Kundus-Affäre: Der Fall des Oberst KleinSeite 2/2
Auch die Feststellung, in Afghanistan werde ein „bewaffneter Konflikt“ ausgefochten, wie es die Generalbundesanwältin derzeit prüft, entbindet nicht von Regeln. Die Verhältnismäßigkeit bei der Wahl der Mittel gilt auch für Soldaten, Wenn Kleins Befehl wirklich militärisch unangemessen war, wie zu Guttenberg sagt, müsste er den Oberst nicht erst fallen lassen. Dann hat er es schon.
(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 13.12.2009)





Wie kann man Kriegsverbrechen begehen, wenn man sich gar nicht im Krieg befindet? Vielleicht hat ja der Kunduszwischenfall immerhin die Wirkung, daß endlich einmal klargestellt wird, daß sich die Bundeswehr in Afghanistan im Krieg befindet.
Das Eine oder das Andere oder fahrlässige Tötung von Zivilisten? Juristische Spitzfindigkeiten sind leicht zu finden.
Mag ja sein, dass man als Oberst im Krieg mit der Zeit den normalen menschlichen Verstand verliert. Dann käme als Alternative zu einer Gefängnisstrafe die Sicherheitsverwahrung in Betracht.
Das Eine oder das Andere oder fahrlässige Tötung von Zivilisten? Juristische Spitzfindigkeiten sind leicht zu finden.
Mag ja sein, dass man als Oberst im Krieg mit der Zeit den normalen menschlichen Verstand verliert. Dann käme als Alternative zu einer Gefängnisstrafe die Sicherheitsverwahrung in Betracht.
Das Eine oder das Andere oder fahrlässige Tötung von Zivilisten? Juristische Spitzfindigkeiten sind leicht zu finden.
Mag ja sein, dass man als Oberst im Krieg mit der Zeit den normalen menschlichen Verstand verliert. Dann käme als Alternative zu einer Gefängnisstrafe die Sicherheitsverwahrung in Betracht.
Eine Sicherungsverwahrung ist dafür gedacht, die Allgemeinheit vor gefährlichen Straftätern zu schützen - ich sehe absolut nichts was dies rechtfertigen würde. Falls der Oberst sich schuldig gemacht haben sollte glaube ich nicht, dass er ein wiederholungstäter sein könnte solange er nicht den gleichen Posten in Afghanistan bekleidet.
Eine Sicherungsverwahrung ist dafür gedacht, die Allgemeinheit vor gefährlichen Straftätern zu schützen - ich sehe absolut nichts was dies rechtfertigen würde. Falls der Oberst sich schuldig gemacht haben sollte glaube ich nicht, dass er ein wiederholungstäter sein könnte solange er nicht den gleichen Posten in Afghanistan bekleidet.
"Unabhängig davon ist fraglich, ob es zum Ziel der Isaf-Truppe gehört, "Feinde des Wiederaufbaus" zu vernichten, zumal für einen deutschen Kommandeur."
Und was soll bitte das "zumal" ?
Entweder es ist durch das Mandat gedeckt oder nicht; wenn es gedeckt ist dann genauso für einen deutschen Kommandeur wie für jeden anderen auch; wenn nicht dann eben nicht. Aber das ist ja wohl keine Frage der Nationalität.
Warum bloß meinen die Medien ständig sie wären politisch unkorrekt, wenn sie nicht bei jeder irgendwie mit staatlicher Gewalt im Zusammenhang stehenden Gelegenheit eine besondere deutsche Verantwortung heraufbeschwören. Afghanistan ist doch in keiner Weise mit dem zweiten Weltkrieg und dem Holocaust zu vergleichen - wer dies tut verhöhnt für mich die Schrecken von damals !
Also bitte es ist ja richtig daran zu erinnern; aber nur wenn es auch passt !
"Entweder es ist durch das Mandat gedeckt oder nicht; wenn es gedeckt ist dann ..."
ja dann steht selbst für einen "Staatsbürger in Uniform, der sich über die gültigen ISAF-Regeln hinwegsetzt, noch immer das deutsche GG über jeder Resolution eines wie auch immer jeweils aktuell besetzten UN-Sicherheitsrates.
Das möge Ihnen erklären, was dieses "zumal" soll.
Und diejenigen, welche hier permanent und penetrant von "Wir befinden uns im Krieg" schwadronieren, denen sei in Erinnerung gerufen, dass
a) das aktuell gültige deutsche Recht ausschließlich den "Verteidigungsfall" kennt
b) dieser Verteidigungsfall nicht ausgerufen worden ist
c) falls dies doch noch geschähe, die Frau Bundeskanzlerin die Oberbefehlsgewalt übernehmen würde
d) solange der V-Fall Bestand hätte, keine Wahlen in Deutschland stattfinden würden
e) dennoch keine Kür im freihändigen Spiel der Bundeswehrkräfte Raum greifen dürfte
f) durch all das Vorgenannte dennoch keineswegs ein "gefühlter Angriff von Taliban oder/und Al-Qaida gegen das deutsche Volk auf afghanischem Boden" dortselbst weder auf absehbare Zeit, geschweige denn sicher abgewehrt werden könnte
Und wem nun noch immer der Gedanke an Krieg sein in der Vorweihnachtszeit vor Menschenfreundlichkeit und christlichen Werten überquellendes Herz erwärmt, der soll sich von mir aus mit Zinnsoldaten im Sandkasten seinen feuchten Traum vom Krieg erfüllen - aber bitte nicht mehr öffentlich von einem solchen schwärmen.
... obwohl es in Deutschland ja tatsächlich wieder menschelt - in der Vorweihnachtszeit, wie es sich gehört, und zwar auf Punkt seit gestern um 20.15 Uhr... gleichzeitig demokratisiert es jetzt auch in Deutschland, huch, gleich zwei Massenphänomene auf einmal: wenn die Schweizer Berge und Ängste rufen, na klar, wer folgt da nicht - endlich hats mal einer laut ausgesprochen, mir war das ja schon IMMER ein Minarett im Auge... spätestens der SPIEGEL, in den ich regelmäßig schaue - Selbstreinigung muss sein - hat es mir doch schon vor Jahren wie Schuppen von den Augen gekratzt!
So besehen, bahnt sich da nicht eine Grundgesetz-Änderung an? Also, Verteidigungsfall und Religionsfreiheit, das passt nun wirklich nicht mehr in unsere Zeit...
"Entweder es ist durch das Mandat gedeckt oder nicht; wenn es gedeckt ist dann ..."
ja dann steht selbst für einen "Staatsbürger in Uniform, der sich über die gültigen ISAF-Regeln hinwegsetzt, noch immer das deutsche GG über jeder Resolution eines wie auch immer jeweils aktuell besetzten UN-Sicherheitsrates.
Das möge Ihnen erklären, was dieses "zumal" soll.
Und diejenigen, welche hier permanent und penetrant von "Wir befinden uns im Krieg" schwadronieren, denen sei in Erinnerung gerufen, dass
a) das aktuell gültige deutsche Recht ausschließlich den "Verteidigungsfall" kennt
b) dieser Verteidigungsfall nicht ausgerufen worden ist
c) falls dies doch noch geschähe, die Frau Bundeskanzlerin die Oberbefehlsgewalt übernehmen würde
d) solange der V-Fall Bestand hätte, keine Wahlen in Deutschland stattfinden würden
e) dennoch keine Kür im freihändigen Spiel der Bundeswehrkräfte Raum greifen dürfte
f) durch all das Vorgenannte dennoch keineswegs ein "gefühlter Angriff von Taliban oder/und Al-Qaida gegen das deutsche Volk auf afghanischem Boden" dortselbst weder auf absehbare Zeit, geschweige denn sicher abgewehrt werden könnte
Und wem nun noch immer der Gedanke an Krieg sein in der Vorweihnachtszeit vor Menschenfreundlichkeit und christlichen Werten überquellendes Herz erwärmt, der soll sich von mir aus mit Zinnsoldaten im Sandkasten seinen feuchten Traum vom Krieg erfüllen - aber bitte nicht mehr öffentlich von einem solchen schwärmen.
... obwohl es in Deutschland ja tatsächlich wieder menschelt - in der Vorweihnachtszeit, wie es sich gehört, und zwar auf Punkt seit gestern um 20.15 Uhr... gleichzeitig demokratisiert es jetzt auch in Deutschland, huch, gleich zwei Massenphänomene auf einmal: wenn die Schweizer Berge und Ängste rufen, na klar, wer folgt da nicht - endlich hats mal einer laut ausgesprochen, mir war das ja schon IMMER ein Minarett im Auge... spätestens der SPIEGEL, in den ich regelmäßig schaue - Selbstreinigung muss sein - hat es mir doch schon vor Jahren wie Schuppen von den Augen gekratzt!
So besehen, bahnt sich da nicht eine Grundgesetz-Änderung an? Also, Verteidigungsfall und Religionsfreiheit, das passt nun wirklich nicht mehr in unsere Zeit...
Warum schauen wir uns nicht einfach an, inwieweit die laufenden Untersuchungen korrekt laufen und warten das Ergebnis ab?
Die fett gedruckte Überschrift "Ist er ein Kriegsverbrecher?" mit einem Bild des Mannes darunter riecht zum jetzigen Zeitpunkt nach Vorverurteilung.
Kriegsverbrechen kann jemand auch begehe,ohne daß sich sein Land im Krieg befindet. Es handelt sich um einen lediglich juristischen Begriff.
Und nochmal: Die Bundeswehr kann sich nicht in Afghanistan im Krieg befinden. Entweder die BRD befindet sich im Krieg oder nicht. Ein Krieg läßt sich nicht regional begrenzen. Lediglich die Kampfhandlungen kann man örtlich begrenzen. Würde der Bundestag nun aber den Verteidigungsfall feststellen, hätte Oberst Klein dennoch kriminell gehandelt. Typisch Panzertruppe. Ein Oberst der Jägertruppe hätte sicher gewußt, daß sich Kämpfer, egal welcher Fraktion niemals so lange an einem solch markantem Ziel aufhalten. Oberst Klein hätte mal das Buch "Infanterie greift an" von Erwin Rommel lesen sollen (hat er eigentlich, denn er war auf der FüAk in Hamburg). Dann hätte er gewußt, daß es spätestens seit 1915 jedem Soldaten ab Feldwebel aufwäerts bewußt ist, nicht auf freier Fläche stundenlang als perfektes Ziel für Artellerie herzuhalten. Die Taliban sind bekannt dafür, sich nie länger an einem Ort aufzuhalten. Deshalb hätte es dem Oberst klar sein MÜSSEN, daß es sich bei der Menschenmenge überwiegend um Zivilisten handelt. Außerdem war damals noch Sommer und Ramadan, so daß klar war, daß die Menschen nachts auf den Beinen sind.
Die Taliban könnten dann natürlich auch hier in Deutschland Angriffe durchführen. Da ja Krieg wäre könnte man sie strafrechtlich nicht zur Verantwortung ziehen, wenn sie z.B. mit einer Bombe 100 Soldaten töten.
"Die Taliban könnten dann natürlich auch hier in Deutschland Angriffe durchführen. Da ja Krieg wäre könnte man sie strafrechtlich nicht zur Verantwortung ziehen, wenn sie z.B. mit einer Bombe 100 Soldaten töten."
Warum müssten sie (die Taliban) unbedingt Soldaten töten? Oberst Klein hat ja auch keine Soldaten getötet.
Hoffentlich fliegt uns dieses ganze geeiere um Krieg oder nicht Krieg nicht irgendwann mal um die Ohren.
Wie will man denn gegen jemand vorgehen, der irgendwo eine Bombe zündet und dann sagt, er sei Taliban und er habe Vertreter des Deutschen Volkes treffen wollen.
General Rommels Taktiken mit denen der Bundeswehr zu vergleichen ist schon weit hergeholt. Aber Hauptsache, man hat mal wieder auf den Oberst eingeprügelt...
"Die Taliban könnten dann natürlich auch hier in Deutschland Angriffe durchführen. Da ja Krieg wäre könnte man sie strafrechtlich nicht zur Verantwortung ziehen, wenn sie z.B. mit einer Bombe 100 Soldaten töten."
Warum müssten sie (die Taliban) unbedingt Soldaten töten? Oberst Klein hat ja auch keine Soldaten getötet.
Hoffentlich fliegt uns dieses ganze geeiere um Krieg oder nicht Krieg nicht irgendwann mal um die Ohren.
Wie will man denn gegen jemand vorgehen, der irgendwo eine Bombe zündet und dann sagt, er sei Taliban und er habe Vertreter des Deutschen Volkes treffen wollen.
General Rommels Taktiken mit denen der Bundeswehr zu vergleichen ist schon weit hergeholt. Aber Hauptsache, man hat mal wieder auf den Oberst eingeprügelt...
"Die Taliban könnten dann natürlich auch hier in Deutschland Angriffe durchführen. Da ja Krieg wäre könnte man sie strafrechtlich nicht zur Verantwortung ziehen, wenn sie z.B. mit einer Bombe 100 Soldaten töten."
Warum müssten sie (die Taliban) unbedingt Soldaten töten? Oberst Klein hat ja auch keine Soldaten getötet.
Hoffentlich fliegt uns dieses ganze geeiere um Krieg oder nicht Krieg nicht irgendwann mal um die Ohren.
Wie will man denn gegen jemand vorgehen, der irgendwo eine Bombe zündet und dann sagt, er sei Taliban und er habe Vertreter des Deutschen Volkes treffen wollen.
General Rommels Taktiken mit denen der Bundeswehr zu vergleichen ist schon weit hergeholt. Aber Hauptsache, man hat mal wieder auf den Oberst eingeprügelt...
Wenn man das Buch und den Lebenslauf Rommels nicht kennt,sollte man entweder sich informieren oder seine unqualifiziersten Griffel von der Tastatur lassen.
1. Rommel war im 1. Weltkrieg Leutnant und nicht General
2. Rommels Buch ist eine tagebuchähnliche Dokumentation über seine Erfahrungen aus dem 1. Weltkrieg, als Kompaniechef einer Infanteriekompanie deren Tradition von meinem ehemaligen Stammbataillon fortgefürt wird (JgBtl 292 Donaueschingen)
3. Habe ich garnicht Rommels Taktiken mit denen der BW verglichen!!
4. Rommels Erfahrungen sind in die Ausbildungsgrundsätze aller Armeen dieser Welt eingeflossen, auch und erst Recht in die der BW.
5. Es ging mir darum zu verdeutlichen, daß ein Oberst der Bundeswehr (auch von der Panzertruppe, denn die laufen normalerweise nicht weiter als ihr Panzer Umfang hat) wissen mußte, daß sich Kämpfer niemals so lange in einer derart exponierten Lage aufhalten.
6. Auf einer Sandbank festsitzende Tanklaster sind ein derart offenkundiges und einfaches Ziel, daß schon alleine diese Tatsache, jedem der mehr als nur Grundwehrdienst geleistet hat klar sein mußte, daß nur Zivilisten so arglos sein können, sich an diesen Tanklastern aufzuhalten. Wären es Taliban gewesen, hätten die sich stärker disloziert und sich durch Alarmposten nach allen Seiten gesichert.
Ich selbst war Zeitsoldat und habe in beiden deutschen Armeen gedient. Mir jedenfalls macht man kein U für ein X vor.
Tipp: Das Buch ist im österreicherischen Milizverlag erhältlich
Wenn man das Buch und den Lebenslauf Rommels nicht kennt,sollte man entweder sich informieren oder seine unqualifiziersten Griffel von der Tastatur lassen.
1. Rommel war im 1. Weltkrieg Leutnant und nicht General
2. Rommels Buch ist eine tagebuchähnliche Dokumentation über seine Erfahrungen aus dem 1. Weltkrieg, als Kompaniechef einer Infanteriekompanie deren Tradition von meinem ehemaligen Stammbataillon fortgefürt wird (JgBtl 292 Donaueschingen)
3. Habe ich garnicht Rommels Taktiken mit denen der BW verglichen!!
4. Rommels Erfahrungen sind in die Ausbildungsgrundsätze aller Armeen dieser Welt eingeflossen, auch und erst Recht in die der BW.
5. Es ging mir darum zu verdeutlichen, daß ein Oberst der Bundeswehr (auch von der Panzertruppe, denn die laufen normalerweise nicht weiter als ihr Panzer Umfang hat) wissen mußte, daß sich Kämpfer niemals so lange in einer derart exponierten Lage aufhalten.
6. Auf einer Sandbank festsitzende Tanklaster sind ein derart offenkundiges und einfaches Ziel, daß schon alleine diese Tatsache, jedem der mehr als nur Grundwehrdienst geleistet hat klar sein mußte, daß nur Zivilisten so arglos sein können, sich an diesen Tanklastern aufzuhalten. Wären es Taliban gewesen, hätten die sich stärker disloziert und sich durch Alarmposten nach allen Seiten gesichert.
Ich selbst war Zeitsoldat und habe in beiden deutschen Armeen gedient. Mir jedenfalls macht man kein U für ein X vor.
Tipp: Das Buch ist im österreicherischen Milizverlag erhältlich
"Entweder es ist durch das Mandat gedeckt oder nicht; wenn es gedeckt ist dann ..."
ja dann steht selbst für einen "Staatsbürger in Uniform, der sich über die gültigen ISAF-Regeln hinwegsetzt, noch immer das deutsche GG über jeder Resolution eines wie auch immer jeweils aktuell besetzten UN-Sicherheitsrates.
Das möge Ihnen erklären, was dieses "zumal" soll.
Und diejenigen, welche hier permanent und penetrant von "Wir befinden uns im Krieg" schwadronieren, denen sei in Erinnerung gerufen, dass
a) das aktuell gültige deutsche Recht ausschließlich den "Verteidigungsfall" kennt
b) dieser Verteidigungsfall nicht ausgerufen worden ist
c) falls dies doch noch geschähe, die Frau Bundeskanzlerin die Oberbefehlsgewalt übernehmen würde
d) solange der V-Fall Bestand hätte, keine Wahlen in Deutschland stattfinden würden
e) dennoch keine Kür im freihändigen Spiel der Bundeswehrkräfte Raum greifen dürfte
f) durch all das Vorgenannte dennoch keineswegs ein "gefühlter Angriff von Taliban oder/und Al-Qaida gegen das deutsche Volk auf afghanischem Boden" dortselbst weder auf absehbare Zeit, geschweige denn sicher abgewehrt werden könnte
Und wem nun noch immer der Gedanke an Krieg sein in der Vorweihnachtszeit vor Menschenfreundlichkeit und christlichen Werten überquellendes Herz erwärmt, der soll sich von mir aus mit Zinnsoldaten im Sandkasten seinen feuchten Traum vom Krieg erfüllen - aber bitte nicht mehr öffentlich von einem solchen schwärmen.
Ich dachte schon, es wäre wie 1914. Damals haben die Menschen gejubelt "endlich Krieg". Haben wir auch schon "viel zu lange" Frieden gehabt. Müssen wir erst Krieg haben, um zu verstehen welch großes Unglück ein Krieg für jedermann bedeutet.
Unsere Soldaten in Afghanistan wollen, daß man die Situation in Afghanistan Krieg nennt. Dabei sind sie sich der Konsequenzen nicht bewußt. Die Feststellung des Verteidigungsfalles würde auch den Wegfall ihrer widerlich hohen Gefahrenzulage bedeuten. Im Krieg bekommt ein Mannschaftsdienstgrad ca. 5 € je Tag evtl. Essen selbst Offiziere ca. 12 € je Tag. Ich glaube davon wären die garnicht so begeistert und ihr Verlangen, Deutschland am Hindukusch zu verteidigen würde auf Null sinken.
Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, daß die eigentliche Motivation der Söldner der BW das Geld ist. Ein normaler Familienvater müßte lange sparen, bis er soviel Geld beisammen hätte.
Die meisten dieser Typen sind arg rechts, sympatisieren mit "demokratischen" Parteien wie der NPD und können es nicht erwarten, endlich mal auf Menschen zu schießen.
VON DEUTSCHEM BODEN SOLL NIE WIEDER KRIEG AUSGEHEN! Das war das Versprechen, daß das deutsche Volk der Welt nach dem Krieg gegeben hatte. Wie weit sind wir gekommen, daß sich wieder ein solches verbrecherisches Gedankengut gesellschaftsfähig macht. Bald wird es wohl wieder heißen "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen". Die Endsiegpropaganda haben wir ja schon oder wie lange sollte die BW dort bleiben?
Wer heftet gleich Orden an die Brust? Der OberbefehlshaberIn? Warum macht das Frau Merkel, obwohl wir nicht im Krieg sind?
Neben dem Verteidigungs- gibt es auch noch den Bündnisfall. Vielleicht informieren Sie sich einmal über die tatsächliche Rechtslage, bevor Sie solchen Unfug behaupten.
Ich dachte schon, es wäre wie 1914. Damals haben die Menschen gejubelt "endlich Krieg". Haben wir auch schon "viel zu lange" Frieden gehabt. Müssen wir erst Krieg haben, um zu verstehen welch großes Unglück ein Krieg für jedermann bedeutet.
Unsere Soldaten in Afghanistan wollen, daß man die Situation in Afghanistan Krieg nennt. Dabei sind sie sich der Konsequenzen nicht bewußt. Die Feststellung des Verteidigungsfalles würde auch den Wegfall ihrer widerlich hohen Gefahrenzulage bedeuten. Im Krieg bekommt ein Mannschaftsdienstgrad ca. 5 € je Tag evtl. Essen selbst Offiziere ca. 12 € je Tag. Ich glaube davon wären die garnicht so begeistert und ihr Verlangen, Deutschland am Hindukusch zu verteidigen würde auf Null sinken.
Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, daß die eigentliche Motivation der Söldner der BW das Geld ist. Ein normaler Familienvater müßte lange sparen, bis er soviel Geld beisammen hätte.
Die meisten dieser Typen sind arg rechts, sympatisieren mit "demokratischen" Parteien wie der NPD und können es nicht erwarten, endlich mal auf Menschen zu schießen.
VON DEUTSCHEM BODEN SOLL NIE WIEDER KRIEG AUSGEHEN! Das war das Versprechen, daß das deutsche Volk der Welt nach dem Krieg gegeben hatte. Wie weit sind wir gekommen, daß sich wieder ein solches verbrecherisches Gedankengut gesellschaftsfähig macht. Bald wird es wohl wieder heißen "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen". Die Endsiegpropaganda haben wir ja schon oder wie lange sollte die BW dort bleiben?
Wer heftet gleich Orden an die Brust? Der OberbefehlshaberIn? Warum macht das Frau Merkel, obwohl wir nicht im Krieg sind?
Neben dem Verteidigungs- gibt es auch noch den Bündnisfall. Vielleicht informieren Sie sich einmal über die tatsächliche Rechtslage, bevor Sie solchen Unfug behaupten.
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