Klausur in Meseberg Die schwarz-gelbe Mängelliste ist lang
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 Afghanistan, Arbeitsmarkt, Fall Steinbach

Rösler soll nun bei der Klausur beauftragt werden, bis Anfang Januar eine Kommission einzusetzen, die sich mit der Gesundheitsreform befassen soll. Doch dass es deswegen zwischen den Koalitionspartner ruhiger zugehen wird, ist unwahrscheinlich. Schließlich hat die CSU eine eigene Kommission berufen.

Einig sind sich die Koalitionäre jedoch, dass sie den Krankenkassen im nächsten Jahr einen Extra-Zuschuss aus Steuermitteln in Höhe von 3,9 Milliarden Euro überweisen wollen. Damit sollen die Ausfälle, die durch die Krise entstanden sind, aufgefangen werden. Das erwartete Defizit von rund 7,5 Milliarden Euro wird dadurch allerdings nicht gedeckt. Für viele Versicherte bedeutet das, dass 2010 auf sie Zusatzbeiträge zukommen.

Afghanistan

Das Kabinett wird die Mandate über den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan (International Security Assitance Force, Isaf) und für die Sicherung der Seewege am Horn von Afrika (Operation Enduring Freedom, OEF) um jeweils ein Jahr verlängern. Beide Entscheidungen müssen in der ersten Dezemberhälfte vom Deutschen Bundestag bestätigt werden. 

Zwar hören auch die Deutschen aus dem Mund von Nato- und US-Vertretern immer wieder die Aufforderung, die Truppenstärke der vorwiegend im Norden Afghanistans stationierten Bundeswehr-Kräfte zu erhöhen. Doch die Regierung wird an der gegenwärtigen Mandats-Obergrenze von 4500 festhalten. Dafür könnte die Zahl der deutschen Polizeiausbilder in Afghanistan steigen. Obwohl die Bundesländer zuständig sind, will Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) in Meseberg nun Vorschläge machen, wie die finanziellen Anreize erhöht und die deutschen Polizisten in Afghanistan künftig noch besser geschützt werden können.

Arbeitsmarkt 

Das Kabinett will einen Fahrplan für die Reform der Jobcenter festlegen. Bis Ende 2010 muss neu geregelt werden, wie Langzeitarbeitslose künftig betreut werden sollen, weil das Bundesverfassungsgericht die bisherige Mischverwaltung zwischen Bundesagentur für Arbeit und Kommunen für grundgesetzwidrig erklärt hatte. Außerdem sollen sich Union und FDP darüber verständigen, ab wann es verbesserte Hinzuverdienstgrenzen für Hartz IV-Empfänger geben soll. Ebenfalls auf der Tagesordnung: die geplante Ausweitung befristeter Beschäftigungsverhältnisse ("Vorbeschäftigungsverbot").

Erika Steinbach

Die Liberalen und die CSU streiten nicht nur über Steuer- und Gesundheitspolitik, sondern auch mit zunehmender Heftigkeit über ein Thema mit außenpolitischer Brisanz. Schon bei seinem Antrittsbesuch in Warschau Ende Oktober hatte Außenminister Guido Westerwelle deutlich gemacht, dass er ebenso wie sein Vorgänger Frank-Walter Steinmeier (SPD) eine Berufung der Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach in den Rat der Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" ablehnt. Denn die CDU-Abgeordneten, ist im Nachbarland eine Reizfigur. Seither attackieren CSU-Politiker Westerwelle. Bleibe Westerwelle dabei, sei das eine Belastung für das Regierungsbündnis. Der BdV werde eine Entscheidung treffen, kündigte eine Sprecherin an.

Erschienen im Tagesspiegel.

 
Leser-Kommentare
  1. Eigentlich müsste es heißen, die gelben Umsetzungspläne sind mangelhaft!

    Die FDP hat sicherlich einige gute Ideen im Angebot, darunter längst fällige Änderungswünsche. Wenn Sie nur nicht so massiv Klientelpolitik betreiben würde. Im Ansatz zwar oft richtig, in der Quintessenz aber IMMER darauf hinaus laufend, dass die höheren Einkommen überproportional profitieren.

    Nehmen wir die Steuerreform. Dass hier vereinfacht gehört, steht wohl außer Frage. Aber warum nicht einfach einen linear progressiven Tarif, der sagen wir einmal mit 12% beginnt, jedoch weiterhin bei 42% aufhört. Letzteres aber erst bei z.B. 200000.- EUR. Dann hätte man etwas für die Kleinverdiener getan, die längst überfällige Entlastung des Mittelbereichs in Angriff genommen. Aber nein, ein Stufentarif soll her, mit einem Spitzensteuersatz von nur 35%, damit „oben“ möglichst kräftig was ankommt. Bloß in den Konsum geht dieses Geld dann gewiss nicht.

    Sorry, wer 200000.- zu versteuerndes Einkommen hat, braucht in der aktuellen Lage wahrlich nicht nennenswert entlastet werden.

    Aber es zieht sich durch wie ein roter Faden: Man erhöht den Kinderfreibetrag maßlos stärker im Vergleich zum Kindergeld (d.h. die mögliche Steuererstattung ist deutlich größer), man möchte einen einkommensunabhängigen KV-Beitrag, damit der Höchstbeitrag sinkt und der Staat bekommt immer mehr Probleme, den Sozialausgleich aus Steuern hinzubekommen, die man eigentlich senken wollte.

    Leute wacht auf!

    ppalmat

  2. Mit anderen Worten: Die große Koaltion betrieb eine gute Politik bis Guido der Störenfried kam und nun alles aufmischen will.

    Ach Mutti denkt mittlerweile gerne an die ruhigen, angenehmen Zeiten mit Steinmeier, Steinbrück und Scholz zurück, die sich auch mal für die Drecksarbeit nicht zu schade waren.

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    Von einer guten Politik der letzten Jahre habe ich nichts gesagt!
    Nur wenn man sieht, wie GW umkrempeln will, sticht hat die Klientelpolitik geradezu ins Auge.
    Spätestens nach der schnellen Einigung bei Vorratsdatensp. und Co., quasi einem Paradethema der früheren FDP, war mir klar, dass es für GW wichtigere Dinge gibt.

    Krempelt ruhig den Gesundheitsfond um, der ist wahrlich ein schlechter Scherz. Aber die Kopfpauschale, die sich die Union kein 2. Mal in das Programm schreiben traute, also eine Aufkündigung der Solidargemeinschaft (EK-abhängige Beiträge), das kann und darf es nicht sein. Es gäbe noch eine Menge an Einsparpotenzial im Gesundheitswesen, an die man offensichtlich aber nicht rangehen will! Was kosten die Medikamente bei uns und anderswo?

    Was soll das Gelabere von steigenden Grundfreibeträgen, wenn der Kleinverdiener mit Familie bereits heute mangels Einkommen seine Freibeträge nicht ausnutzen kann?

    Änderungen zu früher JA (dickes JA!), aber doch nicht überall so ausgeführt, dass relativ gesehen ganz oben mehr ankommt als mittig und unten! Ich stimme auch der Aussage zu, dass gerade die mittleren Einkommen zuletzt die Höchstbelasteten waren, also muss man vor allem dort nachkorrigieren, aber bitte nicht mit dem Kollateralschaden, dass systemimmanent oben noch mehr entlastet wird.

    Es ist kein Geheimnis, der Staat ist faktisch pleite. Jegliche Entlastung oben, die nicht zum Konsum, sondern nur zur Kapitalaufstockung führt, wäre strikt kontraproduktiv.

    epp42

    Von einer guten Politik der letzten Jahre habe ich nichts gesagt!
    Nur wenn man sieht, wie GW umkrempeln will, sticht hat die Klientelpolitik geradezu ins Auge.
    Spätestens nach der schnellen Einigung bei Vorratsdatensp. und Co., quasi einem Paradethema der früheren FDP, war mir klar, dass es für GW wichtigere Dinge gibt.

    Krempelt ruhig den Gesundheitsfond um, der ist wahrlich ein schlechter Scherz. Aber die Kopfpauschale, die sich die Union kein 2. Mal in das Programm schreiben traute, also eine Aufkündigung der Solidargemeinschaft (EK-abhängige Beiträge), das kann und darf es nicht sein. Es gäbe noch eine Menge an Einsparpotenzial im Gesundheitswesen, an die man offensichtlich aber nicht rangehen will! Was kosten die Medikamente bei uns und anderswo?

    Was soll das Gelabere von steigenden Grundfreibeträgen, wenn der Kleinverdiener mit Familie bereits heute mangels Einkommen seine Freibeträge nicht ausnutzen kann?

    Änderungen zu früher JA (dickes JA!), aber doch nicht überall so ausgeführt, dass relativ gesehen ganz oben mehr ankommt als mittig und unten! Ich stimme auch der Aussage zu, dass gerade die mittleren Einkommen zuletzt die Höchstbelasteten waren, also muss man vor allem dort nachkorrigieren, aber bitte nicht mit dem Kollateralschaden, dass systemimmanent oben noch mehr entlastet wird.

    Es ist kein Geheimnis, der Staat ist faktisch pleite. Jegliche Entlastung oben, die nicht zum Konsum, sondern nur zur Kapitalaufstockung führt, wäre strikt kontraproduktiv.

    epp42

  3. Von einer guten Politik der letzten Jahre habe ich nichts gesagt!
    Nur wenn man sieht, wie GW umkrempeln will, sticht hat die Klientelpolitik geradezu ins Auge.
    Spätestens nach der schnellen Einigung bei Vorratsdatensp. und Co., quasi einem Paradethema der früheren FDP, war mir klar, dass es für GW wichtigere Dinge gibt.

    Krempelt ruhig den Gesundheitsfond um, der ist wahrlich ein schlechter Scherz. Aber die Kopfpauschale, die sich die Union kein 2. Mal in das Programm schreiben traute, also eine Aufkündigung der Solidargemeinschaft (EK-abhängige Beiträge), das kann und darf es nicht sein. Es gäbe noch eine Menge an Einsparpotenzial im Gesundheitswesen, an die man offensichtlich aber nicht rangehen will! Was kosten die Medikamente bei uns und anderswo?

    Was soll das Gelabere von steigenden Grundfreibeträgen, wenn der Kleinverdiener mit Familie bereits heute mangels Einkommen seine Freibeträge nicht ausnutzen kann?

    Änderungen zu früher JA (dickes JA!), aber doch nicht überall so ausgeführt, dass relativ gesehen ganz oben mehr ankommt als mittig und unten! Ich stimme auch der Aussage zu, dass gerade die mittleren Einkommen zuletzt die Höchstbelasteten waren, also muss man vor allem dort nachkorrigieren, aber bitte nicht mit dem Kollateralschaden, dass systemimmanent oben noch mehr entlastet wird.

    Es ist kein Geheimnis, der Staat ist faktisch pleite. Jegliche Entlastung oben, die nicht zum Konsum, sondern nur zur Kapitalaufstockung führt, wäre strikt kontraproduktiv.

    epp42

    Antwort auf "@1 Störenfried Guido"
  4. In dieser Koalition gibt es keine Gemeinsamkeiten. Außer den Wunsch, regieren zu wollen. Ein Wunsch, der vor allem "Guidos Karnevalisten" ihr Mäntelchen nach dem Wind hängen lässt.

    Gib der Opportunistischen Partei Deutschlands (vormals FDP) Hausarrest und Sprechverbot, Mutti! Das ist für alle Beteiligten besser. Andernfalls glaube ich meine Gewaltphantasien nicht kontrollieren zu können...

  5. Wenn ich Ihre Ausführungen lese, bleibe ich dabei, dass Sie bei der alten Koaltion besser augehoben waren.

    Aber das geht Ihnen nicht alleine so. Viele Wähler wissen es nur (noch) nicht! Insofern erleben wir jetzt eine Lehrstunde über neoliberale und neokonservative Politik.

  6. So gesehen ist die Aussage natürlich richtig, dass die alte Koalition für mich besser war. Änderungen nicht um jeden Preis, vor allem nicht um den Preis der Aufkündigung von paritätischer Finanzierung der Sozialkassen und Solidargemeinschaft.

    Ach, es gäbe so viele Baustellen, wo wirklich Handlungsbedarf bestünde, aber gerade bei den langjährig bewährten Eckpfeilern, die unsere soziale Marktwirtschaft ausmachen, die Säge ansetzen zu wollen, ist schon ein starkes Stück. Bloß weil es bis auf Bismarck zurück geht, ist es noch lange nicht schlecht. Das wäre ungefähr so, den Amerikanern ihre Verfassung auszureden, bloß weil sie schon über 200 Jahre alt ist.

    Machen Leuten ist scheinbar nicht im Ansatz bewusst, welches hohe Gut bei uns der (noch) vorhandene soziale Frieden darstellt.

    • CM
    • 17.11.2009 um 10:44 Uhr

    Die Gemeinsamkeiten vor der Wahl scheinen sich zu großen Teilen in Luft aufgelöst zu haben, seit Wochen streiten CDU/CSU/FDP wie die Kesselflicker, jeder gegen jeden, die Themen sind die Steuern, die lästige Personalie Steinbach, die geplante Demontage der gesetzlichen Krankenversicherung... eine Liste, die immer länger wird.

    Während die Kanzlerin wieder einmal nicht führt, probieren die Minister Ramsauer und Brüderle schneller als die meisten ihrer Vorgänger aus, in wieviele Fettnäpfe man bis zur ersten Klausurtagung treten kann:
    - PKW-Maut (immer wieder heikel)
    - Aufbau West (passend zum Mauerfall-Jubiläum)
    - Abkanzelung der Wirtschaftsweisen
    - Opel-Hilfen

    Wohin man auch schaut, nichts als Streit und Theater.

    Das ist also unsere neue Regierung? Dann wünsche ich mir, daß der Streit eskaliert und wir möglichst bald Neuwahlen bekommen.

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    Eine Pkw-Maut würde ich befürworten, wenn Kfz.-Steuer wegfällt und, vielleicht, eine minimale Entlastung bei Mineralölsteuer.Beschimpfung des Sachverständigenrats halte ich für ungehörig. Regierung setzt qua Gesetz ein Gremium ein, dessen Ratschläge man dann zurückweist.
    Mag sein, dass es bessere Professoren gäbe. Ich hielte es jedoch für weitaus wahrscheinlicher, dass es in D. bessere Minister für Wirtschaft und Finanzen gäbe als die jetzigen. Allein schon die Widersprüchlichkeiten. Brüderle lehnt OPEL-Hilfen ab! Schäuble kann sie sich "vorstellen". Was ist nun? Na ja: der 11.11 um 11.11 Uhr ist ja gewesen. Vielleicht hat tatsächlich der Karneval die Herrschaft über die Bundespolitik gewonnen. Nur: Mir ist die Lage so bitter ernst, wenn ich die news lese und das beobachte um mich herum, dass ich, ehrlich gesagt, keine Lust zum K. habe, obwohl ich mich nicht persönlich beklagen möchte. Aber es ist nun mal Fakt: einem Fünftel unseres Volkes geht es sehr "bescheiden" und "armselig".
    Wären wir ein klar denkendes Volk, wären am 27.9. beide Koalitionsparteien zum Teufel gejagt worden. Stattdessen muss man sich das überhebliche Gegrinse der Frau M. ständig weiter ansehen. Ein Produkt sehr einflußreicher und milliardenschwerer Medien- und Einflußgruppen. Von wirklicher und nachprüfbarer Leistung (achievement) kann man da nur in homöopathischen Dosen sprechen.

    Eine Pkw-Maut würde ich befürworten, wenn Kfz.-Steuer wegfällt und, vielleicht, eine minimale Entlastung bei Mineralölsteuer.Beschimpfung des Sachverständigenrats halte ich für ungehörig. Regierung setzt qua Gesetz ein Gremium ein, dessen Ratschläge man dann zurückweist.
    Mag sein, dass es bessere Professoren gäbe. Ich hielte es jedoch für weitaus wahrscheinlicher, dass es in D. bessere Minister für Wirtschaft und Finanzen gäbe als die jetzigen. Allein schon die Widersprüchlichkeiten. Brüderle lehnt OPEL-Hilfen ab! Schäuble kann sie sich "vorstellen". Was ist nun? Na ja: der 11.11 um 11.11 Uhr ist ja gewesen. Vielleicht hat tatsächlich der Karneval die Herrschaft über die Bundespolitik gewonnen. Nur: Mir ist die Lage so bitter ernst, wenn ich die news lese und das beobachte um mich herum, dass ich, ehrlich gesagt, keine Lust zum K. habe, obwohl ich mich nicht persönlich beklagen möchte. Aber es ist nun mal Fakt: einem Fünftel unseres Volkes geht es sehr "bescheiden" und "armselig".
    Wären wir ein klar denkendes Volk, wären am 27.9. beide Koalitionsparteien zum Teufel gejagt worden. Stattdessen muss man sich das überhebliche Gegrinse der Frau M. ständig weiter ansehen. Ein Produkt sehr einflußreicher und milliardenschwerer Medien- und Einflußgruppen. Von wirklicher und nachprüfbarer Leistung (achievement) kann man da nur in homöopathischen Dosen sprechen.

    • clubby
    • 17.11.2009 um 10:55 Uhr

    Sie werden aus der Klausur rausgehen, mit Einigungen die vorher schon klar waren, Minimalkonsens, der dann als die große Einigung verkauft wird, um die großartige Stimmung zu zeigen und einem weiterschieben der wirklich strittigen Fragen in weitere Ausschüsse und Klausuren irgendwann im Januar. Die Bild und andere Springer Massenmedien werden derweil die Kanzlering als die große Retterin beim Klimagipfel feiern und den ganzen innerpolitischen "Aufschubpolitiknihilisumus" durch aussenpolitisches Geklapper an den Rand schieben.
    "Mutti" ist Euch allen überlegen, was Machterhalt angeht, vergeßt es.
    Meiner Meinung nach arbeitet Frau Merkel schon jetzt an ihrer Funktion NACH der Kanzlerschaft. Das erklärt auch, warum ihr das wirkliche , konstruktive Angehen innerpolitischer Fragen ein Greul ist. Wieso auch nicht, holt man sich dabei eh nur Beulen. Daher wird dabei durchgehangelt werden, bis 2013. Für sie spielt die Musik irgendwo draussen in der Welt. Da will sie funktional wahrcheinlich nach der Kanzlerschaft irgendwo hin (EU, UNO....etc.). Merkt Euch: Frau Merkel tut das, was für Frau Merkel gut ist. Nicht mehr und nicht weniger!

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    Sie schrieben:
    Für sie spielt die Musik irgendwo draussen in der Welt. Da will sie funktional wahrcheinlich nach der Kanzlerschaft irgendwo hin (EU, UNO....etc.). Merkt Euch: Frau Merkel tut das, was für Frau Merkel gut ist. Nicht mehr und nicht weniger!

    Ja, leider kann man es immer wieder - bei allen kurzfristigen Aufgeregtheiten - darauf reduzieren. Auch die nächsten vier Jahre werden zu Hauf glänzende Merkel-Fotos im internationalen Blitzlichtgewitter, begleitet von devoten Elogen in der Springer-Presse liefern. Und der deutsche Untertan - ja, er ist es immer noch, oder schon wieder - wird mächtig stolz sein, dass er eine solch anerkannte Regierungschefin hat.

    Liegt dann hierzulande alles in Scherben wird Frau Merkel die nach ihrem Verständnis nächste Sprosse (EU-Außenministerin oder so etwas) nehmen. Beruflicher Ehrgeiz ohne Sinn und Verstand.

    Sie schrieben:
    Für sie spielt die Musik irgendwo draussen in der Welt. Da will sie funktional wahrcheinlich nach der Kanzlerschaft irgendwo hin (EU, UNO....etc.). Merkt Euch: Frau Merkel tut das, was für Frau Merkel gut ist. Nicht mehr und nicht weniger!

    Ja, leider kann man es immer wieder - bei allen kurzfristigen Aufgeregtheiten - darauf reduzieren. Auch die nächsten vier Jahre werden zu Hauf glänzende Merkel-Fotos im internationalen Blitzlichtgewitter, begleitet von devoten Elogen in der Springer-Presse liefern. Und der deutsche Untertan - ja, er ist es immer noch, oder schon wieder - wird mächtig stolz sein, dass er eine solch anerkannte Regierungschefin hat.

    Liegt dann hierzulande alles in Scherben wird Frau Merkel die nach ihrem Verständnis nächste Sprosse (EU-Außenministerin oder so etwas) nehmen. Beruflicher Ehrgeiz ohne Sinn und Verstand.

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