Minister unter Druck Guttenberg geht zur Verteidigung über
Wer hat wann was gewusst über den Angriff von Kundus? Guttenberg, dem die Opposition Vertuschung vorwirft, beschuldigt nun seine Kritiker, die Bevölkerung zu täuschen.
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) wirft seinen Kritikern aus der Opposition vor, die Aufsehen erregenden Details des Luftangriffs vom September
schon seit langem zu kennen. Bereits seit Anfang November seien sie darüber informiert, dass auch die Taliban Ziel des Bombardements vom 4. September gewesen seien, sagte Guttenberg in München.
Was den Vorwurf der Täuschung und der Lüge in meiner Amtszeit betrifft, kann ich nur sagen, dass sich Herr Gabriel und Herr Trittin hüten müssen, sich nicht selbst dem Vorwurf der Täuschung auszusetzen.
Karl-Theodor zu Guttenberg
"Was den Vorwurf der Täuschung und der Lüge in meiner Amtszeit betrifft, kann ich nur sagen, dass sich Herr Gabriel und Herr Trittin hüten müssen, sich nicht selbst dem Vorwurf der Täuschung auszusetzen", sagte Guttenberg an die Adresse von SPD-Chef Sigmar Gabriel und Grünen-Bundestagsfraktionschef Jürgen Trittin. Guttenberg wehrt sich damit gegen Gabriels Forderung nach einem Rücktritt des Ministers sowie Trittins Vorwurf, Guttenberg würde die Bevölkerung belügen.
Der entsprechende Nato-Untersuchungsbericht, der brisante Informationen beinhaltet, liegt laut Guttenberg bereits seit dem 3. November vor. "Sogar in deutscher Übersetzung." Die Oppositionsfraktionen seien am 6. November darüber unterrichtet worden. "Auch die Taliban, auch die Lastwagen waren ein Ziel. ... Darauf wurde die Opposition damals bereits hingewiesen."
Die Verteidigungsexperten wollen den Bericht aber erst nach Guttenbergs Befragung während der Sondersitzung des Verteidigungsausschusses am 27. November zum Lesen bekommen haben.Demnach wurden sie zwar von Guttenberg über bestimmte Details informiert, konnten aber nicht den gesamten Bericht einsehen.
Verstoß gegen Einsatzregeln und Völkerrecht?
Der Nato-Bericht gibt laut Süddeutscher Zeitung Hinweise darauf, dass der vom deutschen Oberst Georg Klein befohlene Luftschlag auf die von Taliban gekaperten Tanklastzüge – anders als bislang behauptet – nicht primär dem Schutz des deutschen Lagers, sondern der gezielten Tötung von Taliban gegolten habe. Das Isaf-Mandat berechtigt aber die Soldaten nur bei Bedrohung zum Gebrauch von Waffengewalt. Aktive Angriffe werden durch das Mandat nicht gedeckt.
Der Untersuchungsbericht gibt zudem Hinweise darauf, dass der verantwortliche Isaf-Kommandeur Klein den Befehl zum Bombardement gegeben habe, obwohl er von zivilen Opfern ausgehen musste. In diesem Fall hätte Klein gegen Völkerrecht verstoßen – denn zu den nach dem Völkerstrafrecht "verbotenen Methoden der Kriegsführung" gehört auch ein Angriff, wenn man mit einer unverhältnismäßig hohen Zahl ziviler Opfer zu rechnen hat.
Am Wochenende aufgetauchte Dokumente, die Meldungen von Oberst Klein an den mittlerweile entlassenen Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan dokumentieren, geben ebenfalls Hinweise darauf, dass Klein möglicherweise gegen das Völkerrecht verstoßen hat.
- Datum 14.12.2009 - 12:46 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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Ich dachte dies bisher nur von den Bankern im Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise zu kennen! Nun "rudert" also unser Verteidigungsminister von Guttenberg wie sein Vorgänger Jung und erzählt unser immer neue "Wahrheiten", die ihm keiner mehr abnimmt. Der Afghanistan-Krieg wird dadurch immer teuflischer und es passieren dort unglaubliche Dinge. Für mich steht fest:Diesen Krieg werden die TALIBAN gewinnen und wir liefern die notwendige "politische" Munition!
Mit freundlichen Grüssen
Klaus Metzger
HILDESHEIM
www.twitter.com/klmmetzger
Sie sind Opfer der Berichterstattung und der Agitation. Denn Guttenberg "rudert" nicht, er sagt lediglich was Sache ist. Das andere gegen ihn ein Kesseltreiben veranstalten, weil sie meinen, dies sei der Job der Opposition, macht seine Gegenwehr nicht zu "Gerudere".
Man muss sich davor hüten, dieser notorischen Die-da-oben-Denke des niederen Volkes anheimzufallen.
Warum unsere Politiker "nur noch tricksen" können?
Wir haben es doch so gewollt! Hätte irgendein Minister, Kanzler usw. gesagt: "Es tut uns leid, aber wir befinden uns im Krieg" (und die NATO hatte nach 09-11 den Verteidigungszustand ausgerufen), gäben doch wir Wähler ihm keine Chance mehr. Wir Deutsche sind nach dem letzten Weltkrieg so gründlich pazifziert worden, dass wir glauben, Kriege führe man, indem man ein paar Brünnlein bohrt. Dem ist aber nicht so! Und sorry, alle Resolutionen d. UN zu Afghanistan, alle Dokumente d. NATO sprechen da in deutlicherer Sprache über das, was wir dort tun, als wir Deutsche. Aber wir wollen es ja einfach nicht glauben, weil Krieg ja nach Auschwitz angeblich undenkbar geworden sein soll. Nur wie bitte wurden die KZ denn damals befreit? Doch wohl nicht durch Sitzstreiks und ökumenische Bittgottesdienste! Erst wenn wir wieder zu einer gewissen Rationalität zurückkehren, wird diese Schleiertanz der Wortakrobaten ein Ende haben!
Man wünscht sich, wenn man Herrn zu Guttenberg so hört, die guten, alten Zeiten zurück als seine Standesgenossen noch Europa beherrschten. Im Kubrick-Film "Barry Lyndon" versucht der ehrgeizige Kleinadelige Redmont Berry, den englischen König George zu bestechen, in dem er auf eigene Kosten, (ja, ja, so war das damals) ein Regiment aufstellen lässt, welches in Afghanistan ... äh, nein, in Nordamerika gegen die Rebellen kämpfen soll, die ihrer Majestät Herrschaft untergraben. Als der König in seiner Gegenwart davon erfährt, sagt er sarkastisch: "sehr gut, Mr. Berry! sehr gut! Stell er noch ein Regiment auf und geh' er gleich mit!"
Das möchte man auch Herrn zu Guttenberg empfehlen. Da es sich bei der Bundeswehr ja um eine Parlamentsarmee handelt und unser Minister für kriegsähnliche Zustände auch Parlamentsmitglied ist, kann seine Devise lauten: ich geh gleich selber hin. Das würde uns viele Probleme in Zukunfr ersparen.
Sie sind Opfer der Berichterstattung und der Agitation. Denn Guttenberg "rudert" nicht, er sagt lediglich was Sache ist. Das andere gegen ihn ein Kesseltreiben veranstalten, weil sie meinen, dies sei der Job der Opposition, macht seine Gegenwehr nicht zu "Gerudere".
Man muss sich davor hüten, dieser notorischen Die-da-oben-Denke des niederen Volkes anheimzufallen.
Warum unsere Politiker "nur noch tricksen" können?
Wir haben es doch so gewollt! Hätte irgendein Minister, Kanzler usw. gesagt: "Es tut uns leid, aber wir befinden uns im Krieg" (und die NATO hatte nach 09-11 den Verteidigungszustand ausgerufen), gäben doch wir Wähler ihm keine Chance mehr. Wir Deutsche sind nach dem letzten Weltkrieg so gründlich pazifziert worden, dass wir glauben, Kriege führe man, indem man ein paar Brünnlein bohrt. Dem ist aber nicht so! Und sorry, alle Resolutionen d. UN zu Afghanistan, alle Dokumente d. NATO sprechen da in deutlicherer Sprache über das, was wir dort tun, als wir Deutsche. Aber wir wollen es ja einfach nicht glauben, weil Krieg ja nach Auschwitz angeblich undenkbar geworden sein soll. Nur wie bitte wurden die KZ denn damals befreit? Doch wohl nicht durch Sitzstreiks und ökumenische Bittgottesdienste! Erst wenn wir wieder zu einer gewissen Rationalität zurückkehren, wird diese Schleiertanz der Wortakrobaten ein Ende haben!
Man wünscht sich, wenn man Herrn zu Guttenberg so hört, die guten, alten Zeiten zurück als seine Standesgenossen noch Europa beherrschten. Im Kubrick-Film "Barry Lyndon" versucht der ehrgeizige Kleinadelige Redmont Berry, den englischen König George zu bestechen, in dem er auf eigene Kosten, (ja, ja, so war das damals) ein Regiment aufstellen lässt, welches in Afghanistan ... äh, nein, in Nordamerika gegen die Rebellen kämpfen soll, die ihrer Majestät Herrschaft untergraben. Als der König in seiner Gegenwart davon erfährt, sagt er sarkastisch: "sehr gut, Mr. Berry! sehr gut! Stell er noch ein Regiment auf und geh' er gleich mit!"
Das möchte man auch Herrn zu Guttenberg empfehlen. Da es sich bei der Bundeswehr ja um eine Parlamentsarmee handelt und unser Minister für kriegsähnliche Zustände auch Parlamentsmitglied ist, kann seine Devise lauten: ich geh gleich selber hin. Das würde uns viele Probleme in Zukunfr ersparen.
"Bereits seit Anfang November seien sie (die oppositionspolitiker) darüber informiert, dass auch die Taliban Ziel des Bombardements vom 4. September gewesen seien, sagte Guttenberg in München."
man sollte herrn von guttenberg erklaeren, dass die toetung von zivilisten das brisante an der situation ausmacht. will er eigentlich gern sagen, dass auch andere politiker ueber die ermordeten zivilisten bescheid gewusst haben? dann kann er das schwerlich tun, solange er selbst vorgibt, nicht informiert gewesen zu sein. also erst zugeben, dann nachtreten. und merkel? die regiert unentwegt ...
Oder ich habe nicht getaeuscht weil die opposition (auch) getaeuscht hat? Was ist das fuer eine Logik?? Will der untergehende Verteidigungsminister moeglichst viele mitreissen?
Ist es das was Guttenberg im Sinne hatte bei dieser Aussage? Ich kann bauer0816 nur zu stimmen! Der Sachverhalt der Taeuschung des Volkes wird nicht dadurch gemindert, dass Teile der Opposition auch getaeuscht haben.
Er soll doch bitte erklaeren, wie er nach Einsicht des ISAF Dokumentes den Einsatz von Klein "angemessen" nennen koennte.
..."man sollte herrn von guttenberg erklaeren, dass die toetung von zivilisten das brisante an der situation ausmacht."
Das Brisante sind zwei andere Punkte. Die Aussage legt nahe, dass ein bewusster und in Machtkreisen abgesprochener Verfassungsbruch begangen wurde, indem die Regierung das Heer anwies anders zu handeln, als das Parlament genehmigt hatte und nun wieder hat. Damit hätte sie die Bundeswehr illegal benutzt. Da eine zentrale Aufgabe der Verfassung es ist die Macht zu kontrollieren, die der Wähler der Regierung zwangsläufig übertragen muss, ist eine Verletzung eine äußerst bedenkliche Infraktion und eine gravierende Bedrohung der Sicherheit des Bürgers. Die Regierung hätte also das Machtmonopol, das einem anderen Verfassungsorgan untersteht, willkürlich ergriffen. Einen viel schwerwiegenderen Grad des Verfassungsbruchs kann man sich eigentlich kaum vorstellen.
Zweitens ist die Bundeswehr Teil des UNO ISAF Mandats und hat Tötungen ohne direkte Gefahr für die Truppe angeordnet. Das wäre, wenn es tatsächlich so wäre, tatsächlich ein Völkerrechtsbruch mit Massenmord. Obwohl die Zahl der Getöteten geringer wäre als im Sudan, wäre die Qualität des Vergehens ähnlich. Das wäre nicht gut.
Nun sind diese Annahmen vorerst Mutmaßungen und man muss abwarten und hoffen, dass sie geklärt werden und wir sehen, dass die Befürchtungen unbegründet sind.
Oder ich habe nicht getaeuscht weil die opposition (auch) getaeuscht hat? Was ist das fuer eine Logik?? Will der untergehende Verteidigungsminister moeglichst viele mitreissen?
Ist es das was Guttenberg im Sinne hatte bei dieser Aussage? Ich kann bauer0816 nur zu stimmen! Der Sachverhalt der Taeuschung des Volkes wird nicht dadurch gemindert, dass Teile der Opposition auch getaeuscht haben.
Er soll doch bitte erklaeren, wie er nach Einsicht des ISAF Dokumentes den Einsatz von Klein "angemessen" nennen koennte.
..."man sollte herrn von guttenberg erklaeren, dass die toetung von zivilisten das brisante an der situation ausmacht."
Das Brisante sind zwei andere Punkte. Die Aussage legt nahe, dass ein bewusster und in Machtkreisen abgesprochener Verfassungsbruch begangen wurde, indem die Regierung das Heer anwies anders zu handeln, als das Parlament genehmigt hatte und nun wieder hat. Damit hätte sie die Bundeswehr illegal benutzt. Da eine zentrale Aufgabe der Verfassung es ist die Macht zu kontrollieren, die der Wähler der Regierung zwangsläufig übertragen muss, ist eine Verletzung eine äußerst bedenkliche Infraktion und eine gravierende Bedrohung der Sicherheit des Bürgers. Die Regierung hätte also das Machtmonopol, das einem anderen Verfassungsorgan untersteht, willkürlich ergriffen. Einen viel schwerwiegenderen Grad des Verfassungsbruchs kann man sich eigentlich kaum vorstellen.
Zweitens ist die Bundeswehr Teil des UNO ISAF Mandats und hat Tötungen ohne direkte Gefahr für die Truppe angeordnet. Das wäre, wenn es tatsächlich so wäre, tatsächlich ein Völkerrechtsbruch mit Massenmord. Obwohl die Zahl der Getöteten geringer wäre als im Sudan, wäre die Qualität des Vergehens ähnlich. Das wäre nicht gut.
Nun sind diese Annahmen vorerst Mutmaßungen und man muss abwarten und hoffen, dass sie geklärt werden und wir sehen, dass die Befürchtungen unbegründet sind.
Wie können Journalisten so arbeiten, wie in diesem Artikel dokumentiert, wo es doch gerade um Fehler bei der Informationspolitik geht?
Der Artikel sagt: "Das Isaf-Mandat berechtigt aber die Soldaten nur bei Bedrohung zum Gebrauch von Waffengewalt. Aktive Angriffe werden durch das Mandat nicht gedeckt."
Woher kommt diese Falschbehauptung? Das Gegenteil ergibt sich durch Lesen der entsprechenden Dokumente und wird auch sonst in der Presse überwiegend zutreffend berichtet. Schon vor Monaten wurde außerdem berichtet - vermutlich auch von der Zeit - dass Beschränkung auf Selbstverteidigung in den Anweisungen an die Soldaten aufgehoben wurde. Es steht außer Frage, dass dies dem Mandat entspricht.
Oder ich habe nicht getaeuscht weil die opposition (auch) getaeuscht hat? Was ist das fuer eine Logik?? Will der untergehende Verteidigungsminister moeglichst viele mitreissen?
Ist es das was Guttenberg im Sinne hatte bei dieser Aussage? Ich kann bauer0816 nur zu stimmen! Der Sachverhalt der Taeuschung des Volkes wird nicht dadurch gemindert, dass Teile der Opposition auch getaeuscht haben.
Er soll doch bitte erklaeren, wie er nach Einsicht des ISAF Dokumentes den Einsatz von Klein "angemessen" nennen koennte.
Das Schauspiel das die Opposition in der Kundus Angelegenheit veranstaltet ist einfach nur unwürdig und peinlich. Der Afghanistan Einsatz wurde mit eine UNO Mandat gestartet und hat und hatte zum Ziel die Macht der Taliban zu brechen. Das die Liquidierung oder Gefangennahme von Taliban Führern Teilziel des Einsatzes ist gebietet die Logik. Das die Opposition nun so tut, als wenn sie das nicht gewußt hat, ist mehr wie unglaubwürdig, es ist unanständig! Mehr noch, gerade diese feige Unanständigkeit ist es, die den Kampfeinsatz überhaupt nötig macht. Wenn die Damen und Herren der Linken, der SPD und der Grünen, auch nur den Bruchteil des Eifers, den sie hier bei der Verfolgung ihrer kleinlichen Parteiziele zeigen, bei der Verteidigung unsrerer freiheitlichen Grundwerte an den Tag legen würden, dann wäre das Problem Taliban und Islamismus auf verbal politischem Wege lösbar! Aber leider melden sich die Herrschaften nur dann zu Wort, wenn für den eigenen Profit etwas drin ist.
Herr Guttenberg verhält sich in dieser Angelegenheit vorbildlich!
Wahrscheinlich haben Sie den Anfang September nicht in der BRD verbracht oder ist es Ihnen entgangen , daß zu dem Zeitpunkt die SPD nicht in der Opposition war ,sondern Regierungspartei.Also scheinen Sie hier etwas Falsches zu behaupten, das nicht dadurch richtig wird , daß die SPD jetzt in der Opposition ist.Die Opposition , übrigens unisono greift Herrn zu Guttenberg an , da er Berichtsinhalte gegenüber der Bevölkerung unterdrückt oder falsch wiedergibt.Berichtsinhalte , die mehr und mehr (Salamitaktik) das ganze Bild erhellen, wie bei einem Bilderrätsel(Dalli, dalli),wo immer mehr von 1-10 Teile des Bildes freigegeben werden und man dann bis zum Ende rätseln kann , wer das ist (in diesem Fall was wirklich passiert ist).Der Opposition vorzuwerfen , daß sie die Bevölkerung nicht informiert , ergo getäuscht hat, ist sehr merkwürdig , denn das ist ja wohl die Aufgabe der Regierung.Also Herr zu Guttenberg : Treten Sie zurück , Sie sind nicht mehr haltbar.Das sage ich auch als Reservist mit starkem Engagement für die BW.
Stimme uneingeschränkt zu. Wenn bei der Aktion führende Talibanaktivisten getötet wurden, dann halte ich die für legitim. Die Sicherheit unserer Soldaten hat für mich absolute Priorität.
Die Taliban würden sich über unseren Diskussionen in Deutschland wohl kranklachen. Der Afghanistaneinsatz eignet sich nicht für slchen Parteienstreit.
Die Opposition bietet ein unwürdiges und dämliches Schauspiel! Nach dem Motto: Wir sind zwar im Krieg gegen die Taliban, wollen aber keinem ein Haar krümmen. Einfach lächerlich.
Natürlich bleibt meine gundsätzliche Meinung bestehen: Wir hätten da garnicht reingehen sollen. Wenn man aber drin ist, dann kann man seine Soldaten nicht mit lächerlichen Sprüchen in der Schei... sitzen lassen, wie es die Opposition derzeit tut.
Zitat Herr zu Guttenberg:
"Was den Vorwurf der Täuschung und der Lüge in meiner Amtszeit betrifft, kann ich nur sagen, dass sich Herr Gabriel und Herr Trittin hüten müssen, sich nicht selbst dem Vorwurf der Täuschung auszusetzen."
Übersetzung: Ja, ich lüge die Bevölkerung seit Monaten an - macht aber nix, da die Opposition dies seit Monaten weiss (und ergo deckt). Mit keinem Wort bestreitet er die Täuschung durch ihn selbst.
Was die Scheinheitigkeit der Herren Gabriel und Trittin angeht, gebe ich Herrn zu Guttenberg vollkommen Recht. Was allerdings an der Haltung des Herrn zu Guttenberg "vorbildlich" sein soll, erschließt sich mir in keiner Weise.
Wahrscheinlich haben Sie den Anfang September nicht in der BRD verbracht oder ist es Ihnen entgangen , daß zu dem Zeitpunkt die SPD nicht in der Opposition war ,sondern Regierungspartei.Also scheinen Sie hier etwas Falsches zu behaupten, das nicht dadurch richtig wird , daß die SPD jetzt in der Opposition ist.Die Opposition , übrigens unisono greift Herrn zu Guttenberg an , da er Berichtsinhalte gegenüber der Bevölkerung unterdrückt oder falsch wiedergibt.Berichtsinhalte , die mehr und mehr (Salamitaktik) das ganze Bild erhellen, wie bei einem Bilderrätsel(Dalli, dalli),wo immer mehr von 1-10 Teile des Bildes freigegeben werden und man dann bis zum Ende rätseln kann , wer das ist (in diesem Fall was wirklich passiert ist).Der Opposition vorzuwerfen , daß sie die Bevölkerung nicht informiert , ergo getäuscht hat, ist sehr merkwürdig , denn das ist ja wohl die Aufgabe der Regierung.Also Herr zu Guttenberg : Treten Sie zurück , Sie sind nicht mehr haltbar.Das sage ich auch als Reservist mit starkem Engagement für die BW.
Stimme uneingeschränkt zu. Wenn bei der Aktion führende Talibanaktivisten getötet wurden, dann halte ich die für legitim. Die Sicherheit unserer Soldaten hat für mich absolute Priorität.
Die Taliban würden sich über unseren Diskussionen in Deutschland wohl kranklachen. Der Afghanistaneinsatz eignet sich nicht für slchen Parteienstreit.
Die Opposition bietet ein unwürdiges und dämliches Schauspiel! Nach dem Motto: Wir sind zwar im Krieg gegen die Taliban, wollen aber keinem ein Haar krümmen. Einfach lächerlich.
Natürlich bleibt meine gundsätzliche Meinung bestehen: Wir hätten da garnicht reingehen sollen. Wenn man aber drin ist, dann kann man seine Soldaten nicht mit lächerlichen Sprüchen in der Schei... sitzen lassen, wie es die Opposition derzeit tut.
Zitat Herr zu Guttenberg:
"Was den Vorwurf der Täuschung und der Lüge in meiner Amtszeit betrifft, kann ich nur sagen, dass sich Herr Gabriel und Herr Trittin hüten müssen, sich nicht selbst dem Vorwurf der Täuschung auszusetzen."
Übersetzung: Ja, ich lüge die Bevölkerung seit Monaten an - macht aber nix, da die Opposition dies seit Monaten weiss (und ergo deckt). Mit keinem Wort bestreitet er die Täuschung durch ihn selbst.
Was die Scheinheitigkeit der Herren Gabriel und Trittin angeht, gebe ich Herrn zu Guttenberg vollkommen Recht. Was allerdings an der Haltung des Herrn zu Guttenberg "vorbildlich" sein soll, erschließt sich mir in keiner Weise.
Zitat: "Das Isaf-Mandat berechtigt aber die Soldaten nur bei Bedrohung zum Gebrauch von Waffengewalt. Aktive Angriffe werden durch das Mandat nicht gedeckt."
Das ist falsch! Auch Bedrohung Dritter z.B. durch Ermordung von Fahrern zwecks Raub von Tanklastern ermächtigt ISAF zum Eingreifen.
Jetzt macht Zeit.de aber mal wieder vulgärpazifistische Propaganda und handelt wider besseres Wissen.
Nach den gestern von Zeit.de verlinkten Informationen entsprach das Bombardement den ISAF-Richtlinien, genauer ROE 429 a/b.
Auch konnte Oberst Klein in der konkreten Situation offenbar sehr wohl den Befehl geben.
Warum also schreibt zeit.de nun Dinge, die dem widersprechen, was sie gestern berichteten?
Betreibt man etwa Propaganda statt sauberen Journalismus?
...zu den ROEs?
Die Frage ist nicht, ob man zurückschlagen darf, wenn man agegriffen wird, sondern wann eine Situation eine Bedrohung ist. DAS ist die Preisfrage: Wann ist eine Situation eine Bedrohung? Wenn ein Tanklaster im SAND, umgeben von vielen Zivilisten die Anklaster Benzin abzapfen, ist dies und kann dies unmöglich ein Bedrohung sein. Wenn ein Taliban-Kämpfer irgendwo auf den Bergen 60 km vom Stützpunkt entfernt mit seiner Kalasch rumpatroullieren ist, ist dies genauso KEINE GEFAHR. Dies ist ein ganz klarer ANGRIFF AUF MENSCHEN. Das unterscheidet sich GANZ KLAR VON EINER ABWEHR EINER BEDROHUNG UND IST SOMIT NICHT MIT DEN ISAF MANDAT GEDECKT.
...zu den ROEs?
Die Frage ist nicht, ob man zurückschlagen darf, wenn man agegriffen wird, sondern wann eine Situation eine Bedrohung ist. DAS ist die Preisfrage: Wann ist eine Situation eine Bedrohung? Wenn ein Tanklaster im SAND, umgeben von vielen Zivilisten die Anklaster Benzin abzapfen, ist dies und kann dies unmöglich ein Bedrohung sein. Wenn ein Taliban-Kämpfer irgendwo auf den Bergen 60 km vom Stützpunkt entfernt mit seiner Kalasch rumpatroullieren ist, ist dies genauso KEINE GEFAHR. Dies ist ein ganz klarer ANGRIFF AUF MENSCHEN. Das unterscheidet sich GANZ KLAR VON EINER ABWEHR EINER BEDROHUNG UND IST SOMIT NICHT MIT DEN ISAF MANDAT GEDECKT.
unserem Verteidigungsminister ein fröhliches
WEITERMACHEN zu!
Kollateralschäden sind einzukalkulieren.
Auf dem nächsten Schlachtfeld wird alles besser ...
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Herr zu Guttenberg sollte schnellstens klarstellen, wie es zu Entlassung Schneiderhans und Wicherts kam. Immerhin handelt es sich um altgediente Mitarbeiter, die Solidarität genauso verdienen wie Oberst Klein.
Jetzt immer mehr Personen des Mitwissertums beim Strategiewechsel zu bezichtigen, muss man als Ausflucht ansehen.
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