Urteil zu Hartz IV Richterspruch mehrt Skepsis gegenüber SteuersenkungenSeite 2/2
Allein höhere Kinderregelsätze lösen nach Einschätzung des Kinderschutzbundes bestehende Systemmängel der Familienförderung jedoch nicht. "Dieses System ist insgesamt sozial ungerecht, bürokratisch und intransparent", sagte der Vorsitzende Heinz Hilgers.
Auch die IG-Metall sprach sich dafür aus, nun einen grundsätzlichen Umbau des Sozialsystems zu beginnen. Die Entscheidung sollte als Anstoß für einen arbeitsmarktpolitischen Neustart genutzt werden, sagte das Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Urban in Frankfurt. Dafür reiche es allerdings nicht, nur Regelsätze und Kinderregelsätze zu erhöhen. Die Gewerkschaft verlangt eine Anhebung des Regelsatzes für Erwachsene von derzeit 359 Euro auf 440 Euro.
Die Höhe habe Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. "Niedrige Hartz-IV-Leistungen drücken auf die Löhne, damit muss Schluss sein. Die dramatische Ausdehnung des Niedriglohnsektors muss gestoppt werden", so Urban.
Die Spitzenverbände der Kommunen, die mit etwa zwölf Milliarden Euro für die Wohnungskosten von Hartz-IV-Empfängern aufkommen, begrüßten das Urteil: "Die Regelsätze müssen nunmehr zwar neu berechnet werden. Das Gericht hat aber gerade nicht eine generelle Erhöhung angeordnet." Das Lohnabstandsgebot müsse beachtet werden. Arbeitgeber-Präsident Dieter Hundt sagte: "Das Bundesverfassungsgericht hat grundsätzlich nicht die Höhe der Regelleistung, sondern das Verfahren zur Festlegung bemängelt."
Heinz Buschkowsky, Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, zeigte sich erfreut über das Urteil. Es ermögliche, die Förderung von Kindern auch abseits von Geldtransfers neu zu definieren. "Wir müssen in die Welt der Kinder investieren und nicht in das Familienbudget." In Buschkowskys Bezirk leben rund 50.000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren – viele davon in Hartz-IV-Familien.
- Datum 09.02.2010 - 19:27 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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In was für einer Welt lebt dieser Mensch eigentlich? Wer soll das alles erarbeiten? Wissen solche Leute eigentlich wieviel Abgaben Mittelschicht und Mittelstand zu leisten haben, damit sich andere es sich gutgehen lassen können.
In vielen Berufen wird zu wenig verdient. Der gesetzliche Mindestlohn führt aber nur dazu, das immer mehr Menschen wieder dauerhaft arbeitlos werden. Aber die SPD muss ja schließlich dafür Sorge tragen, dass sich ihre Klientel nicht verknappt.
Die Politik hat dafür Sorge zu tragen, dass sich die Menschen selbständig ernähren können und dadurch auch gesellschaftliche Teilhabe möglich ist. Der Wille zum Aufstieg muss sich lohnen. Wie soll er das aber, wenn der Abbruch der Hauptschule durch Mindestlöhne von 7-10€ noch belohnt wird? Ihr bekommt die Gesellschaft, nach der ihr verlangt. Dieses Land forciert seinen Abstieg.
Das bei Hartz IV-Empfängern immer nur an abbrechende Hauptschüler gedacht wird, ist fatal.
Es gibt eine wachsende Zahl von Akademikern und anderen Berufsgruppen, die nach ausgiebiger Ausbildung und manchmal auch Jahren in Lohn und Brot, gezeigt haben, daß sie arbeiten können und wollen.
Viele arbeiten sogar, und müssen sich das Einkommen aufgrund extrem niedriger Ausbeuter-Löhne noch auf ein (zumindest für Einzelpersonen) sehr niedriges Niveau aufstocken lassen.
Gleichzeitig fallen alle diese Menschen als echte Nachfrager aus.
Es gibt Unternehmen, die ihre Mitarbeiter zu Hungerlöhnen beschäftigen, und sich damit Wettbewerbsvorteile gegenüber anständigen Unternehmen verschaffen, die ordentliche Löhne, Steuern und Abgaben zahlen. Pervers ist, daß die anständigen Unternehmen mit ihren Abgaben sogar die Konkurrenz (der Millionäre Schlecker, Lidl und Co.) hochpäppeln.
Ich fordere eine sofortige Strafsteuer für Unternehmen, die hohe Gewinne machen und ihre Mitarbeiter nicht einmal vernünftig bezahlen.
Da die Einkommen für die gleiche oder vergleichbare Arbeit derzeit komplett aus dem Gleichgewicht geraten sind, braucht es einen Mindestlohn oder besser noch das bedingungslose Grundeinkommen, und zwar nicht erst in einem Jahr oder ferner Zukunft sondern schnell.
Auch wenn es immer wieder in die Diskussion gebracht wird, ist es trotzdem nicht richtig. Die Akademikerarbeitslosigkeit liegt seit Jahrzehnten zwischen 3-6%. Aktuell so um die 4%. Die Arbeitslosigkeit von Informatikern und Ingenieuren, trotz Krise, liegt bei unter 2%. Hier spricht man im Allg. von Vollbeschäftigung! Wer etwas Gescheites studiert, hat auch keine Probleme einen Arbeitsplatz zu bekommen.
"Das bei Hartz IV-Empfängern immer nur an abbrechende Hauptschüler gedacht wird, ist fatal.
Es gibt eine wachsende Zahl von Akademikern und anderen Berufsgruppen, die nach ausgiebiger Ausbildung und manchmal auch Jahren in Lohn und Brot, gezeigt haben, daß sie arbeiten können und wollen.
"
Die Hälfte aller HartzIV-Empfänger hat keine Ausbildung. So sieht es aus.
"Da die Einkommen für die gleiche oder vergleichbare Arbeit derzeit komplett aus dem Gleichgewicht geraten sind, braucht es einen Mindestlohn oder besser noch das bedingungslose Grundeinkommen, und zwar nicht erst in einem Jahr oder ferner Zukunft sondern schnell."
Sie können soviel fordern wie Sie wollen! Der Mindestlohn wird nur noch zu noch mehr Abwanderung führen. So erreicht man nur Unruhe im Volk. Warum soll jemand noch studieren, wenn er mit dem Hochlegen der Füße genauso gut klar kommt. Durch die Progression und die hohen Sozialabgaben sind die Leistungswilligen heutzutage schon stark benachteiligt.
Im Umkehrschluss bedeutet Ihre Behauptung, dass noch heute viele Arbeitgeber Arbeitskräfte beschäftigen, auf deren Arbeitsleistung locker verzichtet werden könnte. Demnach halten Unternehmen unterbezahlte Arbeitskräfte wohl nur aus Nächstenliebe, damit sie nicht dauerhaft arbeitslos werden?
Das Arbeitsvolumen, das heute in unserer Arbeitswelt anfällt, muss zwingend erledigt werden. Verzichtbare Arbeitsstellen wurden längst rationalisiert oder eingespart. Bei Einführung von Mindestlöhnen wird nur marginal zu mehr Arbeitslosen führen, da die derzeit von unterbezahlten Arbeitnehmern geleistete Arbeit so oder so geleistet werden muss, auch bei höher Entlohnung.
Wer sich für den Niedriglohnsektor ausspricht, sollte sich dringend mit Volkswirtschaft und volkswirtschaftlichen Mechanismen beschäftigen. Sogar im schlechtesten Lehrbuch steht zu lesen, dass deflationäre Entwicklungen einer Volkswirtschaft langfristig nur schaden. Inflationäre Entwicklungen schaden auch, aber nur wenn sie unkontrolliert sind.
Geld ist für eine Volkswirtschaft so wichtig, wie Treibstoff und Öl für einen Motor. Ohne Öl klemmt er, mangelt es an Sprit, dann läuft er nicht richtig.
Einen Vergleich großer Industrienationen mit flexiblen kleinen Staaten, deren Einwohnerzahl weit unter 10 Mio. liegt, kann nicht ihr Ernst sein! Wie gut funktioniert denn Ihre dänische Gesellschaft noch, ohne Frankreich, Deutschland und Großbritannien? Gleiches gilt für die Niederlande, Luxemburg, Schweiz und Österreich.
Das bei Hartz IV-Empfängern immer nur an abbrechende Hauptschüler gedacht wird, ist fatal.
Es gibt eine wachsende Zahl von Akademikern und anderen Berufsgruppen, die nach ausgiebiger Ausbildung und manchmal auch Jahren in Lohn und Brot, gezeigt haben, daß sie arbeiten können und wollen.
Viele arbeiten sogar, und müssen sich das Einkommen aufgrund extrem niedriger Ausbeuter-Löhne noch auf ein (zumindest für Einzelpersonen) sehr niedriges Niveau aufstocken lassen.
Gleichzeitig fallen alle diese Menschen als echte Nachfrager aus.
Es gibt Unternehmen, die ihre Mitarbeiter zu Hungerlöhnen beschäftigen, und sich damit Wettbewerbsvorteile gegenüber anständigen Unternehmen verschaffen, die ordentliche Löhne, Steuern und Abgaben zahlen. Pervers ist, daß die anständigen Unternehmen mit ihren Abgaben sogar die Konkurrenz (der Millionäre Schlecker, Lidl und Co.) hochpäppeln.
Ich fordere eine sofortige Strafsteuer für Unternehmen, die hohe Gewinne machen und ihre Mitarbeiter nicht einmal vernünftig bezahlen.
Da die Einkommen für die gleiche oder vergleichbare Arbeit derzeit komplett aus dem Gleichgewicht geraten sind, braucht es einen Mindestlohn oder besser noch das bedingungslose Grundeinkommen, und zwar nicht erst in einem Jahr oder ferner Zukunft sondern schnell.
Auch wenn es immer wieder in die Diskussion gebracht wird, ist es trotzdem nicht richtig. Die Akademikerarbeitslosigkeit liegt seit Jahrzehnten zwischen 3-6%. Aktuell so um die 4%. Die Arbeitslosigkeit von Informatikern und Ingenieuren, trotz Krise, liegt bei unter 2%. Hier spricht man im Allg. von Vollbeschäftigung! Wer etwas Gescheites studiert, hat auch keine Probleme einen Arbeitsplatz zu bekommen.
"Das bei Hartz IV-Empfängern immer nur an abbrechende Hauptschüler gedacht wird, ist fatal.
Es gibt eine wachsende Zahl von Akademikern und anderen Berufsgruppen, die nach ausgiebiger Ausbildung und manchmal auch Jahren in Lohn und Brot, gezeigt haben, daß sie arbeiten können und wollen.
"
Die Hälfte aller HartzIV-Empfänger hat keine Ausbildung. So sieht es aus.
"Da die Einkommen für die gleiche oder vergleichbare Arbeit derzeit komplett aus dem Gleichgewicht geraten sind, braucht es einen Mindestlohn oder besser noch das bedingungslose Grundeinkommen, und zwar nicht erst in einem Jahr oder ferner Zukunft sondern schnell."
Sie können soviel fordern wie Sie wollen! Der Mindestlohn wird nur noch zu noch mehr Abwanderung führen. So erreicht man nur Unruhe im Volk. Warum soll jemand noch studieren, wenn er mit dem Hochlegen der Füße genauso gut klar kommt. Durch die Progression und die hohen Sozialabgaben sind die Leistungswilligen heutzutage schon stark benachteiligt.
Im Umkehrschluss bedeutet Ihre Behauptung, dass noch heute viele Arbeitgeber Arbeitskräfte beschäftigen, auf deren Arbeitsleistung locker verzichtet werden könnte. Demnach halten Unternehmen unterbezahlte Arbeitskräfte wohl nur aus Nächstenliebe, damit sie nicht dauerhaft arbeitslos werden?
Das Arbeitsvolumen, das heute in unserer Arbeitswelt anfällt, muss zwingend erledigt werden. Verzichtbare Arbeitsstellen wurden längst rationalisiert oder eingespart. Bei Einführung von Mindestlöhnen wird nur marginal zu mehr Arbeitslosen führen, da die derzeit von unterbezahlten Arbeitnehmern geleistete Arbeit so oder so geleistet werden muss, auch bei höher Entlohnung.
Wer sich für den Niedriglohnsektor ausspricht, sollte sich dringend mit Volkswirtschaft und volkswirtschaftlichen Mechanismen beschäftigen. Sogar im schlechtesten Lehrbuch steht zu lesen, dass deflationäre Entwicklungen einer Volkswirtschaft langfristig nur schaden. Inflationäre Entwicklungen schaden auch, aber nur wenn sie unkontrolliert sind.
Geld ist für eine Volkswirtschaft so wichtig, wie Treibstoff und Öl für einen Motor. Ohne Öl klemmt er, mangelt es an Sprit, dann läuft er nicht richtig.
Einen Vergleich großer Industrienationen mit flexiblen kleinen Staaten, deren Einwohnerzahl weit unter 10 Mio. liegt, kann nicht ihr Ernst sein! Wie gut funktioniert denn Ihre dänische Gesellschaft noch, ohne Frankreich, Deutschland und Großbritannien? Gleiches gilt für die Niederlande, Luxemburg, Schweiz und Österreich.
Die Bemerkungen von Oppermann sind einfach nur dämlich und frech.
Die SPD hat diese Gesetze auf den Weg gebracht und sie hat es zu verantworten, daß sie jetzt endlich als Mist abgeurteilt wurden.
Es ist weiterhin überhaupt nicht damit gesagt, daß Mindestlöhne daraus folgen. Es ging um Sozialhilfe, nicht um Lohn. Aber von der SPD kann man wohl nur noch dummes Gerede erwarten.
Wenn das alles nur so einfach wäre, nicht wahr!
Ist es aber nicht. Die meisten europäischen Staaten kennen einen gesetzlichen Mindestlohn, und zwar einen, der weit höher angesetzt ist, als der deutsche Niedriglohnsektor sich Löhne "zumutet".
Tatsächlich kostet der Niedriglohnsektor den deutschen Staat Milliarden Staatsgelder. Genauer gesagt: Die Rendite sogenannter Investoren, vor allem solcher, die in Dienstleistungen auf Rendite aus sind, wird durch staatliche (von Steuern und Staatsvershculdung bezahlte) Ergänzungsleistungen ermöglicht. Wenn man in diesem Zusammenhang von Rendite spricht, muss man wissen, dass es sich um solche von 15 bis 25 % handelt, welche die "Investoren" aus ihren Beteilugungen herauspressen - um sie dann, wie man sehr gut wissen kann, in der Schweiz vor dem deutschen Fiskus zu verstecken.
Jedenfalls kennen beispielsweise sowohl Grossbritannien wie Frankreich gesetzliuch geregelte Mindestlöhne. In beiden Staaten funktioniert solcherlei seit Jahren. Das Gekläffe gegen einen gesetzlichen Mindestlohn war in Deutschland immer bestimmt von Interessen. Interessen, welche alles, nur nicht transparent waren und sind.
Deshalb hat Opermann schlicht und einfach etwas Richtiges gesagt. Richtiges im Interesse des Rechtsstaates Deutschland.
....bedarf keines Kommentars als: Unwählbar!
Leider gilt das Gleiche für die CDU, die auch Verantwortung für die Situation trägt.
Wenn das alles nur so einfach wäre, nicht wahr!
Ist es aber nicht. Die meisten europäischen Staaten kennen einen gesetzlichen Mindestlohn, und zwar einen, der weit höher angesetzt ist, als der deutsche Niedriglohnsektor sich Löhne "zumutet".
Tatsächlich kostet der Niedriglohnsektor den deutschen Staat Milliarden Staatsgelder. Genauer gesagt: Die Rendite sogenannter Investoren, vor allem solcher, die in Dienstleistungen auf Rendite aus sind, wird durch staatliche (von Steuern und Staatsvershculdung bezahlte) Ergänzungsleistungen ermöglicht. Wenn man in diesem Zusammenhang von Rendite spricht, muss man wissen, dass es sich um solche von 15 bis 25 % handelt, welche die "Investoren" aus ihren Beteilugungen herauspressen - um sie dann, wie man sehr gut wissen kann, in der Schweiz vor dem deutschen Fiskus zu verstecken.
Jedenfalls kennen beispielsweise sowohl Grossbritannien wie Frankreich gesetzliuch geregelte Mindestlöhne. In beiden Staaten funktioniert solcherlei seit Jahren. Das Gekläffe gegen einen gesetzlichen Mindestlohn war in Deutschland immer bestimmt von Interessen. Interessen, welche alles, nur nicht transparent waren und sind.
Deshalb hat Opermann schlicht und einfach etwas Richtiges gesagt. Richtiges im Interesse des Rechtsstaates Deutschland.
....bedarf keines Kommentars als: Unwählbar!
Leider gilt das Gleiche für die CDU, die auch Verantwortung für die Situation trägt.
Meiner Ansicht nach würde ein Mindestlohn (gut außer er liegt bei 20 Euro) nicht unbedingt zu Arbeitsplatzverlusten führen.
Ich habe hier auch schon mal einen Leserbrief dazu geschrieben, indem ich das verdeutlicht habe.
7 Euro die Stunde wären bei 40 Stunden die Woche, brutto etwa 1.100 Euro/Monat, 20% Sozialversicherung weg, wären wir bei knappen 900 Euro im Monat, Steuern dürften hier nicht anfallen.
Na ja, hier von "Belohnung" reden ist schon stark übertrieben.
Wenn das alles nur so einfach wäre, nicht wahr!
Ist es aber nicht. Die meisten europäischen Staaten kennen einen gesetzlichen Mindestlohn, und zwar einen, der weit höher angesetzt ist, als der deutsche Niedriglohnsektor sich Löhne "zumutet".
Tatsächlich kostet der Niedriglohnsektor den deutschen Staat Milliarden Staatsgelder. Genauer gesagt: Die Rendite sogenannter Investoren, vor allem solcher, die in Dienstleistungen auf Rendite aus sind, wird durch staatliche (von Steuern und Staatsvershculdung bezahlte) Ergänzungsleistungen ermöglicht. Wenn man in diesem Zusammenhang von Rendite spricht, muss man wissen, dass es sich um solche von 15 bis 25 % handelt, welche die "Investoren" aus ihren Beteilugungen herauspressen - um sie dann, wie man sehr gut wissen kann, in der Schweiz vor dem deutschen Fiskus zu verstecken.
Jedenfalls kennen beispielsweise sowohl Grossbritannien wie Frankreich gesetzliuch geregelte Mindestlöhne. In beiden Staaten funktioniert solcherlei seit Jahren. Das Gekläffe gegen einen gesetzlichen Mindestlohn war in Deutschland immer bestimmt von Interessen. Interessen, welche alles, nur nicht transparent waren und sind.
Deshalb hat Opermann schlicht und einfach etwas Richtiges gesagt. Richtiges im Interesse des Rechtsstaates Deutschland.
Schaut man sich all die glorreichen Staaten an, wie Frankreich und Großbritannien, muss man bestürzt zur Kenntniss nehmen, das sie allerhöchstens noch virtuelle Wirtschaftsmächte sind, die nahe der Implosion stehen. Seit 1980 hat Frankreich eine gigantisch hohe Arbeitslosenquote, insbesondere bei Jugendlichen. Die Wettbewerbsfähigkeit ist stark abgesunken. Welchen englischen, eigenständigen Autobauer gibt es noch? Löhne oberhalb der Produktivität vernichten Jobs. Dänemark ist ein viel besseres Beispiel. Dort gibt es keinen Mindestlohn, die dänischen Bürger sind aber gut qualifiziert und schaffen dadurch eine funktionierende Gesellschaft. Die Dänen haben es geschafft ihre Verschuldung in 15 Jahren zu halbieren und auf eine Arbeitslosenquote von 1.8% herunter zu kommen. Das ist erfolgreich!
Ich empfehle Ihnen, sich einmal intensiv mit dem Thema Mindestlohn zu befassen. sie finden in mehreren Gutachten des Sachverständigenrates sehr ausführliche Darlegungen, weshalb der Mindestlohn in Kreisen der Wirtschaftswissenschaften abgelehnt wird (jedenfalls mehrheitlich) und weshalb man den Kombilohnmodellen den Vorzug gibt.
Eine von vielen Quellen dazu:
http://www.sachverstaendi...
3. Kapitel, dort wird das Thema sehr ausführlich abgehandelt.
Schaut man sich all die glorreichen Staaten an, wie Frankreich und Großbritannien, muss man bestürzt zur Kenntniss nehmen, das sie allerhöchstens noch virtuelle Wirtschaftsmächte sind, die nahe der Implosion stehen. Seit 1980 hat Frankreich eine gigantisch hohe Arbeitslosenquote, insbesondere bei Jugendlichen. Die Wettbewerbsfähigkeit ist stark abgesunken. Welchen englischen, eigenständigen Autobauer gibt es noch? Löhne oberhalb der Produktivität vernichten Jobs. Dänemark ist ein viel besseres Beispiel. Dort gibt es keinen Mindestlohn, die dänischen Bürger sind aber gut qualifiziert und schaffen dadurch eine funktionierende Gesellschaft. Die Dänen haben es geschafft ihre Verschuldung in 15 Jahren zu halbieren und auf eine Arbeitslosenquote von 1.8% herunter zu kommen. Das ist erfolgreich!
Ich empfehle Ihnen, sich einmal intensiv mit dem Thema Mindestlohn zu befassen. sie finden in mehreren Gutachten des Sachverständigenrates sehr ausführliche Darlegungen, weshalb der Mindestlohn in Kreisen der Wirtschaftswissenschaften abgelehnt wird (jedenfalls mehrheitlich) und weshalb man den Kombilohnmodellen den Vorzug gibt.
Eine von vielen Quellen dazu:
http://www.sachverstaendi...
3. Kapitel, dort wird das Thema sehr ausführlich abgehandelt.
Die SPD sollte sich lieber beschämt in die Ecke stellen, schließlich haben sie zusammen mit den Grünen diese Gesetze zu verantworten. Aber die Linken waren ja schon immer elende Heuchler.
Das bei Hartz IV-Empfängern immer nur an abbrechende Hauptschüler gedacht wird, ist fatal.
Es gibt eine wachsende Zahl von Akademikern und anderen Berufsgruppen, die nach ausgiebiger Ausbildung und manchmal auch Jahren in Lohn und Brot, gezeigt haben, daß sie arbeiten können und wollen.
Viele arbeiten sogar, und müssen sich das Einkommen aufgrund extrem niedriger Ausbeuter-Löhne noch auf ein (zumindest für Einzelpersonen) sehr niedriges Niveau aufstocken lassen.
Gleichzeitig fallen alle diese Menschen als echte Nachfrager aus.
Es gibt Unternehmen, die ihre Mitarbeiter zu Hungerlöhnen beschäftigen, und sich damit Wettbewerbsvorteile gegenüber anständigen Unternehmen verschaffen, die ordentliche Löhne, Steuern und Abgaben zahlen. Pervers ist, daß die anständigen Unternehmen mit ihren Abgaben sogar die Konkurrenz (der Millionäre Schlecker, Lidl und Co.) hochpäppeln.
Ich fordere eine sofortige Strafsteuer für Unternehmen, die hohe Gewinne machen und ihre Mitarbeiter nicht einmal vernünftig bezahlen.
Da die Einkommen für die gleiche oder vergleichbare Arbeit derzeit komplett aus dem Gleichgewicht geraten sind, braucht es einen Mindestlohn oder besser noch das bedingungslose Grundeinkommen, und zwar nicht erst in einem Jahr oder ferner Zukunft sondern schnell.
... für Unternehmen, die hohe Gewinne machen und ihre Mitarbeiter nicht einmal vernünftig bezahlen"
Solche Ansichten, die Verabschiedung des Landes vom Rechtsstaatsprinzip durch bspw den Ankauf der SteuerCD und vom Prinzip der Rechtssicherheit durch bspw das Lex Flowers untergraben den Wirtschaftsstandort Deutschland. Es wird einfach gefährlicher Geld hier anzulegen und im Zugriffsbereich der hiesigen Gesellschaft zu belassen.
... für Unternehmen, die hohe Gewinne machen und ihre Mitarbeiter nicht einmal vernünftig bezahlen"
Solche Ansichten, die Verabschiedung des Landes vom Rechtsstaatsprinzip durch bspw den Ankauf der SteuerCD und vom Prinzip der Rechtssicherheit durch bspw das Lex Flowers untergraben den Wirtschaftsstandort Deutschland. Es wird einfach gefährlicher Geld hier anzulegen und im Zugriffsbereich der hiesigen Gesellschaft zu belassen.
Bitte mal mit Beispielen belegen, welcher Lebensmittelhändler 15-20% Rendite erwirtschaftet.
Welcher Prospektzusteller hat das???
Verdient KIK 20%????
etc. etc. etc.
Gegenfrage: Wie sind denn die Albrecht-Brüder zu Milliardären geworden?
Gegenfrage: Wie sind denn die Albrecht-Brüder zu Milliardären geworden?
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