Die deutsche Linke Zwischen Annäherung und Entfremdung

Spitzenpolitiker von SPD, Linke und Grünen diskutieren über neue Koalitionen. Es geht um die politische Zukunft - und um die Aufarbeitung von Rot-Grün. Von M. Schlieben

Politische Farbenspiele: SPD-Fraktionschef Steinmeier indes kann nur mit den Grünen

Politische Farbenspiele: SPD-Fraktionschef Steinmeier indes kann nur mit den Grünen

Think Tanks der politischen Linken haben in Deutschland gerade Konjunktur. Vor wenigen Wochen gründete Hessens frühere SPD-Chefin Andrea Ypsilanti und Politiker der Grünen und der Linkspartei ihr "Institut für Soziale Moderne". Parteiübergreifend sollen hier Politiker, Wissenschaftler und andere Interessierte ein alternatives Politikkonzept zu Schwarz-Gelb entwickeln.

Ein ähnliches Ziel hat auch das "Progressive Zentrum", das am Donnerstagabend zu einer Diskussionsrunde eingeladen hat. Allerdings steht dieses Zentrum nicht im Verdacht, ein "linker Kampfverband" zu sein, so wie Kritiker das Ypsilanti-Institut bezeichnen. Nein, das bereits 2007 gegründete "Zentrum" steht dem pragmatischen Netzwerker-Flügel der SPD nah, der sich selbst im Zentrum der SPD verortet.

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An diesem Abend sind es sogar zwei ausgesprochen konservative Vertreter der SPD, Frau Ypsilanti würde vielleicht "rechtskonservative" sagen, die sich in der Brandenburger Landesvertretung in Berlin mit Politikern der anderen linken Parteien zum Austausch treffen: Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier und der parlamentarische Geschäftsführer Thomas Oppermann. Die Linke wird vom Bundestagsabgeordneten Stefan Liebich vertreten, der in Berlin bereits Regierungserfahrung auf Landesebene sammelte. Von den Grünen ist Parteichef Cem Özdemir gekommen.

Warum geht die Agenda-SPD jetzt auf die Linkspartei zu, die sie vor der Bundestagswahl noch geflissentlich ignorierte? Warum diskutiert sie mit Özdemir, der als Befürworter von schwarz-grünen Bündnissen gilt?

Nun, ganz einfach: Weil sie jetzt "Zeit zur Annäherung" hat, wie Tobias Dürr, der Mitbegründer des links-progressiven Gesprächszirkels, zur Begrüßung erklärt. Zwar sei es "paradox und schade", dass man sich erst in der Opposition aufrafft und nicht, als die SPD noch die Macht hatte, sagt Dürr. Aber es sei nie zu spät, um über die Zukunft zu diskutieren.

Der Anfang ist zäh. Frank-Walter Steinmeier hält ein Impulsreferat. Besonders progressiv klingt es nicht. Steinmeier bleibt eben Steinmeier. Er, der frühere Kanzleramtschef und Außenminister, kennt jedes Detail der sozialdemokratischen Regierungsarbeit seit 1998. Rot-Grün damals, das war für ihn progressiv. Seine These lautet: Rot-Grün wollte die Gesellschaft verändern und hat mit neuem Staatsbürgerschaftsrecht, Homo-Ehe und Atomausstieg gleich mutig los gelegt. Schwarz-Gelb sei dagegen so schwach gestartet, weil sie anders als Schröder, Fischer und er selbst keinen "Kurs und Konsens", keine "Agenda 2020" haben.

Und die Zukunft? Steinmeier spricht auch über sie ein paar Minuten. Man müsse sich fragen: Woher kommen die Arbeitsplätze von morgen? Einen Vorschlag hat er schon mal: Deutschland soll zum weltweiten "Ausrüster von Ressourcen-sparenden Materialien" werden.

Nach seinem Referat geht Steinmeier. Die Diskussionsrunde danach ist spannender. In ihr zeigt sich, dass die Vertreter der drei linken Parteien den Begriff des Progressiven unterschiedlich definieren. Den Anfang macht Cem Özdemir, der bei Steinmeier hart mit dem Gähnen gekämpft hat. Zugehört hat er aber wohl, denn er mokiert sich darüber, dass Steinmeier ausgerechnet an das von Rot-Grün erinnert hat, was die Grünen eingebracht haben – und was nicht unbedingt die "Lieblingsprojekte der SPD" gewesen seien.

Überhaupt ist Özdemir ein bisschen auf Krawall gebürstet. Ausdrücklich lobt er nicht die SPD, sondern die Union für ihre "neue Progressivität". Verkörpert durch Politiker wie Norbert Röttgen, Ursula von der Leyen oder Armin Laschet habe hier in der Umwelt-, Sozial- und Integrationspolitik zuletzt ein beträchtlicher Wandel stattgefunden.

Leser-Kommentare
  1. gewiss mit dem Untertitel "Rechtspopulismus" aufmachen.

    Seltsamerweise sind Anbiederungen der SPD an Linke oder Grüne noch nie als "Linkspopulismus" etikettiert worden.

    Natürlich geht es nicht Etiketten, sondern um die Inhalte.

    Aber warum werden dann stets nur die Inhalte der Linken sachlich diskutiert, während die der Rechten (à la Wilders) als populistisch diffamiert werden und es kaum noch zu sachlichen Auseinandersetzungen hierüber kommt?

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    Links heißt Ehrlich und uneigennützlich

    WAS heißt hier wir hätten 3 linke Parteien

    Meines Wissens gibt es momentan in Gesamtdeutschland nur 1
    Partei die sich nicht nur so nennt,
    sondern die es beweisen könnte ,
    was sie unter links versteht.
    Gabs da nicht mal einen SUPERBUNDESKANZLER ,
    meinen bis heute sehr geschätzten und geliebten
    "Willy",
    der forderte a bißle nehr demos
    wagen,
    um sie auch zu verwirklichen.
    die ehemals " linke Spd hat ein riesenproblem.
    links und sozial wird sie nicht und immer weniger
    wahrgenommen.
    ich erwäge ein rotes büchlein demnächst dem müll zu überantworten, um aus dieser ehemaligen geschichte noch Nutzen zu ziehen.
    Die Hinweise anderer in der Regierung und auch in der Opposition sich befindenden Özdemirs und Özdemars....
    muß man ja sowieso nicht ernst nehmen

    es scheint die sonne
    evtl strahlt heute wieder...

    es grüßt

    jd

    Man müßte erwägen
    einer neuen Bewegung
    DIE LINKE
    eine Unterstützung zu gewähren

    "Ginge es um eine "Neue Rechte", würde die ZEIT...

    gewiss mit dem Untertitel "Rechtspopulismus" aufmachen. "

    GUT ERKANNT! Und was sagt uns das? Das sagt uns, dass rechte Inhalte abzulehnen sind während Linke inhalte diskussionswürdig sind. liegt vorallem daran, dass Rechte im allgemeinen rückwärtsgewandt, menschenfeindlich und ausgerenzend agieren, sich selten zu menschenrechten bekennen und häufig gegen minderheiten hetzen. Bei Linken erkennt man derartiges nicht. Hingegen wurde schon immer gegen Kommunisten und Sozialisten gesetzt was das zeug hällt. Warum? Aus Angst. Ich habe noch nie soviele intelligente Menschen kennen lernen können, wie im politisch Linken Spektrum. Dort geht es um Inhalte, um philosophie um Gedanken und Diskussion. Das Gegenteil ist Rechts. Für mich ist Rechts ein Glaube der Dummen. Meine persönliche Meinung.

    Jedenfalls haben sie das super erkannt. Rechts ist abzulehnen, Links ist diskussionswürdig. Auf zu linken Ufern!

    Links heißt Ehrlich und uneigennützlich

    WAS heißt hier wir hätten 3 linke Parteien

    Meines Wissens gibt es momentan in Gesamtdeutschland nur 1
    Partei die sich nicht nur so nennt,
    sondern die es beweisen könnte ,
    was sie unter links versteht.
    Gabs da nicht mal einen SUPERBUNDESKANZLER ,
    meinen bis heute sehr geschätzten und geliebten
    "Willy",
    der forderte a bißle nehr demos
    wagen,
    um sie auch zu verwirklichen.
    die ehemals " linke Spd hat ein riesenproblem.
    links und sozial wird sie nicht und immer weniger
    wahrgenommen.
    ich erwäge ein rotes büchlein demnächst dem müll zu überantworten, um aus dieser ehemaligen geschichte noch Nutzen zu ziehen.
    Die Hinweise anderer in der Regierung und auch in der Opposition sich befindenden Özdemirs und Özdemars....
    muß man ja sowieso nicht ernst nehmen

    es scheint die sonne
    evtl strahlt heute wieder...

    es grüßt

    jd

    Man müßte erwägen
    einer neuen Bewegung
    DIE LINKE
    eine Unterstützung zu gewähren

    "Ginge es um eine "Neue Rechte", würde die ZEIT...

    gewiss mit dem Untertitel "Rechtspopulismus" aufmachen. "

    GUT ERKANNT! Und was sagt uns das? Das sagt uns, dass rechte Inhalte abzulehnen sind während Linke inhalte diskussionswürdig sind. liegt vorallem daran, dass Rechte im allgemeinen rückwärtsgewandt, menschenfeindlich und ausgerenzend agieren, sich selten zu menschenrechten bekennen und häufig gegen minderheiten hetzen. Bei Linken erkennt man derartiges nicht. Hingegen wurde schon immer gegen Kommunisten und Sozialisten gesetzt was das zeug hällt. Warum? Aus Angst. Ich habe noch nie soviele intelligente Menschen kennen lernen können, wie im politisch Linken Spektrum. Dort geht es um Inhalte, um philosophie um Gedanken und Diskussion. Das Gegenteil ist Rechts. Für mich ist Rechts ein Glaube der Dummen. Meine persönliche Meinung.

    Jedenfalls haben sie das super erkannt. Rechts ist abzulehnen, Links ist diskussionswürdig. Auf zu linken Ufern!

  2. Links heißt Ehrlich und uneigennützlich

    WAS heißt hier wir hätten 3 linke Parteien

    Meines Wissens gibt es momentan in Gesamtdeutschland nur 1
    Partei die sich nicht nur so nennt,
    sondern die es beweisen könnte ,
    was sie unter links versteht.
    Gabs da nicht mal einen SUPERBUNDESKANZLER ,
    meinen bis heute sehr geschätzten und geliebten
    "Willy",
    der forderte a bißle nehr demos
    wagen,
    um sie auch zu verwirklichen.
    die ehemals " linke Spd hat ein riesenproblem.
    links und sozial wird sie nicht und immer weniger
    wahrgenommen.
    ich erwäge ein rotes büchlein demnächst dem müll zu überantworten, um aus dieser ehemaligen geschichte noch Nutzen zu ziehen.
    Die Hinweise anderer in der Regierung und auch in der Opposition sich befindenden Özdemirs und Özdemars....
    muß man ja sowieso nicht ernst nehmen

    es scheint die sonne
    evtl strahlt heute wieder...

    es grüßt

    jd

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    Ich habe es Oskar gleich getan und bin zu den Linken gewechselt. Ich bin im Gedanken der SPD aufgewachsen, war früher bei den Falken, später bei den JUSOS. Aber Schröder und die Agenda 2010 darunter HartzIV waren für mich der größte Verrat in der Geschichte der SPD und nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbar. Die Linken gaben mir eine neue politische Heimat, mit Wert und Ziel.

    Na, dann schauen Sie sich doch mal die Persönlichkeiten der historischen Linken und ihren Sinn für Eigennutz an, einschließlich DDR und ehemalige SU.

    Die "historische Linke", was auch immer das nun sein soll, steht nicht zur Debatte. Die derzeitige linke sehr wohl. und die besteht aus größtenteils aufrechte Personen, die wirklich verdient haben Links zu sein. Mehr links geht jedenfalls nicht in einem so konservativen land wie das Deutsche. Man kann schon froh sein, dass wir Die Linke haben. Doch sollange die Medien und einzelne Personen weiterhin das lied des bösen Linken singen, werden ihre Inhalte (die die meisten Deutschen teilen) ungehört bleiben. Die Linke bewegung als solche in deutschland wird nur eine Chance haben, wenn die SPD ihre Wurzeln wieder findet. Heute hat sie bewiesen, dass sie nicht so weit ist, weil sie den Krieg um ein weiteres Jahr mit weiteren Soldaten un daher weiteren Toten beschlossen hat. Willkürliche Kriege gehören für mich nicht zum demorkatisch, sozialistischen Gedanken.

    abgegeben und hatte sogar die Ehre dies im Willy Brandt-Haus zu tun, denn ich mußte leider erleben, daß man mit gewisser Werbung, H.Schmidt, der Elderstaatsmen nennt das sammmeln von Gleichgesinnten bzw. als erfolgreicher Politiker muß man Mitglieder bzw. Stimmen sammeln.

    Ergebnis: hurra, wir rennen unseren/seinen Sponsoren
    hinterher und egal was auch passiert
    oder geschieht wir stehen dazu und lassen
    uns nicht aus der Ruhe bringen,denn sie
    werden es für uns richten, weil sie ganz
    und gar auf Parteilinie sind.

    So kann der SPD ja nichts geschehen, weil sie machen was die Mentoren wollen;und daß ohne zu hinterfragen.
    Parteisoldaten sollen auch nicht eigenständig handeln, denn sie sind ja Soldaten!

    Ich habe gedient, nach 1990 und kann dazu nur NJET sagen!!!!

    Ich habe es Oskar gleich getan und bin zu den Linken gewechselt. Ich bin im Gedanken der SPD aufgewachsen, war früher bei den Falken, später bei den JUSOS. Aber Schröder und die Agenda 2010 darunter HartzIV waren für mich der größte Verrat in der Geschichte der SPD und nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbar. Die Linken gaben mir eine neue politische Heimat, mit Wert und Ziel.

    Na, dann schauen Sie sich doch mal die Persönlichkeiten der historischen Linken und ihren Sinn für Eigennutz an, einschließlich DDR und ehemalige SU.

    Die "historische Linke", was auch immer das nun sein soll, steht nicht zur Debatte. Die derzeitige linke sehr wohl. und die besteht aus größtenteils aufrechte Personen, die wirklich verdient haben Links zu sein. Mehr links geht jedenfalls nicht in einem so konservativen land wie das Deutsche. Man kann schon froh sein, dass wir Die Linke haben. Doch sollange die Medien und einzelne Personen weiterhin das lied des bösen Linken singen, werden ihre Inhalte (die die meisten Deutschen teilen) ungehört bleiben. Die Linke bewegung als solche in deutschland wird nur eine Chance haben, wenn die SPD ihre Wurzeln wieder findet. Heute hat sie bewiesen, dass sie nicht so weit ist, weil sie den Krieg um ein weiteres Jahr mit weiteren Soldaten un daher weiteren Toten beschlossen hat. Willkürliche Kriege gehören für mich nicht zum demorkatisch, sozialistischen Gedanken.

    abgegeben und hatte sogar die Ehre dies im Willy Brandt-Haus zu tun, denn ich mußte leider erleben, daß man mit gewisser Werbung, H.Schmidt, der Elderstaatsmen nennt das sammmeln von Gleichgesinnten bzw. als erfolgreicher Politiker muß man Mitglieder bzw. Stimmen sammeln.

    Ergebnis: hurra, wir rennen unseren/seinen Sponsoren
    hinterher und egal was auch passiert
    oder geschieht wir stehen dazu und lassen
    uns nicht aus der Ruhe bringen,denn sie
    werden es für uns richten, weil sie ganz
    und gar auf Parteilinie sind.

    So kann der SPD ja nichts geschehen, weil sie machen was die Mentoren wollen;und daß ohne zu hinterfragen.
    Parteisoldaten sollen auch nicht eigenständig handeln, denn sie sind ja Soldaten!

    Ich habe gedient, nach 1990 und kann dazu nur NJET sagen!!!!

  3. ... lobt er (Özdemir) nicht die SPD, sondern die Union für ihre "neue Progressivität".

    Die Grünen tun alles um wieder an die Macht zu kommen und sind dafür sogar bereit eigene Werte zu verraten. Norbert Röttgen braucht nur zu äußern das er jetzt doch für einen Atomausstieg ist und schon ist Özdemir Feuer und Flamme, vor allem für eine NRW-Koalition!

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    Nein, dass timmt wirklich nicht. Die Grünen haben mehr Programmpunkte als Atomausstieg. Ich hoffe inständig auf Grüne in NRW. Im schlimmsten Fall eben mit den Schwarzen. Wichtig für mich ist eigentlich in erster Linie, dass diese fürchterlichen in ihrer Zahl unnötigen Tierversuche aufhören und dass die MAssentierhaltung, wie inS chweden, abgeschafft wird. Sollange die öffentlichkeit, und damit meine ich die Medien, kein interesse an diesem Thema haben werde ich den Grünen folgen. Auch wenn ich eigentlich n' Roter bin. Ich finde es einfach zu krank, dass wir millionene Tiere völlig unnötig Jagen, Schlachten und Quälen, ohne dass man sich mal darüber Gedanken macht. Und darüber macht sich kaum jemand mehr als 5 Minuten Gedanken.Daher ist Grün wichtig. Im Sinne einer Ethik die Tiere nicht ausschließt.

    G

    Nein, dass timmt wirklich nicht. Die Grünen haben mehr Programmpunkte als Atomausstieg. Ich hoffe inständig auf Grüne in NRW. Im schlimmsten Fall eben mit den Schwarzen. Wichtig für mich ist eigentlich in erster Linie, dass diese fürchterlichen in ihrer Zahl unnötigen Tierversuche aufhören und dass die MAssentierhaltung, wie inS chweden, abgeschafft wird. Sollange die öffentlichkeit, und damit meine ich die Medien, kein interesse an diesem Thema haben werde ich den Grünen folgen. Auch wenn ich eigentlich n' Roter bin. Ich finde es einfach zu krank, dass wir millionene Tiere völlig unnötig Jagen, Schlachten und Quälen, ohne dass man sich mal darüber Gedanken macht. Und darüber macht sich kaum jemand mehr als 5 Minuten Gedanken.Daher ist Grün wichtig. Im Sinne einer Ethik die Tiere nicht ausschließt.

    G

  4. ...müßte Schröder mit einem Parteiaustrittsverfahren belohnt, es Clement und Steinbrück mit dem Staatsanwalt zu tun bekommen, und die aktuelle komplette Führungsmannschaft der SPD geschlossen zurücktreten.

    Dann könnte eine Aufarbeitung stattfinden.

    Ach ja, die SPD-Basis, die sich so lange von diesen Figuren hat auf der Nase herumtanzen lassen, gehört auch aussortiert...

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    WOLLEN SIE WIRKLICH
    opfer UND REITER NENNEN;
    ODER MU? DIE STAATSANWALTSCHAFTLICHE bEMÜHUNG
    IN DEUTSCHEE LAND GEHOLFEN WERDEN

    Wie Oskar hab auch ich stets links empfunden,

    aber wenn anscheinend Männerfreundschaften so ausgehen
    wie die mit dem schröder
    bekäme auch ich irgendwelche krebshirngespinster
    im übrigen

    oskar lebt noch

    hoffentlich wird er über 100 Jahre alt werden.

    für nen schröder geb ich auf dem universale wettbüro zzur zeit keinen pfifferling

    WOLLEN SIE WIRKLICH
    opfer UND REITER NENNEN;
    ODER MU? DIE STAATSANWALTSCHAFTLICHE bEMÜHUNG
    IN DEUTSCHEE LAND GEHOLFEN WERDEN

    Wie Oskar hab auch ich stets links empfunden,

    aber wenn anscheinend Männerfreundschaften so ausgehen
    wie die mit dem schröder
    bekäme auch ich irgendwelche krebshirngespinster
    im übrigen

    oskar lebt noch

    hoffentlich wird er über 100 Jahre alt werden.

    für nen schröder geb ich auf dem universale wettbüro zzur zeit keinen pfifferling

  5. Für mich stellt sich die Frage, ob die politischen Orientierungsschlagworte der 50er und 60er Jahre noch den Kern der heutigen politischen Situation und Orientierung treffen. Leider wurde viel zu wenig über das überholte und falsch ideoligisierte Projekt der "bürgerlichen Mehrheit" bzw. "bürgerlichen Regierung" in den Medien diskutiert.

    SPD und CDU/CSU sind sich bereits seit der Umsetzung des Godesberger Programms der SPD ähnlicher und das Wort von der Sozialdemokratisierung der CDU ist eine inhaltliche Lüge. Tatsächlich hat sich seit 2005 die CDU/CSU unter Merkel von der Liberalisierung im Sinne der FDP abgewandt.
    Strukturkonservative Wählerschichten haben sich daher bei der letzten Wahl konsequent der FDP zugewandt. Daher kracht und knirscht es nun in der Regierung.

    Aktuell würde ich auf Bundesebene die FDP eher als ultra-konservative Partei bezeichnen, der im Parlement am Ende DIE LINKE gegenübersteht. Wenn das Schema Rechts-Links weiter verwendet wird, sollte darüber gesprochen werden, ob es sich also derart momentan darstellt: (von rechts nach links) FDP - CSU - CDU - GRÜNE - SPD - DIE LINKE. Gottseidank gibt dabei in allen Parteien immer wieder Überschneidungen bei einzelnen Personen. In den Bundesländern kann es hier aber Abweichungen kommen. In Hessen beherrscht eine ultrakonservative Mehrheit die CDU und wird durch eine liberalere FDP ergänzt.

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    • Hokan
    • 26.02.2010 um 15:23 Uhr

    Ich gehe mit Ihnen konform, dass das Links-Rechts-Schema zur Beschreibung politischer Standpunkte unzureichend ist. Mehr noch: es kann schlicht irreführend sein. Beispielhaft hier die Selbstbild der FDP als geradezu exemplarische Partei der „Mitte“, dem in den Medien so gut wie nie widersprochen wird. Dennoch haben wir es mit einer weitgehend radikalen Partei zu tun. Wie passt dies zusammen? Es passt. Nur dann nicht, wenn das lineare Links-Rechts zugrunde gelegt wird. Wenn wir schon geometrische Bilder benutzen, dann käme der dreidimensionale Raum der Realität deutlich näher. Etc.

    Zu einem Punkt in Ihrem Beitrag noch ein kleine Anmerkung. Die FDP ist nach Geschichte und Grundwerten des politischen Liberalismus KEINE konservative Partei, auch wenn es je nach Ort und Thematik so scheinen mag. Der Umstand, dass sie von – wie Sie sagen – Strukturkonservativen gewählt wurde, deutet nur auf Gemeinsamkeiten: aktuell der Schutz des privatkapitalistischen Wirtschaftens vor obrigkeitsstaatlichen und gemeinnützigen Eingriffen. Aber schon in der sogenannten Sozialstaatsdebatte zeigen sich Differenzen zwischen Gelb und Schwarz. Zum tiefen Graben wird dies bei den Themen innere Sicherheit und Bürgerrechten. Warum? Die historisch gelegten Fundamente von liberalem und konservativem Denken bestehen halt kaum verändert weiter. Spannendes Thema. Hier noch ein (schwache) Einlassung dazu:
    http://www.zeit.de/politi...

    • Hokan
    • 26.02.2010 um 15:23 Uhr

    Ich gehe mit Ihnen konform, dass das Links-Rechts-Schema zur Beschreibung politischer Standpunkte unzureichend ist. Mehr noch: es kann schlicht irreführend sein. Beispielhaft hier die Selbstbild der FDP als geradezu exemplarische Partei der „Mitte“, dem in den Medien so gut wie nie widersprochen wird. Dennoch haben wir es mit einer weitgehend radikalen Partei zu tun. Wie passt dies zusammen? Es passt. Nur dann nicht, wenn das lineare Links-Rechts zugrunde gelegt wird. Wenn wir schon geometrische Bilder benutzen, dann käme der dreidimensionale Raum der Realität deutlich näher. Etc.

    Zu einem Punkt in Ihrem Beitrag noch ein kleine Anmerkung. Die FDP ist nach Geschichte und Grundwerten des politischen Liberalismus KEINE konservative Partei, auch wenn es je nach Ort und Thematik so scheinen mag. Der Umstand, dass sie von – wie Sie sagen – Strukturkonservativen gewählt wurde, deutet nur auf Gemeinsamkeiten: aktuell der Schutz des privatkapitalistischen Wirtschaftens vor obrigkeitsstaatlichen und gemeinnützigen Eingriffen. Aber schon in der sogenannten Sozialstaatsdebatte zeigen sich Differenzen zwischen Gelb und Schwarz. Zum tiefen Graben wird dies bei den Themen innere Sicherheit und Bürgerrechten. Warum? Die historisch gelegten Fundamente von liberalem und konservativem Denken bestehen halt kaum verändert weiter. Spannendes Thema. Hier noch ein (schwache) Einlassung dazu:
    http://www.zeit.de/politi...

  6. Man müßte erwägen
    einer neuen Bewegung
    DIE LINKE
    eine Unterstützung zu gewähren

    • sudek
    • 26.02.2010 um 9:42 Uhr

    warum habe ich bisher noch nie etwas von diesem Zentrum gehört? Offensichtlich erst jetzt nach der Initiative von Andrea Ypsilanti. Gibt es irgendeinen ARTIKEL der Zeit, in dem über dieses Zetrum zuvor berichtet wurde? Und warum wird jetzt davon berichtet?

  7. Ich habe es Oskar gleich getan und bin zu den Linken gewechselt. Ich bin im Gedanken der SPD aufgewachsen, war früher bei den Falken, später bei den JUSOS. Aber Schröder und die Agenda 2010 darunter HartzIV waren für mich der größte Verrat in der Geschichte der SPD und nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbar. Die Linken gaben mir eine neue politische Heimat, mit Wert und Ziel.

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