Förderung Das neue schwache Geschlecht
Union und FDP wollen Jungen und Männer stärker fördern. Das Familienministerium hat nun ein eigenes Referat für sie eingerichtet.
© Wolfgang Thieme/dpa

Zwei junge Herren in einem typischen Beruf: Zerspanungsmechaniker. Doch Männer sollen auch mehr in die pädagogischen Berufe gehen, so der Plan des Familienministeriums
Noch klingt es unvertraut, das Wort "Jungenförderung". Doch die Sache hat das Zeug zum politischen Ohrwurm. Es scheint, als werde in der Familienpolitik eine Wende eingeleitet, die nach Frauen und Migranten nun auch Jungen als förderungsbedürftig anerkennt. Im Koalitionsvertrag ist das bereits verankert. "Wir wollen eine eigenständige Jungen- und Männerpolitik entwickeln", heißt es dort. Im Familienministerium wird nun mit der Umsetzung begonnen. Die Mitarbeiter des ersten Referats für Jungenförderung haben ihre Büros bezogen.
Die Initiative zur Einrichtung dieser neuen Abteilung ging noch von Ursula von der Leyen (CDU) aus. Doch ihre Nachfolgerin, Kristina Köhler (CDU), hat sich in einem Interview bereits zur Jungenpolitik bekannt. Vor allem das Bildungssystem benachteilige Jungen systematisch, begründet Miriam Gruß, familienpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, ihr Engagement für die Aufnahme der entsprechenden Passage in den Koalitionsvertrag.
Die Wissenschaft gibt ihr recht. An den pädagogischen Instituten der Republik hat sich der Paradigmenwechsel bereits vollzogen, weg von der Vorstellung, dass nur Mädchen und Frauen benachteiligt werden. "Aus wissenschaftlicher Sicht ist Jungenförderung ganz offensichtlich notwendig", sagt Wilfried Bos, Professor an der TU Dortmund und Mitglied im Aktionsrat Bildung, einem Expertengremium von Bildungswissenschaftlern. Alle größeren internationalen Bildungsstudien der vergangenen Jahre von PIRLS über TIMSS bis Pisa weisen deutliche Unterschiede zwischen den Leistungen von Mädchen und Jungen auf, meist zu Ungunsten der letzteren, und belegen gleichzeitig, dass es sich nicht um ein spezifisch deutsches Problem handelt. Der Aktionsrat Bildung spricht in einem aktuellen Bericht zusammenfassend von einer "eklatanten Minderbeteiligung von Jungen an höheren Formen des Bildungsgeschehens". Das heißt konkret: Jungen können schlechter lesen, sind ab der achten Klasse auch schlechter in Mathe, erhalten weniger häufig Gymnasialempfehlungen, gehen deutlich öfter ohne Abschluss von der Schule ab und machen das schlechtere Abitur.
Auch in der Praxis werden Politikerinnen wie Miriam Gruß und Kristina Köhler viele Verbündete für ihre Jungenpolitik finden. "Wir sind uns seit langem bewusst, dass Jungen andere Aufmerksamkeit und eine andere Herangehensweise brauchen als Mädchen", sagt etwa Jürgen Schwochow, Geschäftsführer des Evangelischen Kita-Verbands Berlin-Brandenburg. Auch Inge Hirschmann, selbst Grundschullehrerin und Vorsitzende des Berliner Grundschulverbandes, kennt das Problem und wünscht sich Abhilfe von Seiten der Politik.
Angesetzt werden müsste wohl an vielen Punkten, denn die Ursachen für die schlechteren Leistungen von Jungen sind vielfältig. In Deutschland werden die Daten teilweise verzerrt durch das besonders schlechte Abschneiden männlicher Migranten. Dies sei aber nicht der alleinige Grund für die Differenz zwischen den Geschlechtern, so Wilfried Bos. "Auch die Elternerziehung spielt eine Rolle", sagt der Bildungswissenschaftler. "Geschlechterspezifische Klischees sind in der Erziehung noch weit verbreitet." Zudem orientiere sich der Schulunterricht gelegentlich stärker an Interessen und Neigungen, die als mädchenspezifisch gelten.
Neben tatsächlichen Leistungsunterschieden ist aber auch ungleiche Behandlung belegt. "Jungen müssen mehr Leistung bringen, um gleiche Noten zu erhalten, auch für eine Gymnasialempfehlung müssen sie mehr tun", so Wilfried Bos. Darüber, wie genau Jungenförderung aussehen könnte, ist bislang wenig zu erfahren. "Wir haben uns in der Koalition noch nicht auf konkrete Schritte verständigt und auch noch nicht mit den Ländern gesprochen. Es muss aber mehr sein als ein Boys’ Day im Jahr", sagt Miriam Gruß. Eine Forderung, die immer wieder genannt wird, ist es, mehr Männer für pädagogische Berufe zu begeistern. Jungen, da sind sich Bildungsforscher und Praktiker einig, fehlt es im weiblich geprägten Bildungssystem an positiven Rollenbildern. Doch Erzieher zu finden ist schwierig, berichtet Jürgen Schwochow: "Die meisten Männer können sich nicht dauerhaft für den Erzieherberuf begeistern, weniger aus mangelndem Interesse als vielmehr aus finanziellen Gründen." Der Aktionsrat Bildung fordert deshalb ebenso wie Miriam Gruß eine bessere Bezahlung von Erziehern.
Angesichts der angespannten Haushaltslage dürfte Gruß es mit dieser Forderung schwer haben. Bis ihre Förderung politisch auf die Beine kommt, müssen sich die Jungen also an einige durchaus tröstende Ergebnisse der Bildungsstudien halten. Erstens: Jungen interessieren sich für das Richtige. Zwar sind Mädchen in naturwissenschaftlichen und technischen Fächern ähnlich gut wie Jungen, mögen sie aber weniger und studieren sie seltener – obwohl ein Ingenieursstudium einen besseren Verdienst verspricht als ein Studium der Germanistik. Zweitens: Jungen haben mehr Selbstvertrauen. In der Pisa-Gender-Studie 2009 heißt es: "Die größte Stärke von Jungen neben ihren mathematischen Fähigkeiten ist ihr Vertrauen darin, Aufgaben bewältigen zu können, selbst dann, wenn sie ihnen Schwierigkeiten bereiten."
Diese Eigenschaften scheinen Jungen weiterhin bestens auf das Leben nach der Schule vorzubereiten. Denn zumindest die, die es bis durch ein Studium schaffen, ziehen danach finanziell und auf der Karriereleiter schnell an ihren braven ehemaligen Mitschülerinnen vorbei.
Erschienen in Der Tagesspiegel
- Datum 27.12.2009 - 09:24 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
- Kommentare 40
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Hallo
Die Lösung ist eigentlich sehr einfach und geht aus dem Artikel auch schon hervor.
Einfach die Diskriminierung der Jungen beenden und das Thema regelt sich von allein.
Es geht nicht an das Jungen für die gleiche Leistung SCHLECHTER benotet werden als die Mädchen und man so schon in der Grundschule dafür sorgt das sie (die Jungen) systematisch zurückfallen.
Eine Lehrerquote an den Schulen ist eigentlich längst überfällig, LehrerInnen bevorzugen Mädchen und betrachten Jungen nicht selten nur als Unruhestifter und drücken sie systematisch an die Wand. In dem Zusammenhang kommt mir ein Spruch in den Sinn der vor Jahren in der "Emma" auftauchte. Er lautet. "Wenn wir wollen das es unseren Töchtern besser geht, dann müssen wir dafür sorgen das es den Buben schlechter geht."
Im Erziehungswesen war das ein durchschlagender Erfolg.
Gruss
Rene
Ist das geil ... erst Frauenförderung, jetzt Männerförderung. Frühförderung, Spätförderung, Unterschichtenförderung, Elitenförderung, Migrationshintergrund-Förderung, Rundherumförderung. Was kommt als nächstes? Förderung nach Haarfarbe wegen systematischer Unterförderung von Blond(in)en? Wie wärs damit: wir investieren mehr Geld in Bildung und mehr Lehrer, so dass wir die Anzahl der SChüler pro Klasse von 30 x auf unter 15 bringen und fördern jedes Kind individuell, unabhängig davon, ob es Männlein, Weiblein, arm, reich, dumm, hochbegabt ist? Einen Großteil des Geldes würden wir wahrscheinlich schon dadurch auftreiben, wenn wir mal die ganzen XY-Förderungsstellen koordinieren könnten, oder?
Jungs steht. Man gewinnt den Eindruck, dass Mädchen weit besser im Arbeitsgeschehen wären, wenn sie sich nicht nur für die Brotlosigkeit interessieren würden. Aber haben sie denn dieselben Chancen wie Männer, Vorstandschefin in der Metallindustrie zu werden? Oder Ingenieurin im Maschinenbau. Da sind doch die Mängel. Auch die geringeren Gehälter der Frauen. Wobei Frauen vielmehr Minderleistungen des Arbeitgebers in Kauf nehmen, um einen schönen Job zu haben. Jungs stärker für Pädagogisches zu interessieren, könnte das Frauenangebot auf dem (männlichen) Arbeitsmarkt erhöhen. Allerdings haben dann die Jungs das Nachsehen und Frauen sind die Ernährer. http://viereggtext.blogsp...
Hallo
Metallindustrie
Niemand hindert Frau daran hier einen Beruf zu ergreifen, es liegt eher daran das Frau an solchen Berufen in der Mehrzahl nicht interessiert ist.
Vorstandschefin
Auch hier gilt, der Weg steht allen offen. Nur muss diese Position beinhart erkämpft werden, das gilt für Frau und Mann.
Gehalt
Es gibt keine Gehaltsdiskrimierung in Deutschland. Für die gleiche Arbeit wird in Deutschland auch gleich bezahlt.
Das musste selbst das Frauenministerium auf Anfrage zugeben.
Pädagogik
Das sind in der Mehrzahl Teilzeitjobs, die auf die Belange von Frau zugeschnitten sind.
Mann kann damit nichts anfangen, denn er braucht ein Vollzeit-Stelle.
Es gibt noch einen weiteren Grund warum Männer Erzieher-Berufe meiden sollten.
Eine Falschbeschuldigung in Kindesmissbrauch reicht aus und er ist gezeichnet für den Rest seines Lebens.
Ernährer
Frau verfährt kompromisslos nach der Methode "Deines ist unseres, und meines ist meins." Frau ernährt keinen Mann.
Gruss
Rene
Hallo
Metallindustrie
Niemand hindert Frau daran hier einen Beruf zu ergreifen, es liegt eher daran das Frau an solchen Berufen in der Mehrzahl nicht interessiert ist.
Vorstandschefin
Auch hier gilt, der Weg steht allen offen. Nur muss diese Position beinhart erkämpft werden, das gilt für Frau und Mann.
Gehalt
Es gibt keine Gehaltsdiskrimierung in Deutschland. Für die gleiche Arbeit wird in Deutschland auch gleich bezahlt.
Das musste selbst das Frauenministerium auf Anfrage zugeben.
Pädagogik
Das sind in der Mehrzahl Teilzeitjobs, die auf die Belange von Frau zugeschnitten sind.
Mann kann damit nichts anfangen, denn er braucht ein Vollzeit-Stelle.
Es gibt noch einen weiteren Grund warum Männer Erzieher-Berufe meiden sollten.
Eine Falschbeschuldigung in Kindesmissbrauch reicht aus und er ist gezeichnet für den Rest seines Lebens.
Ernährer
Frau verfährt kompromisslos nach der Methode "Deines ist unseres, und meines ist meins." Frau ernährt keinen Mann.
Gruss
Rene
Hallo
Metallindustrie
Niemand hindert Frau daran hier einen Beruf zu ergreifen, es liegt eher daran das Frau an solchen Berufen in der Mehrzahl nicht interessiert ist.
Vorstandschefin
Auch hier gilt, der Weg steht allen offen. Nur muss diese Position beinhart erkämpft werden, das gilt für Frau und Mann.
Gehalt
Es gibt keine Gehaltsdiskrimierung in Deutschland. Für die gleiche Arbeit wird in Deutschland auch gleich bezahlt.
Das musste selbst das Frauenministerium auf Anfrage zugeben.
Pädagogik
Das sind in der Mehrzahl Teilzeitjobs, die auf die Belange von Frau zugeschnitten sind.
Mann kann damit nichts anfangen, denn er braucht ein Vollzeit-Stelle.
Es gibt noch einen weiteren Grund warum Männer Erzieher-Berufe meiden sollten.
Eine Falschbeschuldigung in Kindesmissbrauch reicht aus und er ist gezeichnet für den Rest seines Lebens.
Ernährer
Frau verfährt kompromisslos nach der Methode "Deines ist unseres, und meines ist meins." Frau ernährt keinen Mann.
Gruss
Rene
Metallindustrie&Co
Doch es gibt sie, Frauen in den Männerdomänen, die aus Lust und mit Leidenschaft Motorradmechaniker, Ingenieur sind, DAS richtige Feeling für jedes Ventilplättchen haben
Vorstandschef/Führungsebene
Auch die gibt es, die die sich echt mit viel Energie PLUS Kompetenz hoch gearbeitet haben, aber auch die zum Vorzeigen fehlen nicht, denen die "gewisse" Kompetenz fehlt, sich gut steuern lassen,leider. Das gibts bei den Männern aber auch. Wenns darum geht, so richtig hoch zu kommen, und die Entbehrungen/Einsatz/Verantwortung gesehen wird, wollen es viele dann doch nicht, das ist dann aber eine rein persönliche Entscheidung.
Pädagogik
Die klassische Frauendomäne schlechthin, sie (wir) sind ja die Gebärerinnen und somit kompetent... In Leitungsfunktionen sind aber wieder mehr Männer zu finden.
Ernährer
Das ist aber sehr pauschaliert, ich kann dem für mich nicht zustimmen
vor 20 Jahren war ich Kreditberaterin mt eigener Kompetenz bei einer Sparkasse. Außer mir gab es keine Frau in vergleichbarer Position. Es war aber kein Problem für mich als Frau eine solche Stelle zu bekommen und ich wurde bezahlt wie meine männlichen Kollegen. Allerdings ist dies ein richtiger "Knochenjob" (Stress, Verantwortung, Entscheidungsfähigkeit, Durchsetzungsvermögen). Meine Geschlechtsgenossinnen machen in der Regel eher die Sachbearbeitung, sitzen in der Werbung oder der Orga - natürlich schlechter bezahlt. Wenn ich heute manchmal ehemalige Kollegen besuche, sind dort nach 20 Jahren nach wie vor fast ausschließlich Männer. Deshalb finde ich auch diese Berichterstattung über Frauenbenachteiligung immer etwas daneben.
Metallindustrie&Co
Doch es gibt sie, Frauen in den Männerdomänen, die aus Lust und mit Leidenschaft Motorradmechaniker, Ingenieur sind, DAS richtige Feeling für jedes Ventilplättchen haben
Vorstandschef/Führungsebene
Auch die gibt es, die die sich echt mit viel Energie PLUS Kompetenz hoch gearbeitet haben, aber auch die zum Vorzeigen fehlen nicht, denen die "gewisse" Kompetenz fehlt, sich gut steuern lassen,leider. Das gibts bei den Männern aber auch. Wenns darum geht, so richtig hoch zu kommen, und die Entbehrungen/Einsatz/Verantwortung gesehen wird, wollen es viele dann doch nicht, das ist dann aber eine rein persönliche Entscheidung.
Pädagogik
Die klassische Frauendomäne schlechthin, sie (wir) sind ja die Gebärerinnen und somit kompetent... In Leitungsfunktionen sind aber wieder mehr Männer zu finden.
Ernährer
Das ist aber sehr pauschaliert, ich kann dem für mich nicht zustimmen
vor 20 Jahren war ich Kreditberaterin mt eigener Kompetenz bei einer Sparkasse. Außer mir gab es keine Frau in vergleichbarer Position. Es war aber kein Problem für mich als Frau eine solche Stelle zu bekommen und ich wurde bezahlt wie meine männlichen Kollegen. Allerdings ist dies ein richtiger "Knochenjob" (Stress, Verantwortung, Entscheidungsfähigkeit, Durchsetzungsvermögen). Meine Geschlechtsgenossinnen machen in der Regel eher die Sachbearbeitung, sitzen in der Werbung oder der Orga - natürlich schlechter bezahlt. Wenn ich heute manchmal ehemalige Kollegen besuche, sind dort nach 20 Jahren nach wie vor fast ausschließlich Männer. Deshalb finde ich auch diese Berichterstattung über Frauenbenachteiligung immer etwas daneben.
Für mich ist die Sache klar: in unserem Schulsystem mit seinen vielen Frauenbeauftragten werden Jungs diskriminiert. Frauen machen meist so langweiligen Unterricht, dass nur noch die brävsten Mädchen zuhören. Der Männeranteil unter den Lehrern geht gegen Null, da die männlichen Lehrer kaum als echte Männer zu bezeichnen sind.
Da sind also viele Jungs, die Probleme in der Schule haben und deshalb nicht den Hauch einer Chance auf ein Studium.
Da ist das Problem, dass unsere ErzieherInnen und LehrerInnen (ich beziehe hier mal ausdrücklich die Frauen mit ein, es ist eine Schande, dass eine bessere Bezahlung nur deshalb zur Diskussion steht, weil zuwenig Männer in diesen Berufen zu finden sind!) zu schlecht bezahlt werden.
Und die gute alte Schavan hat nichts besseres zu tun, als für viel Geld die Eingliederung ausländischer Hochschulabsolventen vorbereiten zu lassen.
In welchem Land leben unsere Politiker eigentlich?
@Harald Lennartson
Ich sehe meine Geschlechtsgenossinnen als "zu passiv" an, nehmen vieles hin, "es ist halt so", ein Teil ist beamtet, die gehen eh nicht auf die Strasse und die anderen....., tja....
@Harald Lennartson
Ich sehe meine Geschlechtsgenossinnen als "zu passiv" an, nehmen vieles hin, "es ist halt so", ein Teil ist beamtet, die gehen eh nicht auf die Strasse und die anderen....., tja....
"Jungenförderung" wäre nicht nötig, wenn man nicht in den vergangenen Jahren mit derartig hysterischer Verbissenheit Frauenförderung betreiben zu müssen geglaubt hätte, um vermeintliche Benachteiligungen abzubauen, möglichst aber überzukompensieren. Gerade auch die Medien haben hier ein unrühmliche Rolle gespielt, indem sie sich von der Familienministerin instrumentalisieren ließen und unreflektiert deren ideologischen Propaganda-Positionen als wissenschaftliche Wahrheiten verkauft haben.
In einer anderen Online-Zeitung, deren Namen ich hier auch aus Barmherzigkeit nicht nenne, kann man heute noch im 14-Tages-Takt lesen, dass Frauen erstens zu wenig verdienen und zweitens die besseren Autofahrer, Heimwerker, Techniker, Manager, Geldanleger oder was auch immer seien.
Der Staat sollte endlich mal die Eigenständigkeit der Gesellschaft akzeptieren und sich nicht ständig gouvernantenhaft in Dinge einmischen, die ihn nichts angehen, von denen er nichts versteht, und die sich letztlich selbst regulieren.
Metallindustrie&Co
Doch es gibt sie, Frauen in den Männerdomänen, die aus Lust und mit Leidenschaft Motorradmechaniker, Ingenieur sind, DAS richtige Feeling für jedes Ventilplättchen haben
Vorstandschef/Führungsebene
Auch die gibt es, die die sich echt mit viel Energie PLUS Kompetenz hoch gearbeitet haben, aber auch die zum Vorzeigen fehlen nicht, denen die "gewisse" Kompetenz fehlt, sich gut steuern lassen,leider. Das gibts bei den Männern aber auch. Wenns darum geht, so richtig hoch zu kommen, und die Entbehrungen/Einsatz/Verantwortung gesehen wird, wollen es viele dann doch nicht, das ist dann aber eine rein persönliche Entscheidung.
Pädagogik
Die klassische Frauendomäne schlechthin, sie (wir) sind ja die Gebärerinnen und somit kompetent... In Leitungsfunktionen sind aber wieder mehr Männer zu finden.
Ernährer
Das ist aber sehr pauschaliert, ich kann dem für mich nicht zustimmen
klassisch sicherlich nicht.
Als ich eingeschult wurde Mitte der 60er Jahre waren
selbst in der Grundschule männliche Lehrer die Mehrzahl.
Aus der Retrospektive interessant ist das auch zu der
Zeit schon die Lehrerinnen eher ihre persönlichen
Lieblinge hatten als die Lehrer. Es konnte durchaus
sein das man mit einem Lehrer schlecht auskam, daß stellte
aber nie in Frage sich Respekt mit Leistung erkämpfen
zu können:
"Schweinehund, aber _guter_ Schweinehund".
Das ging bei Lehrerinnen nie:
"verschissen, kannst dich auf den Kopfstellen".
Apropos:
Gute Bezahlung und "schöne Arbeitsbedingungen" locken keine
guten Lehrer an sondern Leute die ein gutbezahltes lauschiges
Plätzchen suchen.
Und genau diese Personen sitzen heute auf den Stellen.
Schüler sind Störfaktor in dieser Situation.
klassisch sicherlich nicht.
Als ich eingeschult wurde Mitte der 60er Jahre waren
selbst in der Grundschule männliche Lehrer die Mehrzahl.
Aus der Retrospektive interessant ist das auch zu der
Zeit schon die Lehrerinnen eher ihre persönlichen
Lieblinge hatten als die Lehrer. Es konnte durchaus
sein das man mit einem Lehrer schlecht auskam, daß stellte
aber nie in Frage sich Respekt mit Leistung erkämpfen
zu können:
"Schweinehund, aber _guter_ Schweinehund".
Das ging bei Lehrerinnen nie:
"verschissen, kannst dich auf den Kopfstellen".
Apropos:
Gute Bezahlung und "schöne Arbeitsbedingungen" locken keine
guten Lehrer an sondern Leute die ein gutbezahltes lauschiges
Plätzchen suchen.
Und genau diese Personen sitzen heute auf den Stellen.
Schüler sind Störfaktor in dieser Situation.
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