Brandenburg Parteitage machen Weg für Rot-Rot freiSeite 2/2

Die Verhandlungsführerin Kaiser zeigte Verständnis für die Kritiker. Es sei aber falsch, von Verrat und Zumutung zu reden, meinte sie. Sie sei nicht in allen Punkten froh und glücklich über das Verhandlungsergebnis, mehr sei aber mit der SPD "nicht drin" gewesen. "Wir werden nicht SPD-Politik machen in der Koalition", sagte sie. "Wir machen Politik als Linke."

Platzeck hatte im Oktober Koalitionsverhandlungen mit der Linkspartei angekündigt. Die CDU, aber auch einige Sozialdemokraten mussten daraufhin ihre Hoffnungen auf eine Fortführung der Großen Koalition begraben. Das Bündnis hatte in Brandenburg zehn Jahre lang regiert. Der SPD-Landeschef selbst hatte noch vor der Landtagswahl ein Festhalten an der CDU angedeutet, wollte aber wohl nach dem schlechten Abschneiden der Christdemokraten auf Nummer sicher gehen. Rot-Rot verfügt im Landtag über eine Mehrheit von zwölf Stimmen, Rot-Schwarz hätte nur fünf Stimmen Vorsprung gehabt.

 
Leser-Kommentare
  1. nach den anfeindungen des herrn schönbohm
    der brandenburger als Lumpenproletariat die Ihre kinder umbringen
    ist die CDU -nicht mehr tragbar

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