Krisenbewältigung Bundesregierung verlängert Kurzarbeiter-Regelung
Unternehmen können auch 2010 erweiterte Kurzarbeit beantragen, um ihre Existenz und Arbeitsplätze zu sichern. Die entsprechende Regelung wird um ein Jahr verlängert.
Die Bundesregierung hat am Mittwoch der Verlängerung der Ende 2009 auslaufenden Kurzarbeiter-Regelung um ein Jahr zugestimmt. Dadurch soll Unternehmen, die durch die Wirtschaftskrise in Not geraten sind, die Existenz gesichert und Arbeitsplätze erhalten werden.
Normalerweise ist der Bezug von Kurzarbeitergeld gesetzlich auf sechs Monate begrenzt. Die bis Ende 2009 gültige Sonderregelung hatte den Zeitraum auf maximal 24 Monate verlängert. In der nun verabschiedeten Verlängerung, die für das gesamte Jahr 2010 gelten soll, ist die Zahlung von bis zu 18 Monaten Kurzarbeitergeld vorgesehen.
- Kurzarbeit
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Kurzarbeitergeld, im Fachjargon "Kug" genannt, können Unternehmen beantragen, die für ihre Mitarbeiter vorübergehend nicht genug zu tun haben. Von dem Mangel an Arbeit muss mindestens ein Drittel der Belegschaft betroffen sein, außerdem müssen gesammelte Überstunden vorher abgebaut sein.
Zweck der Kurzarbeit ist es, den Betrieben die eingearbeiteten Arbeitnehmer zu erhalten und den Beschäftigten ihre Jobs. Erste ansatzweise mit der Kurzarbeit vergleichbare Regelungen gibt es seit 1910 in Deutschland.
- Höhe der Zahlung
Wer in Kurzarbeit geschickt wird, bekommt für die Tage, an denen er nicht arbeitet, 60 Prozent des Nettolohns von der Agentur für Arbeit überwiesen. Eltern von unterhaltspflichtigen Kindern erhalten 68 Prozent. Für Tage, an denen man arbeitet, zahlt das Unternehmen den ganz normalen Lohn. Nur wer auf "Kurzarbeit Null" gesetzt ist, also gar keine Beschäftigung mehr hat, erhält allein das Geld von der Arbeitsagentur.
Betroffen sind in Deutschland derzeit rund 1,1 Millionen Beschäftigte, deren Arbeitsleistung auf Kurzarbeit gestutzt wurde. Der Lohnausfall wird ihnen durch das Kurzarbeitergeld zum Teil von der Bundesagentur für Arbeit (BA) erstattet.
Nach Einschätzung von Experten hätte es ohne die großzügigere Regelung bei der Kurzarbeit in Deutschland durch die Wirtschaftskrise bis zu eine halbe Million mehr Arbeitslose gegeben.
- Datum 25.11.2009 - 10:57 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
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Bei allen Vorzuegen und positiven Effekten der Kurzarbeit muss auch einmal erwaehnt werden, dass es auch dort viele Missbrauchsfaelle gibt und diese Subvention ein erstklassiges Mittel fuer Unternehmen ist, Ausgaben niedrig zu halten. Eventuell werden auch notwendige Umstrukturierungen verhindert.
Eine weitere Ausweitung der Kurzarbeit ist im Lichte dieser Risiken also ernsthaft zu debattieren und kann nicht der Ausweg sein fuer alle Arbeitsmarktprobleme in Deutschland, zumal da dieses Instrument den Steuerzahler noch sehr viel Geld kostet.
Das scheint die diese Koalition auszeichnende Kernkompetenz zu sein.
Lt. Statistischem Bundesamt ist per 2007 die Bundesrepublik per definitionem aller relevanten volkswirtschaftlichen Grunderkenntnisse zu einem Besitzstands-, oder Finanz- oder Vermögensfeudalstaat geworden. Weniger als 15% aller Privathaushalte verfügen über mehr als 85% aller Privatvermögen.
Lt DIW Gutachten ist damit nahezu jede binnenwirtschaftliche Wirtschaftsbelebung stanguliert, verunmöglicht oder abgeschafft - ganz nach belieben.
Dass sozio-ökonomisch gesehen "Alphatiere" nichts anderes sind als humanoide Kampfhunde, die von den entsprechenden Lobbygruppenregisseuren vermittels transitorischer oder antizipativer "Motivationshilfen" auf "scharf bissig" getrimmt sind, dürft das Beispiel der Schröder Partei Deutschlands hinreichend dokumentieren und über die geistig-moralische Verwandschaft der Mitglieder des Seeheimer Kreises zu den gegenwärtigen Regierungsrepräsentanten und deren Eleven Auskunft geben.
Frage: Wozu also ein derartiger Artikel. [Entfernt. Bitte formulieren Sie Kritik sachlich und konstruktiv. Vielen Dank. / Die Redaktion as]
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