ExtremismusApplaus von rechts für Kristina Köhler

Auf rechtsextremen Internetseiten wird die neue Familienministerin gelobt. Zwar ist Kristina Köhler keine echte Rechte, doch unschuldig ist sie an diesem Beifall nicht.

Keine echte Rechte: In gesellschaftlichen Fragen vertritt Familienministerin Köhler oft liberale Positionen

Keine echte Rechte: In gesellschaftlichen Fragen vertritt Familienministerin Köhler oft liberale Positionen

Die Familienministerin ist ein beliebtes Thema in rechtsextremen Ecken des Internet. "Vielleicht wäre sie in der NPD besser aufgehoben", schreibt eine Userin namens Nicole auf Altermedia; sie meint es als Lob. Beim DVU-nahen Blog Gesamtrechts heißt es, Kristina Köhler erscheine "aufgrund ihrer Kompetenz in Sachen Islam und Linksextremismus als kleines Hoffnungszeichen". Die Islamophoben von Politically Incorrect bezeichnen sie als "ein in vieler Hinsicht erfrischendes neues Gesicht in der schwarz-gelben Bundesregierung". Und die deutschnationale Blaue Narzisse glaubt, Köhler habe "das Potential, der Brückenkopf eines neuen Konservatismus in der siechen CDU zu werden".

Womit hat Köhler das verdient? Unter anderem damit, dass sie als Extremismus-Beauftragte der Unionsfraktion im Bundestag seit 2002 konsequent über Bedrohungen durch Linke, Islamisten und angebliche Deutschenhasser sprach. Über Rechtsextremismus verlor sie selbst dann kaum ein Wort, als in ihrer Heimat Hessen Neonazis ein Mädchen fast totschlugen wie 2008 im Schwalm-Eder-Kreis oder in Scharen durch die Straßen zogen wie 2007 in Frankfurt. Wenn doch, betonte sie, die meisten rechten Straftaten seien bloß "Hakenkreuzschmierereien".

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Dass Schwarz-Gelb die Programme gegen Rechtsextreme auf die Bekämpfung linken und islamistischen Extremismus’ ausdehnt, hat Köhler eingefädelt. Jetzt, als Familienministerin für die Umsetzung zuständig, hat sie zwei Millionen Euro dafür locker gemacht – zusätzlich zu den jährlich 24 Millionen Euro gegen Rechts, nicht stattdessen, was in rechten Foren Murren auslöst.

Noch weiß niemand, was mit dem Geld genau geschehen soll. Eine Gruppe Professoren sieht in der Ausweitung eine platte Gleichsetzung von Links- und Rechtsextremismus. Seit 1993 starben aufgrund rechter Gewalt nach offizieller Zählung mehr als 140 Menschen – Todesopfer linker oder islamistischer Gewalt sind in Deutschland bislang nicht bekannt. Köhler aber glaubt, das sagte sie zum Beispiel Anfang 2009 der Jerusalem Post, deutsche Wissenschaftler überschätzten die Bedrohung durch Rechtsextreme: Die Kurzform "rechts" hält sie für linke Propaganda.

Köhler malt lieber eine andere Gefahr an die Wand: Im Januar 2008, als Roland Koch in Hessen einen Landtagswahlkampf gegen angebliche Ausländergewalt führte, warnte sie vor "einer wachsenden deutschen- und christenfeindlichen Gewalt" unter Jugendlichen ausländischer Herkunft. Belege dafür wollte sie unter anderem in einer Studie des Kriminologen Christian Pfeiffer gefunden haben. Der verwahrte sich gegen den Missbrauch seiner Ergebnisse.

Als Fraktions-Fachpolitikerin für Islam, Extremismus und Integration veröffentlichte sie in den acht Jahren, in denen sie dieses Amt innehatte, einen einzigen Beitrag in einem wissenschaftlichen Werk zu ihrem Thema. Es war eine Rezension im "Jahrbuch Extremismus und Demokratie" der Professoren Eckhard Jesse und Uwe Backes. Die vertreten jene umstrittene Extremismustheorie, die linke und rechte Radikale für zwei Seiten derselben Medaille hält. Jesse verharmloste mehrmals rechtsextreme und antisemitische Umtriebe.

Kritiker sehen darin eine Wiedergängerin der alten Totalitarismus-These, die die Gräuel Hitlerdeutschlands mit den Verbrechen der Sowjetunion unter Stalin aufzurechnen versuchte. Köhler warf 2006 im Bundestag linken Abgeordneten vor, Menschenrechtsverletzungen auf Kuba zu verharmlosen. Anlass der Debatte: Rechtsextremismus in Ostdeutschland. Es ist die übliche Wortergreifungsstrategie moderner Rechter, von Rechtsextremismus unter Verweis auf (angebliche) Verfehlungen Linker abzulenken.

Leserkommentare
  1. Schonmal was von den Todesopfern der RAF gehört?

    Und schoon vergessen, dass die Terroristen des 11. September zum Teil aus Deutschland kamen?

    Und von den weit über 100 deutschen Opfern von islamistischem Terrorismus?

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    Die Zählung betrifft die Zeit seit 93. Da gab es die RAF schon nicht mehr, wenn ich mich recht erinnere.
    Und die über 100 deutschen Todesopfer von Islamismus... Wo sind die denn in D ermordeet worden?

    Mit der Taktik von Frau Köhler scheinen Sie sich bestens auszukennen.

    Traurig, dass versucht wird, solche absurden Argumentationen salonfähig zu machen.

    schon gehört, die RAF hat sich aufgelöst, manche brauchen echt Nahhilfe in Sachen Zeitgeschichte???

    Fällt Ihnen inhaltlich nichts zu dem Text ein ???

    Geht das jetzt auch hier schon los?

    Die Zählung betrifft die Zeit seit 93. Da gab es die RAF schon nicht mehr, wenn ich mich recht erinnere.
    Und die über 100 deutschen Todesopfer von Islamismus... Wo sind die denn in D ermordeet worden?

    Mit der Taktik von Frau Köhler scheinen Sie sich bestens auszukennen.

    Traurig, dass versucht wird, solche absurden Argumentationen salonfähig zu machen.

    schon gehört, die RAF hat sich aufgelöst, manche brauchen echt Nahhilfe in Sachen Zeitgeschichte???

    Fällt Ihnen inhaltlich nichts zu dem Text ein ???

    Geht das jetzt auch hier schon los?

  2. Das Ganz erinnert schon an eine kampagne gegen frau Köhler.
    Ihr ist nichts vorzuwerfe außer der tatsache, dass sie auch den Linksextremismus in die radikalenbekämpfung einbinden will. Dies ist angesichts der gefahr, die von ihnen ausgeht, auch berechtigt.
    es ist hier verscheiernd, wenn nur Todesopfer angegeben werden. Der Gewalt gegen Sachen muss auch Aufmerksamkeit gewidmet werden, wie dies eine linke Landesregierung in Berlin ja schon lange tut.

    Ich hätte gedacht, wir wären in Deutschland schon weiter und müssten nicht länger die alten Kämpfe ausfechten (der Hitler-Stalin vergleich ist ein indirekter verweis auf den historikerstreit aus den 80ern).
    Dass dann Studien von Antifagruppen, die oftmals Hort linksradikalewr Strömungen sind, verwendet werden, macht den Artikel nicht seriöser.

    Warum müssen in Deutschland links- und rechtsextremismus imme noch gegeneinander ausgespielt werden?

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    Köhler hat mir schon nich tgefallen bevor sie Ministerin wurde. Da hatte sie lauthals gegen Flüchtlinge gewettert. Sie als "illegale" abgewertet, und ihre Abschiebung gefordert. Wir haben nen haufen Rechte in der Regierung. Die Lügen sich das Blaue vom Himmel zusammen. Einpaar fallen drauf rein. die meisten sind efinach nur noch frustriert.

    Köler ist ausgesprochen Konservativ. und genau da liegt ihr Wert für die CDU. Sie bedient den rechten Rand.

    Köhler hat mir schon nich tgefallen bevor sie Ministerin wurde. Da hatte sie lauthals gegen Flüchtlinge gewettert. Sie als "illegale" abgewertet, und ihre Abschiebung gefordert. Wir haben nen haufen Rechte in der Regierung. Die Lügen sich das Blaue vom Himmel zusammen. Einpaar fallen drauf rein. die meisten sind efinach nur noch frustriert.

    Köler ist ausgesprochen Konservativ. und genau da liegt ihr Wert für die CDU. Sie bedient den rechten Rand.

    • LOUser
    • 12.02.2010 um 17:55 Uhr

    Nicht vergessen.
    Es geht aber in dem Text um Deutschland und den Zeitraum ab '93 bis jetzt.

    Außerdem geht es nicht um terroristische Vereinigungen sondern um Extremisten.

    Was ist denn mit den mehreren Millionen Todesopfern des NS-Regimes?

    Häh? Häh?

    Schon vergessen, dass Adolf Hitler aus Österreich kam?

    Eine Leserempfehlung
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    >>Nicht vergessen.
    Es geht aber in dem Text um Deutschland und den Zeitraum ab '93 bis jetzt. [...]

    Was ist denn mit den mehreren Millionen Todesopfern des NS-Regimes?<<

    Ich wusste gar nicht, dass die Nazis in der Zeit nach 1993 in Deutschland herrschten... ;)

    >>Nicht vergessen.
    Es geht aber in dem Text um Deutschland und den Zeitraum ab '93 bis jetzt. [...]

    Was ist denn mit den mehreren Millionen Todesopfern des NS-Regimes?<<

    Ich wusste gar nicht, dass die Nazis in der Zeit nach 1993 in Deutschland herrschten... ;)

  3. Nein Danke, so nicht!

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    [...]
    Karl Eduard würde vermutlich altersmilde lächeln über dieses Niveau. Ich denke, es lohnt sich wirklich nicht, sich hier abzuarbeiten.

    [Gekürzt, bitte formulieren Sie Kritik sachlich und konstruktiv. Danke. /Die Redaktion pt.]

    [...]
    Karl Eduard würde vermutlich altersmilde lächeln über dieses Niveau. Ich denke, es lohnt sich wirklich nicht, sich hier abzuarbeiten.

    [Gekürzt, bitte formulieren Sie Kritik sachlich und konstruktiv. Danke. /Die Redaktion pt.]

  4. Die Zählung betrifft die Zeit seit 93. Da gab es die RAF schon nicht mehr, wenn ich mich recht erinnere.
    Und die über 100 deutschen Todesopfer von Islamismus... Wo sind die denn in D ermordeet worden?

    Eine Leserempfehlung
  5. Was für ein peinlicher Artikel.

    Was kann eine Ministerin dafür, wenn sie für richtige Entscheidungen auch Applaus aus der "falschen" Ecke bekommt? Mit Verlaub, aber so ein Denken ist einfach nur primitiv.
    Aber Hellmuth Vensky scheint sich der Absurdität seiner Anwürfe ja selbst bewusst zu sein, sonst würde er sie nicht im letzten Absatz relativieren.

    Zudem ist die Einteilung in Links-Rechtschemata, insbesondere wenn man es dann noch mit dem Prädikat "Extremistisch" als Etikett irgendwo ankleben möchte, nicht mehr zeitgemäß.

    Es verwundert, dass zeit.de den eigenen Namen für so eine primitive Polemik hergibt. Der Autor ist offenbar in politischen Grabenkämpfen des letzten Jahrtausends stecken geblieben und scheint sich intellektuell etwa auf dem Niveau der von ihm kritisierten Internetseiten zu bewegen, nur mit anderen Vorzeichen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Primitiv ist es wohl eher, wenn einem Überschneidungspunkte mit der Rechten nicht zu denken geben.

    "Peinlicher Artikel
    Was für ein peinlicher Artikel.2

    Was für ein peinlicher Kommentar:

    "Was kann eine Ministerin dafür, wenn sie für richtige Entscheidungen auch Applaus aus der "falschen" Ecke bekommt?

    Sie kann eine ganze Menge dafür, was, steht im Artikel. Aber wer sich inhaltlich damit nicht auseinander setzen will, wird halt gleich ausfällig:

    "Mit Verlaub, aber so ein Denken ist einfach nur primitiv."

    "Es verwundert, dass zeit.de den eigenen Namen für so eine primitive Polemik hergibt."

    Doppelt primitiv ist in erster Linie Ihre Pseudoargumentation, die sich in verbalen Ausfälligkeiten ergeht. Getroffene Hunde bellen.

    Primitiv ist es wohl eher, wenn einem Überschneidungspunkte mit der Rechten nicht zu denken geben.

    "Peinlicher Artikel
    Was für ein peinlicher Artikel.2

    Was für ein peinlicher Kommentar:

    "Was kann eine Ministerin dafür, wenn sie für richtige Entscheidungen auch Applaus aus der "falschen" Ecke bekommt?

    Sie kann eine ganze Menge dafür, was, steht im Artikel. Aber wer sich inhaltlich damit nicht auseinander setzen will, wird halt gleich ausfällig:

    "Mit Verlaub, aber so ein Denken ist einfach nur primitiv."

    "Es verwundert, dass zeit.de den eigenen Namen für so eine primitive Polemik hergibt."

    Doppelt primitiv ist in erster Linie Ihre Pseudoargumentation, die sich in verbalen Ausfälligkeiten ergeht. Getroffene Hunde bellen.

    • upcno
    • 12.02.2010 um 18:16 Uhr

    Folgende Szenarien(Live gesehen SüdBRD):

    In der U-Bahn geht eine Gruppe Migranten zu einem jungen Pärchen, sagt zur Frau "ab 12 Uhr darfst du nur noch mit einem Ausländer auf die Straße" und schlägt dann ihren Partner zusammen.

    Im Bus: Ein ziemlich schmächtiger Junge wird als "Scheißdetscher" "Deutsche Kartoffel" etc. beleidigt und bekommt dazu ein paar Schläge ins Gesicht.

    [...].
    Das ist Rassismus übelster Sorte, leider findet der Rassismusbegriff in Deutschland keine Anwendung, wenn das Opfer weiß, deutscher Herkunft, Christ/religionslos, nicht behindert, heterosexuell und am besten noch männlich ist.

    Das Frau Köhler das anspricht merke ich nicht und dass sie ein weniger schubladengeprägtes Extremismusbild hat, macht sie mir fast schon sympatisch. [...].
    [entfernt. Bitte verzichten Sie auf jegliche Art von Rassismus sowie Beleidigungen. Danke, die Redaktion/vv]
    Was die Kritik des Autors angeht:
    Fragen sie mal Polizisten in Berlin oder bei G8/Natogipfeln ob sie öfter von linken oder von rechten angegriffen werden.
    Was die Opfer von oben beschriebenem Rassismus angeht, würde ich wetten das es Todesfälle gibt(über zahlen will ich nicht mutmaßen). Und Körperverletzungsdelikte gibt es in West(!!!)deutschland in diesem zusammenhang sicher 10 mal mehr!
    Der Autor argumentiert hier entweder ohne sachkenntnis oder absichtlich tendeziell!

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • upcno
    • 12.02.2010 um 18:54 Uhr

    [entfernt aufgrund von respektlosen Äußerungen. Die Redaktion/vv]

    "(...)Fragen sie mal Polizisten in Berlin oder bei G8/Natogipfeln ob sie öfter von linken oder von rechten angegriffen werden. (...)"

    Vielen Dank, dass Sie den Autor sogleich bestätigen. Er schrieb:

    "Es ist die übliche Wortergreifungsstrategie moderner Rechter, von Rechtsextremismus unter Verweis auf (angebliche) Verfehlungen Linker abzulenken."

    Und Sie liefern den Beleg. Weiter so!

    • TDU
    • 12.02.2010 um 22:31 Uhr

    Nehmen Sie doch nicht solche Delikte als Beweis für organisierte oder unterstützte Aktivitäten. In der Disco in der ich verkehrte gabs erst Probleme mit Türken und dann mit Russen. Die Disco hat das überlebt und vermutlich sind die jetzt alle erwachsen geworden. Sicher, es gibt Gegenden da wurden Deutsche gegenüber dem Verhalten von russischen Jugendlichen im Stich gelassen. Das ist aktenkundig und bekannt.

    Eine Organisation, die politischen Einfluss ausüben wollte, war das aber nicht. Und die Zeit der blödsinnigen Seite des Multi Kulti, hervorgerufen durch die, die nur mit den Arrivierten, Gebildeten und Kultivierten zu tun hatten, ist auch vorbei.

    Hat man im Leben sowohl mit afrikanischen Studenten und Professoren als auch mit Drogenhändlern zu tun gehabt, wundert man sich sowieso über manche Ignoranz und Berührungsangst.

    Und was die Gewaltverharmlosung und strafrechtliche Behandlung jugendlicher Gewalttäter angeht, gibt es keinen Unterschied zu Deutschen oder ausländischen Jugendlichen. Um beide wird sich zu wenig gekümmert, auch im Srafvollzug.

    • upcno
    • 12.02.2010 um 18:54 Uhr

    [entfernt aufgrund von respektlosen Äußerungen. Die Redaktion/vv]

    "(...)Fragen sie mal Polizisten in Berlin oder bei G8/Natogipfeln ob sie öfter von linken oder von rechten angegriffen werden. (...)"

    Vielen Dank, dass Sie den Autor sogleich bestätigen. Er schrieb:

    "Es ist die übliche Wortergreifungsstrategie moderner Rechter, von Rechtsextremismus unter Verweis auf (angebliche) Verfehlungen Linker abzulenken."

    Und Sie liefern den Beleg. Weiter so!

    • TDU
    • 12.02.2010 um 22:31 Uhr

    Nehmen Sie doch nicht solche Delikte als Beweis für organisierte oder unterstützte Aktivitäten. In der Disco in der ich verkehrte gabs erst Probleme mit Türken und dann mit Russen. Die Disco hat das überlebt und vermutlich sind die jetzt alle erwachsen geworden. Sicher, es gibt Gegenden da wurden Deutsche gegenüber dem Verhalten von russischen Jugendlichen im Stich gelassen. Das ist aktenkundig und bekannt.

    Eine Organisation, die politischen Einfluss ausüben wollte, war das aber nicht. Und die Zeit der blödsinnigen Seite des Multi Kulti, hervorgerufen durch die, die nur mit den Arrivierten, Gebildeten und Kultivierten zu tun hatten, ist auch vorbei.

    Hat man im Leben sowohl mit afrikanischen Studenten und Professoren als auch mit Drogenhändlern zu tun gehabt, wundert man sich sowieso über manche Ignoranz und Berührungsangst.

    Und was die Gewaltverharmlosung und strafrechtliche Behandlung jugendlicher Gewalttäter angeht, gibt es keinen Unterschied zu Deutschen oder ausländischen Jugendlichen. Um beide wird sich zu wenig gekümmert, auch im Srafvollzug.

  6. Mit der Taktik von Frau Köhler scheinen Sie sich bestens auszukennen.

    Traurig, dass versucht wird, solche absurden Argumentationen salonfähig zu machen.

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