SPD-Parteitag in Dresden "Wir kommen wieder!"

Selbstkritik und Kampfgeist: In seiner letzten Rede als Parteichef hat Franz Müntefering große Versäumnisse eingestanden. Dennoch sei die Partei nicht am Ende.

Franz Müntefering bei seiner letzten Rede als Parteichef beim Parteitag in Dresden. Er spart nicht mit Selbstkritik – und ruft zu neuer Geschlossenheit auf

Franz Müntefering bei seiner letzten Rede als Parteichef beim Parteitag in Dresden. Er spart nicht mit Selbstkritik – und ruft zu neuer Geschlossenheit auf

In seiner Abschiedsrede als SPD-Parteivorsitzender hat Franz Müntefering angesichts der schweren Niederlage bei der Bundestagswahl Fehler eingeräumt – und seine Partei zu Selbstbewusstsein aufgerufen. Das Debakel bei der Bundestagswahl sei ein "bitteres Ergebnis", sagte er am Freitag beim SPD-Bundesparteitag in Dresden. "Aber es ist nicht das letzte." Die SPD sei ausdauernd, so Müntefering. Zwar sei die Partei kleiner geworden, doch die sozialdemokratische Idee nicht. Schon gar nicht ist sie am Ende. "Wir sind kampffähig. Wir sind kampfbereit. Wir kommen wieder." Die "politische Konkurrenz" solle wissen, die SPD "zieht sich nicht als Selbsthilfegruppe ins Jammertal zurück". 

Müntefering betonte, das Ergebnis von 23 Prozent am 27. September sei nicht mit dem normalen Auf und Ab in der Demokratie erklärbar. "Die Dimension der Niederlage ist das Erschreckende." Im Wahlkampf habe die SPD zu undeutlich gelassen, "mit wem wir was wie durchsetzen wollen", sagte Müntefering. "Die Niederlage war selbst verschuldet."

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Die Sozialdemokraten rief er eindringlich zur Geschlossenheit auf. 2005 habe die Partei fast einstimmig Wahlprogramm und Koalitionsvertrag beschlossen, sagte Müntefering am Freitag beim Parteitag in Dresden. "Aber sie ist im Herzen unglücklich und kritisiert, dass sie handeln, sich an Beschlüsse halten muss, die sie auf dem Parteitag gemeinsam gefasst hat." Die Parteiflügel verselbstständigten sich – das koste Kraft und Geschlossenheit. "Kein Wunder allerdings, dass die Wählerinnen und Wähler das alles – vor allem aber uns selbst – nicht recht verstehen." Er forderte: "Lasst diese Art von Prügelei."

Unter dem anhaltendem Applaus der Delegierten dankte Müntefering ausdrücklich dem gescheiterten Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier für seinen Einsatz. Dieser habe "keine windigen Steuersenkungen versprochen" und Arbeit in den Mittelpunkt seines Deutschlandplans gestellt: "Du musst kein Wort zurücknehmen."

Heil: "Wir sind eine gute Partei"

Zuvor hatte bereits der scheidende SPD-Generalsekretär Hubertus Heil zum Parteitag-Auftakt klare Worte gefunden. Er rief seine Partei auf, auch als Opposition Verantwortung für den ganzen Staat zu tragen. Der Weg aus der Krise werde nicht einfach, sagte Heil am Freitag. Die SPD habe in den vergangenen Jahren offensichtlich den "Anschluss" daran verloren, wie die Menschen im Land denken und fühlen. Zugleich müsse die SPD auch in der Opposition Widerstand organisieren, etwa gegen die Zerschlagung des Gesundheitssystems durch FDP-Gesundheitsminister Philipp Rösler. "Wir sind Volkspartei und wir werden nicht Klientelpartei wie die FDP" und andere, sagte Heil.

In seiner ernsthaften aber auch kämpferischen Rede versuchte Gabriel, seiner Partei neuen Mut zuzusprechen. "Trotz allem, ich finde, wir sind eine gute Partei", sagte er. Aber die SPD mache es sich oft nicht leicht. Die Partei müsse nun ihren Vertrauensverlust bei den Wählern aufarbeiten. "Dafür muss der Parteitag ein Startschuss sein." 

Knapp sieben Wochen nach ihrem Wahldebakel wollen die Sozialdemokraten die Weichen für einen Neuanfang stellen. In der sächsischen Landeshauptstadt begann am Freitag der dreitägige Bundesparteitag. Dabei soll eine neue Spitze gewählt werden. Zudem wollen die 525 Delegierten bis zum Sonntag über die Ursachen für das schlechteste Ergebnis bei einer Bundestagswahl und über den künftigen Kurs in der Opposition beraten.

Für ihre "schwere Wahlniederlage" am 27. September und den Verlust von zehn Millionen Wählern seit 1998 hat die SPD in ihrem Leitantrag für den Parteitag selbstkritisch eine Fülle von Ursachen aufgelistet. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Hartz-IV-Arbeitsmarktreformen, die Rente mit 67, häufige Wechsel an der Führungsspitze sowie öffentlich ausgetragene Flügelkämpfe in der Partei.

Vertrauen

Aus dem Leitantrag der SPD: "Die SPD hat in ihren Kernkompetenzen Arbeit und Soziales deutlich an Vertrauen und Glaubwürdigkeit verloren." (...) "Wir sind in der Regierungsverantwortung Kompromisse eingegangen, die an unserer Glaubwürdigkeit gezehrt haben. Dies gilt insbesondere für die Anhebung der Mehrwertsteuer und die Anhebung des Renteneintrittsalters."
 

Wählerverlust

"Für die SPD ist (...) zentral, dass bei allen Wahlen der letzten Jahre die stärksten Einbußen bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie bei Arbeitslosen zu verzeichnen waren."

Hartz IV/Rente

"Die Arbeitsmarktreformen des Jahres 2004 und die Entscheidungen der großen Koalition zur Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters auf 67 Jahre hatten – so richtig ihre Intention war – problematische Wirkungen und wurden von vielen Wählerinnen und Wählern nicht akzeptiert." (...)

"Die Arbeitsmarktreformen haben in weiten Teilen der Arbeitnehmerschaft Furcht vor sozialem Abstieg durch Arbeitslosigkeit ausgelöst." (...)

"Im Ergebnis wurde der SPD angelastet, dass sie sich von zentralen Sicherungsversprechen des Sozialstaates, der Absicherung bei Arbeitslosigkeit und im Alter, verabschiedet habe."
 

Führung

"(...) und nicht zuletzt sorgten häufige Wechsel an der Parteispitze und jahrelange öffentlich ausgetragene innerparteiliche Konflikte für deutliche Verunsicherungen über die Verlässlichkeit der SPD." (...)

"Unsere gemeinsam demokratisch beschlossenen Positionen sind gemeinsam zu vertreten. Wir dürfen nicht den Eindruck vermitteln, dass die SPD aus mehreren Parteien besteht."
 

Konsequenzen

"Unser Neuanfang wird ohne die Bereitschaft aller zum Kompromiss, zur Zusammenarbeit, vor allem aber ohne eine vordringliche Beschreibung des Gemeinsamen vor dem Trennenden, nicht zu bewältigen sein. Wir müssen offen und ehrlich bilanzieren und dürfen bestimmte Denkrichtungen nicht von vorneherein ausschließen. Unser Weg in die Zukunft darf nicht von wenigen gedacht werden, dem dann viele zu folgen haben."

Neue Führungsspitze wird gewählt  

Die Vorsitzenden der SPD
Die Vorsitzenden der SPD

1946 - 1952: Kurt Schumacher

1952 - 1963: Erich Ollenhauer

1964 - 1987: Willy Brandt

1987 - 1991: Hans-Jochen Vogel

1991 - 1993: Björn Engholm

1993 - 1995: Rudolf Scharping

1995 - 1999: Oskar Lafontaine

1999 - 2004: Gerhard Schröder

2004 - 2005: Franz Müntefering

2005 - 2006: Matthias Platzeck

2006 - 2008: Kurt Beck

2008 - 2009: Franz Müntefering

Seit 2009:     Sigmar Gabriel

Im Anschluss an die Rede Münteferings soll es eine längere Aussprache geben. Dabei soll den Delegierten ausreichend Zeit für Kritik an der bisherigen Führung gegeben werden. Anschließend will der designierte SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel eine Grundsatzrede halten.

Noch unsicher ist, ob Gabriel und die übrige Führung wie geplant noch am Freitag oder erst am Samstag gewählt werden. 

Für Hubertus Heil soll Andrea Nahles neue SPD-Generalsekretärin werden. Als stellvertretende Bundesvorsitzende kandidieren die Landesvorsitzenden von Nordrhein-Westfalen und Hamburg, Hannelore Kraft und Olaf Scholz, Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Manuela Schwesig sowie Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit.

 
Leser-Kommentare
  1. Bleibt an dieser Stelle nur zu hoffen, dass von diesem Parteitag auch wirklich ein Signal des Aufbruchs ausgeht, alles andere wäre entäuschend und in keinster Weise gut für dieses Land. Eine runderneuerte Sozialdemokratie muss Schwarz-Gelb Paroli bieten....

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    • joG
    • 13.11.2009 um 14:35 Uhr

    ...dass von diesem Parteitag auch wirklich ein Signal des Aufbruchs ausgeht"

    Nur, wohin wollen sie aufbrechen? Sie könnten der CDU oder der Die Linke nacheilen (kleiner Schritt)... Sie könnten versuchen mit Rationalität(grosser Schritt)... Aber wer würde Solchen noch glauben es ginge ihnen um etwas ausser ihrer eigenen Macht? Das wäre auch ok, aber jeder weiss, wie wenig der Wähler die Macht der Politiker kontrollieren kann. Da auch selbstständige Bürokratie ferne Organe zur Kontrolle fehlen, schiene es gefährlich eine so oportunistisch Ziele relativierende Partei zu wählen.

    • joG
    • 13.11.2009 um 14:35 Uhr

    ...dass von diesem Parteitag auch wirklich ein Signal des Aufbruchs ausgeht"

    Nur, wohin wollen sie aufbrechen? Sie könnten der CDU oder der Die Linke nacheilen (kleiner Schritt)... Sie könnten versuchen mit Rationalität(grosser Schritt)... Aber wer würde Solchen noch glauben es ginge ihnen um etwas ausser ihrer eigenen Macht? Das wäre auch ok, aber jeder weiss, wie wenig der Wähler die Macht der Politiker kontrollieren kann. Da auch selbstständige Bürokratie ferne Organe zur Kontrolle fehlen, schiene es gefährlich eine so oportunistisch Ziele relativierende Partei zu wählen.

  2. Die Zerissenheit der Partei könnte vielleicht etwas durch eine Rede vom Altkanzler Schmidt gelindert werden, der vielleicht ein paar Grundideen zur Sozialdemokratie aus seiner Sicht darstellen könnte.
    Es wäre sehr interessant seine Meinung zur Situation und zu möglichen Wegen zu erfahren, da er schlicht und einfach einer der fähigsten Politiker überhaupt im Hinblick auf Situationsanalyse und mögliche Wege in die Zukunft ist.

  3. Muentefering hat harte Worte an die Partei gerichtet? Wer war denn fuer den Kurs der Partei verantwortlich - oder hat bloss die dumme Basis zu wenig Flugblaetter verteilt?

    Es scheint bei vielen Verantwortungstraegern dieser Partei - insbesondere auch bei Bundestagsfraktionschef Steinmeyer - immernoch nicht angekommen zu sein, dass eine Partei nicht nur Sprueche und Mobilisierung, sondern auch eine verbindende Idee braucht - und diese mit der Tradition der Partei vereinbar sein sollte.

    Die SPD war zunaechst eine Arbeiterpartei. In Godesberg erweiterte sich dann zu einer Partei der Arbeiter, Angestellten, Kleinunternehmer und Aufsteiger, schliesslich ergaenzt um Lehrer usw. Diese erweiterung war glaubhaft, da auch den Arbeitern einleuchtete, dass es sinnvoll ist, wenn ihre Kinder Aerzte oder Lehrer werden koennen.
    Schliesslich wurde zum "Markenkern" der Volkspartei die Ermoeglichung von Aufstieg (die katholische Arbeitertochter vom Lande konnte Aerztin werden) und Fairness. Dafuer stand die SPD bis 2003.

    Dann aber wurde das Arbeitsleben als - vielleicht sogar nur Unfalleffekt - durch die Agenda 2010 prekarisiert, nicht mehr Aufstieg, sondern nur noch Abstieg waren moeglich, die Hochschulabsolventen aus den nichtvermoegenden Familien fanden sich in Dauerpraktika wieder, die zum Meister fortgebildeten Arbeiter in der Leiharbeit mit mieser Bezahlung, wer sich ein Haeuschen baute, verlor es ein Jahr nach dem Jobverlust.

    Das ist das Problem der SPD, sie steht fuer ihr Gegenteil

  4. " Im Wahlkampf habe die SPD zu undeutlich gelassen, "mit wem wir was wie durchsetzen wollen", sagte Müntefering. "

    Müntefering hat es immer noch nicht verstanden: die Stammklientel der SPD musste spätestens seit GasPromGerd erleben, dass die SPD es vor allem den Bürgerlichen und Neoliberalen sowie dem Kapital recht machen wollte. Sie wollte dies ohne bzw. gegen die Gewerkschaften und gegen ihre eigenen Leute durchsetzen und dachte auch noch, sie bekommt Beifall dafür. Auch Heil versteht es immer noch nicht: die Zeit der Volksparteien war schön kuschelig, ist aber definitiv vorbei. Wenn sich die SPD nicht sehr schnell bei der eigenen Basis wieder respekt verschafft, ist sie weg vom Fenster.

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    Nach all der Polemik über die SPD und über "GaspromGerd" kann ich es mir nicht verkneifen zu sagen, dass GaspromGerd nie Bundeskanzler geworden wäre, wenn er nicht soziale Einschnitte gepredigt und gegen "Sozialschmarotzer vorgegangen" wäre. 1998 war dies nämlich die weitverbreitete Meinung aller!!! Nach Jahren des Aufschwungs gab es plötzlich haufenweise Manager, die alles besser wussten, Prominente spriessten an allen Ecken, die teilweise zu dumm waren, geradeaus über die Straße zu gehen und die Prominenz basierte allein darauf, dass sie jemanden beleidigt hatten.
    D. h. GaspromGerd hat nur das getan, was alle lauthals gefordert hatten. Jetzt sind einige der Schreier ordentlich auf die Schnauze gefallen (dank ihnen leider auch viele der immer vorhandenen 80%, die es nicht lauthals gefordert hatten), jetzt schreien sie wieder in die andere Richtung.
    GaspromGerd war GaspromGerd weil er sonst nicht gewählt worden wäre. Sonst wäre halt ein WaffenverkaufStolti an die Macht gekommen, das Ergebnis wäre das gleiche.
    Es ist aber an der Zeit, der SPD einzuräumen, dass sie aus den Folgen gelernt hat. Bei manchen Wählern habe ich das Gefühl nicht unbedingt.

    Nach all der Polemik über die SPD und über "GaspromGerd" kann ich es mir nicht verkneifen zu sagen, dass GaspromGerd nie Bundeskanzler geworden wäre, wenn er nicht soziale Einschnitte gepredigt und gegen "Sozialschmarotzer vorgegangen" wäre. 1998 war dies nämlich die weitverbreitete Meinung aller!!! Nach Jahren des Aufschwungs gab es plötzlich haufenweise Manager, die alles besser wussten, Prominente spriessten an allen Ecken, die teilweise zu dumm waren, geradeaus über die Straße zu gehen und die Prominenz basierte allein darauf, dass sie jemanden beleidigt hatten.
    D. h. GaspromGerd hat nur das getan, was alle lauthals gefordert hatten. Jetzt sind einige der Schreier ordentlich auf die Schnauze gefallen (dank ihnen leider auch viele der immer vorhandenen 80%, die es nicht lauthals gefordert hatten), jetzt schreien sie wieder in die andere Richtung.
    GaspromGerd war GaspromGerd weil er sonst nicht gewählt worden wäre. Sonst wäre halt ein WaffenverkaufStolti an die Macht gekommen, das Ergebnis wäre das gleiche.
    Es ist aber an der Zeit, der SPD einzuräumen, dass sie aus den Folgen gelernt hat. Bei manchen Wählern habe ich das Gefühl nicht unbedingt.

  5. sagt mehr als tausend Worte.

    "Der Brandstifter ruft die Feuerwehr".

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    "wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegt es an der Badehose".

    "wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegt es an der Badehose".

  6. "wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegt es an der Badehose".

    Antwort auf "Ein Bild"
    • wp
    • 13.11.2009 um 14:25 Uhr

    "Wir kommen wieder" wird sich in die historischen Irrtümer wie "[Die Mauer] wird auch noch in 50 und auch in 100 Jahren noch bestehen bleiben" einreihen. Letztendlich kämpfen SPD und Linkspartei um eine ähnliche Klientel. Und da man die Linken mit diversen Koalitionen bereits wieder gesellschaftsfähig gemacht hat, wird man die Geister die man rief wohl nicht mehr los.

    • ezoo
    • 13.11.2009 um 14:33 Uhr

    "Wir sind kampffähig. Wir sind kampfbereit." Münte gibt den Starken, macht also das was er immer macht. Von wegen Einsicht, Selbstkritik - das hieße nämlich bei den (falschen) Inhalten und mangelnden Konzepten anzusetzen.
    Was es braucht ist eine sozialdemokratische Neuausrichtung, konkrete arbeits- und sozialreformerische Konzepte, die sich z.B. vom unhaltbaren Wachstums-Mantra verabschieden. Mit mutigen politischen Ideen wäre neues Selbstbewusstsein zu erlangen, nicht aber mit der obligatorischen Autosuggestion von Stärke, schon gar nicht vonseiten der Protagonisten des Niedergangs. [...]
    [entfernt. Bitte verzichten Sie auf persönliche Beleidigungen. Danke, die Redaktion/vv]
    Angesichts seiner Verdienste wäre ein demütiger Abgang ohne Worte angebrachter gewesen.

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