Afghanistan-Einsatz Obama fordert – Deutschland mauert
Die US-Regierung wünscht mehr deutsche Soldaten in Afghanistan. Die Regierung hält sich bedeckt. Die Opposition schwankt zwischen Ablehnung und Streit.
Die Forderung liegt auf dem Tisch. Nicht offiziell zwar, noch hat der US-Präsident nicht öffentlich gesagt, von welchem Verbündeten er die Bereitstellung wie vieler zusätzlicher Soldaten für Afghanistan verlangt. Aber dennoch ist spätestens seit gestern Abend klar, dass Barack Obama im Zuge seiner Militäroffensive künftig ein deutlich größeres personelles Engagement der Alliierten, nicht zuletzt von Deutschland, in Afghanistan erwartet.
30.000 zusätzliche US-Soldaten sollen laut Obama künftig an den Hindukusch entsandt werden. 5000 weitere sollen die Alliierten stellen, wie der Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen in Brüssel mitteilte. Schließlich, so Rasmussens Begründung, sei Afghanistan "nicht bloß Amerikas Krieg".
Wie viele deutsche Soldaten die USA explizit fordern, darüber herrscht seitens der deutschen Regierung offiziell Stillschweigen. Laut Medienberichten, die sich auf Angaben von Regierungsvertretern in Berlin beziehen, sollen es aber 2000 (Leipziger Volkszeitung) bis 2500 (Bild-Zeitung) zusätzliche Soldaten sein. Das entspräche einer Aufstockung um fast 50 Prozent. Derzeit sind 4500 Bundeswehrsoldaten in Afghanistan im Einsatz.
Angesprochen auf diese Forderungen äußerten sich Vertreter der Regierungsparteien ausweichend. Der Verteidigungsstaatssekretär Thomas Kossendey (CDU) zum Beispiel sagte am Rande der Sitzung des Verteidigungsausschusses in Berlin: Ob Obama in seinem Telefonat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Dienstag eine konkrete Forderung gestellt habe, wisse er nicht. Im Verteidigungsministerium sei dazu nichts bekannt, sagte er. Der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Ernst-Reinhard Beck, blieb ebenfalls im Ungefähren. Er sagte, die nun entbrannte "Diskussion um Zahlen" sei "nicht zielführend". Wichtig sei, dass man gut aufgestellt sei, dass der "Mix zwischen militärischen und zivilen Einsatzkräften" stimmig sei.
Beide Unionsvertreter schließen sich damit der Vorgabe der Kanzlerin an. Angela Merkel hatte nach ihrem Telefonat mit Obama ausrichten lassen, Deutschland entscheide erst nach der internationalen Afghanistan-Konferenz am 28. Januar in London, ob und wie viele zusätzliche Soldaten entsandt werden.
Ähnlich ungenau klingt es bei der FDP: Außenminister Guido Westerwelle sagte am Mittwoch, dass er eine Debatte über eine Aufstockung der Bundeswehrtruppen in Afghanistan "zum jetzigen Zeitpunkt" für verfrüht halte. Vor der Londoner Afghanistan-Konferenz sei das "weder sinnvoll noch angebracht". Schließlich erwarte die US-Regierung vorher auch noch gar keine Antwort, so Westerwelle. Allerdings kündigte er an, dass Deutschland bereit sei, sein Engagement im zivilen Aufbau zu stärken – etwa bei der Polizeischulung.
- Datum 02.12.2009 - 18:52 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Wieso können die Staatsoberhäupter fremder Staaten fordern? Sie bekommen wieder ihr Vietnam und das geht in Zukunft auch immer schneller! Obama ist ein Schwätzer - das US KZ gibt es immer noch!
...Obama fordere. Dies scheint falsch. Er weist lediglich darauf hin, dass die Amis nicht mehr soviel werden tun können, wie man das gewohnt war. Innerhalb der Regierungen weiss man, dass die USA das öffentliche Gut der internationalen Sicherheit nicht alleine mehr herstellen werden. Das geht soweit, dass man in Frage stellen muss, ob die USA überhaupt an den Klimafragen viel machen wird können. Fordert man aber von Obama dieses öffentliche Gut, so wird man das Gut Sicherheit selbst mit tragen müssen. Amerika hat einfach momentan nicht die Mittel alles zu tun, das getan sein muss.
...Obama fordere. Dies scheint falsch. Er weist lediglich darauf hin, dass die Amis nicht mehr soviel werden tun können, wie man das gewohnt war. Innerhalb der Regierungen weiss man, dass die USA das öffentliche Gut der internationalen Sicherheit nicht alleine mehr herstellen werden. Das geht soweit, dass man in Frage stellen muss, ob die USA überhaupt an den Klimafragen viel machen wird können. Fordert man aber von Obama dieses öffentliche Gut, so wird man das Gut Sicherheit selbst mit tragen müssen. Amerika hat einfach momentan nicht die Mittel alles zu tun, das getan sein muss.
findet diese Konferenz eigentlich nicht in Kabul statt? Gehts hier um Afghanistan oder das Vereinigte Königreich?
Wobei die Konferenz eh überflüssig und die Aufstockung des BW Kontingents längst beschlossen ist. Eine Mehrheit im BT ist dank Spaltung von SPD und Grüne in der Frage auch sicher.
Was also soll das Kasperletheater?
MfG
AoM
Aus dem Artikel:
"Schließlich, so Rasmussens Begründung, sei Afghanistan "nicht bloß Amerikas Krieg"."
--- wer hat denn da unten angefangen, Bomben zu werfen?
Wer etwas kaputt macht, muss zumindest einmal die Scherben zusammenkehren. Sowas lernt man im Kindergarten!
...aber genug vom Kindergarten:
Was soll mehr Bundeswehr in Afghanistan?
Ausländische Soldaten verteidigen dort ein Machtvakuum, in das der afghanische Staat nur sehr langsam (wenn überhaupt) hineinwächst. Und bei diesem Wachstum - und nicht zu vergessen: bei der Korruptionsbekämpfung, nicht wahr, Herr Karzai? - muss geholfen werden, sonst kann man den Truppen auch gleich ans Herz legen, sich gemütlich für die nächsten 20 Jahre einzurichten!
Ja, diese Erkenntnis zeigt sich auf beiden beteiligten Seiten.
In Deutschland gilt für die Bundeswehr das „Primat der Politik“, was bedeutet, dass nur politische Vertreter für das Tun der Bundeswehr das Sagen haben und die Verantwortung tragen müssen.
Eines ist jedoch nach dem "Tanklastervorfall" sicher: Kein deutscher militärischer Führer in Afghanistan wird künftig mehr Befehle zur offensiven Bekämpfung der Taliban geben. Unsere jungen und unterbezahlten Mannschaftdienstgrade und jungen Unteroffiziere werden dort weiter durch die Gegend fahren und alles „auf uns zukommen lassen“. Somit sind viele weitere deutsche „Gefallene“ sicher. Tausende deutsche Verstärkungskräfte dienen somit ausschließlich dem Zweck, unsere Feldlager und Konvois zu sichern, während die Taliban sich in aller Ruhe, wenige Meter abseits der wenigen Verbindungsstraßen, in Sicherheit wägen können und die Amerikaner mit 30.000 Mann mehr im Süden "aufräumen".
Wenn wir dann in etwa 250 Jahren aus diesem Land abziehen werden, hat sich sicherlich auch die Lage in Afghanistan entspannt, denn dann wird sich auch der Klimawandel insoweit ausgewirkt haben, dass in AFG „blühende Landschaften“ entstanden sind, die selbst den Taliban gefallen…
Verantwortung ist nicht teilbar!
Nur zur Info:
Die NATO-Mitgliedsstaaten haben zusammen einen Angriffsfall nach Artikel 5 des North Atlantic Treaty nach den Anschlägen vom 11. September deklariert, außerdem sind Soldaten aus 42 Ländern unter Natoauftrag unter ISAF und OEF Banner in Afghanistan stationiert.
Sowohl ISAF und OEF sind beide durch UNSC Resolutionen genehmigt worden (ISAF sogar durch 11 Resolutionen).
Es wird oft vergessen, dass der Afghanistankrieg nicht in einem Atemzug mit dem Irakkrieg genannt werden kann, da er nicht unilateral motiviert und völkerrechtswidrig war
...wenn die Leute emotional werden und ihre Feinde angreifen. Es wäre aber sehr viel weniger peinlich, wenn man solche offensichtlich falschen Inhalte impliziert bzw verwendet: "wer hat denn da unten angefangen, Bomben zu werfen?"
Schauen Sie lieber noch einmal nach, wie der Verlauf dort war.
PS: Wenn man sich unbedingt über das Leid der Gefangenen in Auschwitz lustig machen will, indem man unzulässig relativierend Guantanamo als KZ bezeichnet, so ist das auch etwas peinlich.
Ja, diese Erkenntnis zeigt sich auf beiden beteiligten Seiten.
In Deutschland gilt für die Bundeswehr das „Primat der Politik“, was bedeutet, dass nur politische Vertreter für das Tun der Bundeswehr das Sagen haben und die Verantwortung tragen müssen.
Eines ist jedoch nach dem "Tanklastervorfall" sicher: Kein deutscher militärischer Führer in Afghanistan wird künftig mehr Befehle zur offensiven Bekämpfung der Taliban geben. Unsere jungen und unterbezahlten Mannschaftdienstgrade und jungen Unteroffiziere werden dort weiter durch die Gegend fahren und alles „auf uns zukommen lassen“. Somit sind viele weitere deutsche „Gefallene“ sicher. Tausende deutsche Verstärkungskräfte dienen somit ausschließlich dem Zweck, unsere Feldlager und Konvois zu sichern, während die Taliban sich in aller Ruhe, wenige Meter abseits der wenigen Verbindungsstraßen, in Sicherheit wägen können und die Amerikaner mit 30.000 Mann mehr im Süden "aufräumen".
Wenn wir dann in etwa 250 Jahren aus diesem Land abziehen werden, hat sich sicherlich auch die Lage in Afghanistan entspannt, denn dann wird sich auch der Klimawandel insoweit ausgewirkt haben, dass in AFG „blühende Landschaften“ entstanden sind, die selbst den Taliban gefallen…
Verantwortung ist nicht teilbar!
Nur zur Info:
Die NATO-Mitgliedsstaaten haben zusammen einen Angriffsfall nach Artikel 5 des North Atlantic Treaty nach den Anschlägen vom 11. September deklariert, außerdem sind Soldaten aus 42 Ländern unter Natoauftrag unter ISAF und OEF Banner in Afghanistan stationiert.
Sowohl ISAF und OEF sind beide durch UNSC Resolutionen genehmigt worden (ISAF sogar durch 11 Resolutionen).
Es wird oft vergessen, dass der Afghanistankrieg nicht in einem Atemzug mit dem Irakkrieg genannt werden kann, da er nicht unilateral motiviert und völkerrechtswidrig war
...wenn die Leute emotional werden und ihre Feinde angreifen. Es wäre aber sehr viel weniger peinlich, wenn man solche offensichtlich falschen Inhalte impliziert bzw verwendet: "wer hat denn da unten angefangen, Bomben zu werfen?"
Schauen Sie lieber noch einmal nach, wie der Verlauf dort war.
PS: Wenn man sich unbedingt über das Leid der Gefangenen in Auschwitz lustig machen will, indem man unzulässig relativierend Guantanamo als KZ bezeichnet, so ist das auch etwas peinlich.
Ja, diese Erkenntnis zeigt sich auf beiden beteiligten Seiten.
In Deutschland gilt für die Bundeswehr das „Primat der Politik“, was bedeutet, dass nur politische Vertreter für das Tun der Bundeswehr das Sagen haben und die Verantwortung tragen müssen.
Eines ist jedoch nach dem "Tanklastervorfall" sicher: Kein deutscher militärischer Führer in Afghanistan wird künftig mehr Befehle zur offensiven Bekämpfung der Taliban geben. Unsere jungen und unterbezahlten Mannschaftdienstgrade und jungen Unteroffiziere werden dort weiter durch die Gegend fahren und alles „auf uns zukommen lassen“. Somit sind viele weitere deutsche „Gefallene“ sicher. Tausende deutsche Verstärkungskräfte dienen somit ausschließlich dem Zweck, unsere Feldlager und Konvois zu sichern, während die Taliban sich in aller Ruhe, wenige Meter abseits der wenigen Verbindungsstraßen, in Sicherheit wägen können und die Amerikaner mit 30.000 Mann mehr im Süden "aufräumen".
Wenn wir dann in etwa 250 Jahren aus diesem Land abziehen werden, hat sich sicherlich auch die Lage in Afghanistan entspannt, denn dann wird sich auch der Klimawandel insoweit ausgewirkt haben, dass in AFG „blühende Landschaften“ entstanden sind, die selbst den Taliban gefallen…
Verantwortung ist nicht teilbar!
Text unter dem Bild: "Hört die Kanzlerin auf den US-Präsidenten? Obama wünscht sich ein größeres Engagement der Bundeswehr in Afghanistan. Merkel will darüber erst Ende Januar entscheiden"
Die Kanzlerin sollte lieber auf das deutsche Volk hören und den Abzug der deutschen Soldaten so schnell wie möglich einleiten...
...sollte sie unternehmen, was sie und ihre Vorgänger versäumten: Sie sollte eine Diskussion anstoßen, damit das Volk mit den Grundlagen des Themas vertraut werden kann.
Bisher ist dies nie geschehen und selbst die Grundbegriffe sind dem Volk fremd. Der normale Bürger kann die Verbindung Bundeswehr verteidigt unsere Freiheit am Hindukusch nicht recht nachvollziehen. Er versteht nicht, wie internationale Sicherheit funktioniert; nicht im Leben und schon gar nicht in der Theorie.
Da der Bürger generell hierhinsichtlich kaum formal ausgebildet ist und über Jahrzehnte in einem Land lebte, das zwar Exportweltmeister war aber nichts für die Sicherheit der Handelswege bezahlte, hat er eine komische Vorstellung zu Sicherheit und der Herstellung dieses recht teuren öffentlichen Gutes.
Und entsprechend sind dann die Meinungen, die man auch in den Medien liest und hört.
...sollte sie unternehmen, was sie und ihre Vorgänger versäumten: Sie sollte eine Diskussion anstoßen, damit das Volk mit den Grundlagen des Themas vertraut werden kann.
Bisher ist dies nie geschehen und selbst die Grundbegriffe sind dem Volk fremd. Der normale Bürger kann die Verbindung Bundeswehr verteidigt unsere Freiheit am Hindukusch nicht recht nachvollziehen. Er versteht nicht, wie internationale Sicherheit funktioniert; nicht im Leben und schon gar nicht in der Theorie.
Da der Bürger generell hierhinsichtlich kaum formal ausgebildet ist und über Jahrzehnte in einem Land lebte, das zwar Exportweltmeister war aber nichts für die Sicherheit der Handelswege bezahlte, hat er eine komische Vorstellung zu Sicherheit und der Herstellung dieses recht teuren öffentlichen Gutes.
Und entsprechend sind dann die Meinungen, die man auch in den Medien liest und hört.
dass man sich in Regierungskreisen "bedeckt" hält und eine Entscheidung verschiebt. Grüße an die Opel-Mitarbeiter und den hoffentlich bald eingesetzten Untersuchungsausschuss zum Vorenthalt der Opferzahlen Afghanistans rund um den Wahltermin 2009
so besagt es eine Redensart und so ist es. Diese Dame hat dem Friedensnobelpreisträger Obama schon längst eine Aufstockung zugesagt.
Wer geliebt werden will, muss auf Teufel komm raus liefern.
Dafür durfte sie den Kongress mit Worten und ein wenig Geschichtsklitterung beglücken, Ovationen einheimsen.
Alles was jetzt wieder aufgeführt wird, folgt der Logik dieser Dame. Auf Zeit spielen, mächtig Wind um die Ecke schaufeln und warten wie die schon miserable Lage sich weiter entwickelt, dass der Verkauf der Aufstockung nicht so auffällt, wie er eigentlich auffallen müßte und sollte. Nämlich als Ausverkauf deutscher Interessen.
Thomas de Maziere hat bereits exemplarisch [Swift] vorgeführt, wie diese Regierung gedenkt, Forderungen aus den USA Folge leisten zu wollen.
war erst vor wenigen Tagen in China und kam mit leeren
Händen wieder nachhause. Ich nehme an, er hat mit den
Chinesen auch über Afghanistan geredet. Schon vor
einigen Monaten konnte man im N-TV-VIDEOTEXT lesen,
dass es in Afghanistan ein rießiges Kupfervorkommen
gibt,(im wert von ca. 80 Milliarden Euro) China das Schürfrecht erhalten hat und sich im Gegenzug
verpflichtet ein Kernkraftwerk zu bauen, das
die Hauptstadt Kabul und vermutlich auch die
Verhüttungswerke mit Strom zu versorgen.
Die Briten haben schon mehrmals von 1838-1919 verucht
die Afghanen zu besiegen. 1842 erlitten sie dabei am Khyberpass eine gewaltige Abfuhr. Sie verloren 4500
Mann und 12000 vom Tross.Aber keine Angst, es handelte
sich nur um Gurkhas, indische Fremdenlegionäre unter
britischer Fahne.
Würde sagen, handelt mit den Taliban einen freien
Abzug ohne Kampfhandlungen aus und holt unsere
Soldaten nachhause.
http://www.balladen.de/we...
gab seiner Ballade folgenden Titel:
Das Trauerspiel von Afghanistan
und läßt sie wie folgt enden
[...]
So lasst sie's hören, dass wir da,
Stimmt an ein Lied von Heimat und Haus,
Trompeter blast in die Nacht hinaus!"
Da huben sie an und sie wurden's nicht müd',
Durch die Nacht hin klang es Lied um Lied,
Erst englische Lieder mit fröhlichem Klang,
Dann Hochlandslieder wie Klagegesang.
Sie bliesen die Nacht und über den Tag,
Laut, wie nur die Liebe rufen mag,
Sie bliesen - es kam die zweite Nacht,
Umsonst, dass ihr ruft, umsonst, dass ihr wacht.
"Die hören sollen, sie hören nicht mehr,
Vernichtet ist das ganze Heer,
Mit dreizehntausend der Zug begann,
Einer kam heim aus Afghanistan."
http://www.balladen.de/we...
gab seiner Ballade folgenden Titel:
Das Trauerspiel von Afghanistan
und läßt sie wie folgt enden
[...]
So lasst sie's hören, dass wir da,
Stimmt an ein Lied von Heimat und Haus,
Trompeter blast in die Nacht hinaus!"
Da huben sie an und sie wurden's nicht müd',
Durch die Nacht hin klang es Lied um Lied,
Erst englische Lieder mit fröhlichem Klang,
Dann Hochlandslieder wie Klagegesang.
Sie bliesen die Nacht und über den Tag,
Laut, wie nur die Liebe rufen mag,
Sie bliesen - es kam die zweite Nacht,
Umsonst, dass ihr ruft, umsonst, dass ihr wacht.
"Die hören sollen, sie hören nicht mehr,
Vernichtet ist das ganze Heer,
Mit dreizehntausend der Zug begann,
Einer kam heim aus Afghanistan."
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