Mauerfall Berlin feiert "Fest der Freiheit"
Mit viel politischer Prominenz und dem Fall von 1000 Dominosteinen hat Berlin die Maueröffnung vor 20 Jahren gefeiert – und eine Botschaft an die Welt gerichtet.
© Miguel Villagran/Getty Images

Nach 20 Jahren fiel erneut eine Mauer in Berlin. Diesmal war sie jedoch aus Styropor und der Höhepunkt des Festes der Freiheit
Der erste Mauerstein aus Styropor neigte sich langsam zur Seite, fiel, lehnte sich an den nächsten Stein und setzte die Kettenreaktion in Gang: Block für Block sackte die symbolische Mauer im Herzen Berlins zusammen.
Der frühere polnische Präsident und Gewerkschaftsführer Lech Walesa und der ehemalige ungarische Premier Miklos Nemeth hatten jeweils einen der 2,5 Meter hohen Mauersteine angestoßen.
Mehr als 100.000 Berliner und Gäste aus der ganzen Welt bejubelten beim "Fest der Freiheit" in Berlin den Fall der 1000 Styroporstücke, die den Verlauf der Mauer auf 1,5 Kilometer nach bildeten.
Walesa und Nemeth hatten 1989 mit dem Kampf für Demokratie in ihren Ländern zum Ende der Diktatur in Osteuropa beigetragen und damit das Wunder jener Novembernacht mit ermöglicht. Sie verglichen den Fall der Dominosteine mit der Entwicklung 1989. Nach und nach hatten sich immer mehr Länder die Freiheit vom Kommunismus erkämpft. Am Ende dieser Kettenreaktion habe das Ende der Berliner Mauer gestanden, sagte Nemeth.
Ein weiterer Staatsmann, der am Montag in Berlin in den meisten Reden vorkam, war Michail Gorbatschow. Der frühere sowjetische Staatschef, der vor 20 Jahren im Kreml regierte und den Wandel auf den Weg brachte, schaute den stürzenden Dominosteinen ebenso zu wie ehemalige DDR-Bürgerrechtler, Politiker der Wendezeit und 30 aktuelle Staats- und Regierungschefs.
Einen Feiertag, nicht nur für die Deutschen, einen Feiertag für ganz Europa, hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren prominenten Gästen aus der ganzen Welt für den Abend am Brandenburger Tor versprochen. Das "Fest der Freiheit" war dann auch viel weniger steif als so mancher anderer Staatsakt zum Fall der Mauer in den vergangenen Tagen.
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit dankte den Vertretern der Siegermächte des Zweiten Weltkrieges, die die Wiedervereinigung der einst geteilten Stadt ermöglicht hätten. Er erinnerte zudem an die Opfer der DDR-Diktatur und an die an der Grenze erschossenen Flüchtlinge. "Bis vor 20 Jahren war dies ein Ort des Schreckens", sagte Wowereit auf dem Pariser Platz vor dem bunt beleuchteten Brandenburger Tor.
Die Präsidenten Frankreichs und Russlands, Nicolas Sarkozy und Dmitrij Medwedjew, die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton und der britische Premier Gordon Brown hoben den Mut der Ostdeutschen hervor, die mit ihren Demonstrationen das Ende der DDR ertrotzten. "Das war ein Tag, als die Welt nach Berlin schaute", sagte Sarkozy über den 9. November. "Wir sind Brüder, wird sind Berliner", fügte er auf Deutsch hinzu.
US-Präsident Barack Obama bedauerte in einer Videobotschaft, nicht persönlich bei der Feier dabei sein zu können. Er rief dazu auf, den Geist vom 9. November 1989 wach zu halten: "Lassen Sie uns das Licht der Freiheit auch in den dunkelsten Nächten der Tyrannei aufrecht erhalten. Glauben wir an die Freiheit."
- Datum 10.11.2009 - 08:08 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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...am Sonntag hätten wieder 12% die Partei der Mauer gewählt.
Traurig ist das.
Selbst an einem solchen Tag.
Noch immer bin ich unglaublich gerührt, wie heute das gefeiert wird, was "DAS VOLK" vor zwanzig Jahren FRIEDLICH vollbracht hat.
Und ich sehe -und lebe, soweit ich es vermag- die VERANTWORTUNG, die aus diesem Geschenk (ob die Vokabel hier so 100-%ig paßt, weiß ich nicht; es zu umschreiben ist mir schier unmöglich) erwächst: den BAUKASTEN DEUTSCHLAND DANKBAR anzunehmen und daraus etwas Schönes, Gutes und Hohes zu erbauen -- auf daß das Ergebnis wertvoll sei und zusammenwachse, wie es gehört.
-Aus der VERGANGENHEIT lernen für die ZUKUNFT: die Aufgabe der GEGENWART-
Ich selber war damals grade 6 Monate alt - ich sehe den Mauerfall als eine Chance für uns alle, Deutsche, Europäer und Weltbürger. Das Engagement Einzelner und von Gruppen von Individuen kann wirklich etwas bewegen. Das sollten wir nicht vergessen. Lasst uns ein besseres Europa schaffen.
Der Beitrag der "Wessis" in den letzten 20 Jahren wurde weder vom Regierenden Bürgermeister von Berlin noch von der Bundeskanzlerin des heutigen gemeinsamen Deutschlands im Rahmen der Festtagsreden zum 20.ten Jahrestages zum Mauerfall gewürdigt und anerkannt.
Transferleistungen der "Wessis" an die "Ossis" in Höhe von 1,3 Billionen Euro und NICHT ein Wort der WÜRDIGUNG und ANERKENNUNG.
Den "Aufbau Ost" (Begrüßungsgeld, Umtausch 1 DDR-Mark zu 1 DM, Ost-Investitionszulagen und den Solidaritätszuschlag) haben nicht die Regierungs-Chefs, sondern die "Wessi-BÜRGER" bezahlt und damit selbst zugunsten der "Ossis" verzicht geübt.
Auch der persönliche Einsatz der sogenannten "Wessis" in den vor 20 Jahren noch NEUen Bundesländer, die Lebensbedingungen auf das Niveau der westlichen zivilisierten Welt zu bringen, wurde von den Deutschen MACHTmenschen MIT KEINER SILBE ERWÄHNT.
Selbstverständlich ? NEIN !
Die "Wessis" sind nicht der "Weihnachtsmann", dessen Funktion ausschließlich darin besteht, GESCHENKE zu verteilen.
1,3 Billionen Euro sind genug: "Solidaritätszuschlag 0 Prozent".
Nun - die Finanzierung war auch icht der Anlass der Feier, sondern der Fall der Berliner Mauer, respektive die friedliche Revolution. Allein Ihre primitive Aufrechnerei zeigt, dass Sie das, was hier passiert ist, nicht einmal im Ansatz verstanden haben. Damit sind Sie sicher kein Einzelfall - richtiger macht es das nicht. Möglich, dass Sie Ihre Sicht überdenken sollten - auch darauf hin, welche Vorteile die Wiedervereinigung insgesamt für dieses Land und seine Bürger gebracht haben. Hier einfach nur eine Transfersumme in den Raum zu stellen, ist dann doch sehr "einfach".
"Lasst uns ein besseres Europa schaffen" schreibt jhh. Der Kommentar von BajoDragonDePasion zeigt, dass noch einige Menschen diese Chance anders werten. Dabei ist ihnen entgangen, dass alle Steuerzahler in Deutschland den Solidaritätszuschlag bezahlt haben bzw bezahlen.
Nun - die Finanzierung war auch icht der Anlass der Feier, sondern der Fall der Berliner Mauer, respektive die friedliche Revolution. Allein Ihre primitive Aufrechnerei zeigt, dass Sie das, was hier passiert ist, nicht einmal im Ansatz verstanden haben. Damit sind Sie sicher kein Einzelfall - richtiger macht es das nicht. Möglich, dass Sie Ihre Sicht überdenken sollten - auch darauf hin, welche Vorteile die Wiedervereinigung insgesamt für dieses Land und seine Bürger gebracht haben. Hier einfach nur eine Transfersumme in den Raum zu stellen, ist dann doch sehr "einfach".
"Lasst uns ein besseres Europa schaffen" schreibt jhh. Der Kommentar von BajoDragonDePasion zeigt, dass noch einige Menschen diese Chance anders werten. Dabei ist ihnen entgangen, dass alle Steuerzahler in Deutschland den Solidaritätszuschlag bezahlt haben bzw bezahlen.
Nun - die Finanzierung war auch icht der Anlass der Feier, sondern der Fall der Berliner Mauer, respektive die friedliche Revolution. Allein Ihre primitive Aufrechnerei zeigt, dass Sie das, was hier passiert ist, nicht einmal im Ansatz verstanden haben. Damit sind Sie sicher kein Einzelfall - richtiger macht es das nicht. Möglich, dass Sie Ihre Sicht überdenken sollten - auch darauf hin, welche Vorteile die Wiedervereinigung insgesamt für dieses Land und seine Bürger gebracht haben. Hier einfach nur eine Transfersumme in den Raum zu stellen, ist dann doch sehr "einfach".
Anlass war "20 JAHRE mauerfall" und diese 20 JAHRE haben den WESTdeutschen etwas gekostet.
So manch einer aus den 20 Jahre ALTen Ländern mag dies als primitiv betrachten, aber OHNE diese Transferleistungen über 20 Jahre würden diese 20 Jahre ALTen NEUdeutschen (NeuREICHEN) vermutlich in primitiveren Verhältnissen leben.
Entgegen so mach einer Annahme der NEUdeutschen sind im Westen keineswegs "ALLE REICH". Etlichen sind die Löhne durch die Billig-Konkurenz aus dem Osten versaut worden. Eine nicht unerhebliche Anzahl von Arbeitsplätzen wurde aufgrund der InvestitionsGESCHENKE der Steuerzahler in den Osten verlagert, wodurch so manch ein Arbeitsplatz im Westen verloren gegangen ist.
Da ist keinesfalls NUR ein bisschen SPIELgeld verschenkt worden, auch wenn dies so manch ein SPIELbanker dies anders betrachten mag.
Auch im Westen wachsen KEINE GELDscheine an den Bäumen !
Anlass war "20 JAHRE mauerfall" und diese 20 JAHRE haben den WESTdeutschen etwas gekostet.
So manch einer aus den 20 Jahre ALTen Ländern mag dies als primitiv betrachten, aber OHNE diese Transferleistungen über 20 Jahre würden diese 20 Jahre ALTen NEUdeutschen (NeuREICHEN) vermutlich in primitiveren Verhältnissen leben.
Entgegen so mach einer Annahme der NEUdeutschen sind im Westen keineswegs "ALLE REICH". Etlichen sind die Löhne durch die Billig-Konkurenz aus dem Osten versaut worden. Eine nicht unerhebliche Anzahl von Arbeitsplätzen wurde aufgrund der InvestitionsGESCHENKE der Steuerzahler in den Osten verlagert, wodurch so manch ein Arbeitsplatz im Westen verloren gegangen ist.
Da ist keinesfalls NUR ein bisschen SPIELgeld verschenkt worden, auch wenn dies so manch ein SPIELbanker dies anders betrachten mag.
Auch im Westen wachsen KEINE GELDscheine an den Bäumen !
Ich denke, 20 Jahre nach dem Mauerfall sollten wir endlich aufhören, die Menschen in Ost und West in "Ossis" und "Wessis" einzuteilen. Damit wird in unseren Köpfen eine Mauer erhalten, die wir doch einreißen wollten. Mit dem Mauerfall vor 20 Jahren haben wir alle eine großartige Chance erhalten, endlich wirklich EIN Volk zu werden, das in einem wunderschönen und wohlhabenden Land leben darf.
"Lasst uns ein besseres Europa schaffen" schreibt jhh. Der Kommentar von BajoDragonDePasion zeigt, dass noch einige Menschen diese Chance anders werten. Dabei ist ihnen entgangen, dass alle Steuerzahler in Deutschland den Solidaritätszuschlag bezahlt haben bzw bezahlen.
Anlass war "20 JAHRE mauerfall" und diese 20 JAHRE haben den WESTdeutschen etwas gekostet.
So manch einer aus den 20 Jahre ALTen Ländern mag dies als primitiv betrachten, aber OHNE diese Transferleistungen über 20 Jahre würden diese 20 Jahre ALTen NEUdeutschen (NeuREICHEN) vermutlich in primitiveren Verhältnissen leben.
Entgegen so mach einer Annahme der NEUdeutschen sind im Westen keineswegs "ALLE REICH". Etlichen sind die Löhne durch die Billig-Konkurenz aus dem Osten versaut worden. Eine nicht unerhebliche Anzahl von Arbeitsplätzen wurde aufgrund der InvestitionsGESCHENKE der Steuerzahler in den Osten verlagert, wodurch so manch ein Arbeitsplatz im Westen verloren gegangen ist.
Da ist keinesfalls NUR ein bisschen SPIELgeld verschenkt worden, auch wenn dies so manch ein SPIELbanker dies anders betrachten mag.
Auch im Westen wachsen KEINE GELDscheine an den Bäumen !
Wollen Sie den ganzen Osten für dumm verkaufen?
Auch wenn Sie es nicht für möglich halten: Dass im Westen beileibe nicht alle reich sind, hat sich auch im allertiefsten Osten herumgesprochen - schon vor 89.
Und dass im Osten teilweise Billig-Löhne gezahlt werden, ist wohl auch unsere eigene Schuld?
20 Jahre nach dem Mauerfall immer noch als undankbarer Halbwilder hingestellt zu werden, der immer nur die Hände aufhält, zu Geld aber kein Verhältnis hat, ist ein starkes Stück. Fehlt nur noch der Begriff "Buschzulage".
Die Denkweise des Verfassers ist leider kein Einzelfall, und das zeigt, dass die Einheit Deutschlands noch lange nicht vollzogen ist.
Wollen Sie den ganzen Osten für dumm verkaufen?
Auch wenn Sie es nicht für möglich halten: Dass im Westen beileibe nicht alle reich sind, hat sich auch im allertiefsten Osten herumgesprochen - schon vor 89.
Und dass im Osten teilweise Billig-Löhne gezahlt werden, ist wohl auch unsere eigene Schuld?
20 Jahre nach dem Mauerfall immer noch als undankbarer Halbwilder hingestellt zu werden, der immer nur die Hände aufhält, zu Geld aber kein Verhältnis hat, ist ein starkes Stück. Fehlt nur noch der Begriff "Buschzulage".
Die Denkweise des Verfassers ist leider kein Einzelfall, und das zeigt, dass die Einheit Deutschlands noch lange nicht vollzogen ist.
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