Ausblick 2010 Das Jahr der offenen Fragen
Sparmaßnahmen, Gesundheitspolitik, Afghanistan – im neuen Jahr muss sich die deutsche Politik vor allem mit vertagten Entscheidungen herumschlagen. Eine Vorschau
© Andreas Rentz/Getty Images

Wohin geht die Reise? Merkel und ihre Minister bei ihrer Vereidigung am 28. Oktober
2009 war das Jahr der verschleppten Entscheidungen. 2010 könnte das Jahr der Wahrheit werden. Zahllose Versprechen, Verheißungen und auch Drohungen müssen eingelöst werden, will sich die Bundespolitik ein Stück Glaubwürdigkeit zurückholen. Ob das gelingt? Das hängt nicht zuletzt davon ab, ob Antworten zu folgende Fragen gefunden werden:
Schon im Januar wird es richtig heiß: Der Kundus-Untersuchungsausschuss verlangt Aufklärung. Wer wusste was wann vor, während und vor allem nach der katastrophalen Bombardierung der beiden Tanklaster bei Kundus? War das Kommando Spezialkräfte (KSK) beteiligt? Beeinflusste es gar die Entscheidung von Oberst Klein? Wie gut war das Kanzleramt informiert? Welche Rolle spielte die bevorstehende Bundestagswahl bei der schleppenden Aufklärung der Vorfälle? Gab es gar eine Art Stillhalteabkommen zwischen Kanzlerin Merkel und dem damaligen Außenminister Steinmeier? Welche Dokumente hat Verteidigungsminister zu Guttenberg wirklich gekannt, als er den Angriff am 6. November als "militärisch angemessen" beurteilte? Warum genau entließ er Generalinspekteur Schneiderhan und Staatsekretär Wichert? Von einigen Antworten auf diese Fragen wird die künftige politische Karriere Guttenbergs abhängen. Von anderen die militärische Laufbahn des Oberst Klein.
Aufregender als die Fragen des Untersuchungsausschusses in Berlin wird für Klein allerdings eine Entscheidung in Karlsruhe sein: Noch im Januar will Generalbundesanwältin Monika Harms entscheiden, ob der Angriff auf die Tanklaster im Sinne des Völkerrechts zulässig war. Mit anderen Worten: Wird für den Fall erstmals das deutsche Völkerstrafgesetzbuch angewendet? Oder gilt das Strafgesetzbuch? Handelte Klein im Rahmen eines Krieges oder bewaffneten Konfliktes? Oder handelte er ihm Rahmen der gleichen Gesetze, die auch für die Polizei in Deutschland gelten?
Nach dieser Entscheidung wird nicht nur klarer sein, was mit Klein passiert. Es wird auch vollkommen klar sein, ob Deutschland an einem Krieg beteiligt ist. Die entscheidende Frage lautet also: Wird die Bundesregierung auch weiterhin bloß von einem "Stabilisierungseinsatz" sprechen?
- Datum 30.12.2009 - 16:52 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Werden Politiker eigentlich darauf getrimmt, diese Bilder, auf denen alle gemeinsam und glücklich irgendwo "hinzeigen", zu provozieren?
Ernstgemeinte Frage...
nein. die journalisten lassen für das shooting ein feuerwerk in die luft gehen, das oszöne sprüche oder bilder am himmel zeigt und ... TADAAAAA ... *knips*
;-P
Ab einer bestimmten Stufe auf der Karriereleiter gehört das Zeigebild-Fotoshooting zur politischen Etikette, wer sich querstellt, kann gleich wieder in seinem erlernten Beruf anheuern (so er denn einen hat).
Für Zeigebilder gibt es hochspezialisierte Fotografen, die in diesem Segment mit allen Wassern gewaschen sind.
Die Zeigebilder werden mit den Politiker-Portfolios an die Presse weitergereicht und dort dankbar angenommen, da sie ob ihres Symbolgehalts mit allen möglichen "visionären" Themen kompatibel sind.
Eine besonders Zeigebild-fotogene Politikerin ist Frau VonDerLeier, da kenne ich bereits 4 verschiedene Aufnahmen von.
Tipp: Zeigebilder sammeln und im Bündel als Buch herausgeben, das pfiffige Jungs und Mädels dann bei Gelegenheit ihresgleichen schenken können.
nein. die journalisten lassen für das shooting ein feuerwerk in die luft gehen, das oszöne sprüche oder bilder am himmel zeigt und ... TADAAAAA ... *knips*
;-P
Ab einer bestimmten Stufe auf der Karriereleiter gehört das Zeigebild-Fotoshooting zur politischen Etikette, wer sich querstellt, kann gleich wieder in seinem erlernten Beruf anheuern (so er denn einen hat).
Für Zeigebilder gibt es hochspezialisierte Fotografen, die in diesem Segment mit allen Wassern gewaschen sind.
Die Zeigebilder werden mit den Politiker-Portfolios an die Presse weitergereicht und dort dankbar angenommen, da sie ob ihres Symbolgehalts mit allen möglichen "visionären" Themen kompatibel sind.
Eine besonders Zeigebild-fotogene Politikerin ist Frau VonDerLeier, da kenne ich bereits 4 verschiedene Aufnahmen von.
Tipp: Zeigebilder sammeln und im Bündel als Buch herausgeben, das pfiffige Jungs und Mädels dann bei Gelegenheit ihresgleichen schenken können.
Guggt mal, dahinten ist der Aufschwung, äähhh schon wieder weg....lol
nein. die journalisten lassen für das shooting ein feuerwerk in die luft gehen, das oszöne sprüche oder bilder am himmel zeigt und ... TADAAAAA ... *knips*
;-P
Schau mal Mutti, da gibts mehr Bretto vom Nutto, oder weniger Nutto vom Bretto, egal Hauptsache ich hab 14% mehr!!!!
Da fliegt die Kopfpauschale dem Seehofer um die Ohren, Ursula!!! Und der Baron sieht mal wieder einen Tanklastzug im Foyer!!!!
Ab einer bestimmten Stufe auf der Karriereleiter gehört das Zeigebild-Fotoshooting zur politischen Etikette, wer sich querstellt, kann gleich wieder in seinem erlernten Beruf anheuern (so er denn einen hat).
Für Zeigebilder gibt es hochspezialisierte Fotografen, die in diesem Segment mit allen Wassern gewaschen sind.
Die Zeigebilder werden mit den Politiker-Portfolios an die Presse weitergereicht und dort dankbar angenommen, da sie ob ihres Symbolgehalts mit allen möglichen "visionären" Themen kompatibel sind.
Eine besonders Zeigebild-fotogene Politikerin ist Frau VonDerLeier, da kenne ich bereits 4 verschiedene Aufnahmen von.
Tipp: Zeigebilder sammeln und im Bündel als Buch herausgeben, das pfiffige Jungs und Mädels dann bei Gelegenheit ihresgleichen schenken können.
Solange Deutschland und sein Volk es sich leistet vom Bund, den Ländern und den Komunen verwaltet zu werden, wird das nix mit sparen. Es werden von allen staatlichen Einnahmen mehr als 60% für Löhne und ähnliches ausgegeben - jedes andere Unternehmen wäre schon lange pleite, aber unsere Politiker machen immer so weiter, das doofe Volk wird schon zahlen und wenn das nicht reicht wird in der "Kreativabteilung für neue Steuern" wieder etwas aus dem Hut gezaubert - irgendwann in Kürze werden wir noch eine Atemluftsteuer und eine Lebensberechtigungssteuer in Deutschland haben und natürlich auch zahlen, wir als Volk sind ja so blöd.
Wünsche ein fröhliches und verschwenderisches Steuer- und Abgabenzahljahr :-))
sie werden sich auf uns stürzen, wir sind die Beute.
Orpheus
es wird das Jahr der Falken. Und nicht nur dieses Jahr. Es werden Jahre. Eine kleine kämpferische Regierungspartei versucht, die gesellschaftliche Wirklichkeit an ihre Glaubenssätze anzupassen – eine Gesellschaft der Gleichen, Freien und Privaten, eine Gesellschaft der Ichs - gleich vor dem Recht und frei zur Verwirklichung individueller Fähigkeiten. Ein institutionelles Wir – der Staat – wird nur als Garant dieses Prinzips akzeptiert. Wenn schon Forderungen des Wir an das Ich, dann nur unter Beachtung der Gleichheit. Äquivalenzprinzip statt Solidarprinzip, PKV statt GKV. Wenn überhaupt GKV, dann Kopfpauschale. Wenn überhaupt Steuern, dann gleicher Steuersatz für alle – übergangsweise auch ein 3-Stufen-Steuersatz. In jedem Falle jedoch fort vom Solidarprinzip. Staatliche Hilfe, wenn sie denn notwendig ist, soll nur noch aus dem gemeinsamen Steuertopf beglichen werden, denn dieser stellt die Summe staatlicher Gerechtigkeit dar. Ob dies alles durchzusetzen ist, wird einzig von den konservativen Koalitionspartnern abhängen. Warten wir ab, wie widerstandsfähig diese sein werden. Denn sie werden in den kommenden Jahren die einzig wirksame Opposition sein - wenn sie denn wirksam ist.
es wird das Jahr der Falken. Und nicht nur dieses Jahr. Es werden Jahre. Eine kleine kämpferische Regierungspartei versucht, die gesellschaftliche Wirklichkeit an ihre Glaubenssätze anzupassen – eine Gesellschaft der Gleichen, Freien und Privaten, eine Gesellschaft der Ichs - gleich vor dem Recht und frei zur Verwirklichung individueller Fähigkeiten. Ein institutionelles Wir – der Staat – wird nur als Garant dieses Prinzips akzeptiert. Wenn schon Forderungen des Wir an das Ich, dann nur unter Beachtung der Gleichheit. Äquivalenzprinzip statt Solidarprinzip, PKV statt GKV. Wenn überhaupt GKV, dann Kopfpauschale. Wenn überhaupt Steuern, dann gleicher Steuersatz für alle – übergangsweise auch ein 3-Stufen-Steuersatz. In jedem Falle jedoch fort vom Solidarprinzip. Staatliche Hilfe, wenn sie denn notwendig ist, soll nur noch aus dem gemeinsamen Steuertopf beglichen werden, denn dieser stellt die Summe staatlicher Gerechtigkeit dar. Ob dies alles durchzusetzen ist, wird einzig von den konservativen Koalitionspartnern abhängen. Warten wir ab, wie widerstandsfähig diese sein werden. Denn sie werden in den kommenden Jahren die einzig wirksame Opposition sein - wenn sie denn wirksam ist.
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