Demjanjuk-Prozess Verteidigung präsentiert Demjanjuk als Opfer

Er sei zur KZ-Arbeit gezwungen worden, sagt der Anwalt des mutmaßlichen Holocaust-Handlangers John Demjanjuk. Dieser zeigt sich im Gericht als dösender Greis.

Iwan Demjanjuk in München vor Gericht: Laut Anklage war er sechs Monate lang "Hilfswilliger" der SS im Vernichtungslager Sobibor

Iwan Demjanjuk in München vor Gericht: Laut Anklage war er sechs Monate lang "Hilfswilliger" der SS im Vernichtungslager Sobibor

Es dauerte keine zehn Minuten, da ging die Verteidigung im Prozess gegen den mutmaßlichen KZ-Wächter John Demjanjuk vor dem Münchner Landgericht zum Frontalangriff über. Die Personalien des 89 Jahre alten Angeklagten waren noch nicht festgestellt, als Demjanjuks Anwalt Ulrich Busch sich schon zu Wort meldete. Er habe einen "unaufschiebbaren Antrag" zu stellen: Er lehne die Richter und die am Verfahren beteiligten Staatsanwälte allesamt wegen Befangenheit ab.

Ausführlich bis zur Umständlichkeit suchte Busch zu begründen, warum der Prozess gegen seinen Mandanten wegen Beihilfe zum zigtausendfachen Mord im KZ Sobibor "objektiv willkürlich" sei. Er verwies darauf, dass zahllose hohe SS-Offiziere und KZ-Kommandanten von deutschen Gerichten freigesprochen worden seien: "Man fragt sich, wie es sein kann, dass Befehlshaber freigesprochen, aber Befehlsempfänger wie Demjanjuk angeklagt werden." Demjanjuk sei, wie viele andere von den Deutschen gefangen genommene Rotarmisten, zur Arbeit im KZ gezwungen worden. Er sei kein Täter gewesen, sondern selbst ein Opfer, "im letzten Stadium der Verzweiflung".

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Demjanjuks Anwalt beklagte, es herrsche ein moralischer und juristischer Doppelstandard in diesem Gerichtssaal. Bis vor wenigen Jahren sei es einhellige Meinung in der deutschen Rechtsprechung gewesen, Männer wie Demjanjuk, die von den Nazis zwangsrekrutiert worden waren, nicht zu verfolgen. Nun dürfe man nicht allein für Demjanjuk eine Ausnahme machen. Es bleibe ein juristisches Faszinosum, warum man ausgerechnet den Angeklagten 7000 Kilometer über den Ozean geflogen und nach Deutschland importiert habe, während man andere Verdächtige, die seit Jahren hierzulande lebten, unbehelligt lasse.

Der Fall Demjanjuk: Sobibór

Das Vernichtungslager im Südosten Polens wurde 1942 im Rahmen der "Aktion Reinhardt" eingerichtet.

Nach Schätzungen wurden dort bis zu 250.000 Juden vergast, darunter 33.000 aus den Niederlanden.

Nach einem Aufstand von Häftlingen wurde das Lager 1943 dem Erdboden gleichgemacht.

Trawniki

Die KZ-Häftlinge nannten die nichtdeutschen Helfer der SS "Trawniki", nach dem Ausbildungslager der SS in der Nähe von Lublin in Ostpolen.

Sie kamen meist aus der Ukraine. Aber auch Letten, Esten, Litauer, Polen und Russlanddeutsche waren darunter.

Viele von ihnen, Schätzungen zufolge mehrere hundert, wurden nach Kriegsende von sowjetischen Gerichten als Kollaborateure verurteilt und hingerichtet.

Im Westen hatten Trawniki meist mehr Glück.

Liudas Kairys, in Litauen geborener Oberwachmann im Vernichtungslager Treblinka, wurde 1993 aus den USA nach Deutschland abgeschoben. Ein deutsches Ermittlungsverfahren wurde sechs Jahre später eingestellt, Kairys war gestorben.

Dimitrij Sawchuk, gebürtiger Ukrainer, soll im Vernichtungslager Belzec Zwangskommandos überwacht haben. Die Staatsanwaltschaft Heidelberg stellte ein Verfahren nach drei Jahren ein.

Franz Swidersky trug als Wachmann in Treblinka den Beinamen "der Hammer": Er erschlug Insassen, die zu schwach oder zu jung für die Zwangsarbeit waren. 1971 wurde er in Düsseldorf als "Exzesstäter" verurteilt und saß sieben Jahre in Haft.

Die Ausbilder

Die Befehlsgewalt über das Lager in Trawniki hatte seit Oktober 1941 SS-Sturmbannführer Karl Streibel.

Er und fünf weitere Beschuldigte wurden im Juni 1976 von einem bundesdeutschen Gericht freigesprochen. Der SS-Mann behauptete erfolgreich, er habe lediglich zwei Gruppen von Ausgebildeten nach Belzec und Sobibór abgestellt – Ende 1941, zum Bau von Lagern, deren Zweck er nicht gekannt habe.

Prozesse

1950 wurde Erich Bauer, verantwortlich für die Gaskammern in Sobibór, zum Tode verurteil, das Urteil wurde in lebenslanges Zuchthaus umgewandelt.

Hubert Gomerski, der Leiter des Wachkommandos, wurde zu lebenslangem Zuchthaus verurteilt.

Johann Klier, der unter anderem die Lager-Bäckerei unter sich hatte, wurde freigesprochen, weil er jüdischen Häftlingen geholfen hatte.

1965 wurden in Hagen zwölf SS-Wachleute des Lagers vor Gericht gestellt. Einer bekam lebenslang, fünf weitere wurden zu Haftstrafen zwischen drei und ach Jahren verurteilt. Fünf Angeklagten billigte das Gericht "Putativnotstand" zu, einer brachte sich vor dem Plädoyer um.

Der Lagerkommandant Karl Frenzel  wurde erst in den 80er Jahren endgültig zu Lebenslang verurteilt. 

Ob der Befangenheitsantrag erfolgreich sein wird, lässt sich nur schwer beurteilen. Aber schon jetzt hat er offengelegt, worum es in dem Prozess gegen Demjanjuk im Kern gehen wird: Kann es sein, soll es Recht sein, dass bald 65 Jahre nach Kriegsende ein mutmaßlicher KZ-Wächter angeklagt wird, nachdem die Lager-Kommandanten und Schreibtischtäter nie belangt wurden oder mit lächerlich niedrigen Strafen davonkamen?

Der Kölner Strafrechtler Cornelius Nestler, Anwalt gleich mehrerer Nebenkläger, konterte den Befangenheitsantrag mit der Bemerkung, wenn die deutsche Justiz früher eine energische Verfolgung von Nazis versäumt habe, könne sie nicht befangen sein, nur weil sie heute das Richtige tue.

Der erste Prozesstag hatte mit einiger Verspätung und einer organisatorischen Blamage der bayerischen Justiz begonnen. Stundenlang mussten Angehörige der Opfer, Zuschauer und Journalisten vor dem Gerichtsgebäude in der Nymphenburger Straße warten, ehe die Polizei endlich mit den aufwendigen Zugangskontrollen begann. Den Wartebereich hatte ein historisch feinfühliger Beamter ausgerechnet als Sammelzone Demjanjuk gekennzeichnet.

Beim Einlass kam es schließlich zu einigen Schubsereien und Wortgefechten. Ein israelischer Fernsehreporter bemerkte – anspielend auf den Mord an der Ägypterin Marwa al-Scherbiny in einem Dresdner Gerichtssaal – sarkastisch, in Dresden komme man ganz leicht ins Gericht, sogar mit Messer. Der Vorsitzende Richter Alt entschuldigte sich später für die Verzögerung mit der Bemerkung, man habe die Dauer der Einlassprozedur nicht abschätzen können. Das Publikum antwortete mit Gelächter – tatsächlich hatte sich das enorme Interesse an dem Prozess seit Wochen abgezeichnet.

John Demjanjuk folgte der Verhandlung unbewegt. Die Augen geschlossen, ließ er sich kurz nach elf Uhr in einem Rollstuhl in den Saal fahren, sagte kein Wort, beantwortete keine Frage, öffnete nur gelegentlich den Mund, um ihn dann rasch wieder zu schließen. Ein dösender Greis, so schien es, ganz das Gegenteil eines Monsters. Sollte die Verteidigung diesen Eindruck vermitteln wollen, so wurde er vom medizinischen Gutachten jedenfalls nicht bestätigt.

Leser-Kommentare
  1. Ist es ein gelangweilter Staatsanwalt, der mittels eines ohnehin zum Tode verurteilten Greises ein juristisches Fanal veranstalten will ?

    Was, wenn die Anwälte auf der Suche nach Entlastung für ihren Mandanten die Historie nach gerichtsfesten Beweisen durchkämmen müssen, nachdem der Angeklagte die meisten Zeitzeugen überlebt haben dürfte?

    Was, wenn dann zur Plausibilität der Anklage Beweisantrag gestellt würde, dass z.B. Fritjof Meyer nicht korrekt recherchiert habe, weil damit die dem Angeklagten zur Last gelegten Opferzahlen unrealistisch seien?

    Was, wenn zur Entlastung des Angeklagten permanent Argumente präsentiert würden, die außerhalb des Gerichtssaales unmittelbar unter den Volksverhetzungsparagraphen fielen?

    Was, wenn damit den Revisionisten und Leugnern eine Bühne geboten wird?

    Und was erst, wenn Demjanjuk am Ende freigesprochen werden muss?

    Ist es nicht so, dass eigentlich nur ein Geschichtsrevisionist und Holokaustleugner Interesse an einem derartigen Verfahren haben kann?

  2. Wie minderbemittelt kann man sein!!!!!!!!!! Wie krank können Menschen sein ?? [entfernt. Bitte bleiben Sie trotz allem sachlich. Vielen Dank. Die Redaktion/ew] wie gesagt..ich kann es nicht fassen

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    Das System der Nazis sah durchaus vor, seine Opfer an seinen Verbrechen zu beteiligen. Wer getreten wird, kann erst recht Zutreten, so dass die von den Deutschen erwünschte Brutalität häufig eben nicht von ihren eigenen Schergen erwartet werden konnte (gibt man Ihnen noch Zuckerbrot und Peitsche). In diesem Sinne ist es meines Erachtens der größere Skandal, dass die Ausbilder und das Führungspersonen genau dieser zum Morden Abgerichteten in der Bundesrepublik freigesprochen wurden.

    Sicher, ein Demjanjuk ist alles andere als unschuldig. Auch er hatte eben mehr als die nur Wahl zwischen dem Aktiv und Passiv des Morden. Die unterstellte Freiwilligkeit war allerdings bei jedem deutschen Täter deutlich höher, insbesondere wenn der Beitritt zur Gruppe der Mörder aus der Kriegsgefangenschaft heraus geschah (von 5 Mio sowj. Kriegsgefangenen kamen 3,2 Mio in deutscher Kriegsgefangenschaft um).

    In diesem Sinne bleibt zwar zu hoffen, der Prozeß endet nicht mit einem wiedermaligen Freispruch, benennt dafür allerdings die Deutschen Täter mindestens genauso deutlich, auch wenn man diese nicht mehr zur Verantwortung ziehen kann.

    Das System der Nazis sah durchaus vor, seine Opfer an seinen Verbrechen zu beteiligen. Wer getreten wird, kann erst recht Zutreten, so dass die von den Deutschen erwünschte Brutalität häufig eben nicht von ihren eigenen Schergen erwartet werden konnte (gibt man Ihnen noch Zuckerbrot und Peitsche). In diesem Sinne ist es meines Erachtens der größere Skandal, dass die Ausbilder und das Führungspersonen genau dieser zum Morden Abgerichteten in der Bundesrepublik freigesprochen wurden.

    Sicher, ein Demjanjuk ist alles andere als unschuldig. Auch er hatte eben mehr als die nur Wahl zwischen dem Aktiv und Passiv des Morden. Die unterstellte Freiwilligkeit war allerdings bei jedem deutschen Täter deutlich höher, insbesondere wenn der Beitritt zur Gruppe der Mörder aus der Kriegsgefangenschaft heraus geschah (von 5 Mio sowj. Kriegsgefangenen kamen 3,2 Mio in deutscher Kriegsgefangenschaft um).

    In diesem Sinne bleibt zwar zu hoffen, der Prozeß endet nicht mit einem wiedermaligen Freispruch, benennt dafür allerdings die Deutschen Täter mindestens genauso deutlich, auch wenn man diese nicht mehr zur Verantwortung ziehen kann.

  3. 3. ...

    Ja, das war ja ein sehr niveuvoller Beitrag ;)

    Er wird sowieso nicht mehr lange leben, also kann ich nicht versteh wieso man ihm nicht noch seine letzten Tage schenckt. Mir ist es eigentlich vollkommen egal was er und die anderen gemacht haben, das ist Vergangenheit und eins sei dazu noch gesagt, jeder Mörder ist genauso wie die, zwar nicht so schlimm, aber es ist für mich das gleiche.

  4. Das System der Nazis sah durchaus vor, seine Opfer an seinen Verbrechen zu beteiligen. Wer getreten wird, kann erst recht Zutreten, so dass die von den Deutschen erwünschte Brutalität häufig eben nicht von ihren eigenen Schergen erwartet werden konnte (gibt man Ihnen noch Zuckerbrot und Peitsche). In diesem Sinne ist es meines Erachtens der größere Skandal, dass die Ausbilder und das Führungspersonen genau dieser zum Morden Abgerichteten in der Bundesrepublik freigesprochen wurden.

    Sicher, ein Demjanjuk ist alles andere als unschuldig. Auch er hatte eben mehr als die nur Wahl zwischen dem Aktiv und Passiv des Morden. Die unterstellte Freiwilligkeit war allerdings bei jedem deutschen Täter deutlich höher, insbesondere wenn der Beitritt zur Gruppe der Mörder aus der Kriegsgefangenschaft heraus geschah (von 5 Mio sowj. Kriegsgefangenen kamen 3,2 Mio in deutscher Kriegsgefangenschaft um).

    In diesem Sinne bleibt zwar zu hoffen, der Prozeß endet nicht mit einem wiedermaligen Freispruch, benennt dafür allerdings die Deutschen Täter mindestens genauso deutlich, auch wenn man diese nicht mehr zur Verantwortung ziehen kann.

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    >>In diesem Sinne ist es meines Erachtens der größere Skandal, dass die Ausbilder und das Führungspersonen genau dieser zum Morden Abgerichteten in der Bundesrepublik freigesprochen wurden.<<

    Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht. Wer foltert, ist ein Scheusal, wer aber andere - natürlich auch durch körperliche und/oder seelische Grausamkeit - zu einem Folterer abrichtet, stellt in meinen Augen die Verkörperung des absoluten Bösen dar.
    Diese Menschen sind auch moralisch in viel höherem Maße verantwortlich für das, was unter ihrer Regie geschieht, als ihre oft durch die "Ausbildung" psychisch verkrüppelten Schergen, deren Verhalten an das misshandelter Tiere gemahnen mag.
    Ihre Ausbilder und Führer hingegen verkörpern das geistige Böse und sind damit ein würdiges Abbild des Teufels.

    • joG
    • 01.12.2009 um 8:53 Uhr

    ...Opfer an seinen Verbrechen zu beteiligen"

    Eine kleine Klique kann nicht alleine 60.000.000 Menschen unterdrücken und zu Verbrechen dieses Ausmaßes zwigen. In Schrift und Wort hatte diese Gruppe expliziert, was sie tun würden, wenn sie gewählt würden. Sie wurden gewählt und verwendeten das ihnen verliehene Mandat. Jeder Bürger zahlte mit dem Begleich seiner Steuer mit.

    Jeder Bürger stand unter der impliziten oder expliziten Bedrohung, die das systemisch schlecht konstruierte Gewaltmonopol den Regierenden gab. Fast alle hatten Schuld, die da lebten und Steuern zahlten, auch wenn sie das weit von sich wiesen, später. Im Prinzip ist es nun egal, wo man sich befand zwischen der Steuerzahlung und dem Letzten in der Kette, der den Juden in die Kammer steckte. Das ist dann nur eine Frage des Grads der Beteiligung.

    >>In diesem Sinne ist es meines Erachtens der größere Skandal, dass die Ausbilder und das Führungspersonen genau dieser zum Morden Abgerichteten in der Bundesrepublik freigesprochen wurden.<<

    Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht. Wer foltert, ist ein Scheusal, wer aber andere - natürlich auch durch körperliche und/oder seelische Grausamkeit - zu einem Folterer abrichtet, stellt in meinen Augen die Verkörperung des absoluten Bösen dar.
    Diese Menschen sind auch moralisch in viel höherem Maße verantwortlich für das, was unter ihrer Regie geschieht, als ihre oft durch die "Ausbildung" psychisch verkrüppelten Schergen, deren Verhalten an das misshandelter Tiere gemahnen mag.
    Ihre Ausbilder und Führer hingegen verkörpern das geistige Böse und sind damit ein würdiges Abbild des Teufels.

    • joG
    • 01.12.2009 um 8:53 Uhr

    ...Opfer an seinen Verbrechen zu beteiligen"

    Eine kleine Klique kann nicht alleine 60.000.000 Menschen unterdrücken und zu Verbrechen dieses Ausmaßes zwigen. In Schrift und Wort hatte diese Gruppe expliziert, was sie tun würden, wenn sie gewählt würden. Sie wurden gewählt und verwendeten das ihnen verliehene Mandat. Jeder Bürger zahlte mit dem Begleich seiner Steuer mit.

    Jeder Bürger stand unter der impliziten oder expliziten Bedrohung, die das systemisch schlecht konstruierte Gewaltmonopol den Regierenden gab. Fast alle hatten Schuld, die da lebten und Steuern zahlten, auch wenn sie das weit von sich wiesen, später. Im Prinzip ist es nun egal, wo man sich befand zwischen der Steuerzahlung und dem Letzten in der Kette, der den Juden in die Kammer steckte. Das ist dann nur eine Frage des Grads der Beteiligung.

  5. 5. Hmm

    Ich glaube, der alte Mann will nicht mehr. Was kann ihm schon noch passieren? Die Zeit - die wir auf unserer Uhr sehen können - hat ihn gezeichnet.
    Trotz des leicht skandalösen Auftretens sollte er doch zurück in seine Zelle geschoben werden. Was bringt das denn noch?

    Wir verurteilen dann demnächst Verstorbene - also rückführend, damit das besser wird, was nicht besser werden kann.

    Energie kann lässt übrigens auch für Bewegliches einsetzen...

  6. >>In diesem Sinne ist es meines Erachtens der größere Skandal, dass die Ausbilder und das Führungspersonen genau dieser zum Morden Abgerichteten in der Bundesrepublik freigesprochen wurden.<<

    Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht. Wer foltert, ist ein Scheusal, wer aber andere - natürlich auch durch körperliche und/oder seelische Grausamkeit - zu einem Folterer abrichtet, stellt in meinen Augen die Verkörperung des absoluten Bösen dar.
    Diese Menschen sind auch moralisch in viel höherem Maße verantwortlich für das, was unter ihrer Regie geschieht, als ihre oft durch die "Ausbildung" psychisch verkrüppelten Schergen, deren Verhalten an das misshandelter Tiere gemahnen mag.
    Ihre Ausbilder und Führer hingegen verkörpern das geistige Böse und sind damit ein würdiges Abbild des Teufels.

    Antwort auf "So einfach?"
  7. kriegt denn Demjanjuk? Ich will definitiv keine Steuern fuer seinen Gefaengnisaufenthalt bezahlen der wie Luxus erscheint, im Vergleich zu dem, was er den tausenden von Opfern angetan hat.

    [ entfernt: Bitte verzichten Sie trotz allem auf menschenverachtende Aussagen. Danke. Die Redaktion/m.e. ]

  8. ZITATZITAT ENDE

    Ein Märchen für die leichtglaubende Richter?!?
    Zig,Hunderte Tausenden von gefangenen Rotarmisten wurden nicht zu Verräter und nicht zu Folterer oder Henker. Demjanjuk ist aus anderem Teig gemacht...

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