Treffen mit Minister Rösler Krankenkassen schlagen Steuersenkung auf Medikamente vor
Um Zusatzbeiträge für die Versicherten zu vermeiden, wollen die Kassen mehr Rabatt und weniger Steuern für Medikamente. Gesundheitsminister Rösler reagierte zurückhaltend.
© Mychele Daniau/AFP/Getty Images

Seit langem Gegenstand heftiger Preiskämpfe: Medikamente
Die gesetzlichen Krankenkassen haben bei einem Treffen mit Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) eine Liste von Vorschlägen vorgelegt, um zusätzliche Kosten von ihren Mitgliedern abzuwenden. Dazu gehören ein Hersteller-Rabatt und eine Mehrwertsteuersenkung auf Medikamente.
Mehrere Kassen haben bereits angekündigt, Zusatzbeiträge neben dem normalen Versichertenbeitrag zu verlangen. Zusatzbeiträge müssen Kassen erheben, die mit dem Geld aus dem Gesundheitsfonds, in den die Mitgliedsbeiträge fließen, nicht auskommen.
Der Verband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) schlägt eine deutliche Erhöhung des Hersteller-Rabatts für verschreibungspflichtige Medikamente von derzeit sechs Prozent vor. Schon ein um einen Prozentpunkt höherer Abschlag spare 110 Millionen Euro ein, hieß es nach einem Gespräch der Kassenvertreter mit dem Minister. Durch einen Großkundenrabatt für Apotheken ließen sich nach Ansicht der Kassen rund 330 Millionen Euro einsparen. Beim Großhandel könne die Gewinnmarge um 40 Prozent sinken. Dies bedeute eine halbe Milliarde Euro weniger Ausgaben. Zudem solle die Mehrwertsteuer auf Arzneimittel auf sieben Prozent sinken.
Der Chef des AOK-Bundesverbandes, Herbert Reichelt, verlangte, dafür zu sorgen, dass die Hersteller nicht beliebig die Preise für neue Medikamente festsetzen könnten. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) hielt dagegen, es sei Heuchelei, wenn die Arzneimittelhersteller als Kostentreiber gebrandmarkt würden.
BPI-Chef Bernd Wegner vertrat die Ansicht, die volle Erstattung des Herstellerpreises bei neuen Medikamenten solle erhalten bleiben. Allerdings sollten Einzelverträge mit Krankenkassen über die Medikamentenpreise vorrangig sein. Sollten 30 Prozent der neuen Medikamente über Einzelverträge vertrieben werden, sollte der dort vereinbarte Preis für alle Kassen gelten. Auch der BPI sprach sich für eine Senkung der Mehrwertsteuer auf verschreibungspflichtige Arzneien aus. Nicht gespart werden könne bei Generika, sagte Wegner.
Minister Rösler selbst hielt sich bedeckt. "Wir haben uns über Preissenkungen und -stabilisierungen unterhalten", sagte er nach dem Gespräch mit den GKV-Vertretern. Insbesondere sei die Kosten-Nutzen-Bewertung Thema gewesen. In den nächsten Wochen werde es noch Treffen mit Vertretern der Pharmaindustrie geben. Danach werde sein Ministerium ein Konzept vorstellen, um die Arzneimittelpreise dauerhaft in den Griff zu bekommen.
Grünen-Chefin Claudia Roth warf Rösler deshalb mangelnde Ergebnisse vor. "Das ist NRW-Wahlkampf-Aktionismus", sagte der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach mit Blick auf die Abstimmung in Nordrhein-Westfalen im Mai. Die Linken-Gesundheitsexpertin Martina Bunge kritisierte, "dass die Bundesregierung sich auf Nebenschauplätzen rumschlägt, anstatt dass sie mit einer konzertierten Aktion die Zusatzbeiträge verhindert".
- Datum 10.02.2010 - 19:01 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, Reuters
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Gehts noch? Steuersenkungen, damit diese korrupten pharmaunternehmen noch mehr geld in die taschen gespült bekommen? Nein, nein, nein! Meidkamente müssen reduziert werden! Es gibt zig unnütze medikamente, an denen zig Tiere in qualvollen Tierversuchen egstorben sind, nur damit diese Leute noch reicher werden. Dieses System verschuldet den Staat! Was wir brauchen ist eine strikte Positivliste für Medikamente. Aber die wird von der Pharmalobby seit jahren blockiert. Und nun haben wir uns eine Lobbyregierung gewählt, die das ganze auch noch offen und ehrlich zulässt. Ganz ehrliche Lobbyarbeit eben, von Lobbyisten für Lobbyisten.
Um Steuer-Milliarden zu verzocken braucht es keine Banken, http://pressaktuell.de/no... - die Landesverwaltung braucht nur leichtfertig Aufträge an einen nachlässigen Lieferanten vergeben.
Um Steuer-Milliarden zu verzocken braucht es keine Banken, http://pressaktuell.de/no... - die Landesverwaltung braucht nur leichtfertig Aufträge an einen nachlässigen Lieferanten vergeben.
sind die beleidigenden Entgleisungen von Deftone!
Ohne Pharmaunternehmen stürben Millionen von Menschen,ohne dass ärztliche Kunst helfen könnte.
Hierzulande ist es aber cool die Hersteller von lebensrettender und Lebensqualität verbessernder Medizin zu pauschal zu beschimpfen.
Hierzulande wird geraucht,gefressen und gesoffen bis der Arzt kommt,aber die Pillen,die man dann schlucken muss,damit der Arsch nicht kalt wird sind von korrupten Unternehmen.
Keiner wird gezwungen Pillen zu schlucken: lasst es dann halt bleiben und tragt die Konsequenzen!
die Herstellung, sondern um den Vertrieb und die hohen Kosten für Medikamente in D-land. Hier in Canada kosten die Meds gleicher Marke und Dosierung teilweise die Hälfte und weniger. Das hat aber auch einen Grund, da die Macht aka Lobby der Pharmaindustrie hier nicht so stark ist, hat etwas mit dem Selbstverständnis der Leute und der Regierung zu tun. Denn man steht hier als Firma manchmal schneller am öffentlichen Pranger als einem lieb ist. Auch wird Vebraucherschutz hier ernst genommen und die schwarzen Schafe mit Namen und Addresse benannt. Also nicht wie in D-land eine Firma in Bayern und Unternehmer X. Sondern Meat Pack Ltd. John Doe in Town Athlan.
ist nur die Arroganz der Pharma-Lobbyisten….
Ohne Pharmaunternehmen stürben Millionen von Menschen???????????
Nu mal halblang bitte! – Eher ist es so, dass Pharmaunternehmen stürben ohne Millionen von Menschen!
Wie ja das Ding mit der Schweinegrippehysterie und dem tollen Impfstoff gezeigt hat! Die großangelegte Volksverdummung mit staatlicher Unterstützung der Regierung Merkel war doch nen megatoller Marketingeffekt.
Und tzzz, wie sich jetzt herausstellt, stehen durch die maßlose Profitgier der Pharmaindustrie wegen des Schweinegrippeimpfstoffs die normalen Impfstoffe für Säuglingsimpfungen nicht zur Verfügung! Soviel zum selbstlosen Einsatz der Pharmaindustrie … (Säuglinge fressen, saufen, und rauchen gewöhnlich nicht, aber sie sind halt auf dem Altar der Gewinnmaximierung nur sozusagen „kleinere Kollateralschäden“ ?).
Zum Anderen bleibt unerklärlich, warum gleiche Medikamente im Ausland nur 1/3 kosten.
Aber auch die Vergangenheit hat gezeigt (Contagan – schon vergessen?), dass Pharmakonzerne trotz Skandalen, die auch Menschenopfer fordern, noch uneingeschränkt Profite in immenser Höhe machen können, ohne für den produzierten Schaden zur Verantwortung gezogen zu werden.
Unerträglich? Sie haben mein Argument nicht ausgehebelt: Es gibt sehr, sehr,sehr viele unnütze Medikamente. Medikamente die geringf ügig von alten abweichen um dan aber teurer verkauft zu werden. Brauchen wir wirklich so viele unützen kram? Retten die Leben?
Die Positivliste für Medikamente wurde schon lange gefordert. Sie wurde nie eingeführt. Nicht aus medizinischen, sondern aus wirtschaftlichenGründen.
Es ist purer Idealismus zu glauben, dass die Pharmaindustrie nur das Wohl der Menschen im Auge hätte. Gesundheits ist zu einem Geschäft ausgeartet in dem es zuerst um Gewinne geht und dann um alles andere. So funktioniert nunmal Privatwirtschaft.
die Herstellung, sondern um den Vertrieb und die hohen Kosten für Medikamente in D-land. Hier in Canada kosten die Meds gleicher Marke und Dosierung teilweise die Hälfte und weniger. Das hat aber auch einen Grund, da die Macht aka Lobby der Pharmaindustrie hier nicht so stark ist, hat etwas mit dem Selbstverständnis der Leute und der Regierung zu tun. Denn man steht hier als Firma manchmal schneller am öffentlichen Pranger als einem lieb ist. Auch wird Vebraucherschutz hier ernst genommen und die schwarzen Schafe mit Namen und Addresse benannt. Also nicht wie in D-land eine Firma in Bayern und Unternehmer X. Sondern Meat Pack Ltd. John Doe in Town Athlan.
ist nur die Arroganz der Pharma-Lobbyisten….
Ohne Pharmaunternehmen stürben Millionen von Menschen???????????
Nu mal halblang bitte! – Eher ist es so, dass Pharmaunternehmen stürben ohne Millionen von Menschen!
Wie ja das Ding mit der Schweinegrippehysterie und dem tollen Impfstoff gezeigt hat! Die großangelegte Volksverdummung mit staatlicher Unterstützung der Regierung Merkel war doch nen megatoller Marketingeffekt.
Und tzzz, wie sich jetzt herausstellt, stehen durch die maßlose Profitgier der Pharmaindustrie wegen des Schweinegrippeimpfstoffs die normalen Impfstoffe für Säuglingsimpfungen nicht zur Verfügung! Soviel zum selbstlosen Einsatz der Pharmaindustrie … (Säuglinge fressen, saufen, und rauchen gewöhnlich nicht, aber sie sind halt auf dem Altar der Gewinnmaximierung nur sozusagen „kleinere Kollateralschäden“ ?).
Zum Anderen bleibt unerklärlich, warum gleiche Medikamente im Ausland nur 1/3 kosten.
Aber auch die Vergangenheit hat gezeigt (Contagan – schon vergessen?), dass Pharmakonzerne trotz Skandalen, die auch Menschenopfer fordern, noch uneingeschränkt Profite in immenser Höhe machen können, ohne für den produzierten Schaden zur Verantwortung gezogen zu werden.
Unerträglich? Sie haben mein Argument nicht ausgehebelt: Es gibt sehr, sehr,sehr viele unnütze Medikamente. Medikamente die geringf ügig von alten abweichen um dan aber teurer verkauft zu werden. Brauchen wir wirklich so viele unützen kram? Retten die Leben?
Die Positivliste für Medikamente wurde schon lange gefordert. Sie wurde nie eingeführt. Nicht aus medizinischen, sondern aus wirtschaftlichenGründen.
Es ist purer Idealismus zu glauben, dass die Pharmaindustrie nur das Wohl der Menschen im Auge hätte. Gesundheits ist zu einem Geschäft ausgeartet in dem es zuerst um Gewinne geht und dann um alles andere. So funktioniert nunmal Privatwirtschaft.
Medikamente sind in Deutschland heillos überteuert. Es lohnt sich Medikamente die in Deutschland hergestellt wurden und nach Portugal transportiert wurden, wieder nach Deutschland zurück zu transportieren, händisch die Schachteln auf zumachen, die Medikamente herauszuholen, einen neuen deutschen Beipackzettel zu drucken, diesen beizulegen und die Verpackung mit einem Etikett in deutscher Sprache zu versehen.
Nach dieser doch recht arbeitsintensiven Aktion, die im deutschen Hochlohnland durchgeführt wird, sind die Medikamente immer noch 10 bis 20% günstiger, als die gleichen Medikamente, die direkt von deutschen Pharmaunternehmen in deutsche Apotheken verschickt wurden. Es war nötig Apotheken per Gesetzt dazu zu zwingen mindestens 5% solcher umgepachten Medikamnte anzubieten.
Neoliberale nennen das an anderer Stelle Marktversagen.
Da jetzt eine der regierenden Partei die Pharmaindustrie seit Jahren pimpmert und die andere Partei die Apotheker, wird sich dies auch bei der nächsten Gesundheitsreform nicht ändern.
Apotheker werden vor Wettbewerb geschützt, mit dem Argument nur das Tante Emma-Laden-Prinzip sichert Qualität, einfach lachhaft. Das wahre Argument wird sich auch hier auf den Spendenkonten finden.
Bei jeder Gesundheitsreform wird hauptsächlich um die Finanzierung gestritten aber praktisch nie über Kostensenkungen. Als ob es billiger für mich wird, wenn man mir das Geld ständig aus anderen Taschen rauszieht.
(kallewestrich) Der Pharmariese oder die Apotheke? Einer muss die Rabatte ja nutzen... die Apotheke! Bleibt eindeutig in dieser Goldgrube zuviel hängen? Rabatte und weniger Mehrwertsteuern? Dann aber auch Normalpreise für den ganzen Medikram! 48 EUR für guten Nagelpilzlack? Meise, oder?
die Herstellung, sondern um den Vertrieb und die hohen Kosten für Medikamente in D-land. Hier in Canada kosten die Meds gleicher Marke und Dosierung teilweise die Hälfte und weniger. Das hat aber auch einen Grund, da die Macht aka Lobby der Pharmaindustrie hier nicht so stark ist, hat etwas mit dem Selbstverständnis der Leute und der Regierung zu tun. Denn man steht hier als Firma manchmal schneller am öffentlichen Pranger als einem lieb ist. Auch wird Vebraucherschutz hier ernst genommen und die schwarzen Schafe mit Namen und Addresse benannt. Also nicht wie in D-land eine Firma in Bayern und Unternehmer X. Sondern Meat Pack Ltd. John Doe in Town Athlan.
sind die Preise für Arnzeimittel in Deutschland viel zu hoch.
Dass liegt daran,dass die Politik hierzulande der Industrie erlaubt die Preise selbst festzulegen.
Die Pharmaunternehmen nützen dabei natürlich ihre Möglichkeiten.
Hier ist die Politik gefordert.
Trotzdem,das unreflektierte,vulgäre Einprügeln auf die Pharmaindustrie finde ich zum kotzen.
sind die Preise für Arnzeimittel in Deutschland viel zu hoch.
Dass liegt daran,dass die Politik hierzulande der Industrie erlaubt die Preise selbst festzulegen.
Die Pharmaunternehmen nützen dabei natürlich ihre Möglichkeiten.
Hier ist die Politik gefordert.
Trotzdem,das unreflektierte,vulgäre Einprügeln auf die Pharmaindustrie finde ich zum kotzen.
sind die Preise für Arnzeimittel in Deutschland viel zu hoch.
Dass liegt daran,dass die Politik hierzulande der Industrie erlaubt die Preise selbst festzulegen.
Die Pharmaunternehmen nützen dabei natürlich ihre Möglichkeiten.
Hier ist die Politik gefordert.
Trotzdem,das unreflektierte,vulgäre Einprügeln auf die Pharmaindustrie finde ich zum kotzen.
Fragt man warum, dann ist man bei den Apotheken und bei der Pharmaindustrie und Ihren politischen Handlangern.
Fragt man warum, dann ist man bei den Apotheken und bei der Pharmaindustrie und Ihren politischen Handlangern.
Fragt man warum, dann ist man bei den Apotheken und bei der Pharmaindustrie und Ihren politischen Handlangern.
es ist eher so, daß ärzte sich die patienten hin und herschieben, um geld zu machen. ich denke, hier könnte man millionen euro einsparen.
gefühlte 60% der überweisungen zum radiologen sind quatsch. und diese quote zieht sich durch alle bereiche. prüft es nach, es ist erstaunlich was sich im dunkel dieses sogenannten heilberufes so alles tut!
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