Familienpolitik FDP will höheres Kindergeld als Gutschein auszahlen

Eltern sollen mehr Kindergeld bekommen. Aber nicht in bar, FDP-Vize Cornelia Pieper schlägt Gutscheine für Kindergärten oder Sportvereine vor.

Familien sollen mehr Geld bekommen. Jedoch nicht als Bargeld. Die stellvertretende FDP-Vorsitzende Cornelia Pieper hat angeregt, die nächste Kindergelderhöhung in Form von Bildungsgutscheinen statt wie bisher als zusätzlichen Geldbetrag an die Eltern auszuzahlen. So könne das Geld "direkt beim Kind ankommen", sagte Pieper laut Medienberichten am Montag. Die Gutscheine könnten beispielsweise in Kindertagesstätten, Kindergärten, Musik- und Sportvereinen eingelöst werden. Es gehe um bessere frühkindliche Bildung in Deutschland.

Die schwarz-gelbe Bundesregierung hatte das Kindergeld zum 1. Januar um 20 Euro pro Kind angehoben. Bis 2013 soll es laut Koalitionsvertrag eine weitere Kindergelderhöhung geben. Nach den Worten Piepers gibt es für ihren Vorschlag breite Unterstützung in der Bevölkerung. Laut Umfrage vom Sommer ziehen zwei Drittel der Eltern bessere Bildungschancen für Kinder im Vorschulalter einer  Kindergelderhöhung vor, sagte die Staatsministerin im Auswärtigen Amt der Bild-Zeitung.

 
Leser-Kommentare
    • alkyl
    • 04.01.2010 um 10:43 Uhr

    Ich weiß noch gar nicht, ob ich den Vorschlag nun gut finden soll oder nicht. Dafür kommt er zu überraschend. Ich mag mich nur schon mal darüber wundern, daß die Partei der maximalen individuellen Freiheit mir vorschreiben möchte, was ich für meine Kinder für gut zu finden habe. Alle Achtung!

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    den Gutschein nicht anzunehmen !

    den Gutschein nicht anzunehmen !

  1. die Missverwendung der Gelder durch Problembezieher hätte ein Ende... ( entfernt: Bitte verlinken Sie nur Seiten, deren Bezug zum Thema sofort ersichtlich wird. Danke. Die Redaktion/m.e. )

  2. 3.

    Da wird sich mein 9 Monate alter Sohn aber freuen, dass er umsonst z. B. einen Gitarrenkurs besuchen kann....

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    • psizo
    • 04.01.2010 um 11:17 Uhr

    Ja, hier wird auch der Unterschied zwischen "umsonst" und "kostenlos" wieder klar...

    Ich frage mich nur immer, warum wir uns zwei Systeme leisten: eins für den "Pöbel", eins für die "Elite"...

    * Kindergeld vs. Kinderfreibetrag
    * Private vs. Gesetzliche Krankenversicherung
    * (Zwangs-) Arbeitslosen/Sozialversicherungen vs. Eigenvorsorge
    * etc.

    Was für ein Aufwand um die Unterschiede zu zementieren...

    • Guido3
    • 04.01.2010 um 11:51 Uhr

    Ihre Argumentation ist leider unsachlich. Auch für Babies und Kleinkinder gibt es unzählige sinnvolle, kostenpflichtige Angebote: Babyschwimmen, Babyturnen, Krabbel- und Spielgruppen, usw.

    Natürlich sind Gutscheine eine Form der Bevormundung und Bevormundung ist suboptimal. Aber wenn anscheinend 25 bis 30% der Kinder in problematischen Haushalten leben, in denen zusätzliche Liquidität mitunter eher in Bierkästen oder die Playstation als ins Kind investiert wird, dann müssen wir dem Problem irgendwie begegnen. Freilich wäre es viel besser, das Problem ursächlich zu lösen, also die Eltern aus ihrem Sumpf zu holen. Nur ist das weitaus schwieriger.

    • psizo
    • 04.01.2010 um 11:17 Uhr

    Ja, hier wird auch der Unterschied zwischen "umsonst" und "kostenlos" wieder klar...

    Ich frage mich nur immer, warum wir uns zwei Systeme leisten: eins für den "Pöbel", eins für die "Elite"...

    * Kindergeld vs. Kinderfreibetrag
    * Private vs. Gesetzliche Krankenversicherung
    * (Zwangs-) Arbeitslosen/Sozialversicherungen vs. Eigenvorsorge
    * etc.

    Was für ein Aufwand um die Unterschiede zu zementieren...

    • Guido3
    • 04.01.2010 um 11:51 Uhr

    Ihre Argumentation ist leider unsachlich. Auch für Babies und Kleinkinder gibt es unzählige sinnvolle, kostenpflichtige Angebote: Babyschwimmen, Babyturnen, Krabbel- und Spielgruppen, usw.

    Natürlich sind Gutscheine eine Form der Bevormundung und Bevormundung ist suboptimal. Aber wenn anscheinend 25 bis 30% der Kinder in problematischen Haushalten leben, in denen zusätzliche Liquidität mitunter eher in Bierkästen oder die Playstation als ins Kind investiert wird, dann müssen wir dem Problem irgendwie begegnen. Freilich wäre es viel besser, das Problem ursächlich zu lösen, also die Eltern aus ihrem Sumpf zu holen. Nur ist das weitaus schwieriger.

    • bibber
    • 04.01.2010 um 10:59 Uhr

    Ich hätte nicht gedacht, daß es noch schlimmer ginge als bisher.

  3. 5.

    Man sollte das Geld an die Schulen geben, damit u.a. bei meinem Siebzehnjährigen nicht soviel Unterricht ausfällt.
    Ein Gutschein wird ihm den wochenlang fehlenden Englisch-Unterricht nicht ersetzen können.

  4. den Gutschein nicht anzunehmen !

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    • psizo
    • 04.01.2010 um 11:19 Uhr

    Freiheit ist es sich leisten zu können den Gutschein nicht annehmen zu müssen!

    • psizo
    • 04.01.2010 um 11:19 Uhr

    Freiheit ist es sich leisten zu können den Gutschein nicht annehmen zu müssen!

    • psizo
    • 04.01.2010 um 11:17 Uhr

    Ja, hier wird auch der Unterschied zwischen "umsonst" und "kostenlos" wieder klar...

    Ich frage mich nur immer, warum wir uns zwei Systeme leisten: eins für den "Pöbel", eins für die "Elite"...

    * Kindergeld vs. Kinderfreibetrag
    * Private vs. Gesetzliche Krankenversicherung
    * (Zwangs-) Arbeitslosen/Sozialversicherungen vs. Eigenvorsorge
    * etc.

    Was für ein Aufwand um die Unterschiede zu zementieren...

    Antwort auf "Kommentar Nr. 3"
    • psizo
    • 04.01.2010 um 11:19 Uhr

    Freiheit ist es sich leisten zu können den Gutschein nicht annehmen zu müssen!

    Antwort auf "Die Freiheit ist ..."

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