Untersuchungsausschuss im Bundestag Oberst Klein rechtfertigt Bomben-Befehl
Bundeswehroberst Klein hat das von ihm befohlene Bombardement zweier Tanklaster in Nordafghanistan als rechtmäßig verteidigt. Bis zu 142 Menschen waren dadurch umgekommen.
© Massoud Hossaini/AFP/Getty Images

Oberst Georg Klein während eines Interviews 2009 im Kundus. Einem Untersuchungsausschuss will er nun Rede und Antwort stehen
Die Schlüsselfigur in der Kundus-Affäre hat ihrer Ansicht nach korrekt gehandelt: Das von ihm befohlene Bombardement zweier Tanklaster mit bis zu 142 Toten und Verletzten in Nordafghanistan sei rechtlich korrekt gewesen, ließ Bundeswehroberst Klein über seinen ausrichten. Unmittelbar vor seiner Aussage im Bundestags-Untersuchungsausschuss hatte er sich in einer Erklärung gegen Vorverurteilungen gewehrt. Es stehe objektiv fest, dass seine Entscheidung für den Angriff am 4. September "auf Grundlage der in der Nacht vorhandenen Informationen und Ressourcen rechtmäßig war".
Klein entschied sich überraschend dafür, den 31 Abgeordneten im Kundus-Untersuchungsausschuss Rede und Antwort zu stehen. Er hätte die Aussage auch verweigern können, weil die Bundesanwaltschaft Ermittlungen gegen ihn prüft.
Dem Oberst sei bewusst gewesen, "dass jede seiner Entscheidungen – auch Nicht-Handeln – weitreichende Folgen haben musste", hieß es in der Erklärung des Rechtsbeistandes Bernd Müssig. Klein bedauere jedes Opfer des Afghanistan-Konflikts, insbesondere den Tod unschuldiger Zivilisten. "Jeder Tote ist einer zu viel", erklärte der Anwalt. Müssig kritisiert in der Erklärung eben auch, dass sein Mandant "zunehmend einer Vorverurteilung ausgesetzt" sei.
Klein hatte am 4. September 2009 das Bombardement von zwei Tanklastern befohlen, bei dem bis zu 142 Menschen getötet oder verletzt wurden. Dem Oberst sei bewusst gewesen, dass er eine Entscheidung mit "weitreichenden Folgen" treffe, sagte der Anwalt. Einen Verstoß gegen das Völkerrecht sieht Müssig im Fall des Angriffs aber nicht.
Der Oberst gilt als einer der wichtigsten Zeugen im Kundus-Untersuchungsausschuss. Lange war gemutmaßt worden, ob er überhaupt vor dem Gremium erscheinen wird.
Nach Ansicht des SPD-Verteidigungsexperten Rainer Arnold müssten – auch mit Hilfe der Aussagen von Klein – noch "gravierende Fragen" geklärt werden. Das von der Bundeswehr angeforderte Bombardement sei "politisch, ethisch und nach den Isaf-Einsatzregeln nicht zu verantworten", sagte er. Es sei zudem "nicht einsichtlich", wer die Verantwortung gehabt habe. So seien Spezialsoldaten der Taskforce 47 im Führungszentrum in Kundus dabei gewesen. "War es Oberst Klein oder hat die Taskforce 47 den Einsatz zumindest vorbereitet? Wurde tatsächlich niemand anderes einbezogen? Wir können uns das gar nicht vorstellen."
Mit dem Kommandeur sagen zum Auftakt der rund sechsstündigen Zeugenvernehmungen auch drei weitere Soldaten aus, die in der Bombennacht im Bundeswehr-Feldlager in Kundus Dienst hatten. Vor ihren Aussagen blieb allen vier das Blitzlichtgewitter der Presse erspart. Die 31 Abgeordneten tagten statt in dem angestammten Sitzungssaal im Paul-Löbe-Haus gegenüber dem Kanzleramt ausnahmsweise in einem abgeschotteten Trakt des Reichstagsgebäudes.
Es ist die erste von insgesamt drei Sitzungen, die der Sachaufklärung dienen sollen. Erst ab dem 18. März sollen Spitzenpolitiker, darunter der frühere Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) und sein Nachfolger Karl-Theodor zu Guttenberg auf die Zeugenliste gesetzt werden. Die genaue Reihenfolge ist zwischen Koalition und Opposition noch umstritten.
Bevor sich der Ausschuss mit der Vergangenheitsbewältigung der Bundeswehr in Afghanistan befasst, richtete das Plenum des Bundestags am Morgen den Blick in die Zukunft. Außenminister Guido Westerwelle erläuterte das neue Konzept für den Einsatz, auf das sich die Bundesregierung Ende Januar festgelegt und am Dienstag im Kabinett beschlossen hat. In seiner Regierungserklärung nahm der Vize-Kanzler auch eine rechtliche Neubewertung des Konflikts vor und sprach von einem "bewaffneten Konflikt im Sinne des humanitären Völkerrechts".
Wie stark der Rückhalt im Parlament für das neue Afghanistan-Mandat sein wird, ist noch offen. Die Linke lehnt den Afghanistan-Einsatz grundsätzlich ab, die Grünen sind skeptisch. Allerdings gilt inzwischen als sehr wahrscheinlich, dass die SPD dem neuen Mandat zustimmen wird. Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier lobte, dass die Bundesregierung "zentrale Forderungen" seiner Partei übernommen habe. "Wir werden uns den Antrag für das neue Mandat in Ruhe anschauen und dann entscheiden." Auch Arnold sieht "eigentlich nur den Anlass, am Ende zuzustimmen".
- Datum 10.02.2010 - 15:54 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters, AFP
- Kommentare 32
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Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. In Afghanistan herrscht Krieg. Wer Tanklaster entführt um damit Angriffe auszuführen, wer an dieser Entführung mitwirkt oder sich im Dunstkreis einer solchen bewegt muss damit rechnen, die Konsequenzen tragen zu müssen.
1. Sagt die Bundesregierung da ist kein Krieg
2. auch im Kreig ist nicht alles erlaubt
3. DARF laut MANDAT die Bundeswehr NIEMANDEN "einach so" erschießen oder totmomben. Nur bei direktem Kontak, bei direkter gefahr. Sprich: Notwehr. Das war DEFINITIV nich tgegeben.
3.1. Das gegenteil ist passiert: Klein hat deutlich angewiesen MENSCHEN zu töten. Anstatt "nur" die tanklaster zu bombadieren. Er wollte also Menschen töten, er wollte Taliban "auslöschen".
3.2. Das ist nicht erlaubt.
3.3. Er hat die Amerikaner angelogen, die seinen Befehl ausgeführt haben.
3.4. Die POLITIK muss genauso zur rechenschaft gezogen werden. Sie hat in der jüngeren vergangenheit viel gelogen und verheimlicht. Sie will alles daran setzen sich selsbt und ihre Soldatne zu schützen, auf kosten der Leben von Zivilisten.
4. "Kolateralschaden" sind nicht OK nur weil es dafür ein Wort gibt! Zivilisten im Kreig zu töten ist eine schlimme tat, die um jeden preis verhindert werden muss. Klein tat das gegenteil, er wollte taliban töten, die ihn nich tdirekt bedroht haben undd abei EXTRA, also mit VORSATZ menschen getötet. Klein gehröt meiner Meinung nach ins gefängnis. Ich bin gespannt wie die Justiz darüber denkt.
1. Sagt die Bundesregierung da ist kein Krieg
2. auch im Kreig ist nicht alles erlaubt
3. DARF laut MANDAT die Bundeswehr NIEMANDEN "einach so" erschießen oder totmomben. Nur bei direktem Kontak, bei direkter gefahr. Sprich: Notwehr. Das war DEFINITIV nich tgegeben.
3.1. Das gegenteil ist passiert: Klein hat deutlich angewiesen MENSCHEN zu töten. Anstatt "nur" die tanklaster zu bombadieren. Er wollte also Menschen töten, er wollte Taliban "auslöschen".
3.2. Das ist nicht erlaubt.
3.3. Er hat die Amerikaner angelogen, die seinen Befehl ausgeführt haben.
3.4. Die POLITIK muss genauso zur rechenschaft gezogen werden. Sie hat in der jüngeren vergangenheit viel gelogen und verheimlicht. Sie will alles daran setzen sich selsbt und ihre Soldatne zu schützen, auf kosten der Leben von Zivilisten.
4. "Kolateralschaden" sind nicht OK nur weil es dafür ein Wort gibt! Zivilisten im Kreig zu töten ist eine schlimme tat, die um jeden preis verhindert werden muss. Klein tat das gegenteil, er wollte taliban töten, die ihn nich tdirekt bedroht haben undd abei EXTRA, also mit VORSATZ menschen getötet. Klein gehröt meiner Meinung nach ins gefängnis. Ich bin gespannt wie die Justiz darüber denkt.
Hallo
Normalerweise sollten die Soldaten die Politik zur Rechenschaft ziehen dafür das die Politiker die jetzt am lautesten krähen, zum Tel (nicht persönlich, aber die Partei zu der sie gehören) selber daran beteiligt waren das die Soldaten in Afghanistan Krieg führen müssen.
Diese Heuchelei ist widerlich.
Gruss
Rene
[Text entfernt, bitte argumentieren Sie sachlich ohne falsche Beschuldigungen bzw. entsprechende Titulierungen, die durchaus als Beleidigung aufgefasst werden können/ Redaktion; svb]
Kann es angehen , dass ich da einiges nicht mitbekommen habe?Ich habe das so verstanden , daß der Untersuchungsausschuss gebildet wurde , um die widersprüchlichen Aussagen des Herrn von und zu Guttenberg aufzuklären.Einen Untersuchungsausschuss bezüglich des Verhaltens von Oberst Klein darf es m.E.nicht geben.Wenn ein Militärführer ein falsches Verhalten an den Tag gelegt hat , gibt es Disziplinarmaßnahmen , die der militärische Vorgesetzte umzusetzen hat.Erst bei einem strafbewehrten Verhalten müssen Gerichte eingeschaltet werden , aber keinesfalls die Politik.Also wie @1 :Laßt den Mann in Ruhe.Diese Spielchen allerdings , die Herr zu Guttenberg gespielt hat , um sich selber ins Scheinwerferlicht zu stellen , die müssen aufgeklärt werden.Dafür brauchen sie allerdings Oberst Klein nicht.Noch nicht einmal als Zeugen , denn die Informationen und Berichte liegen alle archiviert vor.
1. Sagt die Bundesregierung da ist kein Krieg
2. auch im Kreig ist nicht alles erlaubt
3. DARF laut MANDAT die Bundeswehr NIEMANDEN "einach so" erschießen oder totmomben. Nur bei direktem Kontak, bei direkter gefahr. Sprich: Notwehr. Das war DEFINITIV nich tgegeben.
3.1. Das gegenteil ist passiert: Klein hat deutlich angewiesen MENSCHEN zu töten. Anstatt "nur" die tanklaster zu bombadieren. Er wollte also Menschen töten, er wollte Taliban "auslöschen".
3.2. Das ist nicht erlaubt.
3.3. Er hat die Amerikaner angelogen, die seinen Befehl ausgeführt haben.
3.4. Die POLITIK muss genauso zur rechenschaft gezogen werden. Sie hat in der jüngeren vergangenheit viel gelogen und verheimlicht. Sie will alles daran setzen sich selsbt und ihre Soldatne zu schützen, auf kosten der Leben von Zivilisten.
4. "Kolateralschaden" sind nicht OK nur weil es dafür ein Wort gibt! Zivilisten im Kreig zu töten ist eine schlimme tat, die um jeden preis verhindert werden muss. Klein tat das gegenteil, er wollte taliban töten, die ihn nich tdirekt bedroht haben undd abei EXTRA, also mit VORSATZ menschen getötet. Klein gehröt meiner Meinung nach ins gefängnis. Ich bin gespannt wie die Justiz darüber denkt.
Auf ich ist noch nie geschossen worden. Ich kann daher höchsten ahnen, wie es für die Soldaten in Afghanistan sein muß. Aber es ist mir vollkommen klar, daß dieser Krieg kein kleines Spielchen ist; vor allem für die nicht , die ihn führen müssen.
Ich denke mir auch, daß es aus einem Berliner Ledersessel heraus sehr bequem sein muß, über die Soldaten, die die Entscheidungen Ihrer Regierung letztlich vor Ort mit der Waffe in der Hand umsetzen müssen, zu richten.
Wir bilden Soldatn dazu aus, diese unangenehmen Entscheidungen im Ernstfall zu treffen. Wenn sie es dann tun, verurteilen wir sie dafür.
Wenn unsere Regierung wünscht, daß keine Schäden entstehen, würde ich die Soldaten abziehen. Alles andere ist schlicht vollkommen unrealistisch.
Hallo, es ist Krieg in Afghanistan. Die Taliban sind nicht nur unser Feind, sondern besonders Feinde für deren eigenes Volk, das sie seit Jahrzehnten im Namne Allahs terroriesieren. Da werden Menschenrechte mit der Kalaschnikow zur Strecke gebracht. Alle schauen sie auf China, Israel und andere Staaten und schreien nach Menschenrechten. Aber Afghanistan. Haben die Menschen und vor allem Frauen keine Rechte? Dürfen Frauen vergewaltigt, gefoltert und getötet werden und das alles im namen von Allah? Ja weil es im Namen Allahs geschieht und nicht im Namen von Oberst Klein? Welche Moral legen sie an den Tag? Ich wette die Taliban hat die Leute angestiftet Benzin aus den tankern zu stehlen um es denen dann für eigene Zwecke wieder wegzunehmen und für weitere Terrorangriffe zu nutzen. Schon mal darüber nachgedacht? Oberst Klein ist dahin geschickt worden um die Menschen vor Terror zu schützen und das Land aufzubauen. Da kann es auch Kollatralschäden geben wie in jedem anderen Krieg. Ausserdem bin ich überzeugt, daß die Leute wussten was sie taten und die BW provozieren wollten mit ihrem Verhalten. Mit der Hoffnung die trauen sich ja doch nichts. Wenn Klein nichts getan hätte, wäre dies einem Freibrief für die Taliban gleichgekommen weiter zu machen. Aber den haben die jetzt auch wegen dem Ausschuß. Also werden weiter Frauen und Kinder getötet und die BW darf nur zuschauen. Schöne Aussichten!
Ja,ich bin auch für den Abzug. Es ist unglaublich,dass wir einfach Soldaten in ein Land schicken das interne Probleme hat. Es gibt so viele Länder die genau diegleichen Probleme haben. Länder zerbomben darfkein legitimes politisches Mittel sein!
@Ghost-Biker: Die Taliban sind „unser“ feind? Wie soll das gehen? Die Talbian sind kein Staat.Sie können gar kein Feind der Bundeswehr sein. Sie vertreten kein Volk.[...]
[entfernt. Bitte vermeiden Sie Übertreibungen und persönliche Angriffe. Danke, die Redaktion/vv]
Was bringt es den leuten dort,wenn wir Taliban „jagen“ und dabei Zivilisten töten? Genau das haben wir immer ktiisiert,als die amerikaner dn irak-krieg erfunden haben!
In vielen Ländern erden Frauen vergewaltigt und gesteinigt. Kinder missbraucht und verkauft. Männer gefoltert, jungen zur Zwangsarbeit gezwungen(zb China.Wir kaufen das dann hier in eurpa und haben kein schlechtes Gewissen). Überall auf der wlt sind verschiedene terroristische gruppen die ganze Länder in der Hand haben.Wollen wir für immer Krieg? Dieser Einsatz hat keine Legitimation.
Jedenfalls ist in Deutschland noch niemals jemand aufgrund von taliban ums Leben gekommen.Das bedeutet wird dürfen auch niemanden angreifen.So steht’s im Grundgesetz.
Und was für seltsame Theorien sie haben, interessiert hier nicht.Vielleicht haben die Taliban dies…vielleicht das… ist doch egal!WIR dürfen keine ZIVILISTEN mit VORSATZ töten, wenn keine DIREKTE Gefahr für UNS besteht! Das ist das Gesetzt, das wurde gebrochen!Klein gehört bestraft.
PS: Soldaten haben so ne lustige Karte, auf der draufsteht, dass sie doch "eifnach so" Taliban töten können. Was der Politik so alles einfällt..
Deine Punkte sind der absolute Schrott. Mehr als 30sec hast du über keinen deiner Punkte nachgedacht. Und denken sollte man eigentlich im Jahre 2010 können.
Das ist ein Guerilla Krieg dort hat der "angebliche" Feind keine Uniformen. Warum? Schon mal darüber nachgedacht? Naja hätte eine Minderzahl von Soldaten eine Uniform an dann würde es zu einer kontrollierten Schlacht und kontrollierten Kämpfen kommen. Natürlich gewinnt dann die Stärkere Kampfkraft was natürlich logisch ist. Dies ist aber hier nicht der Fall, das nennt man den Guerilla Krieg. Hier kann jeder Freund dein Feind sein und jeder Feind wiederum dein Freund. Das ist leicht geschrieben aber für einen Soldaten der Uniform trägt ein immens psychologischer Druck. Aber sie müssen so kämpfen anderst geht es für dieses Volk mit Tradition nicht. Und dann passieren solche Dinge wie mit den Tanklastern und sowas ist gut für die Taliban und immer schlecht für den Feind. Wenn sie Uniformen angehabt hätten dann wäre es natürlich leichter und vielleicht hätte man es verhindern können. Aber ein Guerilla Krieg ist ein dreckiger und blutiger Krieg. Und so einen Krieg kann man "eigentlich" nur mit absoluter Härte bekämpfen. Was aber nicht gemacht wird und deshalb dieser Krieg schon von Anfang an als verloren und verlogen gegelten hat.
Auf ich ist noch nie geschossen worden. Ich kann daher höchsten ahnen, wie es für die Soldaten in Afghanistan sein muß. Aber es ist mir vollkommen klar, daß dieser Krieg kein kleines Spielchen ist; vor allem für die nicht , die ihn führen müssen.
Ich denke mir auch, daß es aus einem Berliner Ledersessel heraus sehr bequem sein muß, über die Soldaten, die die Entscheidungen Ihrer Regierung letztlich vor Ort mit der Waffe in der Hand umsetzen müssen, zu richten.
Wir bilden Soldatn dazu aus, diese unangenehmen Entscheidungen im Ernstfall zu treffen. Wenn sie es dann tun, verurteilen wir sie dafür.
Wenn unsere Regierung wünscht, daß keine Schäden entstehen, würde ich die Soldaten abziehen. Alles andere ist schlicht vollkommen unrealistisch.
Hallo, es ist Krieg in Afghanistan. Die Taliban sind nicht nur unser Feind, sondern besonders Feinde für deren eigenes Volk, das sie seit Jahrzehnten im Namne Allahs terroriesieren. Da werden Menschenrechte mit der Kalaschnikow zur Strecke gebracht. Alle schauen sie auf China, Israel und andere Staaten und schreien nach Menschenrechten. Aber Afghanistan. Haben die Menschen und vor allem Frauen keine Rechte? Dürfen Frauen vergewaltigt, gefoltert und getötet werden und das alles im namen von Allah? Ja weil es im Namen Allahs geschieht und nicht im Namen von Oberst Klein? Welche Moral legen sie an den Tag? Ich wette die Taliban hat die Leute angestiftet Benzin aus den tankern zu stehlen um es denen dann für eigene Zwecke wieder wegzunehmen und für weitere Terrorangriffe zu nutzen. Schon mal darüber nachgedacht? Oberst Klein ist dahin geschickt worden um die Menschen vor Terror zu schützen und das Land aufzubauen. Da kann es auch Kollatralschäden geben wie in jedem anderen Krieg. Ausserdem bin ich überzeugt, daß die Leute wussten was sie taten und die BW provozieren wollten mit ihrem Verhalten. Mit der Hoffnung die trauen sich ja doch nichts. Wenn Klein nichts getan hätte, wäre dies einem Freibrief für die Taliban gleichgekommen weiter zu machen. Aber den haben die jetzt auch wegen dem Ausschuß. Also werden weiter Frauen und Kinder getötet und die BW darf nur zuschauen. Schöne Aussichten!
Ja,ich bin auch für den Abzug. Es ist unglaublich,dass wir einfach Soldaten in ein Land schicken das interne Probleme hat. Es gibt so viele Länder die genau diegleichen Probleme haben. Länder zerbomben darfkein legitimes politisches Mittel sein!
@Ghost-Biker: Die Taliban sind „unser“ feind? Wie soll das gehen? Die Talbian sind kein Staat.Sie können gar kein Feind der Bundeswehr sein. Sie vertreten kein Volk.[...]
[entfernt. Bitte vermeiden Sie Übertreibungen und persönliche Angriffe. Danke, die Redaktion/vv]
Was bringt es den leuten dort,wenn wir Taliban „jagen“ und dabei Zivilisten töten? Genau das haben wir immer ktiisiert,als die amerikaner dn irak-krieg erfunden haben!
In vielen Ländern erden Frauen vergewaltigt und gesteinigt. Kinder missbraucht und verkauft. Männer gefoltert, jungen zur Zwangsarbeit gezwungen(zb China.Wir kaufen das dann hier in eurpa und haben kein schlechtes Gewissen). Überall auf der wlt sind verschiedene terroristische gruppen die ganze Länder in der Hand haben.Wollen wir für immer Krieg? Dieser Einsatz hat keine Legitimation.
Jedenfalls ist in Deutschland noch niemals jemand aufgrund von taliban ums Leben gekommen.Das bedeutet wird dürfen auch niemanden angreifen.So steht’s im Grundgesetz.
Und was für seltsame Theorien sie haben, interessiert hier nicht.Vielleicht haben die Taliban dies…vielleicht das… ist doch egal!WIR dürfen keine ZIVILISTEN mit VORSATZ töten, wenn keine DIREKTE Gefahr für UNS besteht! Das ist das Gesetzt, das wurde gebrochen!Klein gehört bestraft.
PS: Soldaten haben so ne lustige Karte, auf der draufsteht, dass sie doch "eifnach so" Taliban töten können. Was der Politik so alles einfällt..
Deine Punkte sind der absolute Schrott. Mehr als 30sec hast du über keinen deiner Punkte nachgedacht. Und denken sollte man eigentlich im Jahre 2010 können.
Das ist ein Guerilla Krieg dort hat der "angebliche" Feind keine Uniformen. Warum? Schon mal darüber nachgedacht? Naja hätte eine Minderzahl von Soldaten eine Uniform an dann würde es zu einer kontrollierten Schlacht und kontrollierten Kämpfen kommen. Natürlich gewinnt dann die Stärkere Kampfkraft was natürlich logisch ist. Dies ist aber hier nicht der Fall, das nennt man den Guerilla Krieg. Hier kann jeder Freund dein Feind sein und jeder Feind wiederum dein Freund. Das ist leicht geschrieben aber für einen Soldaten der Uniform trägt ein immens psychologischer Druck. Aber sie müssen so kämpfen anderst geht es für dieses Volk mit Tradition nicht. Und dann passieren solche Dinge wie mit den Tanklastern und sowas ist gut für die Taliban und immer schlecht für den Feind. Wenn sie Uniformen angehabt hätten dann wäre es natürlich leichter und vielleicht hätte man es verhindern können. Aber ein Guerilla Krieg ist ein dreckiger und blutiger Krieg. Und so einen Krieg kann man "eigentlich" nur mit absoluter Härte bekämpfen. Was aber nicht gemacht wird und deshalb dieser Krieg schon von Anfang an als verloren und verlogen gegelten hat.
dann erinnert dies mich an die "Dolchstoßlegende" und die Soldaten empfinden dies als weiteren Feind, der sie von hinten angreift. Dies wird nur dazu führen, dass die Soldaten diesen Kriegseinsatz als noch schwieriger und psychisch belastender empfinden.
Und eines weiß ich ganz genau, Zweifel und Grübeleien erhöhen die Reaktionszeit um Zehntelsekunden und können dazu führen, das man "einfriert". (Fragen sie mal einen Boxer oder anderen Kampfsportler was das bedeutet) Und dann fällt die Entscheidung "Gegner mit Waffe: schießen oder nicht" nicht mehr, sondern der Grübler fällt tot um. Wer selber mal Gewaltsituationen persönlich erlebt hat, sollte wissen, was ich meine.
Da scheinen auch Sie @ kkr ein Opfer der "Dolchstoßlegende" zu werden. Die ist bekanntlich maßgeblich von einem gewissen Herrn Ludendorff verbreitet worden.
Ludendorff war jedoch der entscheidende deutsche General des 1. Weltkrieges. Kein Zivilist!
Als der Krieg - nicht zuletzt auch durch Ludendorffs Art der Kriegsführung verloren ging, hatte u.a. er sehr schnell die "Sozis" und später Kommunisten als jene gefunden, die seine Armee von hinten erdolcht hätte...
In Wahrheit war der Krieg verloren und dann erst machten die Soldaten Matrosen Revolution!
Da scheinen auch Sie @ kkr ein Opfer der "Dolchstoßlegende" zu werden. Die ist bekanntlich maßgeblich von einem gewissen Herrn Ludendorff verbreitet worden.
Ludendorff war jedoch der entscheidende deutsche General des 1. Weltkrieges. Kein Zivilist!
Als der Krieg - nicht zuletzt auch durch Ludendorffs Art der Kriegsführung verloren ging, hatte u.a. er sehr schnell die "Sozis" und später Kommunisten als jene gefunden, die seine Armee von hinten erdolcht hätte...
In Wahrheit war der Krieg verloren und dann erst machten die Soldaten Matrosen Revolution!
Wenn deutsche Truppen mit Bundestagsbeschluss als sogenannte "Internationale Einsatzarmee", u.A. mit Zustimmung der Grünen im letzen Bundesatag ins Ausland geschickt werden um dort Krieg zu führen (man kann es nennen wie man es will), kann es natürlich vorkommen, dass Menschen dabei sterben. "Die Politik", die die Soldaten zur Rechenschaft zieht, sollte sich nach dieser Logik also SELBST bestrafen oder einfach weiterhin schitzophrene Entscheidungen treffen.
Ich denke beides muss passieren. Soldaten dürfen sich nicht in Straffreiheit sicher fühlen. Sie müssen verantwortlich handeln, genau deswegen haben sie ja auch die möglichkeit befehle abzulehnen. Genauso aber müssen Politiker zur rechenscahft gezogen werden die informationene vorenthalten und lügen um sich, seine Aprtei und Soldaten zu schützen. Die öffentlichkeit, in dessen namen der Kreig ja stattfindet, (das ominöse "wir" dass in afghanistan ist) hat das recht alles zu erfahren.
DANKE, für diesen Kommentar, stimme ihnen völlig zu, dieses Gezanke geht nur noch auf die Nerven!
Ich denke beides muss passieren. Soldaten dürfen sich nicht in Straffreiheit sicher fühlen. Sie müssen verantwortlich handeln, genau deswegen haben sie ja auch die möglichkeit befehle abzulehnen. Genauso aber müssen Politiker zur rechenscahft gezogen werden die informationene vorenthalten und lügen um sich, seine Aprtei und Soldaten zu schützen. Die öffentlichkeit, in dessen namen der Kreig ja stattfindet, (das ominöse "wir" dass in afghanistan ist) hat das recht alles zu erfahren.
DANKE, für diesen Kommentar, stimme ihnen völlig zu, dieses Gezanke geht nur noch auf die Nerven!
Demokratie ist das beste System was wir haben, aber mit diesem Untersuchungsausschuß wird damit Schindluder getrieben. Die Opposition versucht sich nun zu profilieren und einen Schuldigen zu suchen, obwohl dieser Einsatz bereits unter Schröder beschlossen wuorden ist und die Regierungspartei versucht sich zu verteidigen. Denkt an die Soldaten die dort unter Beschuß stehen. Schafft endlich rechtssicherheit. Die Soldaten müssen wissen ob sie sich verteidigen dürfen und wenn sie das tun nicht auch noch dafür bestraft werden. Oberstes Gebot für einen Soldaten ist zu überleben. Aber darf er das jetzt bei dem Debakel. Schnade über die, die Oberst Klein opfern wollen. Er hat seine Soldaten beschützt. Oder wollen die Leute, daß unsere Jings in Leichensäcken nach Hause kommen?
Das ist der Nachteil einer Demokratie. Man vertrtt und diskutiert seinen Standpunkt, vergisst dabei wahrscheinlich um was es in der Sache, geht. Die Politiker die den Entscheid Oberst Klein´s anzweifeln, würde ich gerne in dieser Situation in ihrer Entscheidung sehen. Wahrscheinlich würden sie sich in ein Erdloch verkriechen und abwarten bis ein anderer entscheidet, somit sind ihre Hände in Unschuld gewaschen.
Finde es furchtbar, diese Diskussion, auch im Anbetracht der Angehörigen, die ihre Söhne oder Ehemänner im Hindukusch, in diesem Krieg verloren haben. Es ist unerträglich auch für uns Deutsche allgemein, das Herumgequäle der Politiker anzuhören oder zu lesen.
Das ist der Nachteil einer Demokratie. Man vertrtt und diskutiert seinen Standpunkt, vergisst dabei wahrscheinlich um was es in der Sache, geht. Die Politiker die den Entscheid Oberst Klein´s anzweifeln, würde ich gerne in dieser Situation in ihrer Entscheidung sehen. Wahrscheinlich würden sie sich in ein Erdloch verkriechen und abwarten bis ein anderer entscheidet, somit sind ihre Hände in Unschuld gewaschen.
Finde es furchtbar, diese Diskussion, auch im Anbetracht der Angehörigen, die ihre Söhne oder Ehemänner im Hindukusch, in diesem Krieg verloren haben. Es ist unerträglich auch für uns Deutsche allgemein, das Herumgequäle der Politiker anzuhören oder zu lesen.
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