Tanklaster-Bombardement von Kundus Guttenberg verteidigt Nato-LuftschlagSeite 2/2
So etwas, sagt der Grüne Nouripour, dürfe nicht mehr passieren. Die neue Direktive des Isaf-Oberkommandierenden Stanley McChrystal, nach der zivile Opfer zu vermeiden seien, müsse „das oberste Gebot“ gerade auch des deutschen Afghanistan-Einsatzes sein. Tatsächlich gelobt die Bundeswehr-Führung Besserung: Man habe schon damit angefangen, die Ausbildung zu verbessern, berichtet General Dora; die Überarbeitung des Regelwerks werde national wie international jetzt zügig beginnen.
Was droht Oberst Klein?
Ob die Regelverstöße für Oberst Klein noch Folgen haben werden, ist offen. Mit einem Disziplinarverfahren muss er nach Guttenbergs Aussage nicht rechnen. Ob er vor ein Strafgericht kommt und wenn ja, welches, ist seit Freitag offener denn je. Denn die sächsische Generalstaatsanwaltschaft in Dresden hat am gleichen Tag die Bundesanwaltschaft um Klärung der Frage gebeten, ob der Luftschlag in Kundus rechtlich womöglich unter das Kriegsvölkerrecht fällt. „In Afghanistan könnte ein bewaffneter Konflikt im Sinne des Völkerstrafgesetzbuchs vorliegen“, erklärte die Dresdner Anklagebehörde. Guttenberg fand den Gedanken ersichtlich gut: Er würde, sagte der Neue, von einem „nicht-internationalen bewaffneten Konflikt“ in Teilen Afghanistans sprechen.
Tatsächlich würde es für die Bundeswehr und den Minister eine erhebliche Erleichterung bedeuten, wenn sich die deutsche Justiz dieser Sicht anschließen würde. Zwar setzt das Völkerstrafrecht militärischem Vorgehen ebenfalls Grenzen. Sie sind aber erheblich weiter gezogen, als wenn der Bombardierbefehl nach normalem Strafrecht beurteilt würde. Die Bundesanwaltschaft ließ denn auch schon wissen, dass sie jedenfalls aufgrund der öffentlich zugänglichen Quellen keine Anhaltspunkte für ein Kriegsverbrechen sehe.
(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 07.11.2009)
- Datum 06.11.2009 - 21:07 Uhr
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und der Jutenberch, dat war ne gute Chef! Der stand zu uns, der hat uns aus der xxx rausgeholt. Der hat auch als erste jesacht, dat Kriech ist. Der andere da, davor, der Jung, der hat mit Wörtern gespielt. Aber der Jutenberch, dat ist ne rischtiche Kerl! Der hat damals einjesehn, dass uns das Pippi bis zum Hals stand. Da kann man keine Unterschied mehr machen zwischen Taleban und Talmachlan. Die sin doch eh alle bekloppt da unten, je weniger davon, desto besser.
wenn man mal eben so 124 Unschuldige ueber den Jordan geschickt hat?
Fuer mich war das Mord.Krieg hin oder her.Wenn ich mir vorstelle ,dass einer meiner Söhne oder meine Frau bei einem solchen "Unfall" ums Leben gekommen waere, dann dreht sich mir der Magen um....wie kann man sowas noch als militärisch angemessen akzeptieren?Jungs Weigerung vom Krieg zu reden war lacchhaft,Guttenbergs Geseiere ist auch nicht auszuhalten.
Jedenfalls steht fuer mich ab diesen Tag fest,dass der "Westen" den Krieg miltitärisch und vor allem poltisch verlieren wird.
Wie hat ein bekannter Philosoph doch so einleuchtend erklärt?Der Westen hat ja nicht wegen der Ueberlegenheit seiner Werte die Welt so lange dominieren koennen sondern aufgrund der grosseren Skrupellosigkeit beim Einsatz von Gewalt."
Reicht Ihre Vorstellungskraft auch so weit, zu erkennen dass Ihre Frau und Ihr Sohn nachts nichts dort zu suchen haben wo bewaffnete Terroristen zwei gekaperte Lastzüge versuchen, freizulegen? Es sei denn, sie werden von den Bewaffneten unter Gewalt gezwungen sich dort aufzuhalten um die fahrenden Bomben wieder in Bewegung zu bekommen.
Reicht Ihre Vorstellung auch so weit, anzuerkennen, dass der Oberst davon ausgehen musste, dass die rollenden Bomben demnächst dann auf einem zivilen Markt unter Zivilbevölkerung oder als militärisches Angriffsobjekt auf Mischziele eingesetzt werden würden und er dieses ganz einfach zu verhindern hatte, das ist seine Pflicht?
Andererseits: Hunderte Tote durch zwei rollende Großbomben - das wäre ja auch wieder eine tolle Gelegenheit geworden, den sofortigen Abzug der Soldaten zu fordern. Darauf zu spekulieren, das ist perfide.
Das unterstelle ich Ihnen aber nicht. Ich schließe solch eine Denke insgesamt aber bei Manchen nicht aus.
Eins war es aber garantiert nicht: Mord.
Und hier in Deutschland am warmen Ofen zu sitzen und Mörder zu schreien gegen Jemanden, der in einer konkreten Gefahrensituation abwägen und Entscheidungen treffen muss ist zynisch.
Der Oberst konnte in der konkreten Gefahrensituation nicht die Erkenntnisse der nachfolgenden Untersuchungen in seine Entscheidung einbeziehen, wie Sie hier.
Ich sage zu einem Mitmenschen wie Ihnen: Pfui. Schreibtischtäter.
Hallo
Ja, das kann er.
Denn seine Aufgabe ist es unter anderem auch dafür zu sorgen das SEINE Untergebenen heil und vollzählig wieder nach Hause kommen. Und die Risikobewertung und das reagieren darauf obliegt nun mal den Soldaten/Offizieren vor Ort und niemand anderem.
Was die Druckserei betrifft.
Es waren die Rot/Grünen "Friedensapostel" und Realitäts-Verweigerer, die dafür gesorgt haben das Krieg nicht Krieg genannt werden darf, und sie waren es die den Einsatz zu verantworten haben.
Btw.
Das sich ein Verteidigungsminister vor seine Untergebenen stellt gehört zu seinen vornehmsten Pflichten.
Gruss
Rene
Reicht Ihre Vorstellungskraft auch so weit, zu erkennen dass Ihre Frau und Ihr Sohn nachts nichts dort zu suchen haben wo bewaffnete Terroristen zwei gekaperte Lastzüge versuchen, freizulegen? Es sei denn, sie werden von den Bewaffneten unter Gewalt gezwungen sich dort aufzuhalten um die fahrenden Bomben wieder in Bewegung zu bekommen.
Reicht Ihre Vorstellung auch so weit, anzuerkennen, dass der Oberst davon ausgehen musste, dass die rollenden Bomben demnächst dann auf einem zivilen Markt unter Zivilbevölkerung oder als militärisches Angriffsobjekt auf Mischziele eingesetzt werden würden und er dieses ganz einfach zu verhindern hatte, das ist seine Pflicht?
Andererseits: Hunderte Tote durch zwei rollende Großbomben - das wäre ja auch wieder eine tolle Gelegenheit geworden, den sofortigen Abzug der Soldaten zu fordern. Darauf zu spekulieren, das ist perfide.
Das unterstelle ich Ihnen aber nicht. Ich schließe solch eine Denke insgesamt aber bei Manchen nicht aus.
Eins war es aber garantiert nicht: Mord.
Und hier in Deutschland am warmen Ofen zu sitzen und Mörder zu schreien gegen Jemanden, der in einer konkreten Gefahrensituation abwägen und Entscheidungen treffen muss ist zynisch.
Der Oberst konnte in der konkreten Gefahrensituation nicht die Erkenntnisse der nachfolgenden Untersuchungen in seine Entscheidung einbeziehen, wie Sie hier.
Ich sage zu einem Mitmenschen wie Ihnen: Pfui. Schreibtischtäter.
Hallo
Ja, das kann er.
Denn seine Aufgabe ist es unter anderem auch dafür zu sorgen das SEINE Untergebenen heil und vollzählig wieder nach Hause kommen. Und die Risikobewertung und das reagieren darauf obliegt nun mal den Soldaten/Offizieren vor Ort und niemand anderem.
Was die Druckserei betrifft.
Es waren die Rot/Grünen "Friedensapostel" und Realitäts-Verweigerer, die dafür gesorgt haben das Krieg nicht Krieg genannt werden darf, und sie waren es die den Einsatz zu verantworten haben.
Btw.
Das sich ein Verteidigungsminister vor seine Untergebenen stellt gehört zu seinen vornehmsten Pflichten.
Gruss
Rene
Die "Absetzbewegungen" von SPD und Grünen sind nur noch peinlich.
Es war die rot-grüne Koalition, die unsere Soldaten in diesen Krieg geschickt hat.
Es waren Schröder, Fischer und Struck, die auf jegliche Exitstrategie verzichtet haben. Es waren die Bundestagsabgeordneten von SPD und Grünen, die für die Entsendung unserer Soldaten in diesen Krieg gestimmt haben.
Nebenbei sind von 2002 bis 2005 auch von deutschen Soldaten kriegerische Handlungen vorgenommen worden, gegen die die Ereignisse vom 04.09.2009 in Kundus ein harmonischer Kindergeburtstag waren.
Abgesegnet wurde das von der rot-grünen Regierung unter Schröder und Fischer. In der Sache waren diese Entscheidungen richtig. Aber wenn SPD und Grüne neuerdings einen anderen Beurteilungsmaßstab haben, dann müssen sie sich auch an ihren Taten messen lassen.
Vielleicht sollte man mal bekannt machen, was rot-grün für einen geheim gehaltenen Krieg im Kabinett beschlossen und betrieben hat.
Wenn SPD und Grüne weiterhin einen derartigen Populismus auf dem Rücken der Soldaten der Bundeswehr betreiben, dann werden sich viele Soldaten nicht mehr an ihre Geheimhaltungsverpflichtung gebunden fühlen.
die UNO, der Bundestag, das Bundesverfassungsgericht, das diesen Einsatz gebilligt haben.
Es ist unglaublich, wie hier von manchen Seiten auf unsere Soldaten eingedroschen wird.
wie die jenigen, die scheinbar am wenigsten Verständins vom Militär haben, unsere Soldaten in Schutz nehmen. Der, auf den hier "eingedroschen" wird, ist Oberst Klein, ein Offizier. Zwar auch "Soldat", aber das Wort Soldat wird ja ohnehin nur als Synonym für den einfachen Mannschaftsdienstgrad verwendet.
wie die jenigen, die scheinbar am wenigsten Verständins vom Militär haben, unsere Soldaten in Schutz nehmen. Der, auf den hier "eingedroschen" wird, ist Oberst Klein, ein Offizier. Zwar auch "Soldat", aber das Wort Soldat wird ja ohnehin nur als Synonym für den einfachen Mannschaftsdienstgrad verwendet.
Reicht Ihre Vorstellungskraft auch so weit, zu erkennen dass Ihre Frau und Ihr Sohn nachts nichts dort zu suchen haben wo bewaffnete Terroristen zwei gekaperte Lastzüge versuchen, freizulegen? Es sei denn, sie werden von den Bewaffneten unter Gewalt gezwungen sich dort aufzuhalten um die fahrenden Bomben wieder in Bewegung zu bekommen.
Reicht Ihre Vorstellung auch so weit, anzuerkennen, dass der Oberst davon ausgehen musste, dass die rollenden Bomben demnächst dann auf einem zivilen Markt unter Zivilbevölkerung oder als militärisches Angriffsobjekt auf Mischziele eingesetzt werden würden und er dieses ganz einfach zu verhindern hatte, das ist seine Pflicht?
Andererseits: Hunderte Tote durch zwei rollende Großbomben - das wäre ja auch wieder eine tolle Gelegenheit geworden, den sofortigen Abzug der Soldaten zu fordern. Darauf zu spekulieren, das ist perfide.
Das unterstelle ich Ihnen aber nicht. Ich schließe solch eine Denke insgesamt aber bei Manchen nicht aus.
Eins war es aber garantiert nicht: Mord.
Und hier in Deutschland am warmen Ofen zu sitzen und Mörder zu schreien gegen Jemanden, der in einer konkreten Gefahrensituation abwägen und Entscheidungen treffen muss ist zynisch.
Der Oberst konnte in der konkreten Gefahrensituation nicht die Erkenntnisse der nachfolgenden Untersuchungen in seine Entscheidung einbeziehen, wie Sie hier.
Ich sage zu einem Mitmenschen wie Ihnen: Pfui. Schreibtischtäter.
Niemand schreit Mörder. Aber wenn sie behaupten, Oberst Klein habe um die afghanische Zivilbevölkerung zu schützen 124 Afghanen, in der großen Mehrzahl wohl Zivilisten, in die Luft gejagt, dann unterstellen Sie ihm entweder Zynismus oder Dummheit. Ob diese Zivilisten sich um den Tanklaster hätten scharen dürfen oder nicht ist völlig, völlig!, irrelevant. Sie haben es getan, und Oberst Klein wusste das, oder hätte es mindestens leicht in Erfahrung bringen können. Fertig.
Es ging und geht nicht um das afghanische Volk. Es geht darum, dass wir da unten einen Krieg führen ohne einen Krieg führen zu wollen. Und deswegen alles, wirklich alles tun, um Verluste auf unserer Seite zu verhindern. Das hat unsere Regierung zu verantworten. Man muss aber auch dazusagen, dass die Bevölkerung hierzulande da mitzieht und eine andere Strategie - bei der im Zweifelsfall Bundeswehrsoldaten Opfer des Tanklasters würden - niemals mittragen würde. Ein gefallener deutscher Soldat bekommt hier nun einmal ein größeres Medieninteresse, eine größere Anteilnahme, als 20 afghanische getötete Zivilisten, die auf unser Konto gehen. Das ist mir gar nicht fremd, verstehen Sie mich nicht falsch. Aber auf diese Weise werden wir den Krieg nicht gewinnen. Ganz - oder eben gar nicht. Die "Methode Oberst Klein", die eigentlich die Methode Bundesregierung ist, wird uns jedenfalls nur immer weiter zurückschlagen.
Niemand schreit Mörder. Aber wenn sie behaupten, Oberst Klein habe um die afghanische Zivilbevölkerung zu schützen 124 Afghanen, in der großen Mehrzahl wohl Zivilisten, in die Luft gejagt, dann unterstellen Sie ihm entweder Zynismus oder Dummheit. Ob diese Zivilisten sich um den Tanklaster hätten scharen dürfen oder nicht ist völlig, völlig!, irrelevant. Sie haben es getan, und Oberst Klein wusste das, oder hätte es mindestens leicht in Erfahrung bringen können. Fertig.
Es ging und geht nicht um das afghanische Volk. Es geht darum, dass wir da unten einen Krieg führen ohne einen Krieg führen zu wollen. Und deswegen alles, wirklich alles tun, um Verluste auf unserer Seite zu verhindern. Das hat unsere Regierung zu verantworten. Man muss aber auch dazusagen, dass die Bevölkerung hierzulande da mitzieht und eine andere Strategie - bei der im Zweifelsfall Bundeswehrsoldaten Opfer des Tanklasters würden - niemals mittragen würde. Ein gefallener deutscher Soldat bekommt hier nun einmal ein größeres Medieninteresse, eine größere Anteilnahme, als 20 afghanische getötete Zivilisten, die auf unser Konto gehen. Das ist mir gar nicht fremd, verstehen Sie mich nicht falsch. Aber auf diese Weise werden wir den Krieg nicht gewinnen. Ganz - oder eben gar nicht. Die "Methode Oberst Klein", die eigentlich die Methode Bundesregierung ist, wird uns jedenfalls nur immer weiter zurückschlagen.
Hallo
Ja, das kann er.
Denn seine Aufgabe ist es unter anderem auch dafür zu sorgen das SEINE Untergebenen heil und vollzählig wieder nach Hause kommen. Und die Risikobewertung und das reagieren darauf obliegt nun mal den Soldaten/Offizieren vor Ort und niemand anderem.
Was die Druckserei betrifft.
Es waren die Rot/Grünen "Friedensapostel" und Realitäts-Verweigerer, die dafür gesorgt haben das Krieg nicht Krieg genannt werden darf, und sie waren es die den Einsatz zu verantworten haben.
Btw.
Das sich ein Verteidigungsminister vor seine Untergebenen stellt gehört zu seinen vornehmsten Pflichten.
Gruss
Rene
wie die jenigen, die scheinbar am wenigsten Verständins vom Militär haben, unsere Soldaten in Schutz nehmen. Der, auf den hier "eingedroschen" wird, ist Oberst Klein, ein Offizier. Zwar auch "Soldat", aber das Wort Soldat wird ja ohnehin nur als Synonym für den einfachen Mannschaftsdienstgrad verwendet.
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