Linkspartei-Chef Lafontaine Das Geheimnis des Oskar L.
Jetzt weiß man: Oskar Lafontaine ist krebskrank. Damit stellen sich neue Fragen. Die wichtigste lautet: Wie öffentlich muss bei einem Politiker das Private sein?
Oskar Lafontaine ist Mittwochfrüh pünktlich im Landtag von Saarbrücken, wo erst der wiedergewählte CDU-Ministerpräsident Peter Müller seine Regierungserklärung hält, dann Heiko Maas von der SPD eine Rede, und dann ist er dran, der Mann, der am Dienstag die Nachricht verbreiten ließ, er sei an Krebs erkrankt.
20 Minuten lang setzt sich Lafontaine mit der prekären Finanzsituation des Saarlands auseinander. Kein Wort zu dem rot-rot-grünen Regierungsbündnis, das er so gern gebildet hätte. Fast krampfhaft wirkt es, wie sich Lafontaine an die Sachthemen klammert. In der Mittagspause verschwindet er im Landtagsrestaurant, weicht Journalistenfragen aus.
Er ist da, aber das heißt nicht, dass er alles erklären will. So hat er es oft gehalten. Eine Auskunft geben, damit aber neue Fragen aufwerfen, die nicht geklärt werden. Am Dienstag hieß es Krebs, erst am Mittwoch konkreter Prostatakrebs, gut heilbar, sofern frühzeitig erkannt, an diesem Donnerstag wird er sich in der Universitätsklinik in Homburg / Saar operieren lassen.
Was danach aus Lafontaine wird, ist offener denn je.
Er selbst hat am Dienstag nur knapp und schriftlich erklärt, dass er Anfang 2010 und "unter Berücksichtigung meines Gesundheitszustandes und der ärztlichen Prognosen darüber" entscheiden werde, in welcher Form er seine politische Arbeit weiterführt.
Die Fragen, die nicht beantwortet werden, heißen: Was macht er mit seinen Mandaten, bleibt er Parteichef? Seit wann weiß er von der Krankheit? Hat sein überraschender Rückzug vom Fraktionsvorsitz im Bundestag Anfang Oktober damit zu tun?
Bisher können auch enge Parteifreunde nur mutmaßen, warum der Machtmensch Lafontaine bereit war, Verantwortung abzugeben. Nur die Krankheit sei es sicher nicht, sagen sie. Es werde wohl eine Mischung aus politischen wie privaten Motiven gewesen sein, die ihn zu diesem Schritt bewogen habe. Der Wunsch des 66-Jährigen, etwas kürzer zu treten, aber auch eine gewisse Orientierungslosigkeit, was er nun mit einer Linkspartei anfangen soll, die er selbst erfolgreich gemacht hat.
Dass ihn die Diagnose vollkommen aus der Bahn geworfen habe, mutmaßt kaum einer. Lafontaine gilt als resistent. Auch, weil er nach der Messerattacke 1990, die ihn lebensgefährlich verletzte, scheinbar so unbeeindruckt wieder zurück gekehrt war, auf die politische Bühne, auf dem ihm das passiert war. Aber vielleicht liegt man schon mit der Annahme falsch.
In seiner Partei jedenfalls hat die Nachricht vom Krebs größtmögliche Unruhe ausgelöst, viele reagierten mit den Worten, sie seien "fassungslos", und es ist völlig unklar, wie sich die Führung formiert, im Mai soll die Spitze auf einem Parteitag in Rostock neu gewählt werden.
Mehr als ein halbes Dutzend potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten gibt es neben Lafontaine für den Parteivorsitz, genannt werden immer wieder Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch und der Thüringer Fraktionschef Bodo Ramelow. Doch Bartsch ist selbst nicht unangefochten, Lafontaine-Gefolgsmann Ulrich Maurer soll an seinem Posten interessiert sein. Maurer selbst sagte zur Unruhe in der Partei nur einen Satz: "Meine Erwartung ist, dass alle jetzt den Ernst der Lage begreifen, ihre eigene Einstellung nachhaltig überprüfen".
Verordnete Ruhe also, doch dafür liegen die Nerven offenbar zu blank. Das zeigt sich, als sich Ramelow am Mittwoch Gedanken über "die Zeit nach Lafontaine" macht – und dafür sofort angezählt wird. "Herr Ramelow kann ja schon über alles nachdenken, aber das ist eine Frage, die mich im Augenblick, ehrlich gesagt, nicht sonderlich bewegt", rügt Gregor Gysi. Auch Parteivize Klaus Ernst ist mächtig sauer: "Ich kann alle in der Partei nur davor warnen, jetzt Personaldebatten zu beginnen. Das wäre schädlich für die Linke und außerdem moralisch verwerflich."
Und außerdem ja vielleicht auch völlig überflüssig. Bisher hat Lafontaine immer weiter gemacht, und viel spricht dafür, dass er schon in Kürze wieder da ist. "Lafontaine begreift die Linke als sein Projekt, das er mit aller Leidenschaft betreibt. Er weiß, das dieses Projekt noch nicht abgeschlossen ist", sagt ein Parteifreund.
Im Laufe des Jahres gab es immer wieder Gerüchte, er stehe um die Gesundheit des Linken-Vorsitzenden nicht zum Besten. Berichte, es habe eine Operation am Herzen gegeben, ließ er energisch dementieren. "Oskar Lafontaine ist gesund, treibt regelmäßig Sport", teilte ein Fraktionssprecher im April mit. Erst später hieß es, er habe im Sommer eine starke Bronchitis gehabt, unter der er im Wahlkampf gelitten habe. Bei der konstituierenden Sitzung im Bundestag fehlte Lafontaine, war mit Frau und Sohn am Roten Meer.
Ramelow, der sich missinterpretiert fühlt mit seinen Aussagen zur "Zeit nach Lafontaine", beklagt, dass "Menschen in der Öffentlichkeit keinen Makel haben dürfen". Dass Politiker krank werden können, sei in der Gesellschaft nicht akzeptiert. Vielleicht hat Lafontaine auch deshalb sein Geheimnis so gut gehütet. Er weihte kaum jemanden in der Partei ein, als der Prostatakrebs bei einer Routineuntersuchung diagnostiziert wurde. Dass er die Nachricht schon vor seiner Operation veröffentlichen ließ, hängt auch mit Spekulationen über sein Privatleben zusammen.
Am Dienstag vergangener Woche, Lafontaine hatte tags seine Erwiderung auf Angela Merkels Regierungserklärung im Bundestag gehalten, ist seine Frau Christa Müller abends zu Gast in einer Talksendung zum Thema Kindererziehung. Sie spricht nüchtern über die Erziehung des Sohnes Carl-Maurice, inzwischen zwölf, beklagte aber auch, dass die Aufgabe an ihr allein hängen geblieben sei, obschon Lafontaine sich "bis an seine Grenzen" bemüht habe. Für die Zukunft stellte sie in Aussicht, dass ihr Mann bald ins Saarland zurückkehren könne.
Dazu passten dann Gerüchte, die der Spiegel ein paar Tage später hochkochte. Ohne Belege zu veröffentlichten, spekulierte das Magazin über eine bereits zurückliegende Affäre von Lafontaine und der Kommunistin Sahra Wagenknecht, und dass Christa Müller ihren Mann deshalb aufgefordert habe, zurück ins Saarland zu kommen.
In Berlin trat Lafontaine am vergangenen Donnerstag das letzte Mal öffentlich auf, als sein Freund, der ehemalige Leiter der Planungsstelle der SPD-Kanzler Willy Brandt und Helmut Schmidt, Albrecht Müller, ein Buch in der Kulturbrauerei präsentierte. Lafontaine wusste da bereits von seinem Klinikaufenthalt, aber er hatte die Teilnahme versprochen. Müller präsentierte Lafontaine als Beispiel dafür, wie mit "vielfältiger und massiver Agitation" Botschaften verdreht werden. Der sprach über eine SPD, die "so viel Scheiße gebaut" habe.
Das war vor der Krebsdiagnose vielleicht der letzte Tiefschlag: das Ergebnis der SPD bei der Bundestagswahl im September. Das Erschrecken über den Absturz seiner ehemaligen Partei, die er 1999 durch seinen Rückzug geschwächt hatte, war ihm am Wahlabend anzumerken. Über das schlechte SPD-Ergebnis könne sich niemand freuen, sagte Lafontaine. "Wir wollen, dass das linke Lager in Deutschland stärker wird." Eine Mahnung auch an die Genossen, die in schadenfrohen Jubel ausgebrochen waren.
Mit ihm als Spitzenkandidaten fuhr die Linke fulminante Wahlergebnisse ein, 11,9 Prozent bei der Bundestagswahl, an der Saar war sie vier Wochen zuvor dank "Oskar-Faktor" mit 21,3 Prozent sogar nur knapp hinter der SPD gelandet. Doch aus diesen Erfolgen konnte Lafontaine nichts machen. Die SPD ist so tief gefallen, dass im Bund Schwarz-Gelb regiert, im Saarland scheiterte eine linke Regierungsbeteiligung an den Grünen.
Das einzige Interview nach seinem Verzicht auf den Fraktionsvorsitz gab er vor dem SPD-Parteitag. "Wie würden Sie denn heute die SPD erneuern?", fragte die Radiomoderatorin. Lafontaine: "Ich würde auf unsere Wähler und auf unsere Mitglieder hören. Hätte die SPD diesen Satz in den letzten Jahren befolgt, wäre ihr vieles erspart geblieben." Nur: Die SPD mag nicht auf ihn hören. Alle Linken-Fraktionschefs aus den Ländern hatte sie nach Dresden eingeladen, nur nicht den aus dem Saarland, nicht Lafontaine.
"Hängen tu’ ich an der SPD", das hat Lafontaine 2007 gesagt, als sich WASG und PDS gerade zur Linkspartei vereinigten. Immer wieder musste er erleben, dass er von seinen neuen Parteifreunden heftig befehdet wurde: wegen seines autoritären Führungsstils und seinem Hang zum Populismus.
Hinter vorgehaltener Hand reden Spitzenleute schon seit längerem darüber, dass der Saarländer noch gebraucht werde, aber sie reden auch über die Zeit, "in der er nicht mehr nutzt". Doch der Gedanke, die Partei müsse schon bald ohne Lafontaine klar kommen, besorgt viele. "Wir wissen, was wir an Lafontaine haben. Gerade in solchen Momenten merkt man das besonders", sagt Stefan Liebich, Sprecher der Reformer.
Lafontaine ist das Aushängeschild der Partei im Westen, ohne ihn hätte die PDS dort niemals Fuß gefasst. "Aktuell gibt es im Westen niemanden, der sich die großen Schuhe anziehen kann", sagt der saarländische Linke Volker Schneider. Gregor Gysi, Linken-Frontmann aus dem Osten, erinnerte Lafontaine Anfang Oktober bei der Klausurtagung der Fraktion in Rheinsberg, noch die Vereinigung der Partei hinzubekommen. "Wenn wir beide das schaffen, dann kann die nächste Generation ran." Wenn Lafontaine noch bleiben will, wird ihn keiner hindern. Schon jetzt lassen ihn seine Abgeordnetenkollegen im Bundestag in der ersten Reihe sitzen. Dabei ist er dort formal gar nicht mehr der Chef.
(Erschienen im Tagesspiegel)
- Datum 18.11.2009 - 18:57 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
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kommen jetzt also schon die nachrufe, oder wie?
ich glaube nichts juckt die journaille mehr als die tatsache, dass eine sicher geglaubte story nun leider doch keine story ist. krebsdiagnose statt schlüpfriger altherrenschmonzette,
was soll man denn nun machen? ah, ich weiß: so tun, als scharrte schon die zweite reihe mit den hufen. bringt ein bisschen unruhe in den haufen und verunsichert das stimmvieh.
beinahe körperlich spüren - endlich ist er weg.
Widerwärtig.
beinahe körperlich spüren - endlich ist er weg.
Widerwärtig.
die ja nicht nur die in die organisierte Kriminalität der Investitionsbanking- und Finanzanlagenbetrugswirtschaft geführt hat, zeigt uns allen ja auch am Beispiel des in seiner pathologischen Angst gefangenen Selbstmörders Enke ihr wahres Gesicht.
Nein, der Respekt vor dem Menschen zählt nicht zum Bestandteil dieser geistig-moralischen Wende. Der Menschen ist heute in unserer real-existierenden Besitzbürgerfeudalgesellschaft längst schon zu einem Objekt verkommen, über welches verfügt wird.
Das heutige Niveau der geistig-emphatischen Kompetenz unserer Führungs-, Lenkungs- und Leistungseliten unterscheidet sich längst nicht mehr von jenem, über welches die Wachmanschaften der nazistischen Vernichtungslager und der stalinistischen Gulags verfügten.
Wer sich ein Bild von diesem Menschentypus machen will, der kann bei Heine nachlesen oder er liest gleich das Epistel über die Menschlichkeit von Friedrich II. Diese enthalten in hinreichenden Mengen die Urteile, welche über unseren heutigen Eliten und Exzellenzen den Stab b
Ich kann Herrn Lafontaine nicht leiden und halte seine politische Ausrichtung für verzichtbar, aber ich meine, die Medien sollten sich jeder Spekulation über seine Krankheit enthalten. Und dazu gehören auch Spekulationen, ob und wann Lafontaine sich aus dem politischen Leben zurückziehen wird. Das ist seine Sache und allenfalls noch die seines Parteivorstandes.
Dann einfach mal die Klappe halten!
Was für ein Artikel...
Da werden in der Unterüberschrift (interessante)Fragen aufgeworfen die nicht wirklich auch nur ansatzweise beantwortet werden. Stattdessen versucht man krampfhaft und inhaltsleer das Thema zu besetzen.
Da werden unterschiedliche üble und nicht belegte Diffamierungen (immer wieder)wiederholt und man kommentiert plötzlich, dass Lafontaine, den man jahrelang als einen bezeichnet hat der vor der Verantwortung geflüchtet sei, jetzt schon immer ein standhaftes Stehaufmännchen gewesen sei, den doch eine Krebsdiagnose nicht wirklich erschüttert!!!
Wo der doch auch das Attentat auf ihn völlig unberührt weggesteckt hat(Das Gegenteil davon ist wahr und wurde von Lafontaine selbst mehrfach öffentlich so gesagt.Eine der wenigen "persönlichen" Äusserungen von ihm).
Der Verfall der Sitten und der Moral der von Journalisten (leider oft zurecht) in Bezug auf Politiker/innen beklagt wird, er trifft längst die schreibende Klasse immer häufiger selbst.
Wie wäre es angesichts der haltlosen Anschuldigungen der letzten Wochen mal zur Abwechslung mit Selbstkritik oder einem Bedauern?
Man muss Lafontaine nicht mögen und man kann sich wirklich in der Sache hart mit ihm (und auch seinen Methoden) auseinander setzen, aber wieso wird die Auseinandersetzung mit ihm seit Jahren immer auf die persönliche Ebene verlagert?
Das ist, mit Verlaub, Boulevard-Journalismus mit "Zeit"gemässem Anstrich.
Schade um die verpasste Gelegenheit und alles Gute für ihre Operation Herr Lafontaine.
beinahe körperlich spüren - endlich ist er weg.
Widerwärtig.
gute Genesung. Wir Minderleister brauchen den Oskar in der Politik. Wie sehr wir ihn benötigen, zeigen uns die Reaktionen der Medien auf seine Erkrankung.
"Kein Wort zu dem rot-rot-grünen Regierungsbündnis, das er so gern gebildet hätte. Fast krampfhaft wirkt es, wie sich Lafontaine an die Sachthemen klammert." Jetzt wirkt es schon krampfhaft, wenn ein Politiker sich zukunfts- und problemorientiert mit Sachfragen auseinandersetzt, statt in der Vergangenheit zu leben und Koalitionskindergarten zu spielen, obwohl dieser Kuchen längst gegessen ist? Wie Politikverdrossen müssen Autoren sein, die sich nicht entblöden, derart mißmutig auf einen "Mangel" an eitel-persönlichem Abrechnungsgezänk zu reagieren? Was interessiert mich, wenn ich den Politikteil einer Zeitung lese, der persönliche Umgang mit der Krankheit? Und was heißt da "Geheimnis"? Kein Geheimnis ist doch, dass ärztliche Prognosen frühestens dann gestellt werden können, wenn zumindest die erste Erholungsphase nach einer der Operation abgeschlossen ist, also die Nachbehandlung als solche begonnen hat. So hat sich Lafontaine dann ja erwartungsgemäß auch geäußert, dass er er Anfang 2010 eine dementsprechende Entscheidung treffen wird. Der Rest ist Privatsache, und jede Spekulation darüber nichts weiter als inhaltsloses journalistisches Gekreisch bar jeder relevanten Information. Das (Gerüchte, Gerüchte, Gerüchte) kann ja - im Arztwartezimmer - auch mal ganz nett sein, gehört aber eher in die BUNTE als in den Politikteil einer Zeitung mit Anspruch.
Wie Pietätlos manche Schreiberlinge und MÖchtegerne hier oberflächlich recherchieren, wenn man das so noch nennen kann. Ich kann das nicht mehr hören. Hat schon mal einer von DENEN solch eine Krankheit gehabt, können die darüber berichten, nein? Dann sollten sie es besser vorziehen den Mund zu halten. Herrn Lafontaine kenne ich nur als sehr korrekten Menschen, der zwar bedingt durch seinen Beruf, oder sollte ich hier eher von Berufung sprechen sehr in der Öffentlichkeit steht, aber in Anbetracht der Tatsache, sollte man sich auf ein Mindestmass jeglicher Debattiererei beschränken und ihm seine Privatsphäre lassen. Denn er braucht alles andere jetzt dringender , als dieses rumunken in den öffentlichen Medien . Ich wünsche ihm von dieser Stelle alles Gute u. gute Besserung.
Wie Pietätlos manche Schreiberlinge und MÖchtegerne hier oberflächlich recherchieren, wenn man das so noch nennen kann. Ich kann das nicht mehr hören. Hat schon mal einer von DENEN solch eine Krankheit gehabt, können die darüber berichten, nein? Dann sollten sie es besser vorziehen den Mund zu halten. Herrn Lafontaine kenne ich nur als sehr korrekten Menschen, der zwar bedingt durch seinen Beruf, oder sollte ich hier eher von Berufung sprechen sehr in der Öffentlichkeit steht, aber in Anbetracht der Tatsache, sollte man sich auf ein Mindestmass jeglicher Debattiererei beschränken und ihm seine Privatsphäre lassen. Denn er braucht alles andere jetzt dringender , als dieses rumunken in den öffentlichen Medien . Ich wünsche ihm von dieser Stelle alles Gute u. gute Besserung.
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