Linkspartei Die Zukunft des Oskar Lafontaine

Oskar Lafontaine ist einer der bekanntesten Politiker - und einer der unbeliebtesten. Die Linkspartei kann trotzdem nicht auf ihn verzichten. Ein Kommentar

Ginge es nur um den eigenen Ruf, so könnte Oskar Lafontaine sich völlig ungeniert davonmachen. Sein Ansehen ist dauerhaft ruiniert, spätestens seit er sich vor viereinhalb Jahren entschieden hat, der PDS den Sprung nach Westen zu ermöglichen und sich an die Spitze einer Truppe zu stellen, die zwar nicht so richtig neu war, aber eben doch mehr als nur die Ex-DDR-Staatspartei SED. Lafontaine gilt als egomanisch, rachsüchtig, populistisch. In Umfragen wird er oft als einer der bekanntesten Politiker gelistet – das Wahlvolk kann darin immer wieder bestätigen, dass keiner so unbeliebt ist wie der Linken-Politiker.

Seine Genossen wollen davon nichts mehr wissen, sie rücken hinter dem attackierten Vormann zusammen. Am Montag kommender Woche trifft sich die Linkspartei im Kongresszentrum am Berliner Alexanderplatz, und längst geht es um mehr als die zunächst angesetzte Klausursitzung der 76 Bundestagsabgeordneten. Die Veranstaltung "Fraktion vor Ort" soll zum Event werden, zu Lafontaine-Festspielen. Stärke öffentlich zeigen, Geschlossenheit ist die Devise. Und Ehrfurcht vorm Chef, selbst wenn ihn längst nicht alle lieben. Vorbehalte gegen den Saarländer gibt es sehr wohl auch in den eigenen Reihen, doch darüber darf keiner mehr sprechen.

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Am 11. Januar will die Linke Lafontaine keine Wahl mehr lassen. Sein Comeback nach der mit seiner Krebsoperation begründeten Auszeit hat die Partei fein inszeniert. Jetzt muss nur noch er sagen, dass er wirklich auf dem Parteitag im Mai in Rostock für weitere zwei Jahre als Vorsitzender kandidiert. Sein Abgang jetzt würde die Partei zerreißen. So viel Einsicht traut seine neue Partei dem ehemaligen SPD-Chef zu. Begriffen hat er hoffentlich, dass er nicht noch mal so gehen kann wie 1999, als er seinen eiligen Rückzug von allen Ämtern per Fax kundtat. Gregor Gysi wird nicht müde zu erklären, dass er auf seinen Kompagnon beständig in diesem Sinne einreden muss. Ihr gemeinsamer Erfolg macht sie zu so etwas wie Geiseln, weil es beiden nicht gelungen ist, talentierte Nachfolger aufzubauen.

Eine Erfolgsserie hat Lafontaine hingelegt, gewiss, die Linke gesamtdeutsch verankert. Sie ist nicht nur im Osten Volkspartei, sie sitzt auch in sechs von zehn westdeutschen Landtagen. Bei der Bundestagswahl 2009 legte sie deutlich zu, von 8,7 auf 11,9 Prozent. Das ist maßgeblich Lafontaines Verdienst. Sein politischer Instinkt ist extrem ausgeprägt, und nicht nur einmal hat er gezeigt, dass er aus Stimmungen Stimmen machen kann, für sich wie für seine Partei. Sein Problem ist, dass die Coups kaum noch zu toppen sind.

Mutmaßlich wird Lafontaine die Linke noch nicht im Stich lassen. Aber sein Abgang auf Raten hat begonnen, mit dem Verzicht auf den Fraktionsvorsitz. Der hatte weniger einen gesundheitlichen, als vor allem einen politischen Hintergrund: Vor der Bundestagswahl hat die Linke darauf gesetzt, dass sich die große Koalition hält und es, vielleicht 2011, zur Rebellion in der SPD kommt, dann zu einem Linksbündnis früher als gedacht. Für Lafontaine wäre das spannend gewesen, es wäre sein Lebenswerk geworden. Nun aber fehlt der Ansatz für die rot-rot-grüne Beziehung. Bundesminister im Jahr 2013, wenn er 70 ist, etwa Klaus Wowereit zu Diensten? Zu reizlos, um dafür zu kämpfen. Schon gar nicht kann er eine Wiedervereinigung mit einer SPD organisieren, die sich mit ihm auf alte Werte einigte.

Nun ist Lafontaine Parteichef in Altersteilzeit, nach Laune betritt er die Berliner Bühne. Spektakulär wird irgendwann nur noch sein endgültiger Abgang sein.

(Erschienen im Tagesspiegel vom 04.01.2010)

 
Leser-Kommentare
  1. denn diesen Kommentar verzapft? Oskar Lafontaine einer der unbeliebtesten Politiker? Hier ist offensichtlich der Wunsch der Vater des Gedanken!

    Oskar Lafontaine beeindruckte mich bereits, als ich noch SPD-Mitglied war. Durch seine kompromisslose Wahrheitsliebe, welche ihn sogar einmal die Kanzlerschaft kostete. Heute wo die sPD das s in ihrem Namen nur noch klein schreibt, erst recht.

    In einer Partei in der Typen wie Kahr, Schröder und Müntefering die Partei zu Lasten der Masse der SPD-Mitglieder dominierten und verrieten, war es nur ehrlich und ehrenhaft diese Partei zu verlassen.

    Und wenn man die Propaganda des kalten Krieges hinter sich lassen will, dann ist ein kooperieren mit der PDS kein Verbrechen.

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    Ich zweifle nicht daran, daß Lafontaine tatsächlich mehrheitlich unbeliebt ist. Die meisten Bürger beziehen ihre Meinungen aus wenigen Leitmedien. Und zwischen Bild, Zeit und ZDF paßt kein Blatt, wenn es um Anti-Lafontaine-Propaganda geht.

    Beitrag 2 faßt die Methodik anschaulich zusammen.

    Lafontaine gilt als egomanisch, rachsüchtig, populistisch BEI der ZEIT (bei Die Zeit?). Bei mich nich, da ich weiß, daß Berufspolitiker(innen) alle so charakterisiert werden könnten: Möllemann, Roth, (Sch)westerwelle, ab und zu Guttenberg, selbst das: Merkel, vor allem aber "Ich bin Kanzler"-"basta"-Schröder, auch Güsy, Tritt-ihn. Mensch, ich frag nach den Inhalten! Wir hatten die Wahl. Die Mehrheit hat sich wohl wieder verwählt. Oder wolltet Ihr das wirklich so?

    PS. Der Vorwurf "Führungsschwäche" oder eben auch das Etikett "Populist" sind selbst entlarvend in so einem Doitschland.
    Gute Nacht!

    Ich zweifle nicht daran, daß Lafontaine tatsächlich mehrheitlich unbeliebt ist. Die meisten Bürger beziehen ihre Meinungen aus wenigen Leitmedien. Und zwischen Bild, Zeit und ZDF paßt kein Blatt, wenn es um Anti-Lafontaine-Propaganda geht.

    Beitrag 2 faßt die Methodik anschaulich zusammen.

    Lafontaine gilt als egomanisch, rachsüchtig, populistisch BEI der ZEIT (bei Die Zeit?). Bei mich nich, da ich weiß, daß Berufspolitiker(innen) alle so charakterisiert werden könnten: Möllemann, Roth, (Sch)westerwelle, ab und zu Guttenberg, selbst das: Merkel, vor allem aber "Ich bin Kanzler"-"basta"-Schröder, auch Güsy, Tritt-ihn. Mensch, ich frag nach den Inhalten! Wir hatten die Wahl. Die Mehrheit hat sich wohl wieder verwählt. Oder wolltet Ihr das wirklich so?

    PS. Der Vorwurf "Führungsschwäche" oder eben auch das Etikett "Populist" sind selbst entlarvend in so einem Doitschland.
    Gute Nacht!

  2. Herr Lafontaine und Herr Gysi sind professionelle Demagogen, die nicht müde werden, Neid und Mißgunst in der Bevölkerung zu streuen. Als gesellschaftliche Spaltpilze schaffen sie es leider immer noch, die uninformierte Unterschicht für Ihre Schlagzeilenträchtigen Propaganden zu mobilisieren. Daß diesen Leuten nichts heilig ist, zeigt die Verherrlichung des Diktatorischen DDR Regimes und die Gewährung von Unterschlupf und Agitationsmöglichkeiten der ehemaligen Untrdrücker in der " neuen Linken ". Besonders pikant ist die Tatsache, daß diese beiden Herren als mehrfache Millionäre Ihr Schäfchen schon längst im Trockenen haben. Am Ende wird die "neue Linke" genauso scheitern wie die ehemalige Rechte, die Republikaner. Die einzige Stärke solcher Kräfte liegt in der lautstarken Opposition. Das Scheitern beginnt mit der Übernahme von Verantwortung.

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    ( entfernt: Bitte äußern Sie Ihre Kritik an anderen Usern sachlich. Danke. Die Redaktion/m.e. )

    Zum Artikel: Ein weiterer Artikel im Ordner "Linkenbashing". Abgeheftet und vergessen.Wie immer werden Vorurteile und Hetzreden runtergeschrieben, die angeblich vom Volke kommen, tatsächlich aber von Medien wie der Zeit dem Volke indoktriniert werden. Nungut, Die SPD ist nach wie vor Linken-Feindlich, und die Zeit ist SPD-freundlich. Es wäre nur gut, wenn die Linke wieder verschwindet um das Dieal einer Volkspartei vorzuteuschen.Tatsächlich führt an die Linke aber kein Weg vorbei, weil sie die kritischste und daher ehrlichste Partei im Deutschen Bundestag ist. Keine andere vertritt die interessen der Armen und Bildungsfernen besser.Keine andere versteht fundamentale Fehler eines zu tiefs idealistischen liberalen Systems besser. Keine andere hört den kleinen besser zu und keine andere vertritt jene Ziele, die einst von einer erfolgreichen SPD vertreten wurden.

    Lafo ist ein super Politiker.Der ehrlichste von allen! Er ist aus Überzeugung aus der SPD ausgetreten und kämpft, obowhl er selber reich ist für die Armen und trotz seines Vermögens für die Vermögenssteuer. Frau Merkel kennt nur die Kirchensteuer, Herr Westerwelle nur diejenigen, die den "Leistungsträgern" zugute kommen.

    http://tinyurl.com/map845

    Lafontaine und Gysi? Gut möglich, aber Merkel und Westerwelle stehen beiden in nichts nach, wie die aktuelle Politik bestens beweist.

    "( entfernt: Bitte äußern Sie Ihre Kritik an anderen Usern sachlich. Danke. Die Redaktion/m.e. )"

    Wie bitte? WIeso darf ein Kommentator einen Politiker als Demagoge bezeichnen und ich nicht einen Kommentator als Demagoge? Geht's noch?

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    Lafo ist ein super Politiker.Der ehrlichste von allen! Er ist aus Überzeugung aus der SPD ausgetreten und kämpft, obowhl er selber reich ist für die Armen und trotz seines Vermögens für die Vermögenssteuer. Frau Merkel kennt nur die Kirchensteuer, Herr Westerwelle nur diejenigen, die den "Leistungsträgern" zugute kommen.

    http://tinyurl.com/map845

    Lafontaine und Gysi? Gut möglich, aber Merkel und Westerwelle stehen beiden in nichts nach, wie die aktuelle Politik bestens beweist.

    "( entfernt: Bitte äußern Sie Ihre Kritik an anderen Usern sachlich. Danke. Die Redaktion/m.e. )"

    Wie bitte? WIeso darf ein Kommentator einen Politiker als Demagoge bezeichnen und ich nicht einen Kommentator als Demagoge? Geht's noch?

  3. Ich zweifle nicht daran, daß Lafontaine tatsächlich mehrheitlich unbeliebt ist. Die meisten Bürger beziehen ihre Meinungen aus wenigen Leitmedien. Und zwischen Bild, Zeit und ZDF paßt kein Blatt, wenn es um Anti-Lafontaine-Propaganda geht.

    Beitrag 2 faßt die Methodik anschaulich zusammen.

    Antwort auf "Welcher Schreiber hat"
  4. ( entfernt: Bitte äußern Sie Ihre Kritik an anderen Usern sachlich. Danke. Die Redaktion/m.e. )

    Zum Artikel: Ein weiterer Artikel im Ordner "Linkenbashing". Abgeheftet und vergessen.Wie immer werden Vorurteile und Hetzreden runtergeschrieben, die angeblich vom Volke kommen, tatsächlich aber von Medien wie der Zeit dem Volke indoktriniert werden. Nungut, Die SPD ist nach wie vor Linken-Feindlich, und die Zeit ist SPD-freundlich. Es wäre nur gut, wenn die Linke wieder verschwindet um das Dieal einer Volkspartei vorzuteuschen.Tatsächlich führt an die Linke aber kein Weg vorbei, weil sie die kritischste und daher ehrlichste Partei im Deutschen Bundestag ist. Keine andere vertritt die interessen der Armen und Bildungsfernen besser.Keine andere versteht fundamentale Fehler eines zu tiefs idealistischen liberalen Systems besser. Keine andere hört den kleinen besser zu und keine andere vertritt jene Ziele, die einst von einer erfolgreichen SPD vertreten wurden.

    Lafo ist ein super Politiker.Der ehrlichste von allen! Er ist aus Überzeugung aus der SPD ausgetreten und kämpft, obowhl er selber reich ist für die Armen und trotz seines Vermögens für die Vermögenssteuer. Frau Merkel kennt nur die Kirchensteuer, Herr Westerwelle nur diejenigen, die den "Leistungsträgern" zugute kommen.

    http://tinyurl.com/map845

    Antwort auf "Das Ende ist nah...."
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    Viel mehr ist in Replik zu Ihrer Meinungsmitteilung nicht zu sagen. Lafontaine ist nicht nur, wie der Artikel richtig feststellt, einer der unbeliebtesten Politiker Deutschlands, er ist sogar einer der ( entfernt: Bitte verzichten Sie auf unnötige Polemik. Danke. Die Redaktion/m.e. ), und das aus gutem Grund.
    Wer seine Verantwortungslosigkeit derart unter Beweis stellte wie der Ex-Bundesminister und Ex-SPD-Vorsitzende Oskar L. und statt dessen 20 Jahre nach dem Fall der Mauer neo-sozialistische Gesellschaftsspiele treibt, ist in der bundesdeutschen Gesellschaft des Jahres 2010 vollkommen überflüssig. Er soll endlich abhauen und mit seinen diversen, fetten Altersbezügen in Rente gehen (sonst polemisiert er doch auch lautstark gegen die Rente mit 67 - warum hält er sich selbst nicht dran!?)

    Ihre Reaktion ist der praktische Beweis meiner These.
    Diese Demagogen sind professionell! Bei Ihnen scheinen deren Parolen bereits die gewollte Wirkung enfaltet zu haben. Ich wünsche Ihnen und Ihren Genossen für die Zukunft das Wiedererreichen der Fähigkeit einer objektiven Informationsaufnahme, diese objektiv zu analysieren und nach deren Werten zu beurteilen. Nehmen Sie dazu Ihre Brille ab. Alles Gute für 2010! Beste Grüße aus Kitzbühel.

    "und statt dessen 20 Jahre nach dem Fall der Mauer neo-sozialistische Gesellschaftsspiele treibt,"

    Der demokratische Sozialismus ist eine richtige und gute Politikform, die im gegensatz zu dem neoliberalem Murks den wir gerade über usn ergehen lassne müssen, tatsähclih demkratie und sozialstaat bedeutet. Das hat überhaupt nichts mit der diktatorischen DDR zu tun. Wenn sie das nicht vertanden haben, und stattdessen Hassparolen der Press eher glauben schenken, kann ich sehr gut verstehen waurm sie so eine vorgefertigte und einfach gestrickte Meinung haben.

    "Bei Ihnen scheinen deren Parolen bereits die gewollte Wirkung enfaltet zu haben."

    So lässt sich leicht kontern nicht war? Behauptungen über behauptungen, nicht ein Argument, stattdessen nur arrogante beschuldigungen. Meine MEinung basiert nich tauf Straßenplakaten sondern auf einem Philosophiestudium und langjährigem Interesse an Politik. Von daher sehe ich mich selsbt nicht in der Gefahr lediglich ein parloeninfizioertes Etwas zu sein. ganz im Gegenteil habe ich mich objektiv mit Staatskonzepten auseinandergesetzt und komme zu dem entschluss, dass Liberalismus in den meisten fällen diktatur der Privatwirtschaft bedeutete, und Demokratie vorallem ein würdiges Leben für alle bedeutet muss. Vom Fürsten bis zum Bauersmann, und auch unkommerzielle betreiber von Umsosntläden wie auch ehrenamtliche Sozialarbeiter wertvoll und unterstützenswert sind. Die Linke sit die einzige Partei, die dem gerecht wird.

    Viel mehr ist in Replik zu Ihrer Meinungsmitteilung nicht zu sagen. Lafontaine ist nicht nur, wie der Artikel richtig feststellt, einer der unbeliebtesten Politiker Deutschlands, er ist sogar einer der ( entfernt: Bitte verzichten Sie auf unnötige Polemik. Danke. Die Redaktion/m.e. ), und das aus gutem Grund.
    Wer seine Verantwortungslosigkeit derart unter Beweis stellte wie der Ex-Bundesminister und Ex-SPD-Vorsitzende Oskar L. und statt dessen 20 Jahre nach dem Fall der Mauer neo-sozialistische Gesellschaftsspiele treibt, ist in der bundesdeutschen Gesellschaft des Jahres 2010 vollkommen überflüssig. Er soll endlich abhauen und mit seinen diversen, fetten Altersbezügen in Rente gehen (sonst polemisiert er doch auch lautstark gegen die Rente mit 67 - warum hält er sich selbst nicht dran!?)

    Ihre Reaktion ist der praktische Beweis meiner These.
    Diese Demagogen sind professionell! Bei Ihnen scheinen deren Parolen bereits die gewollte Wirkung enfaltet zu haben. Ich wünsche Ihnen und Ihren Genossen für die Zukunft das Wiedererreichen der Fähigkeit einer objektiven Informationsaufnahme, diese objektiv zu analysieren und nach deren Werten zu beurteilen. Nehmen Sie dazu Ihre Brille ab. Alles Gute für 2010! Beste Grüße aus Kitzbühel.

    "und statt dessen 20 Jahre nach dem Fall der Mauer neo-sozialistische Gesellschaftsspiele treibt,"

    Der demokratische Sozialismus ist eine richtige und gute Politikform, die im gegensatz zu dem neoliberalem Murks den wir gerade über usn ergehen lassne müssen, tatsähclih demkratie und sozialstaat bedeutet. Das hat überhaupt nichts mit der diktatorischen DDR zu tun. Wenn sie das nicht vertanden haben, und stattdessen Hassparolen der Press eher glauben schenken, kann ich sehr gut verstehen waurm sie so eine vorgefertigte und einfach gestrickte Meinung haben.

    "Bei Ihnen scheinen deren Parolen bereits die gewollte Wirkung enfaltet zu haben."

    So lässt sich leicht kontern nicht war? Behauptungen über behauptungen, nicht ein Argument, stattdessen nur arrogante beschuldigungen. Meine MEinung basiert nich tauf Straßenplakaten sondern auf einem Philosophiestudium und langjährigem Interesse an Politik. Von daher sehe ich mich selsbt nicht in der Gefahr lediglich ein parloeninfizioertes Etwas zu sein. ganz im Gegenteil habe ich mich objektiv mit Staatskonzepten auseinandergesetzt und komme zu dem entschluss, dass Liberalismus in den meisten fällen diktatur der Privatwirtschaft bedeutete, und Demokratie vorallem ein würdiges Leben für alle bedeutet muss. Vom Fürsten bis zum Bauersmann, und auch unkommerzielle betreiber von Umsosntläden wie auch ehrenamtliche Sozialarbeiter wertvoll und unterstützenswert sind. Die Linke sit die einzige Partei, die dem gerecht wird.

  5. Viel mehr ist in Replik zu Ihrer Meinungsmitteilung nicht zu sagen. Lafontaine ist nicht nur, wie der Artikel richtig feststellt, einer der unbeliebtesten Politiker Deutschlands, er ist sogar einer der ( entfernt: Bitte verzichten Sie auf unnötige Polemik. Danke. Die Redaktion/m.e. ), und das aus gutem Grund.
    Wer seine Verantwortungslosigkeit derart unter Beweis stellte wie der Ex-Bundesminister und Ex-SPD-Vorsitzende Oskar L. und statt dessen 20 Jahre nach dem Fall der Mauer neo-sozialistische Gesellschaftsspiele treibt, ist in der bundesdeutschen Gesellschaft des Jahres 2010 vollkommen überflüssig. Er soll endlich abhauen und mit seinen diversen, fetten Altersbezügen in Rente gehen (sonst polemisiert er doch auch lautstark gegen die Rente mit 67 - warum hält er sich selbst nicht dran!?)

    Antwort auf "Lasst Lafo in Ruhe!"
  6. Ihre Reaktion ist der praktische Beweis meiner These.
    Diese Demagogen sind professionell! Bei Ihnen scheinen deren Parolen bereits die gewollte Wirkung enfaltet zu haben. Ich wünsche Ihnen und Ihren Genossen für die Zukunft das Wiedererreichen der Fähigkeit einer objektiven Informationsaufnahme, diese objektiv zu analysieren und nach deren Werten zu beurteilen. Nehmen Sie dazu Ihre Brille ab. Alles Gute für 2010! Beste Grüße aus Kitzbühel.

    Antwort auf "Lasst Lafo in Ruhe!"
  7. Inhaltliche Auseinandersetzung mit Lafontaines "Demagogie" ist natürlich anstrengender als Geschwätz, welches sich auf Hintertreppengewäsch stützt. Immerhin hat Lafontaine nicht, wie etwa Stoiber, Steuermilliarden in den Sand des kärntnerischen Despotismus und Neofaschismus gesetzt.Lafontaine hat auch nicht Lügengeschichten in Umnlauf gebracht wie Koch, um gesetzeswidrige Parteifinanzierung zu verschleiern. Er hat nicht, wie etwa Hartz, Clement und andere mit ihren Arbeitslosengeld-2-Ansätzen Millionen Menschen in perspektivloses Elend und Hunderttausende Kinder in eine lebensbestimmende Bildungsferne getrieben. Lafontaine sitzt nicht in gutgepolsterten Aufsichtsräten, welche Gas- und Strompreise allein deswegen in die Höhe treiben, damit sogenannte "Investoren" sich mit 25%-Renditen ihr "Risiko" vergolden lassen können wie Meyer, CDU, Clement, Ex-SPD oder die als "Berater" dieser Kreise intransparente Netze stricken wie Fischer, Grüne oder Schröder, SPD.
    Das Vermögen von Lafontaine, um es einmal auf den Punkt zu bringen, hat er sich erschrieben. Das heisst, er hat dafür als Buchautor gearbeitet. Er hat nicht servil gedienert, sondern konkret gearbeitet.

    Ob er der "unbeliebteste" Politiker in Deustchland ist, spielt dann keine Rolle, wenn es um politische Inhalte und deren Diskussion geht. Der Artikel erscheint in diesem Zusammenhang als Diskursverweigerungsbeitrag - was typisch ist für neoliberale Ideologen, welche sich im Besitz der einzigen Wahrheit glauben.

  8. Der bekannte Journalist Paul Sethe schrieb in einem Leserbrief 1965:
    „Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.“
    Heute kann man sagen dass es nur noch 10 bis 12 reicher Familien sind die in der Lage sind die Menschen in ihrem Sinn zu manipulieren.
    Zu diesen Reichen gehört auch der Familien-Clan „Holtzbrinck , mit mehreren Milliarden Vermögen. Da ist es üblich einen hervorragenden Politiker wie Oskar Lafontaine so hasserfüllt wie in diesem Artikel zu verunglimpfen. Die Hetzkampagne gegen Oskar Lafontaine wird von den deutschen Einheitsmedien nun schon seit Jahren betrieben. Eine Schande für die sogenannte Pressefreiheit.

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    Es ist bekanntermaßen der Inhalt dieses Blattes, die Meinung von einigen hanseatischen BürgerInnen(sic!)Familien wieder zu geben - Ist man(n) hingegen im Ausland ansässig, als so genannter Bildungs- (Büger?) Flüchtiger, erstaunt die Diskussion schon... Die Macht ist immer noch bei den bereits zitierten 100 Familien, was viel tönt, und das Steuerzahen immer noch bei der Dame, die meinen Broccoli über das Kassenband schiebt. Willkommen im Club der SteuerInnenzahler...

    Es ist bekanntermaßen der Inhalt dieses Blattes, die Meinung von einigen hanseatischen BürgerInnen(sic!)Familien wieder zu geben - Ist man(n) hingegen im Ausland ansässig, als so genannter Bildungs- (Büger?) Flüchtiger, erstaunt die Diskussion schon... Die Macht ist immer noch bei den bereits zitierten 100 Familien, was viel tönt, und das Steuerzahen immer noch bei der Dame, die meinen Broccoli über das Kassenband schiebt. Willkommen im Club der SteuerInnenzahler...

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