptet von sich Bürgerrechte zu wahren. Indem man es immer wieder wiederhohlt wird es nicht wahrer.

  2. Der Grund war die erfolgeriche Vortäuscheung von Wirtschatfskompetenz. Dass CDU und FDP nicht so dolle zusammenpassen wie sie immer propagieren war doch schon vor der Wahl klar. Steinmeier hat das auch in der Elefantenrunde deutlich gemacht. Die CDU ist mitlerweile der SPD viel näher. Merkel will nicht als asozial gelten. Was natürlich dazu führt, dass sie die politik der FDP in vielen Teilen ablehnen muss. Ist doch logo.

    Die FDP hat mit Bürgerrechten soviel zu tun wie Amrika. Also herzlich wenig. Jede Partei behauptet von sich Bürgerrechte zu wahren. Indem man es immer wieder wiederhohlt wird es nicht wahrer.

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    ungeachtet dessen stehen knapp 15% anteil wählerstimmen neben etwas über 30% anteil wählerstimmen in der regierenden koalition. da sind die 15% fast 1/3 und sollten in den kolitionsverhandlunge entsprechenden behandelt werden.

    ungeachtet dessen stehen knapp 15% anteil wählerstimmen neben etwas über 30% anteil wählerstimmen in der regierenden koalition. da sind die 15% fast 1/3 und sollten in den kolitionsverhandlunge entsprechenden behandelt werden.

  3. ungeachtet dessen stehen knapp 15% anteil wählerstimmen neben etwas über 30% anteil wählerstimmen in der regierenden koalition. da sind die 15% fast 1/3 und sollten in den kolitionsverhandlunge entsprechenden behandelt werden.

  4. ...hoffentlich wird wenigstens das (von der CDU oder wem auch immer) verhindert - sofern W. das Deutschland überhaupt antun will.

  5. ...könnte man im Fall der Fälle ja auch wieder g r o ß koalieren, oder nicht?

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    Mit Frau Nahles als Außenministerin? :-)

    Mit Frau Nahles als Außenministerin? :-)

  6. ... was aber nicht heißt, dass mit dem Klüngel Schluss ist. Um mehr oder weniger geht es ab heute ohnehin nicht. Die Wahl ist vorbei und wieder werden Lobbyisten und Pöstchen-Schacherer die Politik bestimmen. Welcher Politik-Zombie hierfür welche Stellvertreterrolle einnimmt, ist eigentlich belanglos.

  7. Nach Spiegel Informationen muß die nächste Regierung in ihrer Regierungsperiode 40 Milliarden Euro sparen. Versprochene Steuerentlastungen noch nicht eingerechnet.
    Herr Westerwelle hat ja klar und deutlich allen Bürgern in Deutschland gesagt: Einen Koalitionsvertrag ohne Steuerstrukturreform werde er nicht unterschreiben.
    Diese Steuerreform kostet weitere 35 Milliarden Euro, soweit ich verstanden habe, jedes Jahr.
    Die Erkenntnis daraus ist doch, daß diese Beträge irgendwo eingespart werden müssen, es sei denn, es wird alles über Schulden finanziert.
    Jeder Bürger sollte in Zukunft sehr wachsam sein und registrieren, wo er in Zukunft mehr zahlen muß, weil eben dies und jenes, im Bund, in den Ländern und Kommunen an "Liebgewonnenem" gestrichen wird. Vermutlich werden einige Bürger in Deutschland Ihr gelbes Wunder erleben.
    Ich denke, Herr Westerwelle wird den Koalitionsvertrag nicht unterschreiben können oder er gilt als der größte Wahlversprecherbrecher aller Zeiten. Und diesen Mann wollen wir als unseren Aussenminister in die große weite Welt senden.
    Schau'n wir mal!

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    und bedenke das Ende!"
    Ganz im Sinne des zitierten Herodot, hätte der Wähler lieber man vorher die Augen und Ohren für das geöffnet, was die FDP tatsächlich im Schilde führt! Obwohl, im Schilde geführt, eigentlich nicht korrekt ist. Schließlich hätte es ein jeder dem Parteiprogramm entnehmen können, wenn er sich der Mühe unterzogen hätte, auch zwischen den Zeilen zu lesen!

    Jetzt haben wir den Salat! Zu spät für das große Lamento, dass in kürze unweigerlich beim Bürger einsetzen wird, wenn die Tigerente nunmehr zur Tat schreiten wird und ihre zu erwartenden "Segnungen aus der Büchse der Pandora", über das ohnmächtige Volk, überreich ausschütten wird!

    Über Ihre "Wachsamen Bürger", werter Josef Gewinner, lacht sich die Partei NACH der Wahl nur mal müde ins Fäustchen. Das Kind IST bereits in den Brunnen gefallen, am vorvergangenen Wochenende!
    Jetzt muss der gute deutsche Michel damit vier Jahre lang leben, wohl eher schlecht als recht, was er sich leichtgläubig und blauäugig wieder einmal eingebrockt hat.

    Ja, bereits schon jetzt wird er wieder seine Wut langsam höher kochen spüren, da er sich wieder einmal hat, nach Strich und Faden, voll verarschen lassen und er wird, wie alle Jahre wieder, am Stammtisch seine kleine Faust drohend gen Himmel recken und ebenso halbstark wie lauthals tönen: "Jetzt reichts!!! Bei der nächsten Wahl, dann ist Schluss!! Dann werden wir's Euch aber mal richtig zeigen! Dann wählen WIR Euch ab."

    Und alle Jahre wieder.... : "Gääääääähhn..."

    und bedenke das Ende!"
    Ganz im Sinne des zitierten Herodot, hätte der Wähler lieber man vorher die Augen und Ohren für das geöffnet, was die FDP tatsächlich im Schilde führt! Obwohl, im Schilde geführt, eigentlich nicht korrekt ist. Schließlich hätte es ein jeder dem Parteiprogramm entnehmen können, wenn er sich der Mühe unterzogen hätte, auch zwischen den Zeilen zu lesen!

    Jetzt haben wir den Salat! Zu spät für das große Lamento, dass in kürze unweigerlich beim Bürger einsetzen wird, wenn die Tigerente nunmehr zur Tat schreiten wird und ihre zu erwartenden "Segnungen aus der Büchse der Pandora", über das ohnmächtige Volk, überreich ausschütten wird!

    Über Ihre "Wachsamen Bürger", werter Josef Gewinner, lacht sich die Partei NACH der Wahl nur mal müde ins Fäustchen. Das Kind IST bereits in den Brunnen gefallen, am vorvergangenen Wochenende!
    Jetzt muss der gute deutsche Michel damit vier Jahre lang leben, wohl eher schlecht als recht, was er sich leichtgläubig und blauäugig wieder einmal eingebrockt hat.

    Ja, bereits schon jetzt wird er wieder seine Wut langsam höher kochen spüren, da er sich wieder einmal hat, nach Strich und Faden, voll verarschen lassen und er wird, wie alle Jahre wieder, am Stammtisch seine kleine Faust drohend gen Himmel recken und ebenso halbstark wie lauthals tönen: "Jetzt reichts!!! Bei der nächsten Wahl, dann ist Schluss!! Dann werden wir's Euch aber mal richtig zeigen! Dann wählen WIR Euch ab."

    Und alle Jahre wieder.... : "Gääääääähhn..."

  8. Wann kommt der passende Terroranschlag - ausgeführt oder gerade noch verhindert - der es der FDP erlaubt, bei Überwachung und Internet-Zensur ohne Gesichtsverlust umzufallen ?

    Oder ein Mini-Mini-Kompromiss, der wortreich erklärt, warum Überwachung und Internet-Zensur leider, leider irgendwie doch superklasse ist ?

    Die FDP wird umfallen. Wetten ?

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    doch schon gedacht. Aber sicher kann man da noch etwas intensivieren, wenn es aus Sicht der Hardliner nötig wäre.

    Was mich immer noch interessiert: Wer hat eigentlich Ulla Schmidts Dienstwagen für 3 Tage klauen lassen und was ist mit von der Leyens Fahrtenbüchern?

    doch schon gedacht. Aber sicher kann man da noch etwas intensivieren, wenn es aus Sicht der Hardliner nötig wäre.

    Was mich immer noch interessiert: Wer hat eigentlich Ulla Schmidts Dienstwagen für 3 Tage klauen lassen und was ist mit von der Leyens Fahrtenbüchern?

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